Marokko Teil 2

Mittwoch 5. Febr.

Marrakesch

Cp Le Relais de Marrakech

N 31° 42’ 25.8 W 7° 59’ 24.2

Es war eine angenehme Fahrt und eine schöne Strecke.

diesmal fuhr ich einen anderen CP an, dieser wurde empfohlen.  Auch ich kann diesen Platz weiterempfehlen. Schön angelegter Platz mit vielen Blumen, sehr freundliches Personal. Hier bekamen wir einige Tipps. Gasflaschen kann man hier auch füllen lassen. Taxi steht vor dem Tor, bequemer geht es nicht.

Ich habe in meinem Reisebericht Marokko 2019 ausführlich über Marrakesch berichtet und trotzdem werde ich auch jetzt wieder einige Bilder einfügen besonder von den Gärten Jadin Majorelle in Marrakesch und dem Jamal Garten etwas außerhalb der Stadt.

Gleich nach Ankunft und Einrichten ging es in die Stadt für den ersten Eindruck. Mit dem Taxi ließen wir uns zu den Garten Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé fahren. Er gilt als einer der schönsten Gärten der Welt. Bei einem Spaziergang zwischen riesigen Kakteen, Palmen,Bambusgewächse und Wasserbassins mit Schildkröten und Lotosblüten fühlt man sich wie in einem kleinen Paradies.

Es war die Uhrzeit, wo die Aufbauten auf dem Djemaa el Fnaa,dem Platz der Gehängten, der zentrale Platz in diese Stadt ist Tagsüber ein Treiben der verschiedensten Fruchtstände und Gaukler,Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler und bietet noch ein echt orientales Leben mit viel Spektakel.

Am Abend, entschiedensten Essensstände aufgebaut sind und alles beleuchtet ist beginnt Marrakesch bei Nacht. Nun sind noch mehr Gaukler dazu gekommen und es herrscht ein buntes Treiben. Gut anzuschauen von den Terrassen der umliegenden Cafes und Restaurants.

Donnerstag 6. Febr.

Heute besuchen wir mit einem Guide die Medina und das Judenviertel.

Beginn der Tour ist die Kutubiya Moschee. Das 77 m hohe und über 800 Jahre alte Minarett der Moschee überragt die Dächer der Medina und ist das Wahrzeichen der Stadt.Ein Bummel durch die verwinkelten Gassen der Medina mit ihren Souks ist ein Erlebnis. Hier gibt es alles zu kaufen: duftende Gewürzberge und skurrile Wunderheilmittel im Gewürz Souk. Im Souk der Eisenschmiede findet man Lampen, Gefäße, Teller und vieles mehr. Der Wollfärber Souk bietet farbenprächtige Stoffe, Tücher und Schals an. Leder Artikel findet man im Leder Souk. in jedem Souk kann man den Handwerker bei der Arbeit zu sehen.

Weiter ging zum Bahia Palast er trägt den Namen der Lieblingsfrau des Großwesirs Ba Ahmed Ben Moussa. Angeblich lebte er mit vier Frauen und 80 Konkubinen in diesem Palast. Ein Labyrinth aus miteinander verbundenen Zimmer, Sälen Innenhöfen und Hofgarten.

Im Judenviertel haben wir uns eine Verschnaufpause gegönnt und dem Treiben zugesehen. Bevor wir mit dem Taxi wieder zum CP gefahren sind.

Freitag 7. Febr.

Für heute haben wir die Besichtigung Anima Garten vorgesehen. An der Rezeption hatte man für uns Plätze in dem Shuttlebus bestellt. Die Haltestelle ist hinter der Moschee und vor dem Stadt CP.

Anima – der magische Garten – gestaltet von André Heller.

Ein wunderschöner Garten, man flaniert zwischen kostbaren Bäumen und Sträuchern, Blüten- und Duftwunder, Kunstwerke von Keith, Haring, Pablo Picasso und vieles mehr.

Atemberaubend ist der Blick auf den 4617 m hohen Toubkal im Hohen Atlas.

Samstag 8.Febr.

Heute ist ein Ruhetag, denn in den letzten Tagen haben wir viel gesehen.


Sonntag 9.Febr.

Ouarzazate

CP N 30° 55’ 24 W 6° 53’ 12

Von Marrakesch sind wir den Pass Titzim-n-Tichkal ( N9 ) gefahren. Im letzten Jahr waren sehr viele Großbaustellen und heute waren viele km fertig, sehr gut ausgebaut. Aber es fehlen noch einige km und somit blieben wir von Baustellen nicht verschont. Hier war wieder langsames fahren nötig.

Auch auf dem CP hat sich einiges getan. Duschen, WC und Spülbecken neu und sauber. Der Platz war sehr gut besucht, vorwiegend von Franzosen. Uns quetschte man noch dazwischen, aber Franzosen sind ja kuscheln gewohnt und somit war das kein Problem.

Ouarzazate ist bekannt für seine Filmstudios.


Montag 10.Febr.

Tazarine

CP Village Touristiqu Bougater

N 30° 46’ 41 W 5° 34’ 07

Wir sind den Pass Titzi-n-Tinifft ( N9 ) gefahren. Auch hier wird gebaut, super neue Straße. Auf dem Pass verengten Baustellen die Fahrbahn.

Auf diesem Pass hat man Atemberaubende Ausblicke. Der CP, ein Parkplatz,vor dem Hotel, hier hat sich nichts geändert seit letztem Jahr.


Dienstag 11. Febr.

Merzouga

CP Desert Hotel Le Chance

N 31° 08’ 00 W 4° 01’ 13

auf dem Weg in die Wüste haben wir vorher Risini besucht.

Hier haben wir uns im Souk mit Obst und Gemüse eingedeckt. Helmut und ich haben uns Teppiche für vor dem Womo gekauft.

Ich hatte Achmed eine Nachricht gesendet, dass wir mit 4 Mobilen kommen. Der Platz war für uns reserviert, direkt an den Dünen. Mit Achmed gab es ein herzliche Wiedersehen. Am Abend saßen wir alle zusammen.

Gleich nach der Ankunft führte uns Achmed über den Platz und zeigte uns Stolz seine Neuerungen. Neue Sanitäranlagen und Spülbecken, sehr sauber. Neue Entsorgungsstelle für die WC Kassette. Neue Stromsäulen, noch nicht alle, aber das wird.Wasseranschlüsse werden auch noch verlegt. Man kann gespannt auf die Zukunft sein.

Mittwoch 12.Febr.

Heute machen wir eine Radtour zu den nahe liegenden Orten. Ich probiere mein Liegerad aus, einfach nur super. Es war eine Sensation, es wurde mir zugewunken.

Donnerstag 13.Febr.

Die Jungs fuhren nochmal mit den Rädern und kauften einige Mitbringsel für zu Hause. ich hatte einen gemütlichen Tag und konnte dem Treiben auf dem Platz und in den Dünen zusehen.

Freitag 14.Febr.

Für heute war eine Wüsten-tour mit Übernachtung geplant. Ich hatte vor 6 Jahren eine solche Tour gemacht und brauchte dieses Abenteuer nicht noch mal.

Es war aufregend für die Jungs, denn die Fahrt sollte mit einem Monster Buggy gehen, hier brach das Kind im Manne durch.

 

Am Abend bekam ich die ersten Bilder und ich bin fast geplatzt vor Neid, aber seht selbst.

Kein Vergleich mit dem Abenteuer vor 6 Jahren, da war alles sehr ursprünglich.   Die Bilder vom Frühstück wurden mir auch noch geschickt.

Die Fahrt zurück wurde mit einem 4×4 Buggy gemacht, über die Dünen und die Begeisterung war groß.   Und ich habe was verpasst, schade.

Samstag 15.Febr.

Eigentlich wollten wir heute weiter, aber Helmut hatte seine Womo Versicherung verlängert und wir warteten auf die Unterlagen.

Die Jungs bei der Arbeit !!!!!!!!!!!!!!!!!!            So wurde es ein geruhsamer Tag.


Sonntag 16.Febr.

Tinghir

CP Le Soleil

N 31° 32’ 52 W 5° 35’ 21

Ein Campingplatz direkt an der Straße zur Schlucht.

