Peloponnes 2017

Methana

Sonntag 19.Febr. 2017

Stellplatz am Fischerhafen    GPS. N 37 – 34′ – 38,7.   E 23 – 23′ – 23,1

Wir verlassen Athen, um diese Stadt ausführlicher kennenzulernen würden wir noch Tage benötigen. Bevor wir zu den Peleponnes fahren, wollen wir noch den Kanal von Korint sehen. Parkplatz  GPS  N 37 – 55′ – 31    E  22 – 59′ – 49

Es ist ein Erlebnis über die Brücke zu gehen und in ca 50 m Tiefe auf einen schnurgeraden Wasserweg zu schauen. Beidseitig ragen die braunen Wände in die Höhe. Heute noch werden die mittelgroßen Schiffe von Schleppern durch den Kanal gezogen. Leider nicht als wir das Bauwerk bewunderten, da fuhr nur ein kleines Boot.

Jetzt ging es weiter nach Methana.

Wir fuhren  eine sehr schöne Strecke, diese führte durch kleine Ortschaften, Zitronen – und Mandarinen Bäume sowie die ersten Blüten anderer Bäume und Sträucher säumten den Weg. Hier trafen wir den Frühling. Eine hochgelegene Küstenstraßen mit wunderbaren Aussichten führte uns zu unserem Ziel. Der kleine Ort hat ein großes Schwefelbecken, leider war die Anlage geschlossen für immer. Ansonsten war der Ort wie ausgestorben und wir verbrachten in dem kleinen Hafen eine ruhige Nacht.

Nafplio

Montag 20.Febr. 2017

Stellplatz:  N 37 – 32′ – 08,8. E 22 – 49′ -17,1

Wir mussten die schöne Küstenstraße wieder zurück. Am Straßenrand stand eine Bäuerin mit Obst und Gemüse.

Wir kauften natürlich ein, denn für unser leibliches Wohl muss gesorgt werden. Der Hausstrand von Nafplio ist in der Karathona Bucht. Ais wir ankamen standen schon 3 Mobile aus Deutschland da. Siehe da , Peter BIT mit Freunden, alles langjährige Griechenlandfahrer. Jetzt richteten wir uns erstmal ein und später saßen wir zusammen, denn es war viel zu berichten. Am nächsten Tag fuhren wir mit Hannelores Womo zum Hafen. Hier gibt es einen offiziellen Stellplatz, aber leider nicht sehr einladend. Vom Parkplatz zum Markt, jeden Mittwoch und Freitag, war es ein kurzer Weg. Peter war bei uns und zeigte uns alles. Hier verkaufen die Bauern und Fischer ihre Ware selber. Tolles Angebot an Obst und Gemüse, kg Tomaten 60 c, 1 Salat 50c, nur als Beispiel. Der Fisch war relativ teuer, die Auswahl groß und die meisten Fische mir unbekannt.

Bei dieser Auswahl überlegten wir  unseren Speiseplan bis Samstag, dann war wieder  Markt. Wir schleppten unseren Einkauf zum Womo. Wir hatten noch den ganzen Nachmittag und besuchten die idyllische Altstadt.

Die kleinen Läden haben ein edles Angebot und die Restaurants lockten zur Einkehr. Es ist ein Vergnügen durch diese reizende Stadt zu schlendern. Die vielen schönen Sachen locken zum Kauf. Handgefertigte Sandalen in vielen Variationen. Wir konnten bei der Anfertigung zusehen. Hannelore suchte schon lange  welche und hier wurde sie fündig, ich natürlich auch. Wir besuchten die Altstadt noch einige Male und entdeckten immer wieder was Neues. So bewunderten wir die sehr schönen Keramiken zur Dekoration. Wie ein Magnet zogen mich die Läden mit Modeschmuck an. Diese haben ausgefallene und künstlerisch angefertigte Schmuckstücke gehabt. Ich musste meine Geldbörse krampfhaft festhalten. Aber  dann bin ich doch schwach geworden und habe eine ausgefallene Kette erstanden. Wir verbrachten unsere Zeit nicht nur mit bummeln. Hannelore hatte etwas an ihrer Antenne defekt und musste in eine Werkstatt. Wurde super repariert, aber alles braucht Zeit. Wäsche in die Reinigung bringen, einkaufen bei Lidl gehört zum Muss. Ein Friseurbesuch war auch fällig was immer ein Risiko ist, zumal bei Frauen. Eine Griechin hatte uns einen Salon empfohlen und von dem Ergebnis waren wir begeistert, endlich wieder “ schön“.

