Rumänien Teil 2

Rumänien Teil 2

 

Bukarest

Sonntag 30. September 2018

 

CP Casa Alba GPS N 44° 30’ 59 E 26° 5’ 30

3 Tage waren wir auf CP in Tarnovo und heute geht es weiter nach Bukarest. Mit Hilfe des Besitzers, welcher auf die kleine Straße vor der steilen Ausfahrt stand um eventuell das eine Auto was dann kommt anzuhalten. So konnten wir zügig rausfahren. Es geht jetzt wieder nach Rumänien, wir sind inzwischen zu richtigen Grenzgänger geworden.

Schnell hatten wir unsere Straße nach Russe erreicht, hier ist der Grenzübergang nach Rumänien. Erst führte die Strecke durch das Balkangebirge, später rückten die Berge in den Hintergrund und wir fuhren durch eine Steppen ähnliche Landschaft mit weitem Blick.

Der Grenzübergang war wieder simpel, die Ausweise wurden kontrolliert und wir konnten weiterfahren. E-Maut brauchten wir nicht zu kaufen unsere war noch gültig.

Die Landschaft änderte sich wieder, wir fuhren durch kleine Orte und überquerten einen kleinen Pass. Hier war der Herbst schon angekommen und hatte ganz zaghaft das Laub der Bäume gefärbt.

So kamen wir nach einen schönen Fahrt zum Außenring von Bukarest. LKW, PKW und Baustellen sorgten dafür, dass wir den Kampf durch das Verkehrschaos aufnahmen. Gut am CP angekommen waren wir überrascht, denn der Platz hatte nur schlechte Kritiken. Wir fanden einen netten Platz und sehr, sehr freundliches Personal vor. Es war erst 14 Uhr und wir ließen uns ein Taxi rufen fuhren in die Altstadt. Auch hier gibt es einen Triumphbogen.

Hier war die Altstadt etwas anders als bisher. In den kleinen Straße, natürlich Autofrei, teilten sich Bars, Restaurants und kleine Geschäfte den Platz.

Einige alte Gebäude konnten wir hier auch bewundern. Es war ein merkwürdiges Flair. Das Leben spielte sich auf der Straße ab. Wir fanden auch einen Platz auf einen der dieser Terrassen und beobachteten das Treiben.

Unterhaltung gratis war in einem türkischen Restaurant. Davor ein Verkaufsstand mit türkischen Süßigkeiten.

 

Taxi fahren ist hier sehr preiswert und zurück nahmen wir wieder einen Wagen.


 

Sibius

Montag 1. Oktober

Parkplatz am Hilton Hotel

Jetzt begann wieder der Kampf mit dem Verkehrschaos, es war die gleiche Strecke zurück zur Autobahn. Die Autobahn war gut zu fahren und wir kamen zügig voran trotz einsetzenden Regen.

Von der Autobahn ab auf die 7, diese führte durch einen Nationalpark, eine wunderschöne Strecke. Es wurde wieder ein Pass überquert,

eine breite gut befahrbare Straße. Hier hat der Herbst ganze Arbeit geleistet, herrlich bunt ist das Laub und leuchtete weithin.

Wieder im Tal fuhren wir an einem Fluß entlang. Auf der linken Seite ragten schroff die Felsen hoch und soweit das Auge reichte hatte man die bewaldete Bergkette mit dem leuchteten Laub im Blick.

Da viel Verkehr auf dieser Strecke war, konnten wir nicht schnell fahren und hatten Muße die Landschaft zu geniessen.

Wir steuerten den Stellplatz nach den GPS Daten an, leider gab es den nicht mehr und so landeten wir auf dem Parkplatz vor dem Hotel.

Unterwegs kamen wir an dem CP Ananas vorbei, diesen konnte ich nicht anfahren, einfahrt zu eng, steil und Schlaglöcher. Hannelore machte einen Versuch und das war schon knapp und zurück hatte sie die Schwierigkeit mit der Steigung. Ich habe es garnicht erst versucht.

Mit dem Taxi fuhren wir nach Sibius Altstadt, diese war sehr überschaubar.

Hermannstadt ist eine Stadt in Siebenbürgen, sie ist für die germanische Architektur bekannt, ein Erbe der sächsischen Siedler aus dem 12 Jh.

Besonders bekannt ist die Lügenbrücke erbaut im Jahr 1860 um den Weg der kleinen Händler zum Huetplatz zu erleichtern.

Natürlich gibt es einige Legenden um diese Brücke. Eine passende Legende möchte ich hier erwähnen.

Diese besagt: Das die Brücke oft von Händlern überschritten wurde, die die Einheimischen betrügten. Wenn ein solcher Händler erwischt war, wurde er von der Brücke geworfen.

Nach unserem Rundgang ließen wir uns zum Womo zurück fahren.

Einige Schritte entfernt war ein gut besuchtes Restaurant und hier haben wir am Abend sehr gut gegessen. Eine ruhige Nacht und die Fahrt kann weitergehen.


Arad

Dienstag 12 Oktober

Stellplatz in einem Freizeitgebiet

In Arad wollten wir nur übernachten. Am Abend hatten wir unser Abschiedsessen von Rumänien in einem schönen Restaurant.

Nach einer ruhigen Nacht konnten wir nun Ungarn ansteuern.

Bis zur Autobahn A1 ging es zügig durch die Stadt an sehenswerten Bauten vorbei. Leider fanden wir keine Parkplätze, also weiter.

Die Fahrt auf der A1 war sehr angenehm, sie führte durch eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Irgendwann war die Autobahn zu Ende, es wurde gebaut und wir mussten über einen Pass. Hier war mächtig was los, der gesamte Verkehr von der A1 musste hier entlang.

Die Straße war in den Kehren sehr breit und erst einmal auch gut.

Dann wurde die Strecke immer schlechter, auch Baustellen kamen dazu.

Die Straße war grob geflickt und Schlaglöcher, hatte man wohl vergessen zu reparieren.

Selbst die PKW überholten nicht und das soll schon was heißen. So rumpelten wir 36 km über den Pass und hatten die Gewißheit, das die Töpfe im Womo nicht mehr an dem gleichen Platz standen. Endlich war auch diese Strecke zu Ende und wir fuhren auf die neue A 1. An der Grenze hatte sich ein Stau gebildet und es hat eine Zeit gebraucht bis wir in Ungarn waren. Nun schnell noch ein E Ticket für die Maut besorgen und wir konnten unser heutiges Ziel Bugac ansteuern.

 

Bulgarien

Bulgarien

Nessebar

Dienstag 25. September  2018

Stellplatz – Parkplatz Übernachtung gegen Gebühr von 8 Lew ( 4 € )

Unser Weg führt uns nach Bulgarien, nach Nessebar, eine Stadt an der Sonnenküste des Schwarzen Meer.

Die Fahrt verlief einfach, kamen wieder durch kleine Dörfer und waren bald an der Rumänischen Grenze und dann ein kleines Stück durch das Niemandsland zur Grenze nach Bulgarien. Hier wurden wir kontrolliert, aber nicht die Pässe sondern der Kühlschrank. Der Zöllner nahm aus Hannelores Kühlschrank den Schinken mit, sie bekam ihn später zurück.

Bei mir hatte er immer nur Käse gefunden in dem durcheinander im Kühlschrank. Die holprige Strecke hat wieder alles durcheinander gerüttelt. Gleich hinter der Grenze konnten wir die Maut kaufen für 30 Tage 30 Lew. Wir haben mit Rumänischen Lei bezahlt. Hier war auch eine Wechselstube für unsere ersten Lew. Mit dem Geldwert kommt man ganz durcheinander.