Die Todra Schlucht liegt im nordafrikanischen Marokko im Atlasgebirge. Der Fluss Todra hat sich auf dem Weg nach Süden in die letzten Gebirgsketten des Hohen Atlas eingeschnitten.

Die Schlucht ist ca 24 km lang und gespenstig ist die Durchfahrt zwischen den 300 Meter hohen Steilwände. Die Todra Schlucht gilt als einer der Spektakulärsten Canyon der Welt.

Montag 17.Febr.

Ait Benhaddou

CP: hier gibt es einige der Straße entlang.

Es ist ein noch teilweise erhaltenes Lehmdorf. es liegt an einem Berghang in etwa 1270 bis 1320 m Höhe am Fluss Asif Mellah, eigentlich sollte dieser um diese Jahreszeit Wasser führen. Früher musste man dann mit einem Esel den Fluss überqueren. Auch hier hat der Tourismus einiges verändert.

Der Fluss hatte schon in der Vergangenheit soviel Wasser, dass man mit dem Esel den Fluss überqueren musste.   Heute gibt es eine Brücke über den Fuß und viele Läden mit dem üblichen Angebot sind in den Gassen zu finden.

Alles hat 2 Seiten und hier gehen die Meinungen auseinander. Durch die Läden in den Gassen ist der Erhalt des Dorfes gesichert. Ursprüngliches gibt es auch so genug. Die Einheimischen haben eine Verdienstmöglichkeit und das  modernere Dorf jenseits des Flusses kann sich weiter entwickeln.   Überall wo Tourismus ist gibt es auch Kommerz.

Das Dorf ist mir bei meiner Planung entgangen, denn es wäre von Ouarzazate mit nur 30 km zu erreichen gewesen.  Nun fahren wir den 200 km Umweg zu unserem nächsten Ziel über Marrakesch.


Dienstag 18. Febr.

Marrakesch

CP Le Relais

Erst war ein aufstöhnen in der Gruppe und die Idee durch die Berge zu fahren, obwohl die Einheimischen abgeraten hatten. Aber bei drei Jungs war Abenteuerlust im Spiel und bei mir die Vernunft. Wir fuhren nach Marrakesch auf den gleichen CP und wurden freudig und erstaunt begrüßt.   Wir blieben 2 Tage dort, denn jetzt fiel jedem ein, was er noch sehen wollte. Wir mussten wieder über den Pass und von dieser Seite entdeckten wir wieder was Neues.


20. Febr.

Ouzoud

CP Zebra

N 32° 00’ 21.9 W 6° 43’ 10.6

Ein Ereignis die Cascaden d’ Ouzoud wo sich das Wasser aus 110 m Höhe in die Tiefe stürzt.

Bekannt auch durch die lebenden Berberaffen, sehr an den Menschen gewöhnt.

Auch hier hat sich einiges geändert, der Ort ist gewachsen und der Weg zum Eingang zu den Wasserfällen ist nicht zu verfehlen. Geblieben sind auf dem eigentlichen Weg die vielen Verkaufsstände und Restaurants, einige sind noch dazu gekommen.

Die Fahrt von Marrakesch nach Ouzoud führte kurvig durch eine schöne Landschaft.   Eine kleine Herausforderung war die Gebirgsstrecke, sehr kurvig auf schmaler Straße. Aber ein Trost, die Straße war relativ gut.


Freitag 21. Feb.

Meknes

Stpl. an der Stadtmauer

N 33° 53’ 23,3 W 5° 33’ 57,6

Der Weg führte uns wieder durch das Gebirge und war sehr abwechslungsreich.  In Meknes angekommen fuhren wir auf den Stellplatz sehr nah für alle geplanten Besichtigungen. Aber dafür muss man auch Abstriche machen, ein sehr schmutziger Platz. Als erstes rief ich Issam an und machte einen Termin für den nächsten Tag aus. Issam ist ein professioneller Guide und wir kannten uns von anderen Besuchen.

 

Für Heute reichte die Zeit nur noch für den Besuch des Place el Hédim auf den es jederzeit lebhaft zugeht. Von dort gehen mehrere Zugänge in die Medina ab.   Aber da werden wir morgen durchschlendern.

Samstag 22. Febr.

Um 13 Uhr sind wir vor dem Tor Bab Mansour, das monumentalste Tor in ganz Marokko.

 

Wir gehen durch das Tor und machen unseren ersten Rundgang durch die Neustadt, auch hier gibt es einiges zu sehen, aber nicht so interessant wie die Altstadt.

Auf dem Weg trafen wir Issam mit einer Gruppe und die Wiedersehensfreude mit ihm war groß.

Issam führte uns durch die Medina welche noch sehr ursprünglich ist. Handwerker konnte man bei der Arbeit zu sehen und auch hier sind die Souks genau nach den Berufen eingeteilt. Bei weitem ist die Medina nicht so groß wie in Marrakesch oder Fes. Issam lud uns zum Abschied noch zu einem Tee ein.

Wir waren uns einig und wollten nicht noch eine Nacht auf dem Platz bleiben.  Schnell waren wir Startklar und fuhren die 60 km nach Fes.


Sonntag 23.Febr,

Fes

CP International

N 33° 59’ 59 W 4° 58’ 17

Im letzten Jahr war ich auf den CP Diamant Vert, leider war diese geschlossen.  Also mussten wir in den sauren Apfel beißen, trotz schlechter Kritik, welche alle zutreffend sind, hier zu übernachten.

Für den Nächsten Tag bestellten wir einen Guide, er machte das wohl nebenbei. Wir handelten den Preis aus, incl. Taxi Rundfahrt und Hin- und Zurück. Wir sagten im voraus, dass wir nichts kaufen wollten. Natürlich besichtigten wir die Lederfabrik, die Seidenweberei, eine Keramikherstellung etwas außerhalb.

Diese Herstellung habe ich auch noch nicht  gesehen. Im Verkaufsraum sahen wir wunderschöne Sachen, leider durften wir nicht fotografieren.

Die Seidenweberei, man wird von der Pracht der Farben bei den Stoffen, ein Farbenrausch.

Insgesamt war es eine interessante Tour und ich habe einiges gesehen was ich noch nicht kannte.


Montag 24.Febr.

Chefchaouen

CP Azila

N 35° 10’ 33.0 W 5° 16’ 00.8

Weiter Richtung Norden wurde es immer grüner und die ersten Blumen auf den Wiesen und Blüten an den Bäumen machten die Welt bunter. Hier steht die Landwirtschaft im Vordergrund und das Vieh auf den saftigen Weiden.

Eine schöne Fahrt bis zum Ziel. Die Anfahrt zum CP wurde als Steil beschrieben und so war es auch 20% Steigung, kurvig und eng. Der Platz ist schon sehr in die Jahre gekommen und es war alles sehr ungepflegt.  Da wir nur eine kurze Strecke gefahren sind waren wir zeitig am Ziel und wir machten uns sofort auf den Weg die “Blaue Stadt” zu besichtigen.

Der Fußweg zur Stadt war auch sehr Steil und über die unterschiedlichsten Stufen ging es nach unten, rutschig, aber ich hatte ja einen Kavalier an meiner Seite.

Blau, blau alles blau, Häuser, Türen, Fenster, Blumentöpfe und Treppen davon gibt es viele. Keine Stadt für alte Leute. Als Kontrast zu dem vielen Blau ist das bunte Angebot der Läden.    Kommt man in die Neustadt ist alles modern und ist wie in jeder anderen Stadt.    In einem waren wir uns sehr einig, zurück geht nur im Taxi.


Mittwoch 26. Febr.

Tetouan

CP in Martil    „Al Boustane“

N 35° 37’ 43,9 W 5° 16’ 37.2

Weiter ging es nach Tetouan, die weiße Stadt, über Autobahn ähnliche Straßen. In dieser Stadt hat der König seinen Sommerpalast. Ich kam aus dem staunen nicht mehr heraus was ich sah, war eine weiße Stadt langgezogen am Berghang.   In jedem Reiseführer wird nur von der Altstadt, UNESCO Welterbe, geschrieben und man stellt sich was kleines vor. Wir fuhren über eine breite Straße mit begrünten Mittelstreifen und der Rand mit Palmen bepflanzt und teilweise Park ähnlich angelegt.   Modernste Häuser und Wohnsiedlungen. Hier überkommt einem das Gefühl, man ist nicht mehr in Marokko.