Wir besuchten eine Destillation wo Ouzo und andere Liköre hergestellt wurden, war sehr interessant, besonders die Verkostung.

Jetzt stand mal wieder  Kultur auf dem Programm und wir fuhren mit einem Womo zum “ Theater of Epidauros“. Diese Arena ist eine der wenigen gut erhaltenen und das besondere hier ist die Akustik. In den oberen Rängen hört man den Klang wenn eine Münze in der Mitte zu Boden fällt. Noch Heute wird diese Theater für Aufführungen genutzt.

Von vielen Seiten in Nafplio konnte man das „Palamidi“ sehen. Eine Festung mit großer Geschichte, erbaut 1711 –  1714 zur Herrschaft der Venezianer im Barocken Stil. Im inneren der Festung gibt es eine kleine Kapelle, ansonsten sind keine weiteren Gebäude zu besichtigen. Es ist  möglich die Mauern und Wehrtürme zu erklimmen. Von wo sich immer tolle Aussichten auf die tief unten liegende Stadt, den Felsen mit der Akronafplia-Festung und die kleine Festungsinsel “ Bourti“ bieten.

Es gibt zwei Zugänge zur Festung, einmal von der Altstadt kann man 999 Stufen erklettern, oder mit dem Womo zu einem großen Parkplatz fahren und bequem durch das Tor gehen. Es istwohl kein großes Rätzel was wir gemacht haben.

Karneval in Nafplio ist ein Familienfest. Am Sonntag flaniert man verkleidet,  mehr oder weniger, mit Kind und Kegel durch die Altstadt und entlang der Hafenpromenade bei lauter Musik. Rosenmontag kommen hunderte Familien an den Strand der der Bucht wo wir standen. Jede Familie stellen ihre Tische und Stühle auf für ein Picknick. Natürlich durfte die Musik nicht fehlen und es wurde getanzt und gesungen. Am Nachmittag war das große Drachen steigen, damit fliegt der Winter weg.

Wir standen mit unseren Womos mittendrin und  konnten alles live erleben. Unsere Nachbarn versorgten uns mit Essen und Wein, später brachten sie und noch Proviant zum Womo. Am  Nachmittag wurde sich herzlich verabschiedet und uns eine gute Fahrt gewünscht.

Am  vorletzten Tag machten wir noch eine Küstenwanderung nach Nafplio. Es war ein wunderschöner Weg und wenn man an dort ist muss man diesen Weg gehen. Wir haben nun 10 Tage in dieser Bucht gestanden, es war eine schöne Zeit.

Tserfos

Donnerstag 2. März 2017

Stellplatz : priv. CP

Unser Ziel in Tserfos ein kleiner privater Campingplatz, vorwiegend für Dauercamper mit einem gepflegtem Restaurant dabei. wir bekamen Plätze mit Blick auf das Meer. Wir fuhren eine sehr schöne Küstenstraße entlang bis Astros. Dort bogen wir ins Landesinnere ab und fuhren zu zum Kloster Loukous  ( GPS  N 37°-24′-49   E 22°-41′ – 0 )

Die kleine Klosteranlage ist sehr gut restauriert. Im idyllischen Klostergarten erwartet die Besucher eine Blumenpracht und Pflanzenvielfalt. Überall stehen Säulenkapitelle herum, viele Bänke laden zur Ruhe ein. Das Kloster ist nicht groß, es besteht aus einer auf den Grundmauern eine spätantiken Basilika um 1115 errichtete Kreuzkuppelkirche. Diese ist durch kunstvolle Ziegellagen und Ornamenten geschmückt. Die Nebengebäude sind alle jüngeren Datums und perfekt in das Gesamtbild eingebunden. Die momentan 12 Nonnen kümmern sich um die Anpflanzung von Heilkräutern, stellen Handarbeiten her und malen Ikonen. Wir wurden zu einem Kaffee und Süßigkeiten eingeladen.

Zurück auf die Küstenstraße fuhren wir zu unserem Übernachtungsziel.