Bald schon waren wir in Nessebar, eine Blumengeschmückte Stadt.

Über eine Landzunge erreichten wir den Parkplatz hinter dem Hafen

Die Altstadt von Nessebar ist ein große Sehenswürdigkeit für sich, das sie sogar in das UNESCOKulturerbe aufgenommen. Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind die alten, teilweise noch gut erhaltenen Bauten.

Die alte Metropolitenkirche aus dem 5. bis 6. Jh, diese ist zwar nur noch eine Ruine aber eine Besichtigung ist Pflicht.

 

Die verträumte Altstadt mit ihren altertümlichen Bauten und den Holzfassaden laden zu einem Bummel ein. Kleine Läden dürfen natürlich auch nicht fehlen und die vielen gemütlichen Restaurants.

Impressionen von Nessebar

 


Plovdiv

Mittwoch 26. September

Camping Trakiya GPS N 42° 09’ 16 E 24° 42’ 25

Es war eine nicht besonders aufregende Fahrt bis zu einem Stau kurz vor der Ausfahrt, ein absolutes Chaos. Die ersten Autos welche an der Unfallstelle waren, ein LKW war in Brand geraten, wendeten auf der Autobahn und fuhren nun als Geisterfahrer auf den Standstreifen zurück.

Die Feuerwehr kam nicht durch, denn eine Gasse konnte nicht gebildet werden. Zuerst mussten die Feuerwehrleute den Verkehr regeln.

Nach 45 Minuten konnten wir dann auch weiter fahren. Wir steuerten die GPS Daten an und landeten in einem Sozialen Brennpunkt, verdreckt, Hochhäuser und den Camping gab es seit vier Jahren nicht mehr, wer will denn da auch hin. Schon die Anfahrt in diese Stadt war unsympathisch. Wir berieten uns an einer Tankstelle und fanden einen Camping in den Bergen, ca 130 km entfernt. Nach Sofia, unser nächstes Ziel war es 150 km und Daten für einen Stellplatz hatten wir auch.

Nun was soll ich sagen, im Berufsverkehr durch Sofia, wo man aus vier Spuren sechs macht ist schon eine Mutprobe. Aber schließlich hatten wir den Platz erreicht,aber für Wohnmobile war dieser gesperrt. Man hatte einen Parkplatz draus gemacht. Jetzt war guter Rat teuer, nur noch ein Ziel, raus aus dieser Stadt. Als wir einen Lidl sahen fuhren wir auf den Parkplatz um nach einem anderen Stellplatz zu suchen. Es gab nichts und es wurde schon dunkel und müde waren wir auch. Ich ging in den Laden und wollte den Filialleiter sprechen. Ein junger Mann kam und ich erklärte ihm unsere Situation und fragte, ob wir eine Nacht hier stehen dürften. Nach einigen Telefonaten gab er die Erlaubnis und sagte auch gleich dem Security bescheid. Für heute waren wir erstmal erleichtert.

Sofia interessierte uns nun auch nicht mehr.


Veliko Tarnovo

Donnerstag 27. September

Camping Veliko Tarnovo GPS N 43° 04’ 01 E 25° 45’ 11

Eigentlich hatte ich keine Lust mehr durch Bulgarien zu fahren. Aber um wieder nach Rumänien zu kommen blieb uns nichts anderes übrig.

Ich war total negativ eingestellt und habe mich schon seelisch und moralisch auf den nächsten Reinfall vorbereitet.

Aus Sofia heraus gab erstmal einen etliche km langen Stau und die Autos drängelten ohne Rücksicht auf Verluste und so waren dann auch einige Unfälle mit Blechschaden zu verzeichnen und die Spur stand dann auch nicht mehr zur Verfügung. Irgendwann war alles überstanden und wir fuhren durch eine wunderschöne Landschaft. Bewaldete Berge soweit das Auge reichte. Später wurde die Landschaft hügelig mit Felder und Wiesen. Entspannt erreichten wir unser Ziel und die Einfahrt war wieder einmal ein Problem. Diese ging ein kurzes Stück steil herunter und mein Womo setzte auf den groben Schotter und den Steinen auf, das Geräusch war mir ja bekannt.

Ein schöner Platz mit weitem Blick in die Berge. Leider waren alle Plätze schräg und da wo ich hätte stehen können hatte man ein Bäumchen gepflanzt. Die Bepflanzung war ganz zufällig und störend für größere Mobile. Am liebsten hätte ich diese abgesägt. Also habe ich mich mit dem schrägen Stehen abgefunden.

 

Freitag 28. September

 

Mit dem Taxi fuhren wir in die Stadt und ich war noch nicht überzeugt das dass ein schöner Tag wird. Die Überraschung kam als wir ausstiegen. Eine saubere Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Wir hatten uns einen Stadtplan aus der Information geholt und konnten danach die Sehenswürdigkeiten finden. Auf dem Weg schlenderten wir an Geschäfte Vorbei mit ausgesprochenen modischen Angebot. in einem Ledergeschäft sah ich einen Rucksack, etwas außergewöhnlich, etwas ausgefallen, aber Liebe auf den ersten Blick. Wir gingen hinein und als ich den Preis sah, war das kaufen vorprogrammiert. Im Geschäft war eine Bulgarien, welche in Deutschland wohnt und jetzt zu Besuch war. Wir unterhielten uns und sie bot an uns den Weg zur Altstadt zu zeigen.

Die Artisan Street, bestückt mit alten Häusern, kleinen Läden indem vorwiegend Handarbeit angeboten wurde.

Diese Straße führte uns zur Festung Zarevez. Diese strategische Festung stammt aus dem 12 Jh. und ist eine von zwei stark befestigten Hügeln, die bulgarische Herrscher bewachten, die auf dem Gelände im Zarenpalast lebten.

Auf dem Rückweg besuchten wir die St.Peter und Paul Kirche.

Wir durchstreiften alte Gassen und entdeckten schöne Ecken.

Von vielen Stellen hatte man einen schönen weiten Blick.

Mit dem Taxi wieder zurück zum Platz und für den nächsten Tag hatten wir einen Ruhetag geplant.


Rumänien

Rumänien

Gilau

Freitag 07. September 2018

CP Elderado GPS N 46°46’ 00 E 23°21’14

In Ungarn hatten wir noch bei Lidl eingekauft, es ist einem so vertraut, einige Vorräte mussten aufgefüllt werden. Jetzt hatten wir noch 50 km bis zur Grenze. Auf dieser Straße war mächtig viel Betrieb, LKW, PKW, alles was nach Rumänien fuhr und was zurück kam,war hier an zu treffen. Geschwindigkeit einhalten; ich glaube wir waren die Einzigen. Die Straße war des öfteren etwas buckelig und führte durch etliche Ortschaften. Irgendwie taten mir die Leute hier leid die hier wohnen, bei dem starken Verkehr.

An der Grenze besorgten wir uns wieder eine elektronische Vignette für 30 Tage und bezahlten 10 €.

Bald begann eine schöne Landschaft, fuhren durch kleine Ortschaften mit sehr schönen kleinen Kirchen, eine schöner als die andere. Die Straße führte durch eine hügelige Landschaft und in der Ferne sahen wir die bewaldeten Gebirgsketten, auch wir fuhren in großen Kurven bis auf 500 m hoch.

