Über mich

Mein Name ist Irene und wohne in Düsseldorf.

Viele Jahre bin ich mit Freunden und meinem Motorrad durch Europa gefahren, viel erlebt und gesehen.

Nach und nach wechselten meine Freunde zu einem Wohnmobil und ich habe lange überlegt, ob das auch etwas für mich wäre.

In Düsseldorf gibt es die Caravan Messe und dort kann man sich super informieren und sich die Modelle genau ansehen, deshalb war die Entscheidung nicht einfacher.

Dem Rat folgend, kaufte ich von einem Freund das Mobil,ein älteres Modell, meine erste Fahrt Richtung Italien konnte losgehen. Eine Fahrt mit Hindernissen, inclusive platten Reifen und diverse anderer Ausfälle. Fazit nach 3 Wochen war ein “Nein” zum Mobil.

Aber wenn ich einmal eine Idee habe, gebe ich auch nicht so schnell auf. Also auf zur neuen Suche. Jetzt wußte ich schon was ich wollte und suchte danach ein Womo, Marke egal, Preis mußte stimmen. Ich wurde fündig und kaufte mir eine XGO, eine italienische Marke.

Jetzt wieder ein Jungfernfahrt, diesmal ohne Probleme und ich wurde vom Camper Virus gepackt. Jetzt ging es los, ab nach Marokko, eine geführte Tour, mit netten Leuten welche mir mit vielen Tipps beiseite standen.

So fing es an und ich fahre seit 2013. Inzwischen habe ich viele tolle Reisen gemacht, nicht nur Kurzreisen, sondern auch über Monate.

Jetzt habe ich wieder ein anderes Mobil und in meinem Reiseblog kann man meine Reisen nachlesen. Leider habe ich die ersten spannenden Reisen nicht im Blog, dafür kommen die zukünftigen hinein.

Es ist ein Erlebnis, nette Menschen unterwegs kennenzulernen, Freundschaften zu knüpfen und vieles schöne zu sehen.

Ich wünsche alle die meinen Blog lesen und mit dem Womo unterwegs sind, allzeit eine gute Fahrt und schöne Erinnerungen.

Rundreise im Juli 2019

3 Wochen durch Deutschland im Juli 2019

Dieses Mal möchte ich eine Rundreise machen und auf dieser Freunde besuchen und treffen.

Meine Ziele sind Ulm, Blaubeuren, Garmisch Partenkirchen, Regensburg, Bamberg, Bad Kissingen, das ist der Plan.

Am Mittwoch sollte meine Tour beginnen und mein erstes Ziel sollte Bingen sein, aber wie so oft kommt etwas dazwischen und ich konnte erst am Freitag starten, ein ungünstiger Termin.

Ich fuhr von einem Stau zum anderen und als Abwechslung gab es zwischendurch Baustellen, aber nach 6 Stunden und viel Geduld habe ich mein Ziel Ulm erreicht.


Ulm

Freitag den 5. Juli

 

Stellplatz am Donaustadion

GPS N 48° 24’ 26.0 E 10° 0’ 33.0

Wielandstraße 74

Dieser Platz ist gratis und nahe an den Öffentlichen Verkehrsmittel. Leider sehr laut, durch den regen PKW Verkehr auch die Straßenbahn. Für eine Nacht kann man das aushalten.

Gleich am nächsten Tag ging es los die Stadt zu erkunden. Alle Verkehrsmittel waren als Trostpflaster am Samstag frei, weil viel gebaut wird und mit Beeinträchtigungen der Fahrstrecken zu rechnen ist.

Ulm ist eine an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb gelegen.

Das bekannteste Bauwerk dieser Stadt ist ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 metern der höchste der Welt ist. Dem Münster galt mein erster Besuch, ein beeindruckendes Bauwerk. Natürlich kann man auch auf den Turm steigen und den prächtigen Rundblick genießen, man muß nur die 768 Stufen erklimmen und ist dann 143 m hoch.

Vor dem Münster ist der Marktplatz und Heute war Markt.

Nicht weit vom Münster ist das Rathaus, welches durch die opulente Fassadenmalerei besticht. Die reich verzierte astronomische Uhr wurde um 1520 am Rathaus angebracht.

Der älteste Teil des Rathauses entstand 1370 als Kaufhaus.

Heute am Samstag war Hochbetrieb dort im Standesamt.

Von hier ging es weiter zur Donau. Die Stadtmauer Promenade mit Metzgerturm wurde 1480 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet.

Der Donau Uferweg ist sehr belebt, sei es durch Radfahrer oder eben durch Fußgänger. Hier könnte man auch mit dem Schiff auf die Donau fahren und Ulma von der Wasserseite betrachten.

Entlang der Donau kommt man zum Fischerviertel, es ist das bedeutendste Altstadtensemble und vermittelt durch seine alten Gassen, Brücken und Stege den Eindruck mittelalterliches Leben.

Kleine Geschäfte und urige Lokale auch direkt an der Blau- ein kleine Fluß, machen den Bummel noch interessanter.

Nach der Besichtigung steuerte ich wieder den Parkplatz an. Nach soviel schönen Eindrücken fand ich den Platz noch schlechter und beschloss weiterzufahren.

Einen schönen Stellplatz soll es in Blaubeuren geben, nur 35 km entfernt.


Blaubeuren

Samstag den 6.Juli

Stellplatz GPS N 48° 24’ 54.9 E 9° 47’ 27,2

Dodelweg 20

Ein sehr gut eingerichteter Stellplatz mit neuen Ent-/ Versorgungsstation. Gebühr 10 € incls. Strom. Einen Freibesuch für das angrenzende Schwimmbad. Der Freitag wurde nicht berechnet, da ich erst nach 18 Uhr ankam. Diesen Platz kann ich nur empfehlen.

An der “Blau” entlang kam ich zum “Blautopf”.Eine romantische Karstquelle am Südrand der Schwäbischen Alb. Der Topf ist ein kleiner sagenumwobenen See der mystisch blau erscheint.

Der Grund hierfür liegt in der Lichtbrechung: Alle Farben bis auf Blau werden beim Eintauchen in das tiefe Wasser ( 22 Meter ) verschluckt, allein Blau wird reflektiert und damit für uns sichtbar.

Herrlich spiegelt sich der der Kirchturm des ehemaligen Benediktiner Kloster im sagenumwobenen Topf.

Natürlich gibt es eine Sage: Der Dichter und Schriftsteller Eduard Mörike ließ sich von der wundersamen blauen Farbe der Quelle zu einem romantischen Märchen inspirieren.

Die schöne Lau, eine Wasserfrau, lebte dereinst dort, wo die Donau ins schwarze Meer mündet. Die junge Frau war jedoch stets traurig und jedes ihrer Kinder kam Tot zur Welt. Laut Weissagung ihrer Schwiegermutter würde sie erst ein gesundes Kind gebären, wenn sie fünfmal von Herzen gelacht habe. Dazu verbannte ihr Gatte, der der Donaunix, in den Blautopf. Doch auch in Blaubeuren blieben alle Anstrengungen zunächst ohne Erfolg. Erst als sich die Lau traute, in den Brunnenkeller der Stadt zu tauchen und dort die Blaubeurer Frauen kennenlernte, gelang ihr mit deren Hilfe das erlösende Lachen.

