Rundreise im Juli 2019

3 Wochen durch Deutschland im Juli 2019

Dieses Mal möchte ich eine Rundreise machen und auf dieser Freunde besuchen und treffen.

Meine Ziele sind Ulm, Blaubeuren, Garmisch Partenkirchen, Regensburg, Bamberg, Bad Kissingen, das ist der Plan.

Am Mittwoch sollte meine Tour beginnen und mein erstes Ziel sollte Bingen sein, aber wie so oft kommt etwas dazwischen und ich konnte erst am Freitag starten, ein ungünstiger Termin.

Ich fuhr von einem Stau zum anderen und als Abwechslung gab es zwischendurch Baustellen, aber nach 6 Stunden und viel Geduld habe ich mein Ziel Ulm erreicht.


Ulm

Freitag den 5. Juli

 

Stellplatz am Donaustadion

GPS N 48° 24’ 26.0 E 10° 0’ 33.0

Wielandstraße 74

Dieser Platz ist gratis und nahe an den Öffentlichen Verkehrsmittel. Leider sehr laut, durch den regen PKW Verkehr auch die Straßenbahn. Für eine Nacht kann man das aushalten.

Gleich am nächsten Tag ging es los die Stadt zu erkunden. Alle Verkehrsmittel waren als Trostpflaster am Samstag frei, weil viel gebaut wird und mit Beeinträchtigungen der Fahrstrecken zu rechnen ist.

Ulm ist eine an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb gelegen.

Das bekannteste Bauwerk dieser Stadt ist ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 metern der höchste der Welt ist. Dem Münster galt mein erster Besuch, ein beeindruckendes Bauwerk. Natürlich kann man auch auf den Turm steigen und den prächtigen Rundblick genießen, man muß nur die 768 Stufen erklimmen und ist dann 143 m hoch.

Vor dem Münster ist der Marktplatz und Heute war Markt.

Nicht weit vom Münster ist das Rathaus, welches durch die opulente Fassadenmalerei besticht. Die reich verzierte astronomische Uhr wurde um 1520 am Rathaus angebracht.

Der älteste Teil des Rathauses entstand 1370 als Kaufhaus.

Heute am Samstag war Hochbetrieb dort im Standesamt.

Von hier ging es weiter zur Donau. Die Stadtmauer Promenade mit Metzgerturm wurde 1480 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet.

Der Donau Uferweg ist sehr belebt, sei es durch Radfahrer oder eben durch Fußgänger. Hier könnte man auch mit dem Schiff auf die Donau fahren und Ulma von der Wasserseite betrachten.

Entlang der Donau kommt man zum Fischerviertel, es ist das bedeutendste Altstadtensemble und vermittelt durch seine alten Gassen, Brücken und Stege den Eindruck mittelalterliches Leben.

Kleine Geschäfte und urige Lokale auch direkt an der Blau- ein kleine Fluß, machen den Bummel noch interessanter.

Nach der Besichtigung steuerte ich wieder den Parkplatz an. Nach soviel schönen Eindrücken fand ich den Platz noch schlechter und beschloss weiterzufahren.

Einen schönen Stellplatz soll es in Blaubeuren geben, nur 35 km entfernt.


Blaubeuren

Samstag den 6.Juli

Stellplatz GPS N 48° 24’ 54.9 E 9° 47’ 27,2

Dodelweg 20

Ein sehr gut eingerichteter Stellplatz mit neuen Ent-/ Versorgungsstation. Gebühr 10 € incls. Strom. Einen Freibesuch für das angrenzende Schwimmbad. Der Freitag wurde nicht berechnet, da ich erst nach 18 Uhr ankam. Diesen Platz kann ich nur empfehlen.

An der “Blau” entlang kam ich zum “Blautopf”.Eine romantische Karstquelle am Südrand der Schwäbischen Alb. Der Topf ist ein kleiner sagenumwobenen See der mystisch blau erscheint.

Der Grund hierfür liegt in der Lichtbrechung: Alle Farben bis auf Blau werden beim Eintauchen in das tiefe Wasser ( 22 Meter ) verschluckt, allein Blau wird reflektiert und damit für uns sichtbar.

Herrlich spiegelt sich der der Kirchturm des ehemaligen Benediktiner Kloster im sagenumwobenen Topf.

