Griechenland 2017

Igoumenitsa

2. Ferbr. 2017

Pünktlich um 7 Uhr Ortszeit legte die Fähre an. Das war 6 Uhr Heimatzeit, 4,30 Uhr aufstehen, alles einsammeln, denn die Kabinen mussten eine Stunde vorher geräumt sein. Dann  war es so weit, wir konnten zu unseren Womos. Erst einmal einen Weg an LKW und Autos vorbei finden. Hannelore konnte ihre Tür öffnen und war startklar. Ich musste noch warten weil  ich meine Tür nicht öffnen konnte, aber irgendwann war das auch geschafft. Fährfahrten sind immer Stress.

Jetzt wollten wir einen Platz anfahren, gelesen in einem Buch aus der „Womo Reihe“. Die GPS Daten waren korrekt , aber der Hinweis es sei ein Übernachtungsplatz war falsch. Die Rancher klärten uns freundlich darüber auf, dass Übernachtungen im Naturschutz Gebiet nicht erlaubt ist. Also zum  nächsten Ziel.

Sagiada

Stellplatz   GPS    N 39°-38′- 03,5     E  20°- 10′-16,2

Ein kleiner Fischerort mit vielen Tavernen. Wir standen direkt am Wasser und konnten den Fischern bei der Arbeit zu sehen. Unser erster Tag in Griechenland krönten wir in einem Fischlokal mit einer gegrillten Dorade, sehr lecker.

Ioannina

Freitag  02.Febr. 2017

Stellplatz:  Parkplatz im Zentrum der Altstadt   GPS  N 39°- 40′-20,4    E 20°- 51′-19,5

Wir fuhren von Sagiada die gleiche Strecke, 25 km zurück nach Igoumenitsa. Heute schien die Sonne und man konnte die schöne Strecke genießen. Diese führte durch kleine Orte, im Vorgarten und am Straßenrand Orangenbäume. Immer wieder waren rechts und  links von der Straße Orangenplantagen. Im Hinterland begleiteten uns die Berge.

Natürlich mussten wir auch bei einem Straßenhändler halten und einen 10 kg Mandarinen für 4.-€ kaufen. Sofort probiert, lecker. In Igoumenitsa war noch ein Besuch bei Lidl fällig. Jetzt ging es die N 90 entlang. Eine Bergstrecke mit immer wieder  schöne Aussichten bis Joannina. Unterwegs trafen wir einen Schäfer mit seiner  Herde und auf dieser menschenleeren Straße konnten wir noch ein Schwätzchen halten denn er sprach etwas Deutsch.

Joannina, eine  schöne Altstadt mit kleinen Läden mit dem üblichen Angeboten. Auffallen viele Läden mit Silberschmuck und vielen anderen Gegenstände aus Silber, sehr hochwertig und war auch nicht preiswert. In anderen kleinen Läden wurden Dienstleistungen angeboten, auch Handwerker zeigten ihre Ware. Wir hatten die Gelegenheit einem Kupferschmied bei der Arbeit zu zuschauen.IMG_4413

Wie im Orient üblich waren die einzelnen Zünften in verschiedenen kleinen Straßen aufgeteilt.  An der Promenade lag ein Boot welches uns zur Klosterinsel im Pambotisee brachte. Nach 10 Minuten Überfahrt legten wir wieder an und begannen unseren Rundgang . Auf dieser Insel stehen 5 Klöster, davon konnte nur eine Kapelle besichtigt werden. Die anderen waren mehr oder weniger verfallen. Auch auf dieser Insel  sind viel Läden mit Silberschmuck und natürlich Souvenirs in allen Ausführungen. Da die Insel ein Touristen Ziel ist dürfen die vielen Restaurants nicht fehlen. Jetzt fehlt nur noch der Besuch  der Aslan-Moschee ( heute ein städtisches Museum). Die Moschee steht in der Altstadt und wurde 1618 von Aslam Pascha erbaut. Im Innenhof findet man  die alten Kanonen und Kugeln. Auch einige Funde von Ausgrabungen konnte man bewundern. Die meisten Gegenstände weich zum Museum gehören, sind Geschenke berühmter Familien aus Ioannina.

 

Konitsa

Sonntag  Febr. 2017

Stellplatz:  N 40°-03′-01,9     E 20°-45′-00    ein Parkplatz mit gekennzeichneten Stellplätzen und Wasser.