Auf meinem Weg zum Blautopf kam ich an der Haltestelle für die Bimmelbahn vorbei, mein Lieblingsgefährt.

In einer Stunde ist Abfahrt, ich war pünktlich und konnte mir auf angenehm bequeme Art mir den Ort ansehen. Die Bahn fuhr auch um den Ort herum, so hatte man einen schönen Weitblick.

Es war eine schöne informative Fahrt und danach habe ich die für interessanten Ecken abgelaufen.

Zu den schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt, am Rathaus vorbei und dem historischen Brunnen zum Kirchplatz mit der Stadtkirche Peter und Paul.

Seit 2010 ist die Altstadt mit Mühlenviertel und Klosteranlage als Gesamtanlage-Denkmal ausgezeichnet.

Von hier geht es weiter ins Gerberviertel entlang der Aach, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Holzbalkone an den Häusern bezeugen die ursprüngliche Nutzung der Häuser, als hier mühsam gegerbtes Leder getrocknet wurde.

Der Klosterhof ist eine kleine Welt für sich. Die spätgotische Klosteranlage ist zum großen Teil noch so erhalten, wie die Benediktinermönche sie von 1466-1510 erbaut haben.

Hier gruppieren sich die Mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude und auch das Badhaus der Mönche.

Um 1510 erbaut, hatte das Haus ursprünglich zwei ganz unterschiedliche Aufgaben: Im Erdgeschoss war die Badestube der Mönche untergebracht. Der erste Stock hingegen diente adligen Gästen als Gästehaus.

Heute ist in diesen das Heimatmuseum untergebracht

Die Klosterkirche im spätgotischen Stil – verschont von großen Zerstörungen präsentiert sie sich weitgehend noch heute so.

Der wunderschöne Kreuzgang und der Kloster-Kräutergarten laden zum verweilen ein. Durch den Kreuzgang zur Brunnenkapelle und zum Chorraum mit Hochaltar von 1493.

Der Doppelflügelaltar ist eines der bedeutendsten Kunstwerk der Spätgotik im deutschen Raum.

Der kurze Weg zurück zum Stellplatz entlang der Blau war ein schöner Abschluß.


Ohlstadt

Montag den 8. Juli

Eine Freundin wohnt in Ohlstadt und wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen, aber oft telefoniert und die Freude auf ein Wiedersehen war groß.

Natürlich hatten Uschi sich wieder ein Programm ausgedacht und wir fuhren nach Rottenbuch.

Hier steht eine Pfarrkirche, welche ich immer wieder gerne besuche. Die Ausstattung des barocken Gotteshaus ist aus dem 18. Jahrhundert.

Schon 1017 bestand bereits eine Kirche an dieser Stelle, das sogenannte Altenmünster. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder verändert. Die Spuren aus vielen Stilepochen zeigen, dass es auch in der Lebensgeschichte einer Kirche keinen Stillstand gibt.

Dienstag den 9. Juli

Heute war eine Rundreise in die Vergangenheit angesagt, Uschi fuhr mit dem Auto all meine Lieblingsstrecken und Ziele, welche wir mit den Motorrädern gefahren sind, meine Begeisterung war groß. Vorbei an den Walchensee, eine kleine Bilderserie, so schön ist es hier.

In Fischbachau, ein tolles Gasthaus “Cafe Winklstüberl” kehrten wir ein. Das Angebot besteht nicht nur aus einer hervorragenden Küche sondern auch aus einen riesigen Angebot an Torten. Nach dem Motto: Ein Stück darf nicht weniger als 300 Gramm sein, sonst ist es ein Kecks.

Zum Abschluß fuhren wir nach Murnau am Staffelsee. Hier in der idyllischen Fußgängerzone reihen sich kleine Boutiquen, Restaurants und natürlich Eiscaffes, auch hier hatten wir unser Stamm Eisdiele und zum Abschluß gönnten wir und noch einen Eisbecher, der hatte noch Platz, nach dem leckeren Mittagessen.

So vergingen zwei schöne Tage.


Garmisch Partenkirchen

Mittwoch den 10.Juli

 

Stellplatz am Wank

GPS N 47° 30’ 14.0 E 11° 6’ 22.0

Wangbahnstr. 2

Ich wollte nun weiter zum nächsten Ziel, es waren nur wenige km bis zum Stellplatz.

Uschi hatte sich für Heute zum Motorrad fahren verabredet und bei ihr war auch Treffpunkt und ich wollte mir den Start nicht entgehen lassen. Ja, es kam ein wehmütiges Gefühl auf, aber ich hatte mich entschieden mein Motorrad abzugeben. Man kann ja nur ein Fahrzeug fahren, entweder Bike oder Womo.

Es war noch früh als ich auf dem Stellplatz ankam und ich fuhr dann gleich mit der Gondelbahn zum Wank hinauf. Hier kann man auf dem 3km langen Höhe Terrainweg das Gipfelplateau umrunden.

Der 1780 Meter hohe Gipfel vis-à-vis der Zugspitze ermöglicht einen sagenhaften Ausblick auf das Esterberg-, Ammer,- Karwendel,-und Wetterstein-Gebirge, hinunter auf Garmisch Partenkirchen und ins Loisachtal.

Mit der Gondel ging es auch wieder zur Talstation und ich wanderte von hier durch den Wald nach Partenkirchen.

Schöne Häuser mit Lüftlmalerei, es ist eine heimische Kunstform der Fassadenmalerei besonder in Oberbayern – Werdenfelser Land und Tirol. Die Zeit verging im Flug und ich musste wieder zurück. Der Weg war beschwerlicher, denn alles was runter geht, geht auch wieder hinauf.


Augsburg

Donnerstag 11.Juli

Stellplatz N 48° 22’ 11.5 E 10° 52’ 40.2 8 € Tagesticket V+E Strom extra

Bürgermeister- Ackerstr. 1

Von Uschi wurde mir Augsburg empfohlen und ich wollte mir die Stadt ansehen.Kaum war ich auf den gut besuchten Platz und es fing an zu regnen, aber wozu hat man einen Regenschirm. Bis zur Straßenbahn ging man ca 10 Minuten und 1x umsteigen, dann war man auf dem Rathausplatz. Hier ist auch die Touristeninfo.

Man gab mir den Tip eine Stadtführung mitzumachen.

Ich verschaffte mir den ersten Eindruck und fuhr wieder zurück.

Freitag den 12. Juli

Der Wetterbericht versprach bis zum Abend trockenes Wetter.

Um 11 Uhr ging es mit der Stadtführung los, aber schon bald fing es an zu regnen, was weniger angenehm war.

Zuerst besuchten wir das Rathaus mit dem Goldenen Saal, entstanden bis 1624. Er ist einer der imposantesten Repräsentationsräume In Deutschland und vermittelt den Glanz der Reichsstadt.