Der CP lag direkt an der Hauptstraße und es war schwierig diesen anzufahren. Die Auto rasten auf dieser Straße und diese hatten wahrscheinlich keine Bremsen,aber eine laute Hupe und diese wurde ausgiebig genutzt. Ein Stoßgebet, abbremsen und schnell in die Einfahrt. Es war ein schöner Platz, leider keine Busverbindung zur nächsten Stadt Clyi Napoca

Samstag 08. September

Wir wollten nach Clyi Napoca ( Klausenburg)

Schon unter den Römer wurde hier, an den Ufern des Flusses Somesch eine Stadt errichtet. Erst 1000 Jahre später, im 13. Jh. entstand an gleicher Stelle erneut eine Siedlung. Diesmal waren es Deutsche, die den Ort Klausenburg errichteten.Soviel zu dem deutschen Namen.

Eine Busverbindung gab es nicht und wir ließen uns ein Taxi bestellen,auch das war nicht so einfach. Schließlich kam ein Wagen. Am Marktplatz stiegen wir aus und später nahmen wir von hier wieder ein Taxi. Ein Taxi ist hier sehr günstig.

 

Durch diesen Durchgang ging es zu einem Hinterhof Restaunt, super gut gegessen. Nachdem wir die gut erreichbaren Sehenswürdigkeiten besucht haben.

Vor unserem CP haben wir noch für unser Abendessen eingekauft.


Sapenter

Sonntag 09.September

CP Poienie GPS N 47 ° 56’ 52 E 23° 41’ 59

Wir hatten ein ganz besonderes Ziel > Der Fröhliche Friedhof<

 

Der Friedhof erfreut sich im In- und Ausland großer Beliebtheit und so ist es mit der Totenruhe nicht weit her. Die Kreuze sind in starkem Blau mit farbenprächtigen Bilder, welche die Beruf der Verstorbenen darstellt. Aber lustig deshalb, weil auf jedem Kreuz ein Spruch steht, welcher das Leben dessen wiedergibt, mal ernster, mal lustiger,mal spöttiger.

 

Auch diverse Verkaufsstände mit mehr oder weniger traditionellen Angebot haben sich ringsherum angesiedelt.

Heute am Sonntag verließen wir unseren CP.

Von Gilau fuhren wir wieder einige km zurück und bogen auf di 1c Straße ab. Ab hier begleitete uns eine schöne Landschaft, im Hintergrund ein bewaldeter Höhenzug.

Wir fuhren durch kleine Dörfer mit wunderschönen Kirchen.

Alle Dörfer lagen langgestreckt an der Straße, es gab keine Bebauung in der zweiten Reihe.

Einige Dörfer waren von Armut gezeichnet und andere mit wahren Prunkbauten,schon Villen ähnlich. Es war ein großer Kontrast.

Häufig begegneten uns Pferde Karren. Aber diese sahen wir ab jetzt öfters.

Jetzt kamen wir dem Gebirge näher, bisher war die Strecke Kurvenreich, so fuhren wir jetzt Serpentinen, aber gut zu befahren.

Nach einer schönen Fahrt erreichten wir unser Ziel, den Fröhlichen Friedhof. Im Ort kamen wir an bunt gekachelten Häusern vorbei, diese sind typisch Maramuresch, dass ist die Region wo wir uns befinden. Nach der Besichtigung steuerten wir 2 km weiter unseren CP an.


Viseu de Sus

Montag 10. September

Stellplatz ( Bahngelände) N 47° 42’ 53 E 24° 26’ 35

Heute war wieder eine Fahrt durch eine sehr schöne Landschaft, die Maramuresch. Eine urwüchsige Landschaft im Nordwesten Rumäniens nahe der Ukrainischen Grenze.

Auch hier fuhren wir wieder durch kleine Dörfer, diese machten den Eindruck, als ob die Zeit hier stehen geblieben sei. In diesem Landstrich hat jedes Dorf eine Holzkirche mit wunderschönen Schnitzereien.

Besonder auffallend sind die kunstvoll geschnitzten Holztore und Türen, nicht nur an den Kirchen. Diese Schnitzerei hat in dieser Region Tradition.

Wir fuhren auf auf kurvenreiche Straße durch Wälder und immer wieder kamen die bewaldeten Berge im Blick. So gelangten wir nach Viseu und folgten nun den Schildern mit der Lokomotive.

Ein ungewöhnlicher Stellplatz, wo man hinschaute Lokomotiven und Waggons.

Unser erster Weg führte uns zum Ticketschalter um uns die Bahncard zu kaufen für den nächsten Tag.

Wir wollten das “ Bahnabenteuer in den Karpaten” erleben.

Im Preis war auch Verpflegung enthalten, ein Grillteller, Kaffee und Süßes Gebäck. Verhungern brauchten wir während der 6 Stündigen Fahrtdauer nicht.

Dienstag 11. September

Die auf deutsch meist als ”Wassertalbahn” bezeichnete Waldbahn

ist ein einzigartiges technisches Kulturgut.

Die Schmalspurbahn fuhr kurvenreich über Brücken, welche man sich lieber nicht genauer anschauen sollte, entlang dem Wasserlauf in ein wildromantisches Karpaten Tal. Bis zum Ziel fuhr der Zug ruckelnt und manchmal auch im Schritttempo auf den Gleisen.

 

Unterwegs noch ein Stopp um neues Brennmaterial (Holz) zu laden. Gleichzeitig hatten wir unsere Kaffeepause und konnten das Geschehen verfolgen.

 

Ein Pfiff und wir kletterten in die Waggons, weiter geht die Fahrt.

Uns kam ein merkwürdiges Gefährt entgegen, solche hatten wir auch schon auf dem Bahngelände entdeckt. Ein Auto auf Eisenbahnräder Marke Eigenbau. Diese wurden für die Versorgung, Werkzeugtransporte und Arbeiter genutzt.

Vorbei an abgelegenen kleinen Siedlungen auf der anderen Flussseite. Der Weg dahin führte über Brücken, welche recht abenteuerlich aussahen, fast schon eine Mutprobe diese zu betreten.

Holzwirtschaft ist hier in diesem Gebiet der Hauptbestandteil, für den Transport werden nicht nur die Pferdekarren sondern auch den Zug benutzt.

Am Ziel angekommen war der Grill schon am brennen und wir bekamen alle einen Grillteller, gut bestückt und ein Getränk nach Wahl. Hier an diesem Platz werden häufiger Feste gefeiert und wir bekamen auch eine Tanz Vorführung zu sehen.

Eine junge, hübsche Zugbegleiterin kontrollierte nicht nur die Fahrkarten, sondern erzählte uns etwas über den Zug und die Strecke.

Diese Bahn ist die einzige noch funktionierende Waldbahn Europas.


Sucevita

Mittwoch 12. September

CP Cristal N 47° 46’ 55 E 25° 43’ 51

Ein kleiner CP mit ländlichem Charme, morgens kräht der Hahn.

Die Strecke war wieder wunderschön und fuhren auf guten Strassen

2 Pässe. Auf eine Passhöhe entsteht ein neues Wintersportgebiet, Hotel und Kirche sind schon fertig.

Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zu einem der berühmten Moldauklöster. Diese Klöster sind eine Gruppe von rumänisch – orthodoxen Klöster, gebaut von Stefan dem Großen und seine Nachfolgern – insbesonders Petru Rares.

Kloster Moldovita.

Die blaue Farbe betonen die Bilder des 1532 gestiftete Kloster inmitten von Tannenwälder und Bergwiesen. Neben den biblischen Darstellungen wie dem Stammbaum Christi, findet man auch eine Darstellung der dramatischen “Belagerung Konstantinopel”. Die Bildergeschichten sind von einem anonymen Maler geschaffen worden.