Die Bergstraße führte durch das Pintos Gebirge, sehr gut zu befahren und wieder mit tollen Aussichten. Angekommen machten wir einen Rundgang durch den Ort und  fanden eine nette Taverne, welche sehr gut besucht war. Für uns war auch die richtige Zeit zum essen. Der Wirt konnte etwas Englisch und  freute  sich uns zu beraten und später bekamen wir noch Tipps was wir uns  unbedingt ansehen müssen. Das Essen war typisch Griechisch und es hat sehr gut geschmeckt, soviel hatten wir schon lange nicht mehr gegessen. Der Wirt war der Überzeugung das wir nun nicht mehr den einen km zum Platz laufen konnten und bestand darauf uns mit seinem PKW  „nach Hause“ zu fahren. Was uns natürlich freute, denn jetzt machte sich der Wein bemerkbar den wir getrunken haben. Am nächsten Morgen fuhren wir zu einer Steinbrücke, diese wurde 1870 in einer artistischen Konstruktion erbaut und ist noch heute für Fußgänger zu überqueren.

 

Kastorin

Montag 6. Febr.2017

Vorweg gesagt, es war eine  ereignisreicher Tag.

Wir fuhren weiterhin durch das Pintos Gebirge über eine gut ausgebaute Straße und das fahren machte Spaß. Bis zu dem Augenblick als keine  Straße mehr da war. Eine Schlammlawine hatte die Straße weggerissen und diese lag zum Teil in der Schlucht. Es waren schon Bagger bei der Arbeit und räumten den Schlamm weg. 

Wir stiegen aus und standen dann etwas ratlos herum. Dann winkte man uns zu und zeigte auf den frei gebaggerten Weg durch den Schlamm, wir sollten fahren. Etwas misstrauisch fuhren wir los, langsam, nur nicht stehen bleiben. Dann waren wir wieder auf einer Straße. Diese führte uns mit vielen Kurven auf 1200 Meter Höhe. Nicht nur tolle Aussichten und gewaltige Tiefblicke, nein eine Winterlandschaft rundete das Bild ab.

 

Zur Kaffeezeit steuerte ich einen großen Platz am Straßenrand an, mit Kies bedeckt machte er einen guten Eindruck. Ich fuhr noch etwas weiter um für Hannelore Platz zu machen, dass war ein Fehler. Ich sank mit den Hinterräder ein, es ging weder vorwärts noch rückwärts, die Vorderräder hatten sich nun auch in den Boden gegraben. Jetzt erstmal Kaffee trinken, unseren Kuchen essen, Nerven beruhigen, ich stand ja fest mit viel Boden unter den Rädern. Danach ging ich die wenigen Meter zurück zur Tankstell, dort hatten wir vorher getankt. Der Tankwart telefonierte sofort mit einem Freund, der kam mit seinem Schaufelbagger, schaufelte noch Kies hinten den Räder und zog mich nach hinten raus. Ein Trinkgeld wollte er nicht haben und wünschte uns eine gute Fahrt. Bisher hatten wir  nur freundliche und hilfsbereite Menschen kenngelernt. Unser Ziel war ein Kloster, wo wir Übernachten wollten. Aber die Straßen in Kastorin waren eng und teilweise zugeparkt. Das Risiko sich da durchzuquetschen war uns zu hoch und das Ziel war es uns nicht wert. Wir fanden einen anderen angenehmen Platz und hatten eine ruhige Nacht.

Thessaloniki

Dienstag 7. Febr. 2017

Stellplatz: N 40°-30′-10  E 22°-58′-15    auf dem Hof der  Caravan Firma Zampetos

Der Eigentümer sehr freundlich, gab uns viele Tipps und bestellte auch für uns ein Wäsche Abholservices.

Thessaloniki eine lebhafte Stadt, die zweitgrößte in Griechenland. Wir sind mit dem Bus incl. umsteigen für 1,10 € gefahren. 45 Minuten hat die Fahrt gedauert und wir konnten schon mal  den ersten Eindruck bekommen. Der Bus war fast immer überfüllt, aber wir wurden immer gleich als Deutsche erkannt, warum auch immer. Im Bus waren einige Griechen mit guten Sprachkenntnissen und wir wurden angesprochen. Man erzählte uns wo in Deutschland gearbeitet wurde. Dann fragte man uns was wir uns alles ansehen wollten. Kaum war die Frage beantwortet, diskutierten alle Leute im incl. dem Fahrer, was für uns am besten ist. Bei der ersten Fahrt stieg ein Grieche extra mit uns aus um uns den Weg in die richtige Richtung zu bringen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel, diesmal bekamen wir den Rat, wir sollten den Bus Nr 50 nehmen. Aber wo hielt dieser? eine Frau stieg mit uns aus und brachte uns zur Haltestelle. Die Freundlichkeit der Menschen ist nicht zu übertreffen. Saloniki hat viele Sehenswürdigkeiten und fast alle sind Fußläufig zu erreichen. Vom „Weißen Turm“ das Wahrzeichen der Stadt begannen wir unseren Rundgang.