Neben dem Rathaus steht der 70m hohe Perlachturm. Im Jahre 989 als Wachturm erbaut und dient heute als Aussichtsturm.

Weiter ging es zur Fuggerei, eine der ältesten bestehende Sozialsiedlung der Welt, gestiftet 1521 von Jakob Fugger.

Der Herkulesbrunnen ist einer der drei Prachtbrunnen der Stadt und gehört seit dem 6.Juli 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir gingen durch kleine Gassen und an noch einige interessante Gebäude vorbei.

Nach der Führung habe ich mich entschlosse, die anderen Sehenswürdigkeiten zu einem späteren Zeitpunkt zu besichtigen, denn bei dem Regen machte es keinen Spaß.

Die Stadt ist auf jeden Fall ein Besuch wert.


Regensburg

Samstag 13. Juli

Stellplatz am Azur Camping und bin auch sofort weitergefahren. Der Empfang war die Spitze der Unhöflichkeit, da gibt es keine Steigerung. Der Platz selber machte auf mich einen düsteren und ungepflegten Eindruck, eigentlich passend zum Empfang.

Mein Navi zeigte mir einen Stellplatz in Bad Abbach an der Kaiser-Therme an und ich kann nur sagen, super gut.

Bad Abbach       Stellplatz: Kurallee 4

Der Bus nach Regensburg hält direkt vor dem Platz und fährt stündlich, bis in die Altstadt( Endstelle). Radfahrer werden begeistert sein von den romantischen Radwegen entlang der Donau in Richtung Kelheim oder Regensburg. Auch für Wanderer ist es idealer Ausgangspunkt.

Regensburg hat einen gut erhaltenen Stadtkern und die der Donau zugewandten Altstadtseite ist von der Steinernen Brücke geprägt. Die Brücke mit dem Brückentor wurde 1135 bis 1146 gebaut.

Ich schenderte durch kleine Gassen und Hinterhöfe und immer wieder stand man auf einen größeren Platz. An einem Tag kann man garnicht alles sehen, also muß Regensburg auf die Liste: Nochmal besuchen.

Der Regensburger Dom ist die Bischofs-und Hauptkirche des Bistums Regensburg. Das Bauwerk gilt als das bedeutendste der süddeutschen Gotik. Der Dom ist auch die Ruhestätte bedeutender Bischöfe.In der Bautafel steht,das hier im Jahr 700 die erste Bischofskirche stand. verfolgen kann man in der Bautafel was bis 2009 geändert oder erneuert wurde. Der Dom ist auch die Heimat des traditionsreichen Domchores, der Regensburger Domspatzen.

Der nahe Domplatz wird vom Regensburger Dom beherrscht. Vor dem Dom, dem Kräutermarkt stehen die sehenswerten Patrizierburg Haus an der Heuport , die Adler Apotheke, eine der ältesten Apotheke der Stadt und der Adlerbrunnen von 1680.

Das Gebäude am Emmeramsplatz( Regierung der Oberpfalz) gehörte ursprünglich zum Klosterbereich und beherbergte 1792 bis 1812 die Hofhaltung der Fürsten von Thurn und Taxis. Als Entschädigung für die Abtretung der Postrechte wurde dem Fürstenhaus 1810 von Königreich Bayern die umfangreichen Gebäude auf dem Klostergelände aus dem 8.Jahrhundert übereignet. Zum Residenzschloss im heutigen Zustand wurde erst 1883/88 um- und ausgebaut. in den folgenden Jahren wurden immer wieder Änderungen vorgenommen. Teile des Schlosses werden bis heute von Angehörigen der Familie bewohnt.

Museum: Besichtigt werden können die Prunkräume und Inneneinrichtung aus dem Palais. Erhalten gebliebene Teil des Kreuzganges, historische Kutschen und die Fürstliche Schatzkammer.

Der Schlosspark ist erst am Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden und nicht frei zugänglich, jedoch finden im Park und Innenhof jährliche Veranstaltungen statt.

Sonntag 14. Juli

Auch das muß sein, ein entspannungstag mit dem Besuch der Kaiser- Therme


Bamberg

Montag 15.Juli

Nach einem erholsamen Sonntag geht es weiter nach Bamberg, diese Stadt hatte ich schon einmal besucht, aber es lohnt immer wieder ein Besuch.

Auf den Weg dahin habe ich einen Abstecher nach Pottenstein gemacht.

Pottenstein    Pegnitzer Straße 100

Der Ort ist ein gemütliches fränkisches Felsenstädchen und ist bekannt durch seine Höhlen.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz. 1000-jährige bewohnte im Besitz der Freiherren von Wintzingerode. Die Besichtigung war an einem Montag leider nicht möglich.

In diesem Juragebiet gibt es 6 Schauhöhlen und ich habe die Teufelshöhle, die bekannteste besucht.Die unterirdischen Höhlen sind Archive längst vergangener Zeiten und bietet eine spannende Entdeckungsreise zumal jede Höhle anders ist. Mit einer Führung von 40 Minuten kommt man an Faszinierende und bizarre Formationen vorbei. Man erfährt das in dem unterirdischen Reich der Dunkelheit eine angepasste Tierwelt gibt, ein Leben ohne Licht.Durch diese Höhle führten 400 Stufen.


Bamberg

Stellplatz am Heinrichsdamm GPS N 49° 53’ 10,8 E 10° 54’ 10,3

Bamberg ist eine Stadt in der man auf Zeitreise gehen kann, hier atmet Geschichte und wird lebendig, inmitten enger Gassen, auf mittelalterlichen Plätzen und einzigartigen Bauwerken.

 

Eines der dunkelsten Kapitel der Bamberger Geschichte sind die Hexenverfolgungen, den im 17.Jh. Hunderte von Bürgern zum Opfer fielen. Die Hexenverfolgung erfasste Männer und Frauen aus allen Schichten bis hinauf zu den Bürgermeistern. Wer einmal im “Trudenhaus” dem Hexengefängnis, landete, war schon so gut wie verloren.


Bad Bocklet

Mittwoch 17. Juli

Stellplatz GPS N 50° 15’ 53,5 E 10° 4’ 29,9

Landschaftlich hat das Frankenland und die Bayerische Rhön viel zu bieten und so bin ich in diesem Ort gelandet. Der Platz liegt gleich gegenüber des Kurparks und die Bushaltestelle ist auch hier.

Einige Schritte weiter ist ein Supermarkt, also verhungern braucht man nicht.  Von hier ist es ein idealer Ausgangspunkt Bad Kissingen zu besuchen ob mit Bus oder Fahrrad.


Heiligenkreuz

Donnerstag 18. Juli

Stellplatz Privat

Heiligenkreuz in Franken, ein kleiner Ort mit 51 Einwohner und km weit kein Netz, aber viel Natur und wenig Verkehr. Auf meiner Fahrt hierhin habe ich immer mal angehalten und meinen Blick über das Land schweifen lassen.

Hier in diesem Ort trafen sich Womo Fahrer welche sich irgend woher kannten, sei es aus Marokko oder von anderen Treffen. Zu diesem Fest hat Fam. Schatz geladen. Auf meiner Marokko Reise habe ich bei Fam. Schatz in Marrakesch auf dem Grundstück mit dem Womo gestanden.