Kurz vor dem CP besuchten wir ein weiteres Kloster.

Kloster Sucevita

Gedicht in grün und Licht.

In dem von der Fürstenfamilie Movila gegründete Nonnenkloster aus dem 16. Jh herrscht innerhalb der wuchtigen Wehrmauern andächtige Stille.

Seit 400 Jahren wird den Betrachtern mit der Himmelsleiter die Gratwanderung zwischen Gut und Böse vorgeführt. Tugendsame werden von Christus nach einem beschwerlichen Gang auf der Himmelsleiter an der Himmelstür erwartet. Sünder und Heiden hingegen von grinsenden Teufeln in den Höllenschlund gerissen.

Nach soviel Kultur hatten wir einen schönen Abend verdient.

Der CP war ein Platz hinter einer Pension und die Besitzerin kochte, für ihre Gäste. Heute gab es Suppe, Forelle, Nachtisch, da konnten wir nicht nein sagen.

Auf dem Platz stand ein älteres Ehepaar und wir saßen zusammen am Tisch. Es war ein unterhaltsamer Abend, denn diese beiden Globetrotter konnten von spannenden Reisen erzählen, gemacht mit dem Wohnmobil.

Donnerstag 13. September

Auf unserer Liste stand das nächste Kloster.

Kloster Voronet

Sixtinische Kapelle des Ostens.

Der malerische Bilderbogen von 1547 im Kloster zeigt den Triumph der christlichen Idee. Die Fresken sind im feinen Lapislazuli – Blau gehalten.

Auf dem Weg zum Kloster waren rechts und links waren Verkaufsstände, die unterschiedlichsten Waren anboten.

Eigentlich wollten wir zu einem Stellplatz in Bicaz. Wir fuhren durch eine schöne Landschaft mit Blick auf einen See.

Und jetzt kommt die Geschichte, man sollte dem Navi nicht vertrauen.

Wir hatten eine Fahrt durch das Gebirge hinter uns und nur noch wenige km bis zum Stellplatz. Mein Navi zeigte mir rechts ab, eine steile schmale Straße, ich konnte Hannelore nicht anfunken, denn ich Funk war aus. Eine große Reklame stand auch an dieser Straße, mit dem Hinweis das dort ein ganzes Segelparadies ist. Auf der Hauptstraße stehen bleiben ging auch nicht und so fuhr ich das erste Stück in die Straße und Hannelore sofort hinterher. Nun wurde die Straße noch steiler, ein Schild mit 20% Gefälle sah ich jetzt. Wenden war nicht möglich, rückwärts hoch auch nicht, was nun. Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es doch ein Camping. Es kam noch schlimmer, die Straße war ein Stück abgebrochen und ich musste cm für cm da lang. Hannelore blieb jetzt etwas hinter mir und hatte einen Stück gerade Stelle erwischt wo sie stehen konnte. Sie versuchte zu wenden und dabei ging die Kupplung kaputt. Ich versuchte mein Glück weiter unten. Inzwischen hatten die Anwohner die Nachbarn angerufen, welche ein Grundstück zum wenden hatten. Mir wurde auch ein Tor geöffnet und ich konnte auf dem ehemaligen Sport und Freizeitgelände wenden und ich fuhr wieder ein Stück hoch bis zur abgebrochenen Stelle. Hier stand ich nun und konnte nicht weiter,die Straße war weiter abgebrochen und mein Womo schaffte die Steigung nicht. Hannelore hatte mehr Glück und ihr wurde weiter oben ein Tor geöffnet, aber nun konnte sie nicht mehr fahren.

Ich habe ADAC angerufen und wurde nach Athen verbunden, diese Stelle war zuständig. Nun sollte ich sagen, wo ich war, keine Ahnung. Die hilfreichen Nachbarn haben die Adresse durchgegeben und die Sache kam ins rollen, denn ich musste abgeschleppt werden und Hannelore auch. Ich bat die Nachbarn nun für mich die Polizei zu rufen, damit jemand weis wo wir sind. Die Polizei war schnell da und brachten Hannelores Womo auf dem Platz, wo sie auch übernachten konnte. Inzwischen war sie auch mit den Nerven fertig.

Für mich sah das nicht so gut aus, denn die Straße bröckelte weiter ab. Ich musste ein Stück zurück rollen um etwas sicherer zu stehen.

Noch einige Male hat ADAC Athen mich angerufen und mich auf dem neuesten Stand gebracht und mich getröstet. Den Trost hatte ich bitter nötig, links der Abgrund, rechts eine breite Wasserrinne. Die Anwohner sahen auch immer nach mir. Endlich um Mitternacht kam ein Abschlepper und es dauerte bis er in Stellung kam. Jetzt kam das nächste Problem, wie komme ich auf den Schlepper. Erst wurde ich mit einem Drahtseil und Anweisung der Nachbarn vorsichtig über die Abbruchstelle gezogen. Dann dauerte es noch eine Stunde bis ich auf dieser schrägen Straße aufgeladen war. Endlich geschafft, ich hätte vor Erleichterung heulen können. Irgendwann waren wir auf dem Abschlepphof und ich wollte lieber in meinem Womo auf dem Hänger schlafen.

 

Am nächsten Tag wurde ich zu einer Werkstatt gefahren und das war ein Glück nach der Geschichte. Hannelore kam dann auch am nächsten Tag an, es war Freitag und Ersatzteile waren nicht zu bekommen. Die Werkstatt wird von einem Deutschen betrieben und wir konnten dort bleiben. Wir hatten noch nie einen so schönen Stellplatz, auf einer Wiese, nur einige Schritte zur Sonnenterrasse und Swimmingpool. Alles durften wir ausgiebig nutzen. Am Abend saßen wir mit dem Ehepaar noch auf ein Glas Wein zusammen.

So konnten wir uns von dem Abenteuer gut erholen. Auch muss ich an dieser Stelle den ADAC loben, es wurde noch mehrmals angerufen, wie es uns geht und ob alles in Ordnung ist.


Platra-Neamt

Samstag 15.September

 

Für Heute hatte das Ehepaar Rolf und Doina vorgeschlagen uns die Stadt anzusehen. Wir fuhren mit den Beiden erst zu einem Markt und Markthalle. Frisches Gemüse und Obst direkt vom Erzeuger, auch wir kauften einiges. Unser Einkauf wurde mitgenommen und mit guten Tipps wurden wir im Zentrum abgesetzt.

 

Wir sahen uns einige Historische Gebäude an schlenderten zur Gondelstation.

Hiermit fuhren wir auf dem Hügel dieser Stadt und hatten von dort eine grandiose Aussicht.

Zurück zum Womo fuhren wir mit dem Taxi und genossen noch den restlichen Sonnentag.

Sonntag 16.September

 

Für Heute hatte Doina eine besondere Überraschung für uns,eine Kloster Rundfahrt. Mit Freunde und ihrer Tochter ging es los.

Kloster Neamtu

Das Kloster ist die älteste und bedeutendste Mönchsgemeinschaft in der Moldau. Infolge der archäologischen Ausgrabungen, die hier im Kloster zwischen 1961 und 1962 unternommen worden sind, wurde festgestellt dass das Gemeinschaftliche Leben schon seit dem 11. und 12. Jh hier vorhanden war, da der Fürst Petu 1. Musat (1375 – 1391) eine besondere Achtung für die an diesem Platz lebenden Mönche hatte, eine Steinkirche errichten. In den vielen Jahren danach entstand das Kloster.