Martil

Das Städtchen Martil am Mittelmeer war gleichfalls gepflegt. Die Strandpromenade und der breite Sandstrand sind 7 km lang. Der Bauboom hat hier eingesetzt und es wird großzügig gebaut.

Natürlich gibt es auch hier ein kleiner Souk.

Donnerstag 27.Febr.

Heute fahren wir mit dem Taxi nach Tetouan und werden mit einem Guide die Altstadt besuchen.

Schon im Jahr 1525 wurde die Stadt erwähnt und die meisten Häuser und Anlagen waren aus dieser Zeit. Beeindruckt hat mich das seit 1997 Weltkulturerbe nicht. Beschrieben wird die Medina in diversen Reiseberichten als eine der schönsten in Marokko. Ich habe es anders gesehen.

Durch die Enge der Gassen und recht verwahrlosten Häuser machte die Medina in einigen Souks einen schmutzigen Eindruck. Menschen saßen auf dem Boden und breiteten vor sich das Warenangebot aus. Nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Fisch.

 

Auch führte uns der Guide zu den Gerbern. Die Farbbecken waren jetzt nicht in Betrieb und war mit einer braunen Brühe gefüllt, in einem Becken lag ein Totes Schaf. Wir verließen diesen Ort auch ganz schnell wieder.

Die Medina betritt man durch eines der ursprünglichen sieben Stadttoren.

 

Vier sind noch gut erhalten. Schon von weitem sieht man auf einen Hügel eine Kasba. Heute sind es nur noch Reste der maurischen Festung.

Der zentrale Platz vor dem königlichen Palast ist gepflegt, aber aus Sicherheitsgründen teilweise abgesperrt.Es gibt 35 Moscheen, in denen Ungläubige der Zutritt verboten ist. Wir besichtigten noch ein sehr schönes Museum welches eine Ausstellung über Tetouan zeigte.

Freitag 28.Febr.

Hier war nun Endstation unserer Reise. Helmut und Fred fuhren heute weiter in Richtung Tanger und wollten sich noch die “Blaue Lagune”ansehen.

Michael und ich wollten noch einen Tag am Mittelmeer bleiben und machten eine schöne Radtour bei Traumhaftem Wetter.

Samstag 29. Febr.

Jetzt ist für uns auch der letzte Tag in Marokko. Die 63 km nach Tanger fuhren wir sehr gut ausgebauten Straßen durch das Riff Gebirge. Zum Abschluss nochmal eine schöne Landschaft.

In Tanger Med angekommen war kaum Betrieb. Bordkarten geholt für die Fähre, durch den Zoll gefahren ohne Kontrolle, Papiere waren schnell abgestempelt. Auch über den Scanner fahren ging zügig. Im letzten Jahr habe ich hier 4 Stunden mit viel Gedränge verbracht.

11 Uhr ging unsere Fähre bzw. das Einchecken. Ich hatte wie immer das Problem eine steile Rampe hochzufahren. Trotz hydraulisch angehobenem Heck setze ich auf, die Schräge war zu viel. Ich musste es nochmal versuchen und es gab kein Einsehen des Personals. Nach gegenseitigem Anschreien konnte ich auf dem Deck bleiben und diese Aktion hat 20 Minuten Verspätung eingebracht.

Die Überfahrt verlief ruhig und die Kontrolle in Algeciras verlief reibungslos.  Wir fuhren sofort nach Tarifa auf einen Stellplatz.

Wieder einmal hat mich Marokko begeistert.

 

Marokko 2020

Marokko

2020

14.01. bis 29.02

Nun ist es wieder soweit, meine erste Reise im neuen Jahr. Dieses Mal kann ich erst Mitte Januar starten und möchte im Februar in Marokko sein. Deshalb wird meine Anreise durch Frankreich und Spanien zügig verlaufen.

Anreise

Dienstag 14.Januar

Heute starte ich meine Reise nach Marokko.

Mein erstes Ziel ist Frankenthal in der Pfalz. Hier wohnt meine Tochter mit Familie und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend.


Frankreich

Mittwoch 15. Januar

Louhans

Stellplatz GPS N 46°37’45,9 E 5° 12’ 48,2

Ein Stellplatz am Hafen, ein Bootshafen am Fluss. Jetzt war er ohne Gebühr.

Ich bin bis hinter Freiburg in Deutschland geblieben und habe vor der Grenze nach Frankreich nochmal getankt. Der Diesel in Frankreich ist teuer – 1,70 €.

In Frankreich bin ich nur Autobahn gefahren- Richtung Lyon. Ich habe eine Go Box für Frankreich, Spanien, Portugal. Somit konnte ich immer ohne Anhalten durch die Mautstellen fahren, sehr angenehm.

Donnerstag 16. Januar

Villeneuve

Stellplatz GPS N 43° 31’ 44,8 E 3° 52’ 7,6

Adresse Villeneuve -les-Maguelone Avenue René Poitevin ( mein Navi hat die GPS nicht angenommen) Auf dem Platz kann man auch Ver-Entsorgen + Strom.

Bezahlt wird an einem Automat, sehr schwierig.

Heute war es eine einfache Fahrt, die Autobahn fast frei nur um Lyon herum war es etwas sehr unübersichtlich.


Spanien

Freitag 17. Januar

La Selva Del Camp

Stellplatz GPS N 41° 12’ 35,6 E 1° 8’ 22,

Einige km südlich von Tarragona – kleiner Platz mit V+E+Strom incl. 5 €

Ist mit einer Schranke gesperrt und man muss die Polizei rufen. Diese ist sehr schnell vor Ort und registrieren die Personalien + Kennzeichen. Die 5€ wird per Karte bezahlt.

Wieder war es eine einfache Fahrt, natürlich um Barcelona wurde es wieder etwas wuseliger.

Am Abend auf dem Platz kam ein starker Wind auf und im Womo wurde es recht wackelig.

Samstag 18. Januar

Torre la Sal

Camping Maria

GPS N 40°07’ 42 E 0°09’40

Der Platz ist sehr eng, das hieß viel rangieren. Maria ließ nun noch ein Stück Hecke absägen, Blumenkübel aus dem Weg geräumt und endlich war ich auf dem Platz.

Hier habe ich einige Solisten getroffen, Hannelore, Uwe, Karin. 2 Nächte bin ich geblieben. Am ersten Tag habe ich mit Hannelore einen schönen Strandspaziergang gemacht. Sonntag hat es den ganzen Tag geregnet und es war Unwetter mit Sturm, Regen und sogar in den höheren Lagen Schnee angesagt. Am Montag regnete es immer noch und die Wege auf dem Platz stand das Wasser.

Das alarmierte mich und ich fuhr lieber trotz Sturmwarnung. Das Unwetter kam vom Osten und ich fuhr Südwest.

Später bekam ich Bilder geschickt, nicht nur der Platz auch die Strasse war Land unter. Mein siebter Sinn hat mich gut beraten.

Montag 20. Jan.

San Javier

CP N 37°46’2,7 W 0°49’6,2

Ein neu angelegter Platz direkt am Meer und schön überschaubar. Der Platz war besetzt und ich stand auf einen provisorischen Platz.

Entgegen der Voraussagen war ruhiges Wetter. Der Regen hatte erstmal auf dieser Strecke aufgehört und als Sturm gab es mal ab und an eine kleine Böe.

Bei schönem Wetter kam ich auf den Platz an und wurde von Paul, Magali und Wolfgang begrüßt und mit einer warmen Mahlzeit empfangen.

Einziger Nachteil von diesem Platz ist die etwas schwer zu findende Zufahrt. Die Koordinaten zeigen einen anderen Weg, über dem Rollfeld eines Flugplatzes. Jetzt ist Gefühl gefragt und die nächste Straße gefahren. Ein kleines Schild zeigte zum Platz. Die schmale Straße oder besser der Weg sah nicht sehr vertrauensvoll aus. Aber es war zu fahren.