Hier, bei diesem Treffen gab es ein herzliches Wiedersehen, auch mit alten Freunden. Neue freundschaften wurden geschlossen und viel Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Aicha + Reinhard haben das Treffen super organisiert und die Töchter und Freunde trugen mit musikalischen Darbietungen und Tanz zur Unterhaltung bei.

Hier in diesem Ort erlebt man noch ein richtiges Dorfleben.

Am Samstag wurde Brot im Dorf Backhaus gebacken, ein für uns besonderes Ereignis.

es sind auch immer genug Helfer dabei. Der Teig wird in einer großen Wanne mit der Schubkarre gebracht. Mit einem KG Griff eine Menge heraus geholt und an die nächste Frau weitergegen. In einer Schüssel in die richtige Form geworfen, dann weiter in den Ofen.

Jetz heißt es warten ,fasst zum Ende der Backzeit strömt ein lecker Duft aus dem Ofen . UDavon werden die angelockt, die auch ein Brot kaufen wollen.

Am Vormittag um 11 Uhr fing das Vorheizen des Ofen an und um 14 Uhr war das Brot fertig.

Es sind natürlich immer die Selben, wir waren die ganze Zeit dabei und uns mit Bier, auch ohne Alkohol und mit viel Spaß uns die Wartezeit vetrieben .

Aus diesen Fischteichen bekam ich die dicken Forellen, frisch auf dem Tisch.

Sonntag 21. Juli

Das war mein Letztes Ziel und ich fahre Heute wieder nach Hause. Die gesamte Reise war ein schönes Erlebnis, durch schöne Landschaft und kleine Orte gefahren, nette Menschen kennengelernt. Die Zeit ist wieder einmal zu schnell vergangen.

Kirschblüten am Kaiserstuhl

Ich habe bisher immer über meine Reisen im Ausland berichtet, dabei lohnt es sich auch über mein Heimatland Deutschland zu schreiben. Es ist zwar spät, aber nicht zu spät davon zu berichten.

Kirschblütenzeit am Kaiserstuhl 

14. – 21.April

Wohnmobilgarten Kirschenhof in Königschaffhausen     Königsweg 1

Hier auf diesem sehr schönen Stellplatz war ich schon mehrere Male und es ist immer wieder ein Erlebnis.

Die Kirschbäume waren in voller Blüte und soweit das Auge reichte ein Blütenmeer. Der Wettergott ahnte das ich wieder am Kaiserstuhl war und bescherte uns ein Traumwetter.

Diesmal war eine Freundin mit ihrem Womo mit von der Partie. Die Anreise unterbrachen wir in Bad Dürkheim. Auf dem Stellplatz war noch reichlich Platz und wir konnten das Zentrum zu Fuß gut erreichen. Es war ein sonniger Nachmittag ud wir schlenderten durch den Kurpark und an den Salinen vorbei. Herrlich anzuschauen war die Blütenpracht.

Nach unserem Rundgang hatten wir uns ein Essen verdient und wir wollten eigentlich in das bekannteste Restaurant “ Das Fass“,

aber leider alles reserviert. Nun ging es auf die Suche , die Auswahl ist im Ort groß. Wir hatten nach kurzer Zeit ein schnuckeliges Lokal gefunden.

Das Essen war hervorragend und ein Besuch zu empfehlen. Gut gegessen machten wir uns auf zum Stellplatz, ein schöner Verdauung Spaziergang.

Nach einer ruhigen Nacht ging es weiter, jetzt hatten wir nicht mehr viele km zu fahren und freuten uns schon auf das große Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café auf dem Platz.

Leider ging unsere Rechnung nicht auf, denn es war eine Umleitung ausgeschildert, wie so oft, für Ortsfremde sehr unübersichtlich und auch Strassen dabei, welche ab 3,5 t gesperrt waren. Wir irrten etwas herum und fragten schliesslich an einer Tankstelle nach dem Weg, wir waren nicht die Ersten. Der Tipp: Über Frankreich fahren, gesagt, getan. Dann ging es zügig voran und bald hatten wir unser Ziel erreicht. Schön wieder hier zu sein und es immer wieder ein Erlebnis, auf einen Platz zu stehen umgeben von blühenden Kirschbäume und Wiesen.


Montag  15.April

Jetzt hatte ich den Wettergott wohl doch zu sehr gelobt, denn Heute war es saukalt und es hatte immer wieder geregnet. Nicht das wir uns gelangweilt hätten, wir hatten uns viel zu erzählen und außerdem mussten wir anfangen das Kuchen Angebot im Café zu testen. Ein Freund aus der Gegend kam dann auch noch dazu und machte uns den Vorschlag mit uns in den nächsten Tagen schöne Fahrrad Touren zu zeigen.


Dienstag  16. April

So muss es sein, die Sonne scheint. es war eine Radtour angesagt und wir machten uns startklar mit vielen Hindernissen . Ute hatte ihren Hund Maja dabei und er sollte ja auch mit. Erst einmal musste der neue Hundeanhänger zusammengebaut werden. Gut das wir einen Fachmann dabei hatten und mit vereinten Kräften war das Teil Einsatz bereit. Jetzt kam der schwierigste Teil, Maja musste darein. Mit drücken, schieben und Leckerei war es geschafft. Unser Ziel war Burkheim und wir fuhren am Rhein entlang und durch Wiesen und Wälder.

Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in einem der kleinen Ortschaften an und fanden sofort ein Lokal, jetzt war erst einmal Stärkung angesagt.

Weiter ging es nach Burkheim, 762 taucht der Name in schriftlichen Unterlagen erstmal auf. Kaiser Karl IV. erteilte 1348 das Stadtrecht. Den Reiz des Städtchens macht das harmonische und geschlossene Ortsbild der unter Denkmalschutz stehenden historischen Mittelstadt aus.

Eingefaßt vom barocken Stadttor und überragt von der Schlossruine. Auf Kopfsteinpflaster läuft man zwischen den kleinen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Erich konnte uns viel geschichtliches erzählen und machte uns auf einige Besonderheiten aufmerksam.

Wir kerten in einem kleinen Café der besonderen Art ein. Kunst und Kuchen wäre der passende Titel.

Nach unsere Kaffeepause machten wir uns auf den Weg zu unserem Platz. Die Rückfahrt war weniger idyllisch, vorwiegend Strasse und das auch noch mit einigen Anstiegen.


Samstag 20..April

Breisach am Rhein

ist eine Stadt am Oberrhein an der deutsch-französischen Grenze auf halbem Weg zwischen Colmar und Freiburg Breisgau und jeweils 60 km von Basel und südlich von Straßburg. Ich schreibe dies so ausführlich, weil diese schönen Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmittel von unserem Stellplatz zu erreichen sind.

Zur Geschichte : Um 1146 hatte der Baseler Bischof auf dem Münsterberg zwar eine Kaufmannssiedlung mit einer Kirche errichten lassen, doch die Stadt Breisach im heutigen Sinne gründeten die Staufer im Jahr 1185.