Monemvasia

Freitag 3. März

Stellplatz: Parkplatz auf einer Landzunge  GPS   36°-41′-10   E 23°-02′-21

Wir fuhren eine  traumhaft schöne höhere Küstenstraße entlang, von oben sah man das Meer  in der Sonne glitzern. Die Straße wurde gesäumt von blühenden Bäumen in weiß und rosa, der gelbe Ginster leuchtete in dicken Büschen, dass zarte grün der Bäume war der richtige Hintergrund. Später säumten Blumenteppiche in gelb und weiß mit rotem Mohn als Farbklecks den Straßenrand. Der Frühling hat ganze Arbeit geleistet, es war ein Farbenrausch für die Sinne. In der Ferne ragten Gruppen von großen Zypressen in den blauen Himmel, der Sonnenschein sorgte für die richtige Beleuchtung. Viele km konnten wir die Schönheit genießen.

Bis wir durch einen kleinen Ort fahren mussten mit engen Straßen und einigen einspurigen Engstellen. Auch hier wurde uns immer gewunken das wir zuerst fahren sollten. Wieder auf die Küstenstraße änderte sich das Bild, das Meer glitzerte immer noch zu uns herauf. Aber jetzt fuhren wir an Felswänden mit allen Nuancen der Farbscala von weiß – rosa bis rostbraun. Kaum zu glauben wie bunt Felswände sein können.

Bald war diese harmonische Fahrt zu ende, denn wir mussten abbiegen, es ging ins Gebirge. Wir fuhren auf schmalen Straßen mit unzähligen engen Kurven und steilen Kehren. Teilweise war die Straße am Rand abgebrochen, kein gutes Gefühl. wir kamen durch kleine Bergdörfer mit noch engeren Straßen.

 

Für das betrachten der wilden Landschaft dafür kam nicht so richtig der Sinn auf. Irgendwo in dieser rauen Welt lag diese Kirche im Niemandsland, weit weg von jeder Ansiedlung.

 

Endlich nach ca 70km kam eine etwas breitere Straße mit weniger Kurven und wir erreichten glücklich das Ziel.

Für den nächsten Tag war die Stadtbesichtigung angesgt. Wir nahmen den Schuttelbus, sehr bequem, 1.5 km Fußweg gespart. Die Stadt liegt auf einem 300 m hohen Felsen. Monemvasia bedeutet “ ein Eingang“ und in der Tat, der einzige Zugang zu dieser Stadt verläuft über einen Damm. Diese einzigartig erhaltene mittelalterliche Stadt ist wie eine Skulptur in den majestätisch aufragenden Felsen geschnitzt. Einmal durch das Tor hindurch warten die Geheimnisse der mittelalterlichen Stadt darauf entdeckt zu werden.

 

Die sehr schön restaurierten Häuser beherbergen heute Kaffes, Tavernen, Hotels, Geschäfte und Handwerksbetriebe. Durch die engen Gassen gelangt man zur Stadtmauer und kann sich vorstellen wie es im Mittelalter war. Ein Blick durch die Schießscharten und die Feinde wurden schon in der Ferne entdeckt. 24 Tempel und Kirchen mit byzantischen Elemente sind noch vorhanden. Die älteste ist die „Elkomenos Christos“ auf dem Hauptplatz der unteren Stadt.

Verlaufen geht nicht, denn alle Wege führen zum Tor.