In der kommenden Nacht war auch hier starker Regen und Gewitter. Am nächsten Tag war alles in Nebel gehüllt und um 10 Uhr wurde es heller und man konnte das Meer sehen, welches sich im Nebel versteckt hatte. Das Gewitter ist weiter gezogen und der Regen geblieben. Später am Nachmittag wurden das Wasser auf die überschwemmte Straße abgepumpt.

Mittwoch 22.Jan.

Roquetas de Mar

CP Roquetas GPS N 36°47’51,5 W 2°35’29,1

Der Platz war voll und ich stand für eine Nacht vor der Schranke. Ich habe mir den Platz angesehen, sehr groß aber man steht recht eng. Für mich ist das nichts, diese Massen. Aber das Unwetter ist hier nicht angekommen und die spanische Sonne scheint.

Donnerstag 23.Jan.

St. Mijas

St. GPS N 36°30’19,1 W 4°41’0,0

Der Platz ist gratis, man muss sich bis 12 Uhr bei der Polizei gemeldet haben. Diese findet man im Ort, ein kleiner netter Ort. Aldi, Lidl alles in der Nähe. Hier habe ich Fred und Helmut getroffen, meine zukünftigen Reisebegleiter.

Freitag 24.Jan.

Los Barrios

Carlos GPS N 36°10’46 W 5°26’28

Los Barrios ist ein Ort nur einige KM von Algeciras entfernt. Hier sind Supermärkte und Tankstellen zu finden. Für uns interessant weil wir unsere Tickets bei Cárlos kaufen wollen. Neu ist jetzt der große Stellplatz auf der anderen Straßenseite vor dem Büro. Hier habe ich Michael getroffen. Nun ist unsere Gruppe vollständig.

Samstag 25.Jan.

Algeciras

9,30 Uhr, auf geht’s nach Marokko.

Heute Fahren nur Michael und ich, Fred und Helmut kommen nach und wir werden uns in Asilah wieder treffen.  Der Fährhafen ist gut ausgeschildert und wir kommen entspannt an. Es sind nicht so viele Fahrzeuge da wie sonst.

Die Abfertigung war problemlos und wir fuhren zu Anlegestelle.Bei der Einschiffung hatte nicht nur ich das Problem mit dem Aufsetzen auf die Rampe. Dann wollte ich nicht unter Deck fahren. aus Erfahrung weiß ich, das die Auffahrtsrampe für mich sehr schwierig ist mit meinem Womo. Nach einiger Diskussion konnte ich im Oberdeck stehen. Die Überfahrt verlief ruhig und an Bord werden die ersten Einreise Formalitäten erledigt.


 

Marokko

Asilah

St. GPS N 34°52’34,2 W 6°17’ 19

Ein einfacher Platz ohne Strom. Wasser tanken mit Gießkanne ist möglich und Ents.

In Tanger angekommen geht es zur Polizei und Zoll. Obwohl kein Hochbetrieb dauerte die Abfertigung trotzdem fast 2 Stunden.

Nach der letzten Kontrolle liegt links ein Parkplatz, hier kann man das erste Geld tauschen und wer noch keine Vers. hat, kann hier eine bekommen. Es ist der Schalter neben einer Bank.

Jetzt geht es nach Asilah. Die Strecke durch das Landesinnere war recht hügelig, führte uns durch Ortschaften. Die Straßen waren teilweise mit großen Pfützen bedeckt und es regnete immer noch.

Sonntag 26.Jan.

In der vergangenen Nacht hat es geregnet und wir hoffen dass der Tag trocken bleibt. 12 Uhr, es scheint die Sonne und wir machen uns auf dem Weg in die Stadt.  Zuerst holen wir unsere Daten- und Telefonkarten. Anschließend trinken wir unseren Berber Whisky (Pfefferminztee mit viel Zucker ) Jetzt gestärkt erkunden wir die Medina.

Im letzten Jahr 2019 habe ich die Medina schon einmal besucht und ausführlich berichtet. Heute werde ich nur Bilder einstellen, diese sagen sowieso mehr als tausend Worte.

Weiß und Blau sind die vorherrschenden Farben, hell und heiter leuchten diese in die Medina von Asilah. Freundlich und zurückhaltend sind die Menschen. Man kann unbehelligt von aufdringlichen Verkäufer durch die Gassen schlendern und in die kleinen Läden gehen.

Die Medina hat sich zu einem Künstlerort entwickelt und kleine Geschäfte mit edlem Warenangebot hatten sich dort niedergelassen, eine schöne Atmosphäre.

Der Stellplatz am Strand hat sich nicht geändert, es gibt ein einfaches Restaurant und auf der anderen Straßenseite noch einen großen Stellplatz, alles bewacht für 40 DH. Schön war es hier.

Montag 27.Jan.

Es ist etwas frisch aber die Sonne scheint. Um die Stadt und die Markthallen zu erkunden  genau richtig. Es erstaunt mich immer wieder welche Veränderungen zum positiven in einem Jahr geschehen.

Es gibt 2 Markthallen, unterschiedlich könnten diese nicht sein. Die kleinere von beiden in der Nähe de Medina ist sehr ursprünglich.  Die Zweite hat schon einen Europäischen Flair.

Auch das Stadtviertel ist teilweise sehr großzügig. Auf den Rückweg sind wir noch einmal in die Medina.

Hier habe ich im letzten Jahr mit Hannelore Schuhe gekauft und jetzt konnte ich auch nicht widerstehen. Ich wurde wieder erkannt und es wurde auch nach Hannelore gefragt. 2 Paar schöne bunte Schuhe zu einem verhandelten Preis, eigentlich wie immer. Wieder zurück zum Platz nehmen wir die Kutsche, das Vergnügen muss sein.

Am Abend sind auch Fred und Helmut angekommen.

 

Dienstag 28.Jan.

Heute sind wir mal Stadtführer für die Beiden.

 


29.Jan.

Kenitra

CP Mehdia GPS N 34°15’30,35 W 6° 40’26,73

Zu viert verlassen wir Asilah. Zur Sicherheit hat jeder die Koordinaten, aber wir fahren alle brav hinter Fred her.  Wir fahren einen sehr schönen neuen Platz an, in 2 Jahren wird auch hier eine positive Entwicklung sein, denn die ersten Anzeichen sind da.

30.Jan.

Rabat

Heute steht der Königspalast in Rabat, Palaís Royal,  auf dem Programm. Wir lassen uns mit dem Taxi nach dem Palast fahren, natürlich vor dem Haupteingang, “ Tor der Winde“. Dieser Eingang ist nicht für Touristen, also entlang der Mauer einige km laufen und dann finden wir den Eingang. Hier werden wir registriert und können auf das weitläufige Gelände. Den Palast können wir aus kurzer Entfernung betrachten.

Zurück wieder an der Mauer entlang und einen langen Fußmarsch bis zu einer Modernen Straßenbahn.

Mit dieser sind wir nach der Medina Sale gefahren. In verschiedenen Reiseführer beschrieben, aber was besonderes ist das nicht. Aber wir hatten unser Erlebnis.

Wir nahmen einen Nebeneingang und waren gleich in dem Marktviertel. Vorab, sowas habe bei meinen besuchen noch nicht erlebt.

Die Gassen stanken von den Abfällen bei der Schlachtung der Tiere und der Fische. wir mussten durch diese Wasser-Blutpfützen. Am Rande saßen die ganz armen Menschen, welche versuchten das vergammelte Gemüse zu verkaufen. Auch wo die frischen Backwaren hergestellt wurden, alles starrte vor Dreck. Irgendwann wollte ich nur noch raus hier, aber durch das irren in den vielen Gassen kamen wir an einem anderen Ende der Medina aus. Wie immer ist auch diese Medina nach den verschiedenen Berufe aufgeteilt. So ist das Viertel für Hochzeit sehr edel. Auch die anderen Warenangebote waren gepflegt.

Als nächstes steuerten wir den Bahnhof an und wollten mit dem Zug nach Kenitra.  Hier erlebten wir wieder mal die Gegensätze, einen Modernen hellen und großzügigen Bahnhof. Der Zug war noch ein sehr altes Modell. Der Bahnhof und der Vorplatz in Kenitra hätte als Flughafen durchgehen können. Super Modern, Rolltreppen gute Ausschilderung. Nun mussten wir nur noch ein Taxi zum Camping finden, was etwas schwierig war. Die Stadt Taxis dürfen nur 3 Personen mitnehmen und nicht außerhalb fahren. Nach einigem fragen fanden wir endlich den Taxistand für Überland. Wir ließen uns zu einem empfohlenen Restaurant bringen, denn wir hatten uns ein Essen verdient und es war Super.