Am Anfang des 18.Jh wurde hier eine Schule für Kalligrafie gegründet. Heute kann man die alten Druckstöcke und Bücher im Museum besichtigen.

Doina bekam von einem Mönch den Schlüssel für die Grabkammer. Es war keine der üblichen Kammern, sondern hier wurden die Gebeine und die beschrifteten Schädel der Verstorbenen aufbewahrt.

Laut Aussage, werden die Verstorbenen nach sieben Jahren wieder ausgegraben und in der Kammer aufgehoben, als Zeugnis der Vergangenheit.

In diesem Kloster ist am 24 Mai 1986 ein Wunder geschehen. Auf der Allee, die vom Glockenturm zum Eingang der Himmelfahrts Kirche führt sind die Gebeine eines frommen Mönch entdeckt worden. An der Stalle haben sich Steine und der Zement ungefähr 10 cm gewölbt und gespaltet. Nachdem man dort gegraben hatte, wurde das Grab des Mönches entdeckt. Die Gebeine des Unbekannten sind in der Kirche ausgestellt.

 

Kloster Agapia

Das Kloster aus dem 18 Jh erhebt sich strahlend weiß wie ein grieischer Tempel zum Himmel.Im Innenhof des Klosters wird man von einem Blumenmeer empfangen, eine farbenprächtige Augenweide. Das Kloster wird von Nonnen bewohnt.

Kloster Varatec

Das Kloster liegt im Nordosten von Rumänien rund 40 km von Piatra Neamt entfernt. Die heutige Kirche des rumänisch-orthodoxen Nonnenkloster wurde in der Zeit von 1808 -1812 an der Stelle einer kleinen Holzkirche aus dem 16.Jh gebaut. Rund um die Hauptkirche stehen zahlreiche kleine Einzelgebäude in denen die Nonnen wohnen.

Hier wohnen zeitweise bis zu 1000 Nonnen. Das Kloster und das

“ Nonnendorf ” ertrinkt im Blumenmeer.

 

Uns wurde noch ein Museum der Natur gezeigt, ein Freigehege mit einigen Tieren, etwas verwahrlost.

Als Abschluss besuchten wir noch ein Lokal und probierten ein typisches rumänisches Essen, gut das die Portion nicht groß war.

Es war für uns ein spannender und schöner Tag.

Montag war das Womo noch nicht fertig, es stellte sich heraus, dass der Simmering auch getauscht werden musste. Uns war es egal, denn hier gefiel es uns.

Dienstag Nachmittag war es soweit und das Womo war fertig.


Bran

Mittwoch 19 September

Stellplatz ein Parkplatz

Heute geht es weiter, wir hatten einen angenehmen Aufenthalt in Platra Neamt. Unser Ziel ist das Schloss Bran von Dracula.Auf dem Weg dahin besuchten wir noch die Burg von Rasnov. Unterhalb der Burg gibt es einen großen Parkplatz und man kann von dort den Weg nach oben per Pedes zurücklegen oder mit einer traktorgezogenen Bimmelbahn fahren. Es ist klar was wir bevorzugen, natürlich die Bimmelbahn.

Oben erwartete uns eine gut erhaltene Festung, in deren Innerem zahlreiche kleine Läden zu finden sind.

Die Bauernburg wurde 1215 vom deutschen Orden gebaut.

Wir setzen unsere Fahrt fort nach Bran.

Das Schloss liegt im gleichnamigen Ort in Siebenbürgen. Es gibt in der Nähe einen Campingplatz aber diesen konnten wir nicht anfahren. Eine Baustelle auf dieser Straßenseite hinderte uns daran in die enge Einfahrt herein zu kommen, also weiter. In Bran fanden wir dann einen großen nicht offiziellen Parkplatz und haben hier eine ruhige Nacht verbracht.

Heute hat Hannelore Geburtstag und hat mich zu Essen eingeladen. Es war noch ein Abendspaziergang angesagt und wir fanden ein nettes Lokal.

Donnerstag 20. September

 

Burg Bran über dem Ort ist das im Ausland vielleicht bekannteste Bauwerk ganz Rumäniens und diente als Vorlage für unzählige Bücher und Filme – genauso stellt man sich eine Burg vor.

Enge verwinkelte Gänge, kleine trutzige Türmchen und pittoreske Innenhöfe. Dracula-Burg ist natürlich eine Erfindung. In Wahrheit hat Vlad Dracul Tepes vermutlich nicht mehr als eine handvoll Tage in der Burg zugebracht.

Unterhalb ist die Burg umgeben von einer schönen Parkanlage.

Natürlich ist der Platz unterhalb der Burg belagert von vielen Verkaufsständen.

Schloss Peles

Heute haben wir unseren Besichtigungstag, es steht noch das Schloss Peles auf dem Programm. Eine flotte Fahrt bis Sinaia, Parkplatz finden war schon schwieriger. Endlich hatten wir einen gefunden und nun noch die Seilbahn finden um auf den Berg zu kommen. Aber keiner wusste wo diese war, aber wozu gibt es Taxen. Schnell waren wir auf dem Berg.

Die Geschichte des Schloss Peles ist eng mit dem Leben des ersten rumänischen König Carol I. verknüpft.

Die prunkvollen Räume und die dazugehörige Geschichte kann man bei einer Führung erleben. Im großzügig angelegten Park befinden sich weitere interessante Gebäude. Das wichtigste ist das kleine Schloss Pelisor.

Nach der Besichtigung sind wir die 3 km den Berg herunter gelaufen.

 

Weiter ging die Fahrt nach Vulcani Noroiosi ein Vulkanpark. Dort sollte ein Campingplatz sein, die GPS Daten hatten wir. Erst Einmal waren die Strassen gut. Nun mussten wir von der Hauptstrasse abbiegen und die Strasse wurde immer Abenteuerlicher. Sie führte uns durch Zigeuner Dörfer und uns wurde es immer mulmiger. Auf dem Navi war das Ziel im Niemandsland. Als die Straße etwas breiter wurde beschlossen wir lieber umzukehren. wir mussten etwas rangieren bis wir wieder in die für uns richtige Richtung standen. Wir waren vorsichtig geworden nach unserem Abenteuer. Im Nachhinein haben wir gelesen dass es dort tatsächlich ein Camping gab.

Nun mussten wir einen Platz für die Nacht suchen. 30 km zurück hatten wir die GPS Daten für einen Camping Platz. Schnell waren die km gefahren, aber den Platz gab es nicht mehr. Also haben wir auf dem Parkplatz davor übernachtet.


Donaudelta / Murighiol

Freitag 21. September

Camping Dan Camping Fischermann

GPS N 45° 02’ 26 E 29° 09’ 23

Neuer Tag, neues Glück. Mal sehen was uns heute erwartet.

Die Fahrt nach Braila ging zügig voran und hier mussten wir die Fähre über die Donau nehmen. Es gibt zwei Möglichkeiten, einmal die Fähre für PKW und kleinere Mobile oder die Fähre für LKW und eben auch größere Mobile. Die Fähren sehen nicht gerade sehr vertrauenswürdig aus, eben alles alt. Vor mir waren noch einige Lkw`s und dann kam ich dran. Nicht nur das der Steg schmal war, nein ich setzte auch auf durch den langen Überhang, ein grausames Geräusch. Am anderen Ufer ging es besser und wir erreichten den Campingplatz, ein kleiner gemütliche Platz mit sehr freundlichen Besitzerpaar.