Asopos

Sonntag 5 März

Stellplatz: Boza  N 36°-42′-15,5    E 22°- 49′-1

Der heutige Tag war bis zum Nachmittag mit Misserfolg gekrönt. Heute wollten wir uns die Tropfsteinhöhle “ Kato Kastania “ ansehen. ( N 36°-32’44,7   E 23°-7′- 18,5 ) Wir haben uns die Route auf der Karte angesehen, kleinste Straßen durch das Gebirge. Bei Hannelore kam keine Begeisterung auf, dass Erlebnis hatte wir vor 2 Tagen gehabt. Also entschlossen wir uns für einen Umweg und fuhren eine schöne Bergstraße bis Napoli. Der weitere Weg führte uns nach Làhio, da war die Abzweigung zur Höhle. Wir wussten, es sollte eine etwas engere Bergstraße werden und die ersten km waren harmlos, mein Blick nach oben sah nichts gutes. An einer Ausweichstelle hielt ich an und von hier hatte man eine besseren Überblick. Es ist genau so wie schon in den Berichten über diese Zufahrtsstraße berichtet, steil, eng, Kehren. Für etwas größere Fahrzeuge und keine Erfahrung im Bergfahren, sehr sehr schwierig. Dann kommt dazu, dass die Durchfahrt in Kastania für größere Fahrzeuge nicht geeignet ist (gelesen). Also beschlossen wir zu wenden, dass war das kleinere Manöver. In Neapoli mit Blick aufs Wasser und bei einem Cappuccino suchten wir in unserem Buch vom Womo Verlag  nach Stellplätze Richtung Githio. Drei haben wir uns aufgeschrieben. Stellplatz in Viglafia “ Camping Oasis“ gibt es nicht mehr. Limnes/ Marathias, dort gab es überhaupt keine Stellplätze. Dann Badeplatz “ Boza“, alle Angaben stimmten nur Parkmöglichkeit für Womos außer Kastenwagen gab es nicht. Da die Straße hier am Meer endete, stellten wir uns am Straßenrand. Heute sind wir ca 200 km von einem Misserfolg zum anderen gefahren, ich war so richtig angefressen.  Fazit: Die Bücher aus dem Womo Verlag geschrieben von Schulz haben uns auf unseren bisherigen Reise viele Fehlinformation geliefert, obwohl die Ausgabe aktuell sein sollte.

 

Githio

Montag 06.März 2017

Stellplatz: N 36°-47′-20,1  E 22°-34′-56

Neuer Tag neues Glück.  Erstmal einkaufen bei Lidl, dann weiter zur Badebucht, hier haben wir es gut angetroffen. Unser Weg führte 35 km durch Mandarinen und Olivenplantagen. Gerade war Erntezeit der Früchte und auch wir hätten bei langsamer Fahrt und offenem Fenster pflücken können. Zur Kaffeezeit waren wir am Strand und mal sehen wann es weiter geht, denn hier war ein angenehmer Stellplatz und wir waren alleine. Nach dem gestrigen Tag musste ich erstmal die Ruhe und Sonne genießen, an meine Familie und Freunde zu Hause denken und meinen Reisebericht weiterschreiben. Spazieren am Strand entlang, das alte Frachtschiff war ein spannendes Ziel.

2 Nächte hatte es wolkenbruchartig geregnet und als Zugabe noch ein Gewitter. Nur gut das wir uns auf einen sehr festen Untergrund gestellt hatten, denn Erfahrung macht klug. Die anderen Stellmöglichkeiten waren überschwemmt.

Kalamata

Donnerstag 09.März 2017

Stellplatz in der Marina   N 37°-01′-28,1   E 22°-06′-12,5

Heute ist das Wetter nicht so prickelnd, immer mal wieder mussten  die Scheibenwischer aktiviert werden.

Unser 1. Ziel war Areopolis, dort ist eine sehr schöne Tropfsteinhöhle  N 36°-38′-16,8  E 22°-06-12,5    Eintritt 8€

Nebensaison hat auch Vorteile, wir waren die einzigen Besucher und wir konnten sofort in die Höhle.

Durch den Eingang, dann ging es einige Stufen hinunter bis zu den Booten. Der Bootsmann half uns in das kleine Boot und steuerte uns durch die Grotte. Wir glitten lautlos dahin und waren verzaubert von dieser  Welt. Gekonnt wurden einige Stellen angestrahlt und nahmen mit etwas Phantasie Gestalten an. Eine Geisterwelt mit Elfen und Feen. Als unser Weg zu Ende war, gingen wir noch weiterhin durch die unwirkliche Welt bis zum Ausgang. Die Stalagtiten und Stalagmiten bildeten bizarre Formen. Ein beeindruckendes Erlebnis dieses Naturwunder.

Weiter ging es nach Kalamata nur 96 km, eigentlich schnell abgefahren. Aber hier auf den Peleponnes geht garnichts schnell und schon gar nicht das fahren. Jede Straße geht durch das Gebirge und bei ca 40 St.km brauchten wir einige Stunden. Diese Entschleunigung hat auch einen Vorteil, so konnten wir die schöne Landschaft genießen. Die Straße war nicht ganz so schmal wie gewohnt und wenige Kurven. Begleitet wurden wir vorwiegend von Oliven Plantagen und Wiesen mit üppigen weißem Blumenteppich.