Den kurzen Rückweg haben wir unter Verdauungsspaziergang verbucht.


Freitag 31.Jan.

El Jadida

CP International GPS N 33°14’25 W 8°29’19

es ist ein einfacher Platz, aber alles vorhanden.

Super Fahrt über die Autobahn und wir waren gegen 13 Uhr auf dem Platz.  El Jadida ist bekannt für sein Portugiesisches Fort und die Citè Portugaise.

Gleich hinter dem Eingang kommt man auf eine schmale Straße, rechts und links mit kleinen Geschäften und Restaurants. Hier befindet sich auch der Eingang zur Zisterne. Einige Stufen hinunter betritt man die Zisterne. Ein großer Keller mit mehreren Gewölben. Diese sind in gleichmäßiger Geometrie angeordnet. Das ganze ist sehr übersichtlich.

Die Festungsmauer muss man auch erkundet haben.

Es gibt nur eine Einkaufsstraße, hier habe ich meine Umhängetasche aus Kamelleder erstanden.

Eigentlich sollte Machmet uns vier fotografieren, aber er wollte lieber selbst auf dem Foto sein. Michael war dann der Fotograf.


Samstag 1. Febr.

Safi

CP International GPS N 32°19’03 W 9°14’18  Ein sehr einfacher Platz

Es war eine angenehme ruhige Fahrt auf der Autobahn, wir waren fast alleine unterwegs.

Schöne Ausblicke über die Felder und weniger schön der Blick auf die Ansiedlungen. Baracken irgendwie zusammen gezimmert und mit Plastikplanen dicht gemacht. Für uns nicht vorstellbar dass hier Menschen leben. Sie passen auf den kleinen Weiden oder auch am Straßenrand auf ihr Vieh auf, manches mal auch nur ein Tier. Sie winken uns fröhlich zu.

Auch hier wurde viel gebaut, besonders die Straßen. Die Stadt mit breiten Strassen, große Springbrunnen im Mittelpunkt des Kreisverkehrs und Blütenhecken am Straßenrand.

Der Platz wie fast immer außerhalb und wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Ziel, dem Keramikhügel.

Safi ist über die Grenzen hinaus berühmt für die Keramikherstellung und zu diesem Töpfer Hügel wollen wir hin. Seit Jahrhunderten wird aus der Tonerde dieser Region hervorragende Gebrauchskeramik gebrannt.

Die traditionellen Brennöfen sind noch in Betrieb, obwohl vorwiegend  die mit Gas befeuerte Öfen benutzt werden. Wir haben eine der Werkstätten besichtigt. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie aus dem feuchten, rotbraunen Lehm die Gegenstände gedreht werden und nach einmaligem Brennen bemalt werden. Die Menschen sind stolz auf ihre Arbeit, obwohl diese unter beschwerlichen Umständen und mit einfachen Mitteln hergestellt werden.

In den Verkaufsraum dieser Werkstätten und auch in der ganzen Stadt kann man wunderschöne Keramik kaufen.

Man findet auch durchaus kitschige Keramik, welche allerdings nicht in diesen Werkstätten hergestellt werden.


Sonntag 2. Febr.

Essaouira

CP Calme GPS N 31°25’57 W 9°39’29

Aus Safi sind wir gut herausgekommen und bis Essaouira auf die N1 gefahren, Schöne Landschaft, durch Orte mit regem Treiben. In Essaouira sind wir zuerst auf den Parkplatz am Strand gefahren und am Strand entlang zum Hafen gegangen.

Im Hafen sehen wir noch die traditionelle Fertigung von Schiffen und die Fischer beim Netze flicken beobachten. Viele Ständen mit dem frischen Fischfang, manche Fische habe ich noch nie gesehen.

Nun wollten wir auch die Fische probieren und setzten uns an einer der Buden vor dem Hafen. Hier war ich auch im letzten Jahr und war sehr zufrieden. Nun in diesem Jahr wurden wir richtig abgezockt. Für diesen Preis hätten wir 20 kg Fisch essen müssen und nicht nur 2 kg. Aus Erfahrung wird man klug.

Die Hafenstadt Essaouira. “ die Eingeschlossene”, deren Altstadt seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es ist eine schöne Stadt und gehört zu einem meiner Lieblingsziele.

Neu ist ein großes Einkaufszentrum, gut ausgeschildert.


Montag 3. Febr.

Agadir

CP Atlantik Park GPS N 30°34’54,6 W 9°45’19,9

Ein schöner Platz direkt am Strand.

Vor einem Jahr war ich auch hier, da war der Platz gerade angelegt und die Pflanzen noch recht klein. Heute haben diese eine beachtliche Größe erreicht. Am Strand hat sich auch einiges getan. Hier hat man die großen Steine entfernt und man konnte am Strand entlang gehen. Unser Strandspaziergang führte uns zu einem kleinen Ort und dort haben wir hervorragend gegrillten Fisch gegessen mit frisch gebackenen Fladenbrot.

 

Kroatien- Heimreise

Kroatien

Heimreise

Slowenien

Freitag 6.Sept.

Ljubljana

 

Gestern bei schönstem Wetter hatten wir uns die Plitvicka Seen besucht und jetzt bei unserem Start regnet es und wir freuen uns über das Glück was wir hatten.

Unser Ziel ist Ljubljana, im Reiseführer als eine junge Stadt beschrieben.

Die Fahrt verlief reibungslos, an der Grenze musste ich wieder meine Go Box aufladen. Das Wetter besserte sich etwas und wir steuerten zielsicher einen kleinen Stellplatz an einem Restaurant an. Wie soll es schon anders sein, am Beginn eines Wochenendes war hier schon alles besetzt, so auch die weiten Plätze welche wir anfuhren. Wir fuhren wieder zurück zu dem Vorort, denn der Wirt hatte uns gesagt, man könnte ohne Probleme am Friedhof stehen. Das haben wir auch dann gemacht und als Belohnung für dieses herum irren könnten wir uns ein leckeres Essen.

Die Stadt wurde nun abgehakt und wir hatten das nächste Ziel schon auf dem Plan.


Samstag 7.Sept.

Postojna

Stellplatz an der Höhle N 45° 46’ 53.0 E 14° 12’ 08.0

Da wir früh da waren, hatten wir den ganzen Tag zur Verfügung und zogen auch gleich los.

Vorab Information über diese Höhle.

Die Höhlen von Postojna eigentlich im ganzen Ausmaß ein Höhlensystem aus drei Hauptebenen. In diesem Karstgebiet befinden sich die zweitgrößten für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt. Das ganze Höhlensystem ist 24 Km lang.Der erschlossene und ganzjährig für den Tourismus geöffnet Teil umfasst 5 km, wovon 3,5 km mit einem Zug zurückgelegt werden.

Auf unseren Ticket stand die Uhrzeit der Führung drauf und es dauerte nicht lange und wir konnten uns die Wunderwelt der Stalaktiten und Stalagmiten ansehen.

Auf dem Weg zum Zug wurde uns schon einiges erklärt und wir bekamen einen Vorgeschmack was und erwartet. Der Zug fuhr uns bis zu einen großen Halle und von hier ging es zu Fuß weiter. Man konnte nur staunen über die Märchenhafte Welt. Eigentlich kann man es nicht schildern und ich hoffe das die Bilder etwas wiedergeben.

Nach dem Besuch wollten wir uns erstmal stärken. Auswahl an Restaurant war genug, denn hier war alles auf Tourismus ausgerichtet. Selbst das Essen… ich habe mir ein Höhlenburger bestellt… kostete schon  Überwindung da hinein zu beißen.

 

Nicht genug von dem Erlebten wollten wir uns noch die Höhlenburg ansehen. Ein Bus brachte uns in das 9 km entfernt gelegene Dorf. Hier stand die Burg auf einen Felsen und war zum Teil in den Felsen.hinein gebaut. Das Schloss Predjama steht unter einer 123 m hohen Felswand und ist einer der größten Höhlenburg der Welt.