Natürlich gibt es eine Sage: Der Dichter und Schriftsteller Eduard Mörike ließ sich von der wundersamen blauen Farbe der Quelle zu einem romantischen Märchen inspirieren.

Die schöne Lau, eine Wasserfrau, lebte dereinst dort, wo die Donau ins schwarze Meer mündet. Die junge Frau war jedoch stets traurig und jedes ihrer Kinder kam Tot zur Welt. Laut Weissagung ihrer Schwiegermutter würde sie erst ein gesundes Kind gebären, wenn sie fünfmal von Herzen gelacht habe. Dazu verbannte ihr Gatte, der der Donaunix, in den Blautopf. Doch auch in Blaubeuren blieben alle Anstrengungen zunächst ohne Erfolg. Erst als sich die Lau traute, in den Brunnenkeller der Stadt zu tauchen und dort die Blaubeurer Frauen kennenlernte, gelang ihr mit deren Hilfe das erlösende Lachen.

Auf meinem Weg zum Blautopf kam ich an der Haltestelle für die Bimmelbahn vorbei, mein Lieblingsgefährt.

In einer Stunde ist Abfahrt, ich war pünktlich und konnte mir auf angenehm bequeme Art mir den Ort ansehen. Die Bahn fuhr auch um den Ort herum, so hatte man einen schönen Weitblick.

Es war eine schöne informative Fahrt und danach habe ich die für interessanten Ecken abgelaufen.

Zu den schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt, am Rathaus vorbei und dem historischen Brunnen zum Kirchplatz mit der Stadtkirche Peter und Paul.

Seit 2010 ist die Altstadt mit Mühlenviertel und Klosteranlage als Gesamtanlage-Denkmal ausgezeichnet.

Von hier geht es weiter ins Gerberviertel entlang der Aach, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Holzbalkone an den Häusern bezeugen die ursprüngliche Nutzung der Häuser, als hier mühsam gegerbtes Leder getrocknet wurde.

Der Klosterhof ist eine kleine Welt für sich. Die spätgotische Klosteranlage ist zum großen Teil noch so erhalten, wie die Benediktinermönche sie von 1466-1510 erbaut haben.

Hier gruppieren sich die Mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude und auch das Badhaus der Mönche.

Um 1510 erbaut, hatte das Haus ursprünglich zwei ganz unterschiedliche Aufgaben: Im Erdgeschoss war die Badestube der Mönche untergebracht. Der erste Stock hingegen diente adligen Gästen als Gästehaus.

Heute ist in diesen das Heimatmuseum untergebracht

Die Klosterkirche im spätgotischen Stil – verschont von großen Zerstörungen präsentiert sie sich weitgehend noch heute so.

Der wunderschöne Kreuzgang und der Kloster-Kräutergarten laden zum verweilen ein. Durch den Kreuzgang zur Brunnenkapelle und zum Chorraum mit Hochaltar von 1493.

Der Doppelflügelaltar ist eines der bedeutendsten Kunstwerk der Spätgotik im deutschen Raum.

Der kurze Weg zurück zum Stellplatz entlang der Blau war ein schöner Abschluß.


Ohlstadt

Montag den 8. Juli

Eine Freundin wohnt in Ohlstadt und wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen, aber oft telefoniert und die Freude auf ein Wiedersehen war groß.

Natürlich hatten Uschi sich wieder ein Programm ausgedacht und wir fuhren nach Rottenbuch.

Hier steht eine Pfarrkirche, welche ich immer wieder gerne besuche. Die Ausstattung des barocken Gotteshaus ist aus dem 18. Jahrhundert.

Schon 1017 bestand bereits eine Kirche an dieser Stelle, das sogenannte Altenmünster. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder verändert. Die Spuren aus vielen Stilepochen zeigen, dass es auch in der Lebensgeschichte einer Kirche keinen Stillstand gibt.

Dienstag den 9. Juli

Heute war eine Rundreise in die Vergangenheit angesagt, Uschi fuhr mit dem Auto all meine Lieblingsstrecken und Ziele, welche wir mit den Motorrädern gefahren sind, meine Begeisterung war groß. Vorbei an den Walchensee, eine kleine Bilderserie, so schön ist es hier.