Wir durchfuhren kleine Dörfer mit alten Häusern und natürlich engen Sträßchen.  Irgend wann wurde die Straße breiter und hier stand eine Ansiedlung von eleganten Häuser aus Naturstein auf sehr schön angelegten Grundstücken. Jetzt waren  wir nicht mehr weit von unserem Ziel, dem Yachthafen von Kalamata. Wir standen direkt am Kai  mit Blick auf die Yachten. Hier schwimmt das Geld im Wasser.

Kalamata ist eine moderne Stadt mit breiten Durchgangsstraßen und vielen Einbahnstraßen. Eine Altstadt mit einer Ruine, das Kastell und einer Markthalle gibt es natürlich auch. Wir fuhren mit dem Bus dorthin und die Markthalle ist für uns ein Magnet.

Mit vollen Tüten wieder zum Bus, der Fahrer ließ uns am Hafen aussteigen, obwohl keine Haltestelle dort war. Diese Freundlichkeit haben wir in Griechenland immer wieder  erlebt.

Marathea

Montag 13. März 2017

Hannelore und ich haben unsere bisherige Reise Revue passieren lassen und beschlossen Griechenland / Peleponnes zu verlassen. Wir haben viel  gesehen, viel erlebt, freundliche und hilfsbereite Griechen getroffen. Nun wollten wir die Fähre von Patras nach Ancona nehmen, wir hatten ein offenes Ticket. Aber erst einmal müssen wir in Patras sein. 298 km ist die Distanz, aber aus Erfahrung wissen wir, durch die Berge geht das nicht so schnell. Also haben wir einen Zwischenstopp eingelegt. Gefunden haben wir einen Platz oberhalb vom Strand mit einem Blick aufs Meer, zum letzten Mal in Griechenland. Eigentlich ein schöner Platz, wenn nicht der Müll gewesen wäre. Aber das ist in Griechenland überhaupt ein Problem, besonders im Norden. Alles wird einfach aus dem Auto geworfen und das sammelt sich. Viele Plätze auf den wir standen, waren mit Plastik vermüllt, war nicht sehr angenehm.

Patras

Dienstag 14. März 2017

Wir hatten ca 120 km bis zum Hafen. Als Abschluss wurden wir nochmal von der Landschaft verwöhnt. Die Straßen waren angenehm breit, die Berge rückten in den Hintergrund und der Blick konnte über die weite Ebene schweifen. Dann wechselte das Bild und wir durchfuhren eine Landschaft welche man in der Toskana erwartet. Herrlich, hier konnte ich mich einstimmen auf das zukünftige Ziel.

Im Hafen angekommen gingen wir sofort zum Schalter und wir konnten am späten Nachmittag schon einchecken.

Fähren sind absolut nicht mein Ding, am liebsten würde ich meinen Platz selber aussuchen. Leider geht das ja nicht und so wurden wir in eine Bahn gequetscht unter der Auffahrt zur 3. Ebene. Bei meiner Länge hieß es  rangieren, Spiegel einklappen und nach Anweisung fahren´. Ein Vorteil hatte der Platz, wir konnten bequem aussteigen. Ich wollte nicht darüber nachdenken wie ich hier wieder raus kam. Jetzt schnell das Kabel raus und Strom anschließen, funktioniert nicht. Es war nicht viel los und ich winkte mit beiden Armen den Mitarbeiter der uns eingewiesen hatte. Er kam auf mich zugestürmt, schnappte mich und wir vollführten ein Tänzchen auf dem Auto Deck. Ergebnis war, mir bekamen Strom. Jetzt hatten wir 22 Stunden Pause.

Griechenland   und  Peleponnes  Ade

 

 

2 Gedanken zu “Peloponnes 2017

  1. Erwin 17. Januar 2018 / 18:32

    Hallo ,
    ich finde diesen Bericht toll. Er mach Appetit auf Peleponnes, Und die schönen Bilder dazu.

    Vielen Dank.

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  2. wirsinddannmalunterwegs 25. Juni 2017 / 14:54

    Hallo Ihr Reisenden,

    danke für die vielen Bilder und ausführlichen Berichte. In Italien und Portugal hätten wir uns ja fast treffen können. Eure Griechenlandreise steht uns im nächsten Herbst und Winter bevor. Da können wir bestimmt den ein oder anderen Tipp von Euch verwenden. Habt weiterhin schöne Reisen mit schönen Erlebnissen.

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