Marokko 2020

Marokko

2020

14.01. bis 29.02

Nun ist es wieder soweit, meine erste Reise im neuen Jahr. Dieses Mal kann ich erst Mitte Januar starten und möchte im Februar in Marokko sein. Deshalb wird meine Anreise durch Frankreich und Spanien zügig verlaufen.

Anreise

Dienstag 14.Januar

Heute starte ich meine Reise nach Marokko.

Mein erstes Ziel ist Frankenthal in der Pfalz. Hier wohnt meine Tochter mit Familie und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend.


Frankreich

Mittwoch 15. Januar

Louhans

Stellplatz GPS N 46°37’45,9 E 5° 12’ 48,2

Ein Stellplatz am Hafen, ein Bootshafen am Fluss. Jetzt war er ohne Gebühr.

Ich bin bis hinter Freiburg in Deutschland geblieben und habe vor der Grenze nach Frankreich nochmal getankt. Der Diesel in Frankreich ist teuer – 1,70 €.

In Frankreich bin ich nur Autobahn gefahren- Richtung Lyon. Ich habe eine Go Box für Frankreich, Spanien, Portugal. Somit konnte ich immer ohne Anhalten durch die Mautstellen fahren, sehr angenehm.

Donnerstag 16. Januar

Villeneuve

Stellplatz GPS N 43° 31’ 44,8 E 3° 52’ 7,6

Adresse Villeneuve -les-Maguelone Avenue René Poitevin ( mein Navi hat die GPS nicht angenommen) Auf dem Platz kann man auch Ver-Entsorgen + Strom.

Bezahlt wird an einem Automat, sehr schwierig.

Heute war es eine einfache Fahrt, die Autobahn fast frei nur um Lyon herum war es etwas sehr unübersichtlich.


Spanien

Freitag 17. Januar

La Selva Del Camp

Stellplatz GPS N 41° 12’ 35,6 E 1° 8’ 22,

Einige km südlich von Tarragona – kleiner Platz mit V+E+Strom incl. 5 €

Ist mit einer Schranke gesperrt und man muss die Polizei rufen. Diese ist sehr schnell vor Ort und registrieren die Personalien + Kennzeichen. Die 5€ wird per Karte bezahlt.

Wieder war es eine einfache Fahrt, natürlich um Barcelona wurde es wieder etwas wuseliger.

Am Abend auf dem Platz kam ein starker Wind auf und im Womo wurde es recht wackelig.

Samstag 18. Januar

Torre la Sal

Camping Maria

GPS N 40°07’ 42 E 0°09’40

Der Platz ist sehr eng, das hieß viel rangieren. Maria ließ nun noch ein Stück Hecke absägen, Blumenkübel aus dem Weg geräumt und endlich war ich auf dem Platz.

Hier habe ich einige Solisten getroffen, Hannelore, Uwe, Karin. 2 Nächte bin ich geblieben. Am ersten Tag habe ich mit Hannelore einen schönen Strandspaziergang gemacht. Sonntag hat es den ganzen Tag geregnet und es war Unwetter mit Sturm, Regen und sogar in den höheren Lagen Schnee angesagt. Am Montag regnete es immer noch und die Wege auf dem Platz stand das Wasser.

Das alarmierte mich und ich fuhr lieber trotz Sturmwarnung. Das Unwetter kam vom Osten und ich fuhr Südwest.

Später bekam ich Bilder geschickt, nicht nur der Platz auch die Strasse war Land unter. Mein siebter Sinn hat mich gut beraten.

Montag 20. Jan.

San Javier

CP N 37°46’2,7 W 0°49’6,2

Ein neu angelegter Platz direkt am Meer und schön überschaubar. Der Platz war besetzt und ich stand auf einen provisorischen Platz.

Entgegen der Voraussagen war ruhiges Wetter. Der Regen hatte erstmal auf dieser Strecke aufgehört und als Sturm gab es mal ab und an eine kleine Böe.

Bei schönem Wetter kam ich auf den Platz an und wurde von Paul, Magali und Wolfgang begrüßt und mit einer warmen Mahlzeit empfangen.

Einziger Nachteil von diesem Platz ist die etwas schwer zu findende Zufahrt. Die Koordinaten zeigen einen anderen Weg, über dem Rollfeld eines Flugplatzes. Jetzt ist Gefühl gefragt und die nächste Straße gefahren. Ein kleines Schild zeigte zum Platz. Die schmale Straße oder besser der Weg sah nicht sehr vertrauensvoll aus. Aber es war zu fahren.