In Fischbachau, ein tolles Gasthaus “Cafe Winklstüberl” kehrten wir ein. Das Angebot besteht nicht nur aus einer hervorragenden Küche sondern auch aus einen riesigen Angebot an Torten. Nach dem Motto: Ein Stück darf nicht weniger als 300 Gramm sein, sonst ist es ein Kecks.

Zum Abschluß fuhren wir nach Murnau am Staffelsee. Hier in der idyllischen Fußgängerzone reihen sich kleine Boutiquen, Restaurants und natürlich Eiscaffes, auch hier hatten wir unser Stamm Eisdiele und zum Abschluß gönnten wir und noch einen Eisbecher, der hatte noch Platz, nach dem leckeren Mittagessen.

So vergingen zwei schöne Tage.


Garmisch Partenkirchen

Mittwoch den 10.Juli

 

Stellplatz am Wank

GPS N 47° 30’ 14.0 E 11° 6’ 22.0

Wangbahnstr. 2

Ich wollte nun weiter zum nächsten Ziel, es waren nur wenige km bis zum Stellplatz.

Uschi hatte sich für Heute zum Motorrad fahren verabredet und bei ihr war auch Treffpunkt und ich wollte mir den Start nicht entgehen lassen. Ja, es kam ein wehmütiges Gefühl auf, aber ich hatte mich entschieden mein Motorrad abzugeben. Man kann ja nur ein Fahrzeug fahren, entweder Bike oder Womo.

Es war noch früh als ich auf dem Stellplatz ankam und ich fuhr dann gleich mit der Gondelbahn zum Wank hinauf. Hier kann man auf dem 3km langen Höhe Terrainweg das Gipfelplateau umrunden.

Der 1780 Meter hohe Gipfel vis-à-vis der Zugspitze ermöglicht einen sagenhaften Ausblick auf das Esterberg-, Ammer,- Karwendel,-und Wetterstein-Gebirge, hinunter auf Garmisch Partenkirchen und ins Loisachtal.

Mit der Gondel ging es auch wieder zur Talstation und ich wanderte von hier durch den Wald nach Partenkirchen.

Schöne Häuser mit Lüftlmalerei, es ist eine heimische Kunstform der Fassadenmalerei besonder in Oberbayern – Werdenfelser Land und Tirol. Die Zeit verging im Flug und ich musste wieder zurück. Der Weg war beschwerlicher, denn alles was runter geht, geht auch wieder hinauf.


Augsburg

Donnerstag 11.Juli

Stellplatz N 48° 22’ 11.5 E 10° 52’ 40.2 8 € Tagesticket V+E Strom extra

Bürgermeister- Ackerstr. 1

Von Uschi wurde mir Augsburg empfohlen und ich wollte mir die Stadt ansehen.Kaum war ich auf den gut besuchten Platz und es fing an zu regnen, aber wozu hat man einen Regenschirm. Bis zur Straßenbahn ging man ca 10 Minuten und 1x umsteigen, dann war man auf dem Rathausplatz. Hier ist auch die Touristeninfo.

Man gab mir den Tip eine Stadtführung mitzumachen.

Ich verschaffte mir den ersten Eindruck und fuhr wieder zurück.

Freitag den 12. Juli

Der Wetterbericht versprach bis zum Abend trockenes Wetter.

Um 11 Uhr ging es mit der Stadtführung los, aber schon bald fing es an zu regnen, was weniger angenehm war.

Zuerst besuchten wir das Rathaus mit dem Goldenen Saal, entstanden bis 1624. Er ist einer der imposantesten Repräsentationsräume In Deutschland und vermittelt den Glanz der Reichsstadt.

Neben dem Rathaus steht der 70m hohe Perlachturm. Im Jahre 989 als Wachturm erbaut und dient heute als Aussichtsturm.

Weiter ging es zur Fuggerei, eine der ältesten bestehende Sozialsiedlung der Welt, gestiftet 1521 von Jakob Fugger.

Der Herkulesbrunnen ist einer der drei Prachtbrunnen der Stadt und gehört seit dem 6.Juli 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir gingen durch kleine Gassen und an noch einige interessante Gebäude vorbei.