Der Ehemann Dan bot auch Bootsfahrten auf dem Delta an und wir buchten für den nächsten Tag.

Samstag 22. September

 

Schon früh um 7 Uhr ging es los, es war noch ein Paar aus Österreich dabei. Dan fuhr uns mit dem Auto zum Anlegesteg und wir stiegen in ein kleines Boot. Natürlich mussten wir die Schwimmwesten anlegen und dann begann eine wunderbare Fahrt durch das Delta.

Der Morgennebel waberte über dem Wasser, man konnte mehr ahnen als sehen. Dann ging die Sonne auf und wir konnten die einzigartige Natur bewundern.

Das Delta ist ein von unzähligen Bachläufen und Wasserwege durchzogene Feuchtgebiet. Drei große Arme, in die sich die Donau hier am Ende teilt, sind die Lebensader des ganzen Geflechts. Neben vielen seltenen Vogelarten wie Reiher, Eisvögel, Seeadler, Pelikane und viele andere Vogelarten konnten wir beobachten.

Wir fuhren durch Schilfrohrgassen und an Seerosenteppiche vorbei. Leider war die Blütezeit vorbei, es muss ein Traum sein diese in voller Pracht zu sehen.

Die Kormorane saßen in großer Ansammlung auf den abgestorbenen Bäumen. Diese Fahrt war ein Erlebnis.

Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Platz und ließen nochmal die Eindrücke Revue passieren.


Mamaia / Navodari

Sonntag 23. September

Camping S GPS N 44° 17’ 03 E 28° 37’ 06

Ein Platz an der Schwarzmeerküste mit seinem feinsandigen Strand.

Wir suchten uns einen Stellplatz mit Blick auf das Meer. Um bis dahin zu gelangen mussten wir erst einmal auf dem Weg über den Platz fahren,was sehr unangenehm war. Die langen Zweige der Trauerweide streiften das Womo Dach und ich fuhr sehr vorsichtig.

Eigentlich war es hier ganz hübsch, nur man musste sich die Rohbauten in der Nachbarschaft weg denken. Wir blieben zwei Tage hier und ließen auch gleich unsere Wäsche für ein paar lei waschen. wir bekamen sie gebügelt und zusammengelegt zurück, ein wahrer Luxus.

Wir verbrachten unseren vorerst letzten Tag in Rumänien.

 


Ungarn

Ungarn

 

Budapest

Mittwoch 29.August bis 05. September 2018

CP Jumbo CP N 47°36’5 E 19°1’10

Wir verlassen die Slowakei und nehmen die Fahrt nach Budapest auf. Gleich hinter der Grenze kaufen wir die elektronische Maut für 10 Tage für 18 €. Etwas weiter in Györ haben wir bei Lidl eingekauft, denn einige Vorräte mussten wieder her.

Die Strecke zum CP war etwas beschwerlich, wir fuhren durch viele kleine Orte auf teilweise sehr schlechten Straßen. Im nachhinein stellten wir fest dass wir außerdem einen Umweg gefahren sind.

Aber wir sind angekommen und konnten uns auf den kleinen, netten CP mit Schwimmbad erholen. Die Besitzerin spricht deutsch, was hilfreich für die Fahrt nach Budapest war. Wir mußten Bus und Bahn nehmen und das entwickelte sich als sehr kompliziert.


Donnerstag 30.August
Erster Tag der Stadtbesichtigung.

 

Gut geschlafen und fit für neuen Taten wollten wir heute Budapest erobern. Man sagt, das >> Paris des Ostens << bringt seine Schönheit dynamischer und selbstbewusster an den Tag als seine große Rivalin Wien. Bis zum 19.JH. bestand die ungarische Hauptstadt aus zwei durch die Donau getrennte Städte, dem hügeligen Buda am Westufer und dem Pest am Ostufer.

Wie schon erwähnt mussten wir erst den Bus nehmen, auch hier hatten wir freie Fahrt, und später die Metro,wäre eigentlich einfach gewesen, aber die Metro hatte auf einem Teilstück eine Großbaustelle und für dieses Stück wurden Busse eingesetzt. Wir hatten eine Beschreibung, aber wo wir das alles finden sollten, wurde nicht beschrieben. Wieder half uns eine Frau und fuhr mit uns über, zeigte uns die Information und wir deckten uns mit Unterlagen ein. Kauften hier auch gleich die Karten für den City Bus, was wir eigentlich immer in in einer Großstadt machten, aber hier war es keine gute Entscheidung, wir hatten lange Wartezeiten.

Die erste Station für uns war der 235 Meter hohe Gellertberg. Von hier hatte man eine super tolle Aussicht auf die Stadt. Die 1854 errichtete Zitadelle war leider nur von außen zu besichtigen, denn es beherbergt heute ein Hotel,Restaurants sowie eine militärische Fotoausstellung.

Die Freiheitsstatue bei der Bastei zählt zu den Wahrzeichen Budapest.

Die Aussicht vom Gellertberg auf Budapest ist Atemberaubend.

Ich liebe Markthallen und das war auch hier ein Ziel. Diese schöne Markthalle gilt als die schönste in Europa und wurde 1896 erbaut. Erst 1994 wieder hergestellt nach alten Plänen.

 

Auch eine Schifffahrt war ein Muss, denn Die Stadt vom Wasser aus zu sehen ist auch ein Erlebnis.

Ein Taxi der besonderen Art.

Der Burgberg und das Burgviertel, 180 m über den Meeresspiegel. Um in das Burgviertel zu kommen, können die ganz sportlichen 200 Stufen hinauf gehen oder aber etwas bequemer die historische Standseilbahn benutzen.

 

Wir sind mit einem kleinen E-Karre für 6 € hin-und zurück gefahren. Im nachhinein nicht zu empfehlen. Es gibt eine Buslinie Nr 16.

Auf dem Burgberg, sind im zweiten Weltkrieg sind fast alle Häuser vernichtet worden, der Königliche Palast brannte völlig ab.

Nach dem Krieg wurde der Palast neu aufgebaut und langsam wurde das ganze Viertel in seiner ursprünglichen Schönheit wieder hergestellt.

Die Matthiaskirche ( Liebfrauenkirche 13. -19. Jh.) wurde als Hauptkirche der Burg erbaut und diente später als ungarische Krönungskirche und zur Türkenzeit als Moschee.

Die Fischerbastei ist ein charakteristisches Bauwerk und wurde 1899 – 1905 im neoromanischen Stil erbaut, gleich hinter der Matthiaskirche.

Von hier hat man Aussicht auf weite Teile der Stadt, das ungarische Parlament sowie die Margareteninsel in der Donau.

 

Zwischendurch mal einen Tag Entspannung im ältesten Thermalbad, natürlich auch in einem historischen Gebäude. Die Quellen gehören zu den heißesten Thermalquellen Europas.

Nach dem eine Stärkung ein Nationalgericht das es an jeder Ecke gibt. Kleine Imbisse backen den Fladen in Fett und die Füllung gibt es nach Wahl. Ein Alkoholfreies Bier dabei und unser Mittagessen war fertig.

Stilecht sind dorthin mit der ältesten Metro gefahren. Die Budapester Metro ist das älteste U-Bahn System der Welt, ursprünglich um den Transport in das Stadtinnere zu erleichtern. Im Jahr 1894 wurde die Bahn von der deutschen Firma Siemens & Halske gebaut. Heute gilt die Bahn als Weltkulturerbe.