Für Heute war eine Besichtigung der Stadt Breisach geplant. Diesmal wollten wir es ganz bequem haben und fuhren mit einem Womo dahin. Auf einem Stellplatz am Rhein konnten wir parken und es war ein kurzer Weg zu den ersten Sehenswürdigkeiten.

Der steile Anstieg zum Münsterberg hat sich gelohnt, von hier hatten wir einen tollen Ausblick.

Die Kirche und noch einige Kaufmannshäuser, gut renoviert und heute als Hotel und Wohnungen. Auf Bänken im Schatten der Platanen konnten wir uns von dem Anstieg erholen. Ein Trost, die anderen Besucher kamen genauso keuchend an wie wir.

Jetzt ging es wieder hinunter zu dem Zentrum der Stadt. Bei herrlichem Wetter und mit einem Eisbecher konnten wir das rege Leben beobachten. Langsam schlenderten wir durch die Stadt zurück zum Parkplatz und warfen noch einmal ein Blick hoch zum Münsterberg.

Die restlichen Tage erkundeten wir die Gegend mit dem Rad und auch zu Fuß. Obwohl ich schon häufiger hier war, entdecke ich immer wieder was neues. 7 Tage sind nun schon wieder vorbei und am Ostersonntag geht es wieder Richtung „Heimat“

Lissabon

  1. März
 Lissabon – Trendmetropole mit altem Charme. Die auf sieben Hügel erbaute Hauptstadt Portugals am Ufer des Tejo. Faszinierend sind die Kontraste zwischen altmodisch-schön und supermodern.
Wie die Zeit vergeht, nun sind wir schon in Lissabon und haben die Hälfte unserer Reisezeit um.
2. März

Am Morgen starten wir um die Stadt zu erobern, der Linienbus hält einige Meter vom CP entfernt. Die Fahrt dauerte 45 Minuten und es eine kleine Stadtrundfahrt durch eine Gegend wo man eigentlich als Tourist hinkommt. Am Pl.Figueras war Endstation. Wir waren um 9,30 Uhr Ortszeit da und das touristische Leben war schon voll in Gange. Wir mussten uns erstmal orientieren, mit welchem Verkehrsmittel wir nun die Stadt besichtigen wollen. Da waren die „Tucks“, kleine  Dreiräder mit Motor, welche alle nah liegenden interessanten Ziele im Zentrum  anfahren.

Ein schönes Modell
Ein schönes Modell

 

Dann die „Tram“( Straßenbahn), ein beliebtes normales Tarnsportmittel und zu guter Letzt die üblichen großen Touristenbusse, mit Zielen außerhalb des Zentrums. Vorab sei gesagt, wir haben alle ausprobiert. Unsere erste Tour mit dem Touristenbus führte uns zu dem Ort wo die große Seefahrt begann im Stadtteil Belém.

Torre de Belém-vom Wasser umspült, erhebt sich der 35  m hohe Turm am Tejo-Ufer. Auch das Denkmal „Padrao dos
Turm von Belem
Turm von Belem
Denkmal der Seefahrer
Denkmal der Seefahrer
Zwischen diesen Wahrzeichen führt eine breite schöne Promonade, natürlich mit sehr eleganten Restaurants. Hier haben wir unser teuerstes Eis gegessen, aber lecker.
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Von dort sind wir durch den  botanischen Garten von Ajuda gegangen, einst  Palastgarten. Der Weg durch den Garten führte uns zum Ajuda Palast, ehemals Königsresidenz, ist bis heute Schauplatz von offiziellen Anlässen und Staatsempfängen. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt dort und konnten so einen Empfang miterleben.

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Palastgarten
Wieder zum Zentrum erwischten wir einen Kleinbus von dieser Gesellschaft, welcher die kleinen Straßen fahren konnte. Wir fuhren nun durch das älteste Viertel dieser Stadt, mit engen Straßen, verwinkelte Gassen die für Autos meist zu eng sind und vielen Treppen. jetzt war es für und  wieder Zeit an unser leibliches Wohl  zu denken. Genau hier , ein kleiner Platz mit nur  3 Tischen und Stühlen wollten wir bleiben.
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Die kleine Kneipe lag gegenüber und der Wirt kam sofort mit Speisekarte. Wir bestellten uns was ganz gesundes für die Figur, Hähnchen mit Fritten, den Salat nicht zu vergessen und vorab frisches Brot und Oliven, zum unschlagbaren Preis von 6  € mit Getränke pro Person. Im Hintergrund war eine enge Gasse mit Häusern an denen der Putz bröckelte. wie an vielen anderen auch und die Wäsche flatterte.
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Die Tauben waren schon in Wartestellung ob was abfällt. Von hier konnten wir das ganze Chaos beobachten, wie sich Kleinbusse, Autos, Tucks, Tram durch die engen Straßen vorbei an parkende Autos schlängelten und das alles ohne Malheur. Zurück zu unserer Bus  Haltestelle Richtung CP fuhren wir mit der Tram. Es war ein Erlebnisreicher Tag.
3. März
Wenn man hier ein zusätzliches Abenteuer möchte, so wie wir. Jeden Morgen und  später Nachmittag mit dem Linienbus fahren.45 Minuten wird man durchgerüttelt, durch die Kurven geschleudert, Vollbremsungen, Haarscharf an Autos vorbei. Am Ziel angekommen und man Fühlt sich nicht mehr so wie vorher und muss erstmal tief Luft holen. Heute machen wir eine Rundtour durch das moderne Lissabon. Zur Expo 98 wurde neben dem Ausstellungsgelände der neue Lissaboner Hauptbahnhof eröffnet. Ein filigran wirkendes Gebäude. Unter dem  futuristisch gewölbten Glasdach befinden sich unter anderem viele kleine Geschäfte. Hier findet man die Architektur im Zeihen der Modernen. Bei den Bürohäusern, den Wohnhäusern und das zweitgrößte Meeresaquarium der Welt. Dieses Stadtteil mit den außergewöhnlichen Bauten und Strukturen hätte mehr als einen Tag Besichtigung verdient.
P.s.  Der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava hat nicht nur den Bahnhof entworfen, sondern auch den vor kurzem eingeweihten Bahnhof in New York
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Als Kontrastprogramm sind wir später mit der Tram zum Kastell gefahren, dieses ist im alten Viertel“ Alfama“, welches wir schon durchstreift hatten. Heute nehmen wir die letzten Meter des steilen Ausstieg zum “ Castelo de Sao Jorge “ in Angriff. Belohnt werden wir mit einem herrlichen Blick über die Stadt und den Tejo. Von hier kann man die „Ponte Vasco da Gama“ in ihrer gesamten Länge sehen. Supermodern und 17,5 km lang führt sie geschwungen über den Tejo. Als Vorlage beim Entwurf, könnte die Brücke von San Francisco gewesen sein.