Die imposante Burg wurde erstmal im 13.Jh. erwähnt. Im 16.Jh. wurde auf den Grund der Burg das heutige Schloss gebaut. Von der ursprünglichen Burg sind nur noch wenige Teile erhalten. Erhalten ist u.a. der Geheimgang, der die uneinnehmbare Burg mit einem 14 km langen Höhlensystem verbindet.


Sonntag 8. Sept.

Bled

Stellplatz N 46°22’13.5 E 14° 7’ 8.8

Nach einem Tag voller Erlebnisse ging es weiter nach Bled. Immer wenn man in einem Reiseführer die Beschreibung liest, stellt man sich in seiner  Fantasie einen besonders reizenden Ort vor. Angekommen sind wir im Regen und es sollte auch nicht besser werden. Wir suchten das Centrum und die vielen Sehenswürdigkeiten. Nun, das sich die Begeisterung über diesem Ort in Grenzen hielt, war sicherlich auch dem Wetter geschuldet. Aber wir gaben nicht auf und fuhren mit der Bimmelbahn um doch noch was besonderes zu sehen.

Es gab nichts und uns war kalt und nass. Hannelore versuchte ein vorbeikommendes Taxi anzuhalten und das heißt schon was. Es ist bei dem Versuch geblieben.


Österreich

Montag 9.Sept.

Wörther See

Camping Weißes Rössl

….schöner Platz, freundlicher Empfang, Restaurant sonst nichts…..

Weißes Rössl und Wörthersee, da kommen doch Erinnerungen an Filme und Serien auf und Romantik, naja da war nicht viel, angesichts der weiten Wege zum Geschehen.

Dienstag 10. Sept.

Heute fahren wir mit dem Boot nach Klagenfurt, es ist das normale, zeitraubende Verkehrsmittel, ein Bus fährt nur zwei mal am Tag.

Bei schönem Wetter war es eine angenehme Fahrt 1 ¾ Stunde. wir legten an den See Orten an und die meisten Namen hatte man schon gehört. Klagenfurt empfing uns mit einer herrlichen Blumen und großen Parkanlage. Hier war ein Campingplatz, wäre sicherlich für Ausflüge zentraler gewesen.

Klagenfurt ist recht übersichtlich hat aber eine Sagenumwobene Geschichte, welche man auch überall lesen und begegnen kann. Aber die Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden.

Wörthersee Mandl

Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden auf den Wörthersee an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingeln und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint. Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der See liegt.

Endlose Fluten

So kam es, dass sie sich am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläut die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Tür des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob er seine Stimme: “O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht,welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!” Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten Mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zur Buße: “ Sonst öffne ich den Hahn des Fässchen und Tod und Verderben kommt über euch!” Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erloschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los.

Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend überschwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Am Ufer des Sees wurde die neue Stadt mit dem namen “Klagenfurt” gebaut.


Mittwoch 11.Sept.

Heiligenblut

Camping N 47° 2’ 14.0 E 12° 50’ 22.0

Großzügiger Platz , Restaurant, freundlicher Besitzer.

Den Großglockner hatte ich noch gut in Erinnerung von meiner Motorradzeit und ich wollte mal in die Vergangenheit schweifen.

Nach einer angenehmen Fahrt und Sonnenschein kamen wir auf dem Platz an und wurden freundlich Empfangen. Wir konnten uns hinstellen wo wir wollten.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten gingen wir auf Entdeckungstour. Uns wurde eine Abkürzung empfohlen, verdammt steil hoch war der Weg, Pause, Luft holen,Landschaft bewundern weiter, endlich geschafft.

 

Der Ort ist sehr übersichtlich und das Wahrzeichen die Kirche war ein Besuchermagnet.

Zum Abend besuchten wir das Restaurant auf dem Platz, sehr außergewöhnlich eingerichtet mit einer Sammlung alter Motorräder und Fahrräder.

Es gab nicht nur viel zu sehen auch das Essen war hervorragend.

Donnerstag 12. Sept.

Großglockner Hochalpenstraße … 48 Km lang, 36 Kehren und eine kunstvolle Straßenführung. Die Straße am Fuße des Höchsten Bergs Österreichs führt bis auf 2.571 Meter Seehöhe zur Edelweiß-Spitze.

der Gipfel des Großglockners im Hintergrund

Wir fuhren mit dem Linienbus, als Endpunkt ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m.

Hier oben hat sich sehr viel verändert, ganz auf Tourismus eingestellt. Parkhaus, Restaurants. Ausstellungen und natürlich die Souvenirs Geschäfte dürfen nicht fehlen. Wir hatten einen langen Aufenthalt und konnten alles ausgiebig betrachten. Eine gigantische Bergwelt.

Spannend war es auch mit welches Autos hier hochgefahren wurde, selbst Oldtimer Trecker schnauften hinauf.

Motorräder trifft man hier in Mengen. Auch eine Internationale Polizei Motorradstaffel regte für Aufsehen.


Freitag 13. Sept.

Krimml

CP am Hotel Krimmler Wasserfälle N 47° 13’ 04.8 E 12° 10’ 28.8

Im Stellplatz Preis ist der Eintritt für die Wasserfälle enthalten. Kein weiter Fußweg zu den Fällen.

Ich liebe die Berge und kann nicht genug davon bekommen. Nun wollte ich Hannelore noch die Krimmler Wasserfälle zeigen.

Angekommen, wird sich erstmal im Restaurant Garten mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Um die Kalorien wieder los zu werden wollten wir den vorgeschlagenen Panoramaweg gehen. Panorama, das Wort sagt alles, immer bergauf. Irgendwann war es Hannelore zuviel und nach einer Pause kehrten wir zurück. Wir hatten eine Pause neben dem Haus eines Holzschnitzers gemacht und ich war neugierig und wollte wir die Werke ansehen.

Natürlich wurde ich fündig, ein kleines Holzherz, wunderschön mit noch Harz belassen.

Der Mann war nicht da und die Frau wollte keinen Preis machen. Am nächsten Tag wanderte ich alleine dahin um das Herz zu holen.

Im Ort war ein Park mit einem Wasserspiel.

 

Samstag 14. Sept.

Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer gesamten Fallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle Österreichs. Gebildet werden sie durch die Krimmler Ache, die am Ende des hoch gelegenen Krimmler Achentals in drei Fallstufen hinunterstürzt. Das Wasser fließt dann in die Salzach, den Pinzgau entlang weiter Richtung Salzburg und gelangt zur Mündung des Inn.

erst einmal mussten die Schafe über die Strasse

Schon beizeiten gingen wir den schönen Wanderweg zu den Wasserfällen. Jetzt waren noch nicht viele Besucher da und wir konnten das Naturschauspiel beobachten. Wer noch mehr sehen möchte, kann die drei Stufen bis zur Kante wander, dabei sind etliche Höhenmeter zu überwinden.

Für uns war das nicht das richtige und wir fuhren mit dem Bus nach Wald, dem nächsten Ort. Dort war am Wochenende ein Dorffest, es war Almabtrieb.

Mit Bus und Bahn waren wir pünktlich zur Stelle und erlebten ein traditionelles Fest.


Sonntag 15.Sept.

Achensee

Camping Schwarzenau N 47° 28’ 04.0 E 11° 42’ 49.0

Camping direkt am See, naturbelassen, dunkel, wenig Sonnenplätze, Radweg geht über den Platz, Badebesucher kommen von außen, Imbiss mit kleinstem Angebot.

Nun waren wir einmal hier und mussten das beste daraus machen.

 

Montag 16. Sept.

Der Linienbus hielt direkt vor dem Platz und wir fuhren mit unserer Gästekarte nach Pertisau, ein schöner, lebhafter Ort. Hier fuhren auch die Ausflugsschiffe auf dem Achensee ab. Wir haben uns entschlossen mit dem “Hütten- Express” zu fahren.

…. hier wurden unsere Forellen für das Abendessen gefangen, lecker…

 


Dienstag 17.Sept.