 

Mit der Linie 50 haben wir dann auch noch das gesehen was etwas weiter war.  Es ist keine historische Sehenswürdigkeit aber genau so interessant der „Basar“. Aufgeteilt in Gängen mit Textilien, Obst und Gemüse , Fisch in großer Auswahl und Fleisch. Die Schweinehälften hingen vom Vorbau herunter und für den Kunden wurde das gewünschte Stück heraus geschnitten. Aufgereiht lagen die Schweineköpfe mit heraushängender Zunge am Stand. Gegenüber zeigten die Fischhändler ihre Ware und der Geruch überdeckte den des Fleisches. Lebende Hühner und schon gerupfte und auch geteilte  lagen nebeneinander. Es war ein Wohltat zu den Obst und Gemüse Stände zu kommen, dort war alles sehr schön dekoriert. Der Käsemarkt war verlockend dort etwas zu kaufen, Es gab einige kleine Tavernen und wir ließen es uns nicht nehmen dort bei einem Imbiss dem Treiben zu zusehen.

Das Kontrastprogram die Promenade mit schicken Häusern und teuren Wohnungen, die schicken Bars und Kaffees zu betrachten und auch zu besuchen, eben teuer. Die Einkaufsmeile mit  tollen Geschäften und alles war gut besucht.

Kavala

Samstag 11.Febr. 2017

Stellplatz: Thesis Timari  N 40°-59′-34    E 24°- 36′-17     ein kleiner Fischerhafen ca 40 km hinter Kavala.

In Kavala sind wir erst zum großen Parkplatz am Hafen  gefahren. Dieser war überfüllt und wir parkten auf dem Busstreifen, aber übernachten wollten wir hier nicht. Wir besichtigten die Altstadt mit dem Castel – eine byzantinische Festung. Kavala wurde im 7 Jahrhundert v. Chr. gegründet. Der heutige Name Kavala stammt von der Bedeutung als wichtige Poststation, an der die Pferde gewechselt wurden ( italienisch „cavalla“). Steil ging es Bergauf und immer wieder Treppen. Im Castel angekommen hatte man einen atemberaubenden Blick über den Hafen und die Stadt. Von hier oben könnte man meinen es ist eine „Weiße Stadt“. Der Weg hinunter ging noch verwinkelter und ich staunte wie gekonnt ein PKW die steile Gasse hochkam in der noch engeren Kurve wendet und dann seinen Parkplatz hatte. Übung macht eben den Meister. Im Hafen angekommen fuhren wir zu dem kleinen Fischerhafen.  Es war nur 7 Grad und eisiger Wind, so verzichteten wir auf einen Strandsparziergang.

Chalkidiki

Sonntag 12.Febr.2017

Stellplatz: N 39°-59′-31     E 23°-53′-33   am Strand

Wir hatten eigentlich geplant weiter nach Alexandroùpoli zu fahren. Aber so richtig interessantes über diese Stadt konnten wir nicht finden und in anderen Reiseberichten lasen wir, dass die Stellplatz Möglichkeit nicht vorhanden ist. So fuhren wir  zurück, unser Ziel Chalkidiki und steuerten den Mittelfinger Sithania an.  Wir hatten eine Adresse bekommen von einem Manager eines Hotels, dass wir auf den Parkplatz,  eine wunderschönen Anlage, übernachten dürften. Er hat  nur vergessen zu erwähnen das das Hotel zu diesem Zeitpunkt geschlossen hatte. Also weiter zu einigen CP, alle geschlossen. Weiter bis zur Südspitze bis wir einen Stellplatz am Strand gefunden hatten. Wenn es Badewetter gewesen wäre, hätte man das hier herrlich ausnutzen können.

So  fuhren wir an nächsten Tag weiter. Sicherlich ist die Insel sehr schön, aber wir waren zur falschen Zeit da.

Katerini

Montag 13. Febr.217

Stellplatz in Korinos  N 40°-19′-13  E 22°-37′-39

Wir nahmen diesmal die Autobahn, denn wir wussten, das diese um  Thessaloniki herumführt. Denn auf das Verkehrschaos durch die Stadt wollten wir verzichten. So erreichten wir Korinos recht zügig. Wir standen direkt am Strand und nahmen die Gelegenheit wahr, einen längeren Spaziergang zu machen. Auch wenn die Temperatur auf 10 Grad gestiegen war, sorgte der kalte Wind dafür einen Schritt schneller  zu gehen. Am  nächsten Tag wollten wir nach Katerina  fahren. Vor 40 Jahren war ich schon einmal hier und  war gespannt ob sich viel geändert hatte. Ich weiß nicht genau was ich Erwartet hatte, vielleicht etwas schöner und wesentlich größer. Die Ansätze waren damals schon da, aber weiter gekommen ist man nicht. Somit verzichteten wir einen ganzen Tag zu verbringen. Zumal wir schon das nächste spannende Ziel vor Augen hatten.