Die Brücke über Rio Tejo
Die Brücke über Rio Tejo
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Das Kastell ist umgeben von einem wuchtigen Mauerring und acht Türmen. In der Wehranlage wurde ein Park angelegt und es gibt in alten Gemäuer ein renommiertes  Restaurant mit feine Küche, nobler Blick, stolze Preise. Ein Blick auf die Speisekarte und man hat schlagartig keinen Appetit mehr. Um die Wehranlage haben sich die Menschen angesiedelt, welche hinter den Burgmauern Schutz suchten. Hier herrscht Auto  Verbot, außer die Anwohner, welche sich durch das Labyrinth der krummen Gassen schlängeln. Heute ist es ein Touristischer Anziehungspunkt. Diesmal fuhren wir mit einem Kleinbus zu unserer Haltestelle Richtung Womo.
4. März
Nun haben wir unsere Tickets für den Touristenbus abgefahren, also gehen wir auf  die Suche nach einer Verkaufsstelle für eine Tageskarte, gültig für alle Verkehrsmittel. Wir steigen vor der Endstation aus, da hatten wir eine  Touristen Information gesehen. Leider gab es keine Karten aber eine Adresse. Natürlich am Pl. Figueras, also laufen, wie lange, keine Vorstellung.  Auch wenn wir die Strecke schon oft gefahren sind. Unser Heimat-Bus -Linie 714 hielt gerade an der Haltestelle. Es war der Fahrer, welcher uns schon die letzten Tage gefahren hatte. Normal muss jede Fahrt bezahlt werden, 1,30 €, aber er winkte uns durch, es war nur eine Station. Natürlich haben wir die Verkaufsstelle nicht gefunden und eine Polizistin half uns weiter. Super, jetzt kauften wir eine Karte für 6€ + 50 Cent Pfand.
Angefangen haben wir mit dem Aufzug, öffentliches Verkehrsmittel, verbindet die Unterstadt mit der  Oberstadt. Der Elevator ist ein Wahrzeichen des Stadtviertels Baixa. Die senkrechte Eisenkonstruktion mit gotisch anmutender Verzierung wurde 1902 eingeweiht. Der Aufzug erspart eine Beschwerlichen Fußmarsch in die 32 m höher gelegene Oberstadt. Eine überdachte Fußgängerbrücke führt hinüber.
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Auf dem Platz angekommen standen wir vor einer Kirche, welche bei dem Erdbeben 1755 seine Türme verloren hatte. Hier waren wir schon mit einem Tucks, wie gesagt, wir lassen nichts aus.
Nun galt es die Oberstadt „Bairro Alto“   zu Fuß zu erobern. Viele Häuser mit einer Fassade aus Kacheln. Davon gab  es viele, mal mehr oder weniger komplett. Kirchen mit herrlichen Fliesenbilder innen und außen. Man sah dem Viertel an, das hier wohlhabende Leute gewohnt haben. Heute findet man viele Antiquitäten Geschäfte, Boutiquen, schicke Kaffees , Buchhandlungen, belebt durch auffallend viele junge Leute. Hier wird in Lokalen und Theater der Fado aufgeführt. Die ist ein typischer Gesang von Lissabon, begleitet mit eine Gitarre und ein typisches portugiesisches Zupf-Instrument. Natürlich habe ich mir auch eine CD gekauft, ein melancholischer Gesang.
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5. März
Unser letzter Tag in Lissabon und auch heute haben wir ein Programm. in einem Stadtteil ist der “ Diebesmarkt“. Sehr weit läufig und es wir alles angeboten vom Trödel bis zur Neuware und natürlich der übliche Kitsch. Junge Musiker spielten Jazz und eine Gruppe führte mehr schlecht wie recht akrobatische Übungen vor. Auf einem Podest standen einige Tische und Stühle, dort konnte man Kaffee und Kuchen  holen.

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da halte ich doch meinen Kuchen lieber fest

 

Von hier hatte man alles im Blick.  weiter ging es durch enge Gassen und per Zufall fanden wir die Standseilbahn. Natürlich einsteigen, egal wohin. Irgend eine Tram oder  Bus  bringt uns wieder zum Pl.Figueras.
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die Standseilbahn fährt nur eine kurze Strecke ,aber die steil

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So war es auch , die Tram fuhr dahin. Jetzt heiß es Abschied nehmen, wir haben vielgesehen und erlebt.
Fazit- Lissabon hat noch Programm für viele Tage.

la Coruna a Coruna

15.März

Die Fahrt nach la Coruna war sehr angenehm. Viele Straßen dorthin gab es nicht, aber alle waren gut ausgebaut. Wir fuhren durch Dörfer wo die Landwirtschaft zu Hause ist. Wir sahen einige alte Frauen bei der Arbeit. So wie man es sich vorstellt, mit Kittelschürze und Strohhut, den Korb über den Arm. Es war eine schöne Strecke. Bisher hatte ich keine Vorstellung von dieser Stadt. Sehr modern und viele Schnellstraßen auch übereinander für führten in die Stadt und nach anderen Zielen. Bei soviel neu erbauten Straßen spielte mein Navi verrückt und wusste nicht mehr wohin. Jetzt wurde nach Gefühl gefahren und erstmal immer gerade aus, bis da wo Wasser ist. Dann zeigte das Navi wieder die Route an, also alles richtig gemacht. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Herkulesturm “ Torre de Hércules „. Der einzige Leuchtturm der Antike, welcher heute noch in Betrieb ist. Er wurde von den Römern errichtet und wurde im Laufe der Geschichte mehrmals umgebaut. Heute umgibt ein großer Park und Küstenwanderwege den Turm. Da unser Platz am Parkrand war, hatten wir die Gelegenheit für einen ausgiebigen Rundgang und uns den Wind um die Ohren wehen zu lassen. Die Stadt ist sehr moderne Großstadt. Die Eigenheit sind die komplett verglasten Fronten. Viele von ihnen wurden schon im 19 Jh. erbaut.

 

 

Legende vom Herkules

Sie wurde von Alfons X., dem Weisen, (ca.1270) basierend auf der Überlieferung formuliert. Man erzählt sich, dass einmal ein Riese namens Gereon im Gebiet der Flüsse Tajo und Duero regierte und die ganze Bevölkerung bedrohte. Herkules widersetzte sich ihm und besiegte Gereon nach dreitägigem Kampf, vergrub seinen Kopf und ließ an dieser Stelle einen Turm bauen und in der Nähe gründete er eine Stadt, der er den Namen Gerunia gab, in Erinnerung an die erste Frau, die dort lebte und in der er sich verliebt hatte. Als Herkules weiterzog, stellte Hispan den Leuchtturm fertig, den sein Onkel begonnen hatte und stattete ihn mit einer Öllampe, deren Feuer nie  ausging. Außerdem brachte er auch einen großen Spiegel an, in dem man sehen konnte, wenn sich feindliche Schiffe näherten.

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O Cebreiro

16.März

Wir fahren weiter auf den Auto-Pilgerweg. Dann ging es kurvig bis auf  1300 m hoch. Rechts und links hatten die Berge weiße Gipfel und im Ort  lagen noch Schneehaufen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl an dem Ort zu sein, wohin ich einmal gepilgert bin. Natürlich haben wir hier eine Pilgersuppe gegessen.