Am nächsten Tag setzten wir unseren Besichtigung Marathon fort, wir hatten noche einiges auf unserer Liste stehen. Seit Tagen sehen wir das Parlament und heute gehen wir hin. Es gibt eine Besichtigungstour in verschiedenen Sprachen. Das Parlamentsgebäude für zwei Kammern des Hohen Hauses wurde 1885 – 1904 erbaut. Das imposante Bauwerk spiegelt den Bedarf der Repräsentation und den Gefallen an Prunk wieder.

Weiter geht es am Donauufer zur Kettenbrücke. Auf dem Weg dahin stehen am Ufer 60 authentische Eisen Schuhpaare aus den 1940er Jahren, welche an jene Opfer erinnern, die von ungarischen Nazis an der Donau erschossen worden sind.

Zahlreiche Brücken überspannen die Donau, die bekannteste ist die Kettenbrücke. Die erste feste Brücke zwischen Buda und Pest wurde 1839 -1849 gebaut. Sie gehörte zu den modernsten Brücken Europas im 19. Jh. und ist ein Wahrzeichen von Budapest. Natürlich mußten wir zu Fuß über diese Brücke gehen.

Unser Weg führt uns nun zur St.-Stephans-Basilika. Die größte bedeutendste römisch-katholische Kirche in Budapest kann 3500 Personen aufnehmen. Die Kirche ist ein künstlerisches und touristisches Schaustück. Es ist ein grandioses Bauwerk.

Wir waren nun einige Tage in Budapest, es war überwältigend und es hat nicht gereicht, es gibt noch viel mehr zu sehen. Also ist Budapest auf die Liste “ nochmal wieder kommen” gerückt.

Budapest ist wahrlich eine Stadt mit tausend Gesichtern.

Heute ist unsere letzte Heimfahrt mit Metro und Bus und es ist unser letztes Eis. Hier an der Bushaltestelle könnten wir uns jeden Tag ein Eis, bevor wir zu CP gingen.

 


 

Debrecen

 

Donnerstag 06. September

CP Dorkàsz GPS N 47° 26’ 56 E 21°41’23

Nun haben wir Budapest verlassen und wollen noch das Sissi Schloss

ca 25 km von der Stadt entfernt besuchen. Die GPS Daten hatten wir aus dem Internet. Es stellte sich heraus das diese falsch waren. Wir irrten auf kleinen Straßen mit großen Schlaglöchern herum.Irgendwann hatten wir genug und steuerten auf direktem Wege Debrecen an.

 

Ein Stellplatz im Grünen, herrlich nach soviel Trubel in Budapest.

 

Morgen werden wir auch Ungarn verlassen und nach Rumänien fahren.

Slowakei

Slowakei

Bratislava

Sonntag 26.August

CP Senec GPS N48°12’50 E 17°24’36

Von Krems ging es in die Slowakei. An der Grenze haben wir unsere Maut bezahlt, 10 € für 10 Tage. Jetzt konnten wir Bratislava ansteuern. Die Hauptstadt der Slovakei liegt am Fuß der kleinen Karpaten, im Dreiländereck nur rund 60 km von Wien uned 200 km von Budapest entfernt.

Den Camping den wir ansteuerten war gesperrt, dort fand ein Musikfestival statt. Ein junger Mann vom Security half mir beim suchen eines anderen Platzes. in meinem Navi hatte ich einige Adressen und er schlug mir Senec vor. Dort angekommen fanden wir einen einfachen Platz an einem Erholungspark vor. Schöne Umgebung mit einem See zum schwimmen und viele Restaurant.

Montag 27. August

Das allerbeste war die verbindung nach Bratislava und noch besser ab 65 Jahre hatte man freie Fahrt.

Der Bahnhof war nur wenige Meter vom CP entfernt. Auf dem Bahnhof half uns eine Studentin, welchen Zug und welchen Bahnsteig. das hätten wir nicht gewußt, denn hier mußte man über die Gleise laufen um auf einen schmalen Streifen zu warten, es war der Bahnsteig. Angekommen half sie uns beim Kauf der Citikarte und brachte uns zur richtigen Bahn. Ab jetzt wurde es einfach und das Abenteuer “ Stadtbesichtigung konnte beginnen.

Originelle Skulpturen fand man überall.

Besonders bekannt ist der Kanalarbeiter, fast schon ein Wahrzeichen.

Nach einer Stärkung wurden einige historische Bauten besichtigt und natürlich die Kirchen

Das alte Rathaus mit dem Michaeler Tor. Das einzige noch erhaltene Tor der Stadtbefestigung aus dem 14. Jh.

Dienstag 28. August

Jetzt war die Fahrt nach Bratislava einfach für uns, wir kannten nun den Weg.

Nachdem wir die Altstadt ausgiebig erkundet hatten, wollten wir heute eine Panorama Tour mit dem Elektrobus machen. Es ging außerhalb der Altstadt zu einigen Denkmäler.

Denkmal Slavin – Das größte Kriegerdenkmal in Mitteleuropa, es ist 52 Meter hoch. Hier sind 6845 Soldaten der Sowjetischen Armee begraben, welche bei der Befreiung von Bratislava während des zeiten Weltkrieg gefallen sind.

Ein weiteres Ziel war die Burg. Weithin sichtbar thront der majestätische Bau mit seinen vier Ecktürmen auf einem Hügel über der Donau.

Die schon im Mittelalter entstandene Feste wurde im 17. und 18. Jh umgestaltet. 1811 zerstörte ein Brand die Burg; sie wurde erst 1953 wieder aufgebaut. Heute befindet sich ein Museum darin.

Die unter Maria Theresia angelegten Burggärten bieten einen schönen Blick auf die Altstadt und die Donau. Die Burg ist das Wahrzeichen von Bratislava.

Weithin sichtbar ist die UFO Aussichtplatform – diese ist auf den Pfeilern der Brücke Most mit einer Höhe von 95 Metern erbaut.

 

Eine außergewöhnliche und schöne Kirche ist die bezauberne “ Blaue Kirche“

Un der Altstadt gibt es ein besonderes Kaffee, der Innenraum ein Kunstwerk und die Torten auch.

Auf unserem Rundgang kamen wir durch enge Gassen und noch einigen Kirchen vorbei.

Eine Prachtstrasse, ein Grüngürtel mit Wasserlauf, vielen Bänken und mit Blick auf das Opernhaus.

Bratislava ist immer wieder ein Besuch wert.

Balkan 2018

Balkan 2018

Österreich – Slowakei – Ungarn – Rumänien – Österreich

Der Start unserer Reise ist Passau in Deutschland und wollen an der Donau entlang bis Budapest fahren.

Passau

Montag 20.August 2018

Stellplatz: Ilzbrücke N 48° 34’ 41 E 13° 28’ 25

Für einen Stadtbesuch der ideale Stellplatz

Heute sind wir, Hannelore und ich, in Passau angekommen bei hochsommerlichen Temperaturen. Der Stellplatz war gut ausgeschildert und vortrefflich für einen Stadtbesuch geeignet.Das fanden die anderen auch. Wir hatte Glück und fanden noch 2 Plätze, dass waren die letzten.

Passau die schwimmende Stadt, so genannt wegen ihrer Lage an der Donau, Inn und Ilz. Auch bekannt als Drei- Flüsse-Stadt, ein selbs ständiges bischöfliches Fürstentum. Seit 1803 ist Passau bayerisch.

Schon bei der Anfahrt sieht man den prächtigen Dom in der Altstadt und hoch über der Donau fällt die Veste Oberhaus , eine Zwingburg der Fürstbischöfe im Blick.