Meteora Klöster

Dienstag 14.Febr. 2017

Bis nach Kalambaka hatten wir eine  längere Fahrt  vor  uns und wir  beschlössen die Autobahn zu fahren. Auch wenn diese Maut kostet, dafür fuhren wir entspannt. In Kalambaka angekommen folgten wir der Ausschilderung. Wir hatten GPS Daten von einem Stellplatz mit Restaurant und dieses steuerten wir erstmal an um am nächsten Tag zu den Klöster zu fahren. Kaum standen wir kam der Wirt sofort auf uns zu, alles frei, frei stehen, frei Wasser, Strom  kostet 5 €. Heute müsst ihr essen, Mama kocht, er zählte alles auf, auch mehrmals. Als wir uns  den Wirt betrachteten ging mit uns die Phantasie durch, wie wird wohl das Essen sein. Hannelore schüttelte den Kopf und  rümpfte die Nase. Wir zogen es vor weiter  zu fahren und fanden am Kloster Varlaam eine geeigneten Stellplatz.

Von hier hatten wir einen gigantischen Blick in tiefe Schluchten und den weiteren Klöster. Leider hatten wir Pech die Klöster waren alle geschlossen bis auf kleines Kloster. Die Straße führte zwischen den steilen Konklomerarfelsen, ein gigantischer Anblick. Auf diesen Felsen stehen jeweils ein Kloster wie aufgeklebt, durch Abgründe getrennt.

Der Name Metèora leitet sich von metèorizo ab, was in die “ Höhe heben“ bedeutet. Deshalb auch die schwebende Klöster. Wenn das Wetter diesig ist bekommt man durchaus den Eindruck. Es waren einmal 24 Einzelklöster und  Eremitagen- hiervon sind nur noch 6 bewohnt und zu besichtigen. Heute kann man die Klöster bequem über Treppen erreichen. Früher wurden Lasten und auch Besucher in großen Netzen an einem Seil hochgezogen. Oder man musste auf eine mit Seilen zusammengebundene Leiter hochsteigen, immer mit Blick in den Abgrund.

Diese Klöster gehören zum UNESCO -Weltkulturerbe.

Lamia

Mittwoch 15.Febr.2017

Stellplatz an heißen Quellen  N 38°-48′-12,3  E 22°-29′.51,1

Von den Klöster fuhren wir auf die E 65 welche uns direkt zu unserem nächsten Ziel gebracht hätte, wenn ich diesmal nicht vorgefahren wäre. Es wurde eine  schöne Fahrt, die Straße führte in vielen Serpentinen durch das Gebirge. Nach dem Motto was rauf geht, geht auch wieder runter. Aber diesmal waren es nicht viele Serpentinen und eine immer breitere Straße. Wir näherten uns unserem Ziel und einer großen Baustelle. Nicht so richtig zu überblicken wo es weiter geht, aber ein Blick auf mein Navi hätte genügt. Aber nein, ich war ganz stolz das ich das Schild Lamia in kyrillischen Buchstaben entziffern konnte und bog zügig ab und  Hannelore hinterher. Ersteimal  sah es gut aus, aber dann. Mein Navi wollte nicht mehr rechnen. Die Straßen wurden immer enger und dazu noch parkende Autos auf beiden Seiten. Dann kam der Augenblick wo wir für ein Verkehrschaos sorgten. Keiner kam mehr vorwärts oder rückwärts. Busfahrer mit ihrer täglichen Chaos Erfahrung sorgten für Entwirrung. Jetzt hatten wir eine etwas vernünftigere Straße erreicht und wir konnten aufatmen. Die Freude dauerte nicht lange, die Straße war gesperrt und ich fuhr zögerlich die Umleitung in eine sehr enge Straße. Als ob ich es geahnt hätte sie wurde noch enger und ich kam nicht mehr um die Ecke wegen der parkenden Autos, wir steckten fest. Wenig später kam  ein Rollerfahren und erkannte die Situation, no Problem, alles gut, und lotzte mich cm für cm um die Ecke und weiter durch die Straße mit 20 % Gefälle. Er hielt das eine und andere Auto an und bat für uns Platz zu machen und dann waren wir wieder auf der Straße mit der Baustelle. Von Hannelore hörte während dieser Aktion kein Wort über Funk, sie hatte nur einen Gedanken, wo Irene durchkommt komme ich auch durch und man kann sagen , sie klebte fast an meinem Nummernschild. Jetzt sprach auch mein Navi wieder mit mir. Zu unserem Ziel mussten wir noch 14 km geradeaus fahren. Das hätten wir Stunden vorher auch haben können.