 

 

Astorga

Weiter geht es nach Astorga, der Stellplatz war wie immer weit von den Sehenswürdigkeiten entfernt. Also wieder laufen. Der Künstler Gaudi entwarf nur drei Gebäude außerhalb seiner Heimat. So auch den Bischofspalast. Kein einziger Bischof hat den Palast je bewohnt. Heute ist dort ein Pilgermuseum untergebracht. Bekannt ist Astorga für süße Sünden. Jetzt keine falschen Gedanken. Vom 17. bis 20.Jh war es ein Zentrum der Schokoladen Industrie. Noch heute sind viele Kreationen der süßen Sünden in Form von Pralinen und Tafeln zu kaufen. Selbstverständlich haben auch wir gesündigt.

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Leon

17. MärzIMG_3754

Als ich am Morgen aus dem Fenster gesehen habe, glaubte ich nicht was ich sah, Raureif und es war saukalt. Bis Leon waren es nur 50 km und der Stellplatz war schnell gefunden .Das historische Zentrum verlangte einen Fußmarsch, aber wir waren ja auf den Pilgerweg. Auf dem  Weg gab es viel zu sehen und  nach einigen durchfragen waren wir am Ziel. Dort stand unser Lieblings Gefährt, eine  Bimmelbahn.

Nach dem Fußmarsch hatten wir uns eine Besichtigungsrunde verdient. Später wussten wir genau was wir noch  zu Fuß ansehen wollten. “ Gaudi “ hatte hier die zwei anderen Gebäude erbaut, sein Stil ist unverkennbar. Die Kathedrale ( 13. Jh. ) beeindruckt schon auf den ersten Blick wegen ihrer Größe und dem Ausmaß.

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Gaudis drittes Werk außerhalb seiner Heimat

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Den Rückweg nahmen wir am Fluss entlang, eine schöne Promonade, schön anzusehen die rosa und weiß blühenden Bäume. Eigentlich wollten wir heute noch weiter, aber wir verbummelten unsere Zeit.

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Porto

6. März

Weiter ging die Fahrt, Sonne scheint und der Tag fing gut an, aber dann. Bei dem Wetter waren viele Rennradfahrer unterwegs und wir mussten immer wieder halten,  Gegenverkehr, um an die Radfahrer vorbei zu fahren. Heute war wohl ein Sporttag, Straße gesperrt, Volkslauf. Die Polizei regelte die Umleitung, zeigte uns das Schild, unsere Umleitung. Die Straße wurde ein wenig enger, wie so oft und mein Navi rechnete eine neue Strecke. Dann gab es kein Wegweiser mehr, aber ein Polizist der die Sache regelte. Ich wollte aber doch lieber auf die nette Stimme aus meinem Navi hören und bog ab. Die Straße sah gut aus, ging auf und ab, aber das kannte ich schon. Weiterhin machte ich mir keine Gedanken, trotz der jetzt vielen Kurven und es ging immer höher und höher und die Straße wurde immer schmäler. Langsam kam ich ins grübeln, jetzt rechnete auch mein Navi nicht mehr .Irgend wann noch einmal den Satz “ links abbiegen “ aber eine Route war nicht zu sehen. Dann kam das Schild “ Alto “ (Berg). Jetzt war es an der Zeit sich was zu überlegen. Also die Daten neu eingeben jetzt mit Maut – Straße in der Hoffnung das ist die dicke Linie auf meinem Navi. Super, noch einige Kurven und die Welt öffnete sich. Zufahrt zur Mautstelle, Ticket ziehen und die nächsten 290 km fahren. Sicherlich ist die Landstraße  spannender, aber die Autobahn entspannter. Wie immer war wenig Verkehr und wir konnten Landschaft “ gucken  “ , davon gab es genug. Den ersten Stellplatz hatten wir schnell gefunden, war sehr schön aber auch sehr laut. Wir beschlossen den Platz zu wechseln 7 km weiter auf der anderen Fluss Seite. War ganz einfach trotz des vielen Verkehrs. An einer Ampel linksabbiegen, ich zögerte weil mir die Straße nicht so sehr breit war, ging aber gut. Bis zu einer Straße die ein Abenteuer war. Steil nach unten und sehr sehr  schmal. Womo und PKW das war wie ein Hindernis Rennen. Spiegel einklappen, nicht nur ich sondern auch die PKW. Zentimeter für Zentimeter aneinander vorbeischleichen, kein Geräusch, aufatmen . Nach der Letzten Biegung sah ich das Ende und die Autofahrer dort sahen das Chaos und haben gewartet. Nun noch wenige Meter bis zum Platz, der war nicht schön, hatte aber einen schönen Blick auf Porto und abends mit Beleuchtung. An dieser Stelle muss ich einmal sagen das die Portugiesen sehr freundliche Menschen sind und die Autofahren hupen oder schimpfen nicht wenn mal  eine schwierige Situation ist.

 

7. März

Wie immer werden vorher alle möglichen Reiseberichte gelesen und wir wussten 2 km immer am Fluss entlang bis zur Bushaltestelle. Damit fuhren wir bis zum Zentrum. Jetzt hieß es sich wieder durchfragen wo eine 24 Stunden Traffic Karte gekauft werden kann. Auf dem Weg dahin hatten wir schon diverse Stadtpläne bekommen und viele tolle Tipps von einer Portugiesin mit guten Deutschkenntnissen. Beim Kartenkauf auch sehr freundliche Beratung. das wichtigste war erledigt und wie immer wurde jetzt erstmal einen Kaffee con Leche (Milch) getrunken und überlegt was wir zuerst machen. Kaum zu glauben 2 Kaffee 1.75 € . Na ja, wenn das so ist das Ganze noch einmal aber jetzt mit einem Stück Kuchen aus dem Traum vom Kuchen Angebot. Wir hatten überhaupt kein schlechtes Gewissen, denn in den nächsten Stunden wurde die Stadt zu Fuß erobert und zusätzlich kamen die 2 km von der Haltestelle zum  Womo dazu.