Bad Tölz

Stellplatz an der Isar N 47° 45’ 47.0 E 11° 32’ 59.0

Die historische Altstadt mit der malerischen Marktstraße und dem verwinkelten Gries, einst das Flößerviertel. Die farbenprächtigen Fassadenmalereien an den schmucken Bürgerhäusern mit biblischen Motiven erzählen von Hoffnung und Wünschen der Bewohner. Die Lüftlmalerei stammt aus dem Barock und Rokokozeit.

Mittwoch 18. Sept.

Heute wird sich mal wieder angestrengt und wir wandern hinauf zum Kalvarienberg.

Der hochragende Kalvarienberg mit der prachtvollen Aussicht und den ehrwürdigen Heiligtümern gilt mit Recht als die “ Krone von Tölz” Erst im 18. Jh entstand der eigentliche Kalvarienberg. 1718 erbauten die Tölzer Zimmerleute die heutige Leonhardikapelle .

In den späteren Jahren bis 1804 wurde die Kirche erbaut und immer wieder erweitert. 1924 wurden die Kreuzwegkapellen wieder hergestellt.

 

 

Donnerstag 19.September

Heute hat Hannelore Geburtstag und es ist auch gleichzeitig unser letzter gemeinsamer Tag auf unserer Reise.

Alles hat seine Zeit und jeder von uns fährt nach Hause.

 

Kroatien

Kroatien

Istrien

24.Aug. – 06.Sept. 2019

Samstag 24.Aug.

Savudrija

Camping Lighthouse N 45°29’25 E 13°29’34.6

Die Fahrt nach Triest in Slowenien, nur 140 km entpuppte sich zum Alptraum.

Wir kamen zügig aus Udine heraus Richtung Autobahn, diese war gesperrt und wir fuhren eine große Umleitung immer den Schildern nach, bis keine mehr da waren.

Was nun? Wir waren auf einer Landstraße und entschieden uns für immer geradeaus, die gefühlte Richtung. Zwischendurch bei Lidl eingekauft und weiter. Irgendwann kam ein Hinweis nach Triest. In Slowenien muss ich eine Go Box haben, war nicht so einfach eine Tankstelle zu finden, endlich war auch dieses geschafft.

Bevor wir nach Kroatien einreisen wollte Hannelore nach Piran, diese Stadt gilt als der schönste Küstenort in Slowenien. Wir fuhren auf eine Kurvenreiche Strecke zu unserem Ziel. Vorher waren schon viele Parkplätze ausgeschildert, aber nicht für uns. Hannelore hatte gelesen, Parkplätze genug,leider nur nicht für uns. Die diversen Hinweise, keine Womos und nur Autos bis 3,5 t. Hannelore ignorierte alle und ich musste mit 4,5t hinterher, es gab keine Wendemöglichkeit. Dann kam der ersehnte Parkplatz mit Schranke und wir mussten auf kleinstem Raum wenden, wir waren der Empörung der anderen Autofahrer ausgeliefert. Man bedenke, es war Samstag und Hochbetrieb.

Nun ging es die Strecke wieder zurück Richtung Kroatien. Der nächste Stau an der Grenze, obwohl schon seit Juli 2017 Kroatien zu den Mitgliedstaaten der EU zählt, erfolgt nach wie vor Grenzkontrolle, geschuldet der Flüchtlingsproblematik.

Aber wir waren “Stau -geprüft”. In Savudrija angekommen, war der Platz,empfohlen von Asci schnell gefunden. Leider sah dieser sehr ungepflegt aus und wir fuhren wieder 2 km zurück zu einem kleinen, neuen und schöneren Platz. Ein langer Tag mit gutem Ende.

Sonntag 25. Aug.

Heute haben wir die Gegend erkundet. Jetzt konnte der Urlaub unter kroatischer Sonne anfangen. Die Halbinsel ist meerseitig von nach Harz duftenden Pinien umgeben. Intensiv nahm man den typischen Geruch des Meeres wahr. In dem alten Naturhafen hatte man die “fliegenden Boote” zur Schau gestellt.

Die fliegende Boote

Der wenigen Boote wegen lohnte es sich nicht, in der felsigen Bucht einen Hafen zu bauen. Man hatte eine andere Lösung. Entlang der Mauer wurden Holzgestelle errichtet, an denen die Boote mit einem Flaschenzug aufgehängt wurden und nach bedarf ins Wasser gelassen wurden.

Noch zu erwähnen ist der stattliche Leuchtturm mit seinen 36 m Höhe soll er der höchste in Kroatien sein.

Der Badestrand ist steinig und stellenweise etwas abschüssig, nicht unbedingt das reine Badevergnügen.


Montag 26. Aug.

Umag

Parkplatz  N 45°26’06.0 E 13°31’24.4

Direkt am Wasser und sehr teuer.

Schnell war die erste Sehenswürdigkeit erreicht. Rest aus dem 14. Jahrhundert alte Stadtmauer. Weiter schlenderten wir durch die Gassen der Altstadt mit wenigen barocken Häusern.

Natürlich auf Tourismus eingestellt findet man hier viele kleine Geschäfte und hat eine große Auswahl an Restaurants.

Auf dem großen Platz, dem Mittelpunkt des Ortes erhebt sich am Rande ein freistehender Glockenturm und die Kirche St. Maria. Wir gingen zurück über die lange Strandpromenade, gesäumt von den üblichen kleinen Verkaufsständen, zu unseren Mobilen.

Pula

Stellplatz am Hafen  N 44° 52’ 35,9 E 13° 50’ 49.3

Parken darf man nur in Zone 2 und zahlt für einen Tag 100 Kn gilt von 8 -18 Uhr. Am nächsten Tag sollte man spätestens um 8 Uhr fahren sonst ist wieder ein Tagessatz fällig.

Nach einem kurzen Spaziergang ist man am berühmtesten Bauwerk von Pula, die römische Arena, das Amphitheater. Wer sich für Archäologische Steinfunde interessiert ist hier gut aufgehoben, es gibt noch weitere Fundstätten.

Wir erkundeten lieber den Altstadtkern. Natürlich auch hier findet man die kleinen Läden und eine Vielzahl von Restaurants.

Wie üblich steht auch hier der Glockenturm neben der Kirche.

Zurück geht es am Hafen vorbei .


Dienstag 27. Aug.

Insel Cres

Camping Poljana

“das Geld nicht wehrt”

Unser nächstes Ziel ist die Insel Cres.

Schnell waren wir an der Fähre und entrichtete unseren sehr teuren Fahrpreis, jeden falls für mich über 7 m.

Ich kannte die Insel von einer meiner Motorradtouren in Kroatien. Die Landschaft muss man mögen. Es ist eine lang gestreckte Insel mit einer sehr kontrastreichen Landschaft. So geht der Laubwald des Nordens und der Nadelwald der Inselmitte in eine endlos erscheinenden Steinwüste über. Sie ist durchzogen von kilometerlangen Trockenmauern, zwischen denen Schafe an kümmerlichen Gräsern und Kräuter knabbern. Der Süden der Insel dagegen bedeckt immergrüner, dichter Wald.

 

 

Wir steuerten die Insel Losinj an, nur durch einen Kanal von der Insel Cres getrennt.

in einem Hochglanzfoto wurde der Campingplatz mit gleichem Namen angepriesen.

Wir freuten uns und planten einige Tage zu bleiben, umso größer war die Enttäuschung was wir gesehen haben. Uns wurde ein verdreckter Platz ohne Strom, unter Bäumen für 37 € angeboten. Nein, den wollten wir nicht. Gut, es war Hochsaison und alles besetzt, aber man war so freundlich und fuhr uns mit einen Elektrokarren zu den noch freien Plätzen. Leider waren diese alle zu eng, aber nicht nur die Plätze, selbst die Zufahrten wären ohne rangieren nicht zu bewältigen gewesen und diese Plätze waren weitaus teurerer. Aber so bekamen wir einen Überblick über einen ungepflegten Platz zu hohen Preisen. Das was wir gesehen haben hatte keine Ähnlichkeit mit dem Hochglanzfoto.

Frustriert fuhren wir zurück und fanden den Camping Poljana, dieser hatte noch viele Plätze frei. Auch hier zeigte man uns die Plätze, alle zu klein für Womos über 7 m und uns blieb nichts anderes übrig als die sogenannten Panorama Plätze zu nehmen auf Schotter mit Strom für 80 € pro Tag. Es ist kein Preisleistungsverhältnis. Die Sanitäreinrichtung in den Jahren gekommen und bei 2 Duschen war zu fast jeder Tageszeit Schlange stehen angesagt. Warum ich so ausführlich berichte, weil es eine dreiste Abzocke auf dieser Insel ist.