Den Nachmittag an den heißen Quellen hatten wir uns verdient und unsere Nerven auch.

 

Athen

Donnerstag 16. Febr.2017

Camping Athina

Diesmal wollten wir auf einen CP fahren, was wir in einer Großstadt immer machen. Es gab einen Platz sehr Stadt nah und nicht weit von der Autobahn. Um  nicht durch Athen zu fahren wählten wir diesen Platz und die Autobahn. Wir zahlten für die 200 km 31 € Maut dafür hatten wir entspanntes fahren und mit 2x abbiegen von der Autobahn waren wir am Platz.  Am nächsten Tag ging es mit Bus ( vor dem Platz) und U-Bahn zur Akròpolis. Es ist das bekannteste Monument der Antike. Den Griechen gilt es als Nationaldenkmal, auf dessen heiligen Boden die Aufseher weder das rauchen noch den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akròpolis

(griech. Hochstadt) erhebt sich auf einen 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Inseln im Saronischen Golf.

Es ist wenig von der ursprünglichen  Festung übriggeblieben. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz der Nation begründet-auch in den nächsten Jahren wird die Akròpolis eine Großbaustelle sein.

Fast alle berühmten antike Stätten liegen in unmittelbaren Umkreis der Akròpolis. Die meisten von ihnen sind ins verkehrsberuhigte Altstadtviertel Plaka eingestreut. Vorwiegend Tavernen und Souvenir Geschäfte prägen dessen Hauptgassen. Zwischen Monastiràki Platz ( U-Bahn) und Thisso erstreckt sich das Flohmarkt Viertel. Der Monastiràki  Platz wird bestimmt vom Straßenhandel, Restaurants und Kaffees. Auf diesem Platz verweilten wir noch eine  Weile, es ist interessant und sehr unterhaltsam dem Treiben zu zusehen.

 

Für Heute haben wir genug gesehen und viele  Eindrücke gesammelt. Jetzt kam die größte Herausforderung, mit der U- Bahn zurück zu Bushaltestelle. Die U-Bahn ist ein mehrstöckiges Labyrinth und mit viel fragen und falsch laufen hatten wir dann endlich die richtige Bahn gefunden und dann auch unseren Bus.

Piräus

Der Schlager “ Ein Schiff wird kommen“ lässt Erwartungen offen.

Diesmal  war es  einfach, mit dem Bus fuhren wir bis zur Endstelle und wir waren im  Hafen. Man muss sich Piräus nicht als romantisch – verruchte Hafenstadt vorstellen deren Bild Filme wie “ Sonntags nie“ vermuten lassen. Im Hafengelände fanden wir Frachter, Fähren, Kreuzfahrtschiffe und wir standen etwas enttäuscht herum, irgendwie hatten wir es uns anders vorgestellt. Ein Taxi hielt und der Fahrer erklärte  uns das Touristen alle zum Yachthafen fahren. Er würde uns hinfahren,  nannte uns den Preis und als Zugabe noch eine kleine Stadtrundfahrt. Hier fanden wir dann den Hafen Flair den wir suchten. Kleine Fischerboote an der Mole liegend, weiter im Hafen große private Yachten, hier schwimmt das Geld.

Am Ufer reichten sich ein Restaurant an das andere mit Meerblick. wir konnten das Meer nur durch die Fenster der Restaurants sehen. Wir bummelten an der  Meile entlang bis zum Ende. Dort machten wir Pause in einem Kaffee mit Blick auf das Wasser und das Treiben.

Wir hatten mit dem Fahrer einen Abholtermin vereinbart und er  war pünktlich an der vereinbarten Stelle da. Im Hafen brauchten wir nicht lange auf den Bus warten und wir fuhren nun 45 Minuten durch den Feierabend Verkehr zurück. Morgen geht es weiter Richtung Peleponnes.

 

 

 

Ein Gedanke zu “Griechenland 2017

  1. markus hamers 5. März 2017 / 19:49

    Wie vor einen Monat denn letzten Beitrag geschrieben..???? also Aktuell ist irgendwie anders…. denke ich. Liest sich aber sehr interessant. 🙂

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