In der kommenden Nacht war auch hier starker Regen und Gewitter. Am nächsten Tag war alles in Nebel gehüllt und um 10 Uhr wurde es heller und man konnte das Meer sehen, welches sich im Nebel versteckt hatte. Das Gewitter ist weiter gezogen und der Regen geblieben. Später am Nachmittag wurden das Wasser auf die überschwemmte Straße abgepumpt.

Mittwoch 22.Jan.

Roquetas de Mar

CP Roquetas GPS N 36°47’51,5 W 2°35’29,1

Der Platz war voll und ich stand für eine Nacht vor der Schranke. Ich habe mir den Platz angesehen, sehr groß aber man steht recht eng. Für mich ist das nichts, diese Massen. Aber das Unwetter ist hier nicht angekommen und die spanische Sonne scheint.

Donnerstag 23.Jan.

St. Mijas

St. GPS N 36°30’19,1 W 4°41’0,0

Der Platz ist gratis, man muss sich bis 12 Uhr bei der Polizei gemeldet haben. Diese findet man im Ort, ein kleiner netter Ort. Aldi, Lidl alles in der Nähe. Hier habe ich Fred und Helmut getroffen, meine zukünftigen Reisebegleiter.

Freitag 24.Jan.

Los Barrios

Carlos GPS N 36°10’46 W 5°26’28

Los Barrios ist ein Ort nur einige KM von Algeciras entfernt. Hier sind Supermärkte und Tankstellen zu finden. Für uns interessant weil wir unsere Tickets bei Cárlos kaufen wollen. Neu ist jetzt der große Stellplatz auf der anderen Straßenseite vor dem Büro. Hier habe ich Michael getroffen. Nun ist unsere Gruppe vollständig.

Samstag 25.Jan.

Algeciras

9,30 Uhr, auf geht’s nach Marokko.

Heute Fahren nur Michael und ich, Fred und Helmut kommen nach und wir werden uns in Asilah wieder treffen.  Der Fährhafen ist gut ausgeschildert und wir kommen entspannt an. Es sind nicht so viele Fahrzeuge da wie sonst.

Die Abfertigung war problemlos und wir fuhren zu Anlegestelle.Bei der Einschiffung hatte nicht nur ich das Problem mit dem Aufsetzen auf die Rampe. Dann wollte ich nicht unter Deck fahren. aus Erfahrung weiß ich, das die Auffahrtsrampe für mich sehr schwierig ist mit meinem Womo. Nach einiger Diskussion konnte ich im Oberdeck stehen. Die Überfahrt verlief ruhig und an Bord werden die ersten Einreise Formalitäten erledigt.


 

Marokko

Asilah

St. GPS N 34°52’34,2 W 6°17’ 19

Ein einfacher Platz ohne Strom. Wasser tanken mit Gießkanne ist möglich und Ents.

In Tanger angekommen geht es zur Polizei und Zoll. Obwohl kein Hochbetrieb dauerte die Abfertigung trotzdem fast 2 Stunden.

Nach der letzten Kontrolle liegt links ein Parkplatz, hier kann man das erste Geld tauschen und wer noch keine Vers. hat, kann hier eine bekommen. Es ist der Schalter neben einer Bank.

Jetzt geht es nach Asilah. Die Strecke durch das Landesinnere war recht hügelig, führte uns durch Ortschaften. Die Straßen waren teilweise mit großen Pfützen bedeckt und es regnete immer noch.

Sonntag 26.Jan.

In der vergangenen Nacht hat es geregnet und wir hoffen dass der Tag trocken bleibt. 12 Uhr, es scheint die Sonne und wir machen uns auf dem Weg in die Stadt.  Zuerst holen wir unsere Daten- und Telefonkarten. Anschließend trinken wir unseren Berber Whisky (Pfefferminztee mit viel Zucker ) Jetzt gestärkt erkunden wir die Medina.

Im letzten Jahr 2019 habe ich die Medina schon einmal besucht und ausführlich berichtet. Heute werde ich nur Bilder einstellen, diese sagen sowieso mehr als tausend Worte.

Weiß und Blau sind die vorherrschenden Farben, hell und heiter leuchten diese in die Medina von Asilah. Freundlich und zurückhaltend sind die Menschen. Man kann unbehelligt von aufdringlichen Verkäufer durch die Gassen schlendern und in die kleinen Läden gehen.

Die Medina hat sich zu einem Künstlerort entwickelt und kleine Geschäfte mit edlem Warenangebot hatten sich dort niedergelassen, eine schöne Atmosphäre.