Am nächsten Tag wollten wir eine Bootstour machen, aber für 2 Leuten wollte der Skipper nicht anlegen, wir könnten ja zu ihm kommen.

Wir bekamen dann doch noch Bescheid, er legt mit dem Boot an, denn es hatten sich noch 3 Personen gemeldet.

Die Bootstour war schön und auch enttäuschend, besonders für Hannelore. Es wurden einige schöne Badeplätze angefahren und man sprang vom Boot in das super klare Wasser, nur uns hatte man es nicht gesagt und so konnten wir nur den anderen beim Schwimmen zu schauen.

Klippen springen war angesagt

Wir legten an einer kleinen Autofreien Insel an und hatten Zeit uns diese anzusehen.

Zurück am Platz hatten wir es in der Rezeption gesagt, aber man zuckte nur die Schulter.

Uns ist die Lust auf weitere Erkundung der Insel vergangen, wir fühlten uns als lästige Urlauber, aber das Geld nahmen sie.


Freitag 30.Aug. bis Dienstag 3.Sept.

Insel Krk

Campingstopp Felix  N 45° 01’ 46.1 E 14° 34’ 53.7

ein netter kleiner Platz, sehr freundlicher und hilfsbereiten Besitzer, Felix.

Schnell war der Fährhafen auf Cres erreicht und wir reihten uns in die Km lange Warteschlange ein. Nach der Erfahrung die wir gemacht haben, könnte man auf den Gedanken kommen, hier stehen Leidensgenossen die auch die Insel verlassen wollen.

 

Es waren große Fähren und wir kamen noch mit, natürlich wieder für einen hohen Preis.

Krk, die größte Adriainsel präsentiert sich an der Nordspitze marmorkahl, im Osten hingegen gebirgig und mit fruchtbaren Flyschtälern. Den sanften Westen prägen sommergrüne Laubwälder. Der Badetrubel konzentriert sich auf die Westküste und da wollten wir hin.

Die Hauptstadt Krk zählt mit zu den schönsten Orten auf der Insel.

Das von einem Zwiebelturm bekrönte hübsche “Alt-Krk” liegt in einem Fischerhafen zwischen zwei Buchten.

Es wurde mit dicken Mauern und Bastionen zum Land und Meer hin geschützt.Es gibt kleine Gassen, welche sich zu erkunden lohnt.

 

s besonders die hübsche Flaniermeile angetan mit kleinen Boutiquen und andere kleine Geschäfte mit feinem Angebot.

Da uns in den nächsten Tagen der Wettergott mit Sonne und mehr als 30 Grad belohnt, war das für uns ein Grund in den Boutiquen schöne luftige Kleider zu erstehen. An diesem Tag haben wir unseren Einkauf auch noch mit einem großen Eisbecher gekrönt.

Samstag 31.Sept.

Heute ist ein Badetag angesagt. Der Strand ist sehr klein, aber ein Strand-lokal bot sehr komfortable Sonnenliegen für einen kleinen Preis an. Wir verbrachten den Tag im Schatten von Pinien und ließen uns mit kalten Getränken verwöhnen. Einige Schritte und man war im glasklaren Wasser.

Ich selber gehe nicht gerne im Meer schwimmen und habe lieber Hannelore zugeschaut, denn sie konnte als Wasserratte nicht genug haben.

Hannelore schwimmt noch mal ein Stückchen raus

Wir reservierten die Liege auch gleich für den nächsten Tag.

 

 

Felix hatte für den Abend ein Programm im Angebot, was wir natürlich mitmachten.

An diesem Wochenende war ein Weinfest in Vrbnik, in dessen Umgebung der qualitätsvolle Weißwein “ Vrbnicka zlahtina “ produktziert wird. Der Ort liegt auf einem Fels, der steil ins Meer fällt. Wir schlenderten durch die alten Gassen, bewunderten einige Sehenswürdigkeiten aus dem 14./ 15. Jahrhundert. Viele der Einheimischen saßen an diesem herrlichen Sommerabend vor ihren Häusern und wir konnten den einen und anderen Blick hineinwerfen.

Die engste Gasse in diesem Ort, gerademal 40 cm breit, galt lange Zeit als die engste Gasse der Welt. Heute war natürlich besonders viel los.

Wir besuchten auch ein der alten Wein-Kellergewölbe wo manch guter Tropfen verkostet wird, was wir auch getan haben.

In den Strassen und auf den Plätzen spielten Musiker.

Vrbnik muss man gesehen haben! Die Altstadt über dem Meer ist einfach faszinierend, sie war schon immer eine Künstlerstadt. Vrbnik ist eine der ältesten Orte auf der Insel, die Illyer haben die Stadt gegründet und in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1100 wurde Vrbnik zum ersten mal schriftlich erwähnt.

Sonntag 1. Sept.

Wir gingen schon beizeiten zu unserem mittlerweile Lieblingsort. Die Liegen warteten schon auf uns und wir wurden wie alte Bekannte begrüßt. So verbrachten wir wieder einen entspannten Tag am Wasser.

Am späteren Nachmittag waren wir mit dem Sohn von Felix zu einer Bootstour verabredet. Herrlich mit dem Boot an den unbewohnten Inseln vorbei zu fahren und die Vogelwelt erleben.

Diesmal kam auch Hannelore auf ihre Kosten und konnte einige Male von Bord ins Wasser springen.

Am Abend saßen wir noch in einem Lokal direkt am Meer bei einem leckeren Essen und schönem Ausblick und konnten dem abendlichem Treiben zu sehen.

Montag 2. Sept.

Heute wollten wir auch mal die andere Seite von Krk sehen, dass “Neu Krk”. Über die Hafenallee kamen wir in das Moderne Stadtteil, bestückt mit Hotels, Banken ,Kaufhaus und viele Anbieter von Bootsfahrten, Boots- und Rollerverleih.

Hier gibt es auch einen Campingplatz, schön gelegen, aber die Preise sind ein Wermutstropfen.

Dienstag 2.Sept.

Wir haben uns Heute einen faulen Tag verdient, viele schöne Erlebnisse gehabt und werden nun planen was unser nächstes Ziel ist.

Eigentlich wollten wir entlang der Küste bis Dubrovnik fahren. Wir wälzten nochmals die diversen mitgenommenen Reisebücher und kamen zu dem Ergebnis, dass die Plitvica Seen unser letztes Ziel in Kroatien sein wird. Ich habe dann  die Eintrittskarten über das Internet bestellt.


Mittwoch 4.Sept.

Plitvicka

Camping  N 44° 51’ 48.2 E 15° 38’ 21.0

Wir verlassen Krk über die Krker-Brücke. In Zwei Bögen mit insgesamt weit über 1300 m Länge überspannt sie einen Meeresarm und verbindet die Insel mit dem Festland. In dieser Richtung wird keine Maut fällig, da diese schon mit dem Fährticket entrichtet wurde.

In Richtung Plitvicka bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack von den Bora Winden.

Der Platz war schnell gefunden, eine einfache Ausstattung, aber mehr brauchen wir auch nicht.

Donnerstag 5. Sept.

Die Einlasszeit auf unseren Karten war 10 Uhr und der CP lag 5 km von dem Eingang entfernt. Mit dem Rad auf die sehr stark befahrenden Straße zu fahren wollten wir uns nicht antun. Die Angestellte von dem Platz bestellte uns ein Taxi und diesem nahmen wir auch für den Rückweg, Anruf genügte.

Im Jahre 1944 wurde das Gebiet um die Plitwitzer Seen zum National Park erklärt. 1979 erfolgte die Aufnahme in das Weltkulturerbe – Register durch die UNESCO.

Dies vorab, bevor wir eintauchen in diese faszinierende Wasserwelt. Wir erleben ein zauberhaftes Wasserparadies, was uns staunen lässt. 16 Seen und etliche Wasserfälle aus der Höhe von 2m bis zu 76m Höhe stürzen in die Tiefe.