Ungarn

Ungarn

 

Budapest

Mittwoch 29.August bis 05. September 2018

CP Jumbo CP N 47°36’5 E 19°1’10

Wir verlassen die Slowakei und nehmen die Fahrt nach Budapest auf. Gleich hinter der Grenze kaufen wir die elektronische Maut für 10 Tage für 18 €. Etwas weiter in Györ haben wir bei Lidl eingekauft, denn einige Vorräte mussten wieder her.

Die Strecke zum CP war etwas beschwerlich, wir fuhren durch viele kleine Orte auf teilweise sehr schlechten Straßen. Im nachhinein stellten wir fest dass wir außerdem einen Umweg gefahren sind.

Aber wir sind angekommen und konnten uns auf den kleinen, netten CP mit Schwimmbad erholen. Die Besitzerin spricht deutsch, was hilfreich für die Fahrt nach Budapest war. Wir mußten Bus und Bahn nehmen und das entwickelte sich als sehr kompliziert.


Donnerstag 30.August
Erster Tag der Stadtbesichtigung.

 

Gut geschlafen und fit für neuen Taten wollten wir heute Budapest erobern. Man sagt, das >> Paris des Ostens << bringt seine Schönheit dynamischer und selbstbewusster an den Tag als seine große Rivalin Wien. Bis zum 19.JH. bestand die ungarische Hauptstadt aus zwei durch die Donau getrennte Städte, dem hügeligen Buda am Westufer und dem Pest am Ostufer.

Wie schon erwähnt mussten wir erst den Bus nehmen, auch hier hatten wir freie Fahrt, und später die Metro,wäre eigentlich einfach gewesen, aber die Metro hatte auf einem Teilstück eine Großbaustelle und für dieses Stück wurden Busse eingesetzt. Wir hatten eine Beschreibung, aber wo wir das alles finden sollten, wurde nicht beschrieben. Wieder half uns eine Frau und fuhr mit uns über, zeigte uns die Information und wir deckten uns mit Unterlagen ein. Kauften hier auch gleich die Karten für den City Bus, was wir eigentlich immer in in einer Großstadt machten, aber hier war es keine gute Entscheidung, wir hatten lange Wartezeiten.

Die erste Station für uns war der 235 Meter hohe Gellertberg. Von hier hatte man eine super tolle Aussicht auf die Stadt. Die 1854 errichtete Zitadelle war leider nur von außen zu besichtigen, denn es beherbergt heute ein Hotel,Restaurants sowie eine militärische Fotoausstellung.

Die Freiheitsstatue bei der Bastei zählt zu den Wahrzeichen Budapest.

Die Aussicht vom Gellertberg auf Budapest ist Atemberaubend.

Ich liebe Markthallen und das war auch hier ein Ziel. Diese schöne Markthalle gilt als die schönste in Europa und wurde 1896 erbaut. Erst 1994 wieder hergestellt nach alten Plänen.

 

Auch eine Schifffahrt war ein Muss, denn Die Stadt vom Wasser aus zu sehen ist auch ein Erlebnis.

Ein Taxi der besonderen Art.

Der Burgberg und das Burgviertel, 180 m über den Meeresspiegel. Um in das Burgviertel zu kommen, können die ganz sportlichen 200 Stufen hinauf gehen oder aber etwas bequemer die historische Standseilbahn benutzen.

 

Wir sind mit einem kleinen E-Karre für 6 € hin-und zurück gefahren. Im nachhinein nicht zu empfehlen. Es gibt eine Buslinie Nr 16.

Auf dem Burgberg, sind im zweiten Weltkrieg sind fast alle Häuser vernichtet worden, der Königliche Palast brannte völlig ab.

Nach dem Krieg wurde der Palast neu aufgebaut und langsam wurde das ganze Viertel in seiner ursprünglichen Schönheit wieder hergestellt.