Der Stellplatz am Strand hat sich nicht geändert, es gibt ein einfaches Restaurant und auf der anderen Straßenseite noch einen großen Stellplatz, alles bewacht für 40 DH. Schön war es hier.

Montag 27.Jan.

Es ist etwas frisch aber die Sonne scheint. Um die Stadt und die Markthallen zu erkunden  genau richtig. Es erstaunt mich immer wieder welche Veränderungen zum positiven in einem Jahr geschehen.

Es gibt 2 Markthallen, unterschiedlich könnten diese nicht sein. Die kleinere von beiden in der Nähe de Medina ist sehr ursprünglich.  Die Zweite hat schon einen Europäischen Flair.

Auch das Stadtviertel ist teilweise sehr großzügig. Auf den Rückweg sind wir noch einmal in die Medina.

Hier habe ich im letzten Jahr mit Hannelore Schuhe gekauft und jetzt konnte ich auch nicht widerstehen. Ich wurde wieder erkannt und es wurde auch nach Hannelore gefragt. 2 Paar schöne bunte Schuhe zu einem verhandelten Preis, eigentlich wie immer. Wieder zurück zum Platz nehmen wir die Kutsche, das Vergnügen muss sein.

Am Abend sind auch Fred und Helmut angekommen.

 

Dienstag 28.Jan.

Heute sind wir mal Stadtführer für die Beiden.

 


29.Jan.

Kenitra

CP Mehdia GPS N 34°15’30,35 W 6° 40’26,73

Zu viert verlassen wir Asilah. Zur Sicherheit hat jeder die Koordinaten, aber wir fahren alle brav hinter Fred her.  Wir fahren einen sehr schönen neuen Platz an, in 2 Jahren wird auch hier eine positive Entwicklung sein, denn die ersten Anzeichen sind da.

30.Jan.

Rabat

Heute steht der Königspalast in Rabat, Palaís Royal,  auf dem Programm. Wir lassen uns mit dem Taxi nach dem Palast fahren, natürlich vor dem Haupteingang, “ Tor der Winde“. Dieser Eingang ist nicht für Touristen, also entlang der Mauer einige km laufen und dann finden wir den Eingang. Hier werden wir registriert und können auf das weitläufige Gelände. Den Palast können wir aus kurzer Entfernung betrachten.

Zurück wieder an der Mauer entlang und einen langen Fußmarsch bis zu einer Modernen Straßenbahn.

Mit dieser sind wir nach der Medina Sale gefahren. In verschiedenen Reiseführer beschrieben, aber was besonderes ist das nicht. Aber wir hatten unser Erlebnis.

Wir nahmen einen Nebeneingang und waren gleich in dem Marktviertel. Vorab, sowas habe bei meinen besuchen noch nicht erlebt.

Die Gassen stanken von den Abfällen bei der Schlachtung der Tiere und der Fische. wir mussten durch diese Wasser-Blutpfützen. Am Rande saßen die ganz armen Menschen, welche versuchten das vergammelte Gemüse zu verkaufen. Auch wo die frischen Backwaren hergestellt wurden, alles starrte vor Dreck. Irgendwann wollte ich nur noch raus hier, aber durch das irren in den vielen Gassen kamen wir an einem anderen Ende der Medina aus. Wie immer ist auch diese Medina nach den verschiedenen Berufe aufgeteilt. So ist das Viertel für Hochzeit sehr edel. Auch die anderen Warenangebote waren gepflegt.

Als nächstes steuerten wir den Bahnhof an und wollten mit dem Zug nach Kenitra.  Hier erlebten wir wieder mal die Gegensätze, einen Modernen hellen und großzügigen Bahnhof. Der Zug war noch ein sehr altes Modell. Der Bahnhof und der Vorplatz in Kenitra hätte als Flughafen durchgehen können. Super Modern, Rolltreppen gute Ausschilderung. Nun mussten wir nur noch ein Taxi zum Camping finden, was etwas schwierig war. Die Stadt Taxis dürfen nur 3 Personen mitnehmen und nicht außerhalb fahren. Nach einigem fragen fanden wir endlich den Taxistand für Überland. Wir ließen uns zu einem empfohlenen Restaurant bringen, denn wir hatten uns ein Essen verdient und es war Super.

Den kurzen Rückweg haben wir unter Verdauungsspaziergang verbucht.


Freitag 31.Jan.

El Jadida

CP International GPS N 33°14’25 W 8°29’19

es ist ein einfacher Platz, aber alles vorhanden.

Super Fahrt über die Autobahn und wir waren gegen 13 Uhr auf dem Platz.  El Jadida ist bekannt für sein Portugiesisches Fort und die Citè Portugaise.