8.März

Jetzt sind wir eingelaufen und wollen Heute die restlichen km bis Zentrum gehen. Der Weg führt über eine Stahlbrücke, ein Wahrzeichen von Porto. Kurz  davor sahen wir eine Bimmel Bahn, mit sowas sind  wir noch nicht gefahren, aber wo ist die Haltestelle. Ach was  solls, Daumen hoch, Anhalter sein. Der junge Mann staunte etwas, hielt an und wollte uns ein Prospekt geben mit der Bemerkung an der Kathedrale fängt die Tour an. Schön da fahren wir doch gleich mit. Er schüttelte den Kopf und lachte, ließ uns  aber einsteigen. Die Kathedrale hatten wir noch nicht besucht und hatten nun eine Stunde Zeit. Außerdem war auch unsere erste – Tasse-Kaffee – Zeit.  11 Uhr waren wir am Startpunkt und der junge Mann begrüßte uns wie alte Freunde. Auf dieser Tour besuchten wir die älteste Portwein Kellerei von 1756, ein schönes und großes Anwesen. Wir bekamen einen Film gezeigt über Generationen bis Jetzt. Anschließend einen Rundgang durch die Keller. Hier lagerten riesige Weinfässer. Der wein welcher ein Vermögen kostet war  hinter Gitter und Alarm gesichert. Eine Verkostung durfte auch nicht fehlen. Muss schon sagen, es war ein edler Tropfen. Weiter ging die Fahrt durch Stadtteile die wir noch nicht kannten, was sehr interessant war. In Porto gibt es nicht nur alte Häuser und enge Gassen. Mir scheint nur wir erwischen diese. Irgendwann war auch diese  Tour zu ende und wir bewegten uns mit unseren Füßen weiter. Zum Fluss hinunter, den Weg kannten wir schon. Jetzt war es auch wieder Zeit für unser Kombi-Essen, Mittag- und Abendessen in einem, denn eine warme Mahlzeit braucht der Mensch. Auf einem Platz, hier war richtig was los, ließen wir uns nieder und „Leute gucken“. Ein Menü incl. ein großes Glas Rotwein für 7 €. Dafür wollten keiner von uns kochen. Gut gestärkt ging es weiter zum Fluss und bei dem herrlichem Wetter mussten wir uns wieder setzen. Im Sonnenschein dem Treiben zu zusehen und dabei Kaffee trinken und Eis ( klein ) schlecken ein wahrer Genuss. Die Rechnung 1.75 € für jeden. Wir staunen in Portugal immer wieder über die Preise. Zur Bushaltestelle, den nächste Bus nahmen wir. Austeigen, eigentlich nicht, mal sehen wo der hin fährt. Um einen Kreisel in eine enge Gasse, ja das kannten wir, dies war ein Einbahngasse. Weiter und weiter. Aber irgendwann hatten wir das Gefühl wir kommen zu weit weg von unseren ZUHAUSE. Austeigen, über die Straße und  den Bus zurück nehmen. Bus fahren ist schön man sieht viel und erlebt auch viel, wie auf dieser Fahrt. Bus kam und wir stiegen ein. Obwohl wir alles gesehen hatten war es interessant aus  dem Fenster zu sehen.  Ich traute meinen Augen nicht und wollte nicht glauben was ich sah. Die Einbahngasse auf der Hinfahrt nahm der Bus jetzt auch auf der Rückfahrt entgegen der Fahrt Richtung.  Er hupte vor jeder Kurve und die PKW quetschten sich an die Wand. Nicht vorstellbar wir wären mit unseren Womo hier im Glauben die richtige Fahrtrichtung zu haben und dann kommt ein Bus entgegen. An unserer Haltestelle angekommen hatte ich nun 2 km Zeit darüber nachzudenken.

9. März

Wir ziehen weiter nach Barcelos. Zuerst einmal  hieß es aus Porto heraus zu kommen. Den einen Weg kannten wir von unserer Hinfahrt, nein danke, einmal reicht. Den anderen Weg hatten wir mit dem Bus erlebt, dass kam auch nicht in Frage.  Lieber einen Umweg fahren. Wir waren jetzt klüger und bevorzugten normale Straßen. Eine solche zeigte uns das Navi auch an, prima.  Bis diese vor einer Gasse endete, da durch fahren. Ich bekam Schnappatmung, aber ein zurück war nicht. Auf dem zweiten Blick sah ich die Ampel und ich beruhigte mich langsam. Es kam Grün und es ging steil hoch im ersten Gang. Dann ein Kreisverkehr und Glück das ich nicht anhalten musste. Jetzt kam der Stau, es war Berufsverkehr. Auch dieser  war bald geschafft und wir hatten eine  schöne Fahrt vor uns. Irgendwann verließen wir die Schnellstraße und fuhren wieder durch kleine Dörfer und natürlich wieder durch enge  Straßen auf den letzten 30 km bis zum Ziel. Die Straßen mit Kopfstein Pflaster,  rechts und links alte  Mauern überwuchert mit Blüten. An freien Stellen gesellte  sich zu den Blütenbäumen die Orangen- und Zitronen bäume.  Ein vollkommendes Bild vom Frühling.

 

 

 

Barcelos

10.März

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Gestern sind wir hier angekommen und haben schon einmal das reizende kleine Städtchen erkundet. Auffallend viel Geschäfte mit bekannten Modemarken. Schöne Grünanlage Park ähnlich angelegt, alles machte ein sehr gepflegten Eindruck. Ich würde sagen ein Ort zum wohlfühlen. Wir wollten uns auch wohlfühlen und gingen zum Friseur. Nun es war auch nötig zumindest bei mir. Es war der beste Salon am Platz, wie man sagte. Es stimmte, wir  sahen einfach “ SUPER “ aus. Jetzt noch einen  Kaffee und der Tag kann ausklingen. Der Weg zum Platz war diesmal kurz, sehr zentral.

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11. März

Immer am Donnerstag gibt es hier den größten Markt in Europa. Es geht zu wie in einem orientalischen  Basar. Was man hier nicht kaufen kann, dass gibt es auch nicht. Das Angebot bietet Korbwaren, Kleinmöbel, Töpfe, Tongefäße, Haushaltswaren, Schuhe , Bekleidung, Wäsche und natürlich auch Obst, Gemüse, Backwaren. Leider auch lebende Tiere, eingepfercht in engen Käfigen oder an den Füßen zusammen gebunden. Nicht fehlen darf natürlich das Portugiesische Symbol Tier und das in Mengen. Auch in der ganzen Stadt verteilt. Oftmals sieht man diesen bunten Hahn auch in anderen Städten. Wenn ein Andenken aus Portugal mitgebracht wird, dann nur mit einem bunten Hahn. Auch wir gingen nicht mit leeren Händen vom Markt.

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Dazu die Geschichte:

Ein unschuldig Verurteilter bekommt seine  letzte Bitte gewährt. Er beteuerte vor dem Richter der gerade einen gebratenen Hahn serviert bekommt, seine Unschuld. Eher werde der gebratene Hahn krähen, als das er ein Dieb sei. Prompt fing das Tier an zu krähen und  der Unschuldige ist frei. Portugal hat sein Symboltier und eine ganze Industrie Arbeit.

 

 

 

Sagres

29. Februar

Heute hatten wir wieder Sonnenschein. Unterwegs sind wir noch einige Küstenorte an der Algarve angefahren aber bleiben wollten wir nicht. wir fuhren durch eine herrlich grüne Landschft und an Golfplätze vorbei. Unser Ziel war Sagres. Dort besuchten wir das Fortalez, eine Festung. Sie soll bis zum Jahr 1460 die berühmte Seefahrtschule von Heinrich der Seefahrer beherbergt haben. Hier wurden die damals bekannten Navigation Techniken gelehrt . Zeugnis ist eine 40 m große „Windrose“ welche 1928 entdeckt wurde. Sie hat aber 42 Segmente. Eine richtige Kompassrose jedoch 32. Das innere der Festung ist weitgehend leer bis auf eine kleine Kirche Auf der Mauer stehen noch einige Kanonen. von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Steilküsten und natürlich über das Meer. Es ist der Süd-Westlichste Punkt Europas.