Nach unserer Ankunft ging es gleich los. 15 Minuten zu Fuß und über die Hängebrücke und wir waren schon in der Altstadt.

Die Wege zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten waren kurz und unser erster Besuch galt dem Dom St. Stephan.

Ein eindrucksvolles Bauwerk, welches in den vergangenen Jahrhunderte immer wieder bebaut wurde und somit sind einige Baustile vereint.

Bekannt wurde St.Stephan durch die Passauer Domorgel, welche 1928 erbaut wurde, damals die größte Orgel der Welt.

Im Kirchenschiff sind die prunkvollen Fresken, die Bildhauerei und auch die vergoldete Kanzel aus dem 18.Jh.zu bewundern.

Jeden Vormittag um 12 °° kann man 25 Minuten einem Orgelkonzert lauschen.

Wir nahmen am nächsten Tag für 5 € Eintritt die Gelegenheit wahr.

Für heute haben wir den Tag mit einem Besuch im Restaurant an der Hängebrücke beschlossen. Eine Empfehlung für gutes Essen.

Dienstag 21. August 2018

es ist wieder ein heißer Tag zu erwarten und wir wollen die Altstadt erkunden.

Zuerst ging es zum Dom um unsere Karten zu kaufen. Heute gab es auch um 11°° ein Konzert, was uns sehr entgegen kam. Das Orgelkonzert war ein Genuß.

Danach ging es weiter die Stadt zu erkunden und da gab es genug zu bewundern.

Wir schlenderten durch die engen Gassen. Natürlich auch an der Donau und dem Inn entlang.

Als letztes fehlte uns die Veste Oberhaus, welche wir schon bei der Anfahrt gesehen haben, hoch oben auf dem Berg. Vor dem Rathaus hielt ein Pendelbus, welcher die Burg an fuhr. Für uns natürlich der bequemere Weg, denn es ging steil und lange nach oben.

Nun hatten wir fast alles gesehen und wir gingen zurück zum Womo.


Österreich

Linz

Mittwoch 22. August

CP Pichlinger See

N 48°14’05 E 14°22’42 Der Platz ist sehr zu empfehlen.

Wir waren schon um 12°° auf dem Platz. Von Passau keine große Entfernung und wir sind vorwiegend Autobahn gefahren.

Es war wieder 35 ° Grad, die Sonne gab alles. Aber das hielt uns nicht von einer Stadtbesichtigung ab. Der Bus hielt gleich neben dem CP und mit dem Fahrschein konnten wir den ganzen Tag mit alle Verkehrsmittel fahren. Am Bus Bahnhof nahmen wir die Straßenbahn um zum Hauptplatz zu kommen. Der Hauptplatz ist das Herz der Altstadt mit schönen pastellfarbenen Bauten des 17. und 18. Jh. und einem imposanten gotischen Rathaus.

In der Platzmitte prangt die hohe Dreifaltigkeitssäule aus weißem Marmor, die 1723

zum Gedenken der Erlösung der Stadt von Krieg, Feuer und Pest errichtet wurde.

Mehrmals täglich erklingt auf dem Platz ein Glockenspiel.

Hier sahen wir auch unser Lieblings Gefährt, eine “Bimmelbahn” den Citi Express. Bequem bekamen wir einen ersten Eindruck von der Altstadt. Später besuchten wir die verschiedensten Sehenswürdigkeiten zu Fuß.

Wir besichtigten den Mariendom. Der Dom ist vom Fassungsvermögen die größte Kirche Österreichs. Mit der offenen, zeitgemäßen Innenraumausstattung ohne Prunk ist der neugotische Dom eine ruhige Oase.

auf dem Weg zurück zum Hauptplatz gingen wir durch kleinere Straßen mit zahlreichen kleinen Geschäften und Lokale.

Auch auf dem Hauptplatz findet man einige Lokale und Kaffeehäuser. Hier fanden wir einen schattigen Platz und genossen ein kaltes Bier, natürlich ohne Alkohol, denn vor uns lag noch der Rückweg.

Donnerstag 23. August

So interessant die Stadt auch ist, zogen wir heute einen geruhsamen Tag am Pichlinger See vor. Denn die Sonne gab wieder alles und im Schatten am See gut auszuhalten.

 


Melk

Freitag 24. August

Stellplatz N 48°13’46 E 15°19’50

Ein Parkplatz mit gekennzeichnete Womo Plätze.

Bis Budapest wollen wir an der Donau entlang fahren.

Unser nächster Stopp sollte in Ybbs sein.


Ybbs

Wir fanden schnell einen Parkplatz an der Donau, hier könnte man auch übernachten.Die Altstadt liegt sehr nah am Fluss. Wie ich gelesen hatte, soll Ybbs eine malerische historische Altstadt mit vorbildlichen renovierten Bürgerhäusern sein.

Wir wanderten voller Erwartung in die Altstadt, es war eine Enttäuschung, die meisten Häuser benötigen eine Renovierung. Wir fanden nichts was uns beeindruckt hätte. Eine Altstadt ohne Flair. Mühsam fanden wir einige Motive, denn was wäre ein Bericht ohne Bilder.


Melk

Weiter ging es nach Melk, bekannt durch das Stift, welches majestätisch über den Fluss thront. Nach einer Navi Irrfahrt durch enge Straßen fanden wir den Stellplatz nahe der Stadt. Dieser wäre eigentlich einfach anzufahren gewesen.

Nach einem kurzen Rundgang durch die reizende Stadt gelangen wir über den Stiftsweg hinauf zur Benediktinerabtei.

Nachdem man den Vorhof durchquert hat, steht man vor der eindrucksvollen Ostfassade des Klosters.

Für eine gesamte Besichtigung war es nun schon zu spät, aber die Eintrittskarte war auch noch am nächsten Tag gültig.

So besichtigten wir nur die großzügig angelegte Gartenanlage des Klosters, es war ein Erlebnis.

Auf dem Weg zum Womo kamen wir an einem China Restaurant vorbei und beschlossen, dass bei uns die Küche kalt bleibt.

Hier saßen wir noch im Freien und konnten das Treiben beobachten und den Tag mit einem leckeren Essen beenden.

Am nächsten Tag, einem Samstag gingen wir schon rechtzeitig zum Kloster hinauf um es zu besichtigen.Noch waren nicht zu viele Besuche da.

Durch den Prälatenhof gelangen wir zur Kaiserstiege, die zu den Kaiserzimmern führt. Im hier eingerichtete Museum lernt man die weltliche und geistliche Geschichte der Abtei kennen.

Durch den hellen, reich mit Deckenfresken und anderen Verzierungen ausgestattete Marmorsaal kamen wir in die Bibliothek mit rund 100000 wertvollen Bänden und 2000 Handschriften. Auch der Raum selbst ist mit seinen mit Einlegearbeiten verzierten Regale und Fresken ein Kunstwerk.

Abenteuerlich steigt man über eine Wendeltreppe in die Stiftskirche und wird von einem unglaublichen Prunk überrascht.

Besonders sehenswert ist in erster Linie der Hochaltar, die Kanzel,die schön geschnitzten Beichtstühle und die große Orgel.

Mit Worten kann man die Herrlichkeit nicht beschreiben.


Krems

Samstag 25. August

CP Donau Camping N 48°24’13 E 15° 35’ 33

Von Melk geht es weiter nach Krems, wir fahren auf der linken Donauseite entlang.

Eine schöne Strecke, zwar für LKW 3,5 t verboten, aber in Österreich gilt das Wohnmobil als Sonderfahrzeug und ist von dieser Beschränkung ausgenommen