Gleich hinter dem Eingang kommt man auf eine schmale Straße, rechts und links mit kleinen Geschäften und Restaurants. Hier befindet sich auch der Eingang zur Zisterne. Einige Stufen hinunter betritt man die Zisterne. Ein großer Keller mit mehreren Gewölben. Diese sind in gleichmäßiger Geometrie angeordnet. Das ganze ist sehr übersichtlich.

Die Festungsmauer muss man auch erkundet haben.

Es gibt nur eine Einkaufsstraße, hier habe ich meine Umhängetasche aus Kamelleder erstanden.

Eigentlich sollte Machmet uns vier fotografieren, aber er wollte lieber selbst auf dem Foto sein. Michael war dann der Fotograf.


Samstag 1. Febr.

Safi

CP International GPS N 32°19’03 W 9°14’18  Ein sehr einfacher Platz

Es war eine angenehme ruhige Fahrt auf der Autobahn, wir waren fast alleine unterwegs.

Schöne Ausblicke über die Felder und weniger schön der Blick auf die Ansiedlungen. Baracken irgendwie zusammen gezimmert und mit Plastikplanen dicht gemacht. Für uns nicht vorstellbar dass hier Menschen leben. Sie passen auf den kleinen Weiden oder auch am Straßenrand auf ihr Vieh auf, manches mal auch nur ein Tier. Sie winken uns fröhlich zu.

Auch hier wurde viel gebaut, besonders die Straßen. Die Stadt mit breiten Strassen, große Springbrunnen im Mittelpunkt des Kreisverkehrs und Blütenhecken am Straßenrand.

Der Platz wie fast immer außerhalb und wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Ziel, dem Keramikhügel.

Safi ist über die Grenzen hinaus berühmt für die Keramikherstellung und zu diesem Töpfer Hügel wollen wir hin. Seit Jahrhunderten wird aus der Tonerde dieser Region hervorragende Gebrauchskeramik gebrannt.

Die traditionellen Brennöfen sind noch in Betrieb, obwohl vorwiegend  die mit Gas befeuerte Öfen benutzt werden. Wir haben eine der Werkstätten besichtigt. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie aus dem feuchten, rotbraunen Lehm die Gegenstände gedreht werden und nach einmaligem Brennen bemalt werden. Die Menschen sind stolz auf ihre Arbeit, obwohl diese unter beschwerlichen Umständen und mit einfachen Mitteln hergestellt werden.

In den Verkaufsraum dieser Werkstätten und auch in der ganzen Stadt kann man wunderschöne Keramik kaufen.

Man findet auch durchaus kitschige Keramik, welche allerdings nicht in diesen Werkstätten hergestellt werden.


Sonntag 2. Febr.

Essaouira

CP Calme GPS N 31°25’57 W 9°39’29

Aus Safi sind wir gut herausgekommen und bis Essaouira auf die N1 gefahren, Schöne Landschaft, durch Orte mit regem Treiben. In Essaouira sind wir zuerst auf den Parkplatz am Strand gefahren und am Strand entlang zum Hafen gegangen.

Im Hafen sehen wir noch die traditionelle Fertigung von Schiffen und die Fischer beim Netze flicken beobachten. Viele Ständen mit dem frischen Fischfang, manche Fische habe ich noch nie gesehen.

Nun wollten wir auch die Fische probieren und setzten uns an einer der Buden vor dem Hafen. Hier war ich auch im letzten Jahr und war sehr zufrieden. Nun in diesem Jahr wurden wir richtig abgezockt. Für diesen Preis hätten wir 20 kg Fisch essen müssen und nicht nur 2 kg. Aus Erfahrung wird man klug.

Die Hafenstadt Essaouira. “ die Eingeschlossene”, deren Altstadt seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es ist eine schöne Stadt und gehört zu einem meiner Lieblingsziele.

Neu ist ein großes Einkaufszentrum, gut ausgeschildert.


Montag 3. Febr.

Agadir

CP Atlantik Park GPS N 30°34’54,6 W 9°45’19,9

Ein schöner Platz direkt am Strand.

Vor einem Jahr war ich auch hier, da war der Platz gerade angelegt und die Pflanzen noch recht klein. Heute haben diese eine beachtliche Größe erreicht. Am Strand hat sich auch einiges getan. Hier hat man die großen Steine entfernt und man konnte am Strand entlang gehen. Unser Strandspaziergang führte uns zu einem kleinen Ort und dort haben wir hervorragend gegrillten Fisch gegessen mit frisch gebackenen Fladenbrot.

 

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