Die Matthiaskirche ( Liebfrauenkirche 13. -19. Jh.) wurde als Hauptkirche der Burg erbaut und diente später als ungarische Krönungskirche und zur Türkenzeit als Moschee.

Die Fischerbastei ist ein charakteristisches Bauwerk und wurde 1899 – 1905 im neoromanischen Stil erbaut, gleich hinter der Matthiaskirche.

Von hier hat man Aussicht auf weite Teile der Stadt, das ungarische Parlament sowie die Margareteninsel in der Donau.

 

Zwischendurch mal einen Tag Entspannung im ältesten Thermalbad, natürlich auch in einem historischen Gebäude. Die Quellen gehören zu den heißesten Thermalquellen Europas.

Nach dem eine Stärkung ein Nationalgericht das es an jeder Ecke gibt. Kleine Imbisse backen den Fladen in Fett und die Füllung gibt es nach Wahl. Ein Alkoholfreies Bier dabei und unser Mittagessen war fertig.

Stilecht sind dorthin mit der ältesten Metro gefahren. Die Budapester Metro ist das älteste U-Bahn System der Welt, ursprünglich um den Transport in das Stadtinnere zu erleichtern. Im Jahr 1894 wurde die Bahn von der deutschen Firma Siemens & Halske gebaut. Heute gilt die Bahn als Weltkulturerbe.

Am nächsten Tag setzten wir unseren Besichtigung Marathon fort, wir hatten noche einiges auf unserer Liste stehen. Seit Tagen sehen wir das Parlament und heute gehen wir hin. Es gibt eine Besichtigungstour in verschiedenen Sprachen. Das Parlamentsgebäude für zwei Kammern des Hohen Hauses wurde 1885 – 1904 erbaut. Das imposante Bauwerk spiegelt den Bedarf der Repräsentation und den Gefallen an Prunk wieder.

Weiter geht es am Donauufer zur Kettenbrücke. Auf dem Weg dahin stehen am Ufer 60 authentische Eisen Schuhpaare aus den 1940er Jahren, welche an jene Opfer erinnern, die von ungarischen Nazis an der Donau erschossen worden sind.

Zahlreiche Brücken überspannen die Donau, die bekannteste ist die Kettenbrücke. Die erste feste Brücke zwischen Buda und Pest wurde 1839 -1849 gebaut. Sie gehörte zu den modernsten Brücken Europas im 19. Jh. und ist ein Wahrzeichen von Budapest. Natürlich mußten wir zu Fuß über diese Brücke gehen.

Unser Weg führt uns nun zur St.-Stephans-Basilika. Die größte bedeutendste römisch-katholische Kirche in Budapest kann 3500 Personen aufnehmen. Die Kirche ist ein künstlerisches und touristisches Schaustück. Es ist ein grandioses Bauwerk.

Wir waren nun einige Tage in Budapest, es war überwältigend und es hat nicht gereicht, es gibt noch viel mehr zu sehen. Also ist Budapest auf die Liste “ nochmal wieder kommen” gerückt.

Budapest ist wahrlich eine Stadt mit tausend Gesichtern.

Heute ist unsere letzte Heimfahrt mit Metro und Bus und es ist unser letztes Eis. Hier an der Bushaltestelle könnten wir uns jeden Tag ein Eis, bevor wir zu CP gingen.

 


 

Debrecen

 

Donnerstag 06. September

CP Dorkàsz GPS N 47° 26’ 56 E 21°41’23

Nun haben wir Budapest verlassen und wollen noch das Sissi Schloss

ca 25 km von der Stadt entfernt besuchen. Die GPS Daten hatten wir aus dem Internet. Es stellte sich heraus das diese falsch waren. Wir irrten auf kleinen Straßen mit großen Schlaglöchern herum.Irgendwann hatten wir genug und steuerten auf direktem Wege Debrecen an.

 

Ein Stellplatz im Grünen, herrlich nach soviel Trubel in Budapest.

 

Morgen werden wir auch Ungarn verlassen und nach Rumänien fahren.

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