Nach der Führung habe ich mich entschlosse, die anderen Sehenswürdigkeiten zu einem späteren Zeitpunkt zu besichtigen, denn bei dem Regen machte es keinen Spaß.

Die Stadt ist auf jeden Fall ein Besuch wert.


Regensburg

Samstag 13. Juli

Stellplatz am Azur Camping und bin auch sofort weitergefahren. Der Empfang war die Spitze der Unhöflichkeit, da gibt es keine Steigerung. Der Platz selber machte auf mich einen düsteren und ungepflegten Eindruck, eigentlich passend zum Empfang.

Mein Navi zeigte mir einen Stellplatz in Bad Abbach an der Kaiser-Therme an und ich kann nur sagen, super gut.

Bad Abbach       Stellplatz: Kurallee 4

Der Bus nach Regensburg hält direkt vor dem Platz und fährt stündlich, bis in die Altstadt( Endstelle). Radfahrer werden begeistert sein von den romantischen Radwegen entlang der Donau in Richtung Kelheim oder Regensburg. Auch für Wanderer ist es idealer Ausgangspunkt.

Regensburg hat einen gut erhaltenen Stadtkern und die der Donau zugewandten Altstadtseite ist von der Steinernen Brücke geprägt. Die Brücke mit dem Brückentor wurde 1135 bis 1146 gebaut.

Ich schenderte durch kleine Gassen und Hinterhöfe und immer wieder stand man auf einen größeren Platz. An einem Tag kann man garnicht alles sehen, also muß Regensburg auf die Liste: Nochmal besuchen.

Der Regensburger Dom ist die Bischofs-und Hauptkirche des Bistums Regensburg. Das Bauwerk gilt als das bedeutendste der süddeutschen Gotik. Der Dom ist auch die Ruhestätte bedeutender Bischöfe.In der Bautafel steht,das hier im Jahr 700 die erste Bischofskirche stand. verfolgen kann man in der Bautafel was bis 2009 geändert oder erneuert wurde. Der Dom ist auch die Heimat des traditionsreichen Domchores, der Regensburger Domspatzen.

Der nahe Domplatz wird vom Regensburger Dom beherrscht. Vor dem Dom, dem Kräutermarkt stehen die sehenswerten Patrizierburg Haus an der Heuport , die Adler Apotheke, eine der ältesten Apotheke der Stadt und der Adlerbrunnen von 1680.

Das Gebäude am Emmeramsplatz( Regierung der Oberpfalz) gehörte ursprünglich zum Klosterbereich und beherbergte 1792 bis 1812 die Hofhaltung der Fürsten von Thurn und Taxis. Als Entschädigung für die Abtretung der Postrechte wurde dem Fürstenhaus 1810 von Königreich Bayern die umfangreichen Gebäude auf dem Klostergelände aus dem 8.Jahrhundert übereignet. Zum Residenzschloss im heutigen Zustand wurde erst 1883/88 um- und ausgebaut. in den folgenden Jahren wurden immer wieder Änderungen vorgenommen. Teile des Schlosses werden bis heute von Angehörigen der Familie bewohnt.

Museum: Besichtigt werden können die Prunkräume und Inneneinrichtung aus dem Palais. Erhalten gebliebene Teil des Kreuzganges, historische Kutschen und die Fürstliche Schatzkammer.

Der Schlosspark ist erst am Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden und nicht frei zugänglich, jedoch finden im Park und Innenhof jährliche Veranstaltungen statt.

Sonntag 14. Juli

Auch das muß sein, ein entspannungstag mit dem Besuch der Kaiser- Therme


Bamberg

Montag 15.Juli

Nach einem erholsamen Sonntag geht es weiter nach Bamberg, diese Stadt hatte ich schon einmal besucht, aber es lohnt immer wieder ein Besuch.

Auf den Weg dahin habe ich einen Abstecher nach Pottenstein gemacht.

Pottenstein    Pegnitzer Straße 100

Der Ort ist ein gemütliches fränkisches Felsenstädchen und ist bekannt durch seine Höhlen.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz. 1000-jährige bewohnte im Besitz der Freiherren von Wintzingerode. Die Besichtigung war an einem Montag leider nicht möglich.

In diesem Juragebiet gibt es 6 Schauhöhlen und ich habe die Teufelshöhle, die bekannteste besucht.Die unterirdischen Höhlen sind Archive längst vergangener Zeiten und bietet eine spannende Entdeckungsreise zumal jede Höhle anders ist. Mit einer Führung von 40 Minuten kommt man an Faszinierende und bizarre Formationen vorbei. Man erfährt das in dem unterirdischen Reich der Dunkelheit eine angepasste Tierwelt gibt, ein Leben ohne Licht.Durch diese Höhle führten 400 Stufen.


Bamberg

Stellplatz am Heinrichsdamm GPS N 49° 53’ 10,8 E 10° 54’ 10,3

Bamberg ist eine Stadt in der man auf Zeitreise gehen kann, hier atmet Geschichte und wird lebendig, inmitten enger Gassen, auf mittelalterlichen Plätzen und einzigartigen Bauwerken.

 

Eines der dunkelsten Kapitel der Bamberger Geschichte sind die Hexenverfolgungen, den im 17.Jh. Hunderte von Bürgern zum Opfer fielen. Die Hexenverfolgung erfasste Männer und Frauen aus allen Schichten bis hinauf zu den Bürgermeistern. Wer einmal im “Trudenhaus” dem Hexengefängnis, landete, war schon so gut wie verloren.


Bad Bocklet

Mittwoch 17. Juli

Stellplatz GPS N 50° 15’ 53,5 E 10° 4’ 29,9

Landschaftlich hat das Frankenland und die Bayerische Rhön viel zu bieten und so bin ich in diesem Ort gelandet. Der Platz liegt gleich gegenüber des Kurparks und die Bushaltestelle ist auch hier.

Einige Schritte weiter ist ein Supermarkt, also verhungern braucht man nicht.  Von hier ist es ein idealer Ausgangspunkt Bad Kissingen zu besuchen ob mit Bus oder Fahrrad.


Heiligenkreuz

Donnerstag 18. Juli

Stellplatz Privat

Heiligenkreuz in Franken, ein kleiner Ort mit 51 Einwohner und km weit kein Netz, aber viel Natur und wenig Verkehr. Auf meiner Fahrt hierhin habe ich immer mal angehalten und meinen Blick über das Land schweifen lassen.

Hier in diesem Ort trafen sich Womo Fahrer welche sich irgend woher kannten, sei es aus Marokko oder von anderen Treffen. Zu diesem Fest hat Fam. Schatz geladen. Auf meiner Marokko Reise habe ich bei Fam. Schatz in Marrakesch auf dem Grundstück mit dem Womo gestanden.

Hier, bei diesem Treffen gab es ein herzliches Wiedersehen, auch mit alten Freunden. Neue freundschaften wurden geschlossen und viel Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Aicha + Reinhard haben das Treffen super organisiert und die Töchter und Freunde trugen mit musikalischen Darbietungen und Tanz zur Unterhaltung bei.

Hier in diesem Ort erlebt man noch ein richtiges Dorfleben.

Am Samstag wurde Brot im Dorf Backhaus gebacken, ein für uns besonderes Ereignis.

es sind auch immer genug Helfer dabei. Der Teig wird in einer großen Wanne mit der Schubkarre gebracht. Mit einem KG Griff eine Menge heraus geholt und an die nächste Frau weitergegen. In einer Schüssel in die richtige Form geworfen, dann weiter in den Ofen.

Jetz heißt es warten ,fasst zum Ende der Backzeit strömt ein lecker Duft aus dem Ofen . UDavon werden die angelockt, die auch ein Brot kaufen wollen.

Am Vormittag um 11 Uhr fing das Vorheizen des Ofen an und um 14 Uhr war das Brot fertig.

Es sind natürlich immer die Selben, wir waren die ganze Zeit dabei und uns mit Bier, auch ohne Alkohol und mit viel Spaß uns die Wartezeit vetrieben .

Aus diesen Fischteichen bekam ich die dicken Forellen, frisch auf dem Tisch.

Sonntag 21. Juli

Das war mein Letztes Ziel und ich fahre Heute wieder nach Hause. Die gesamte Reise war ein schönes Erlebnis, durch schöne Landschaft und kleine Orte gefahren, nette Menschen kennengelernt. Die Zeit ist wieder einmal zu schnell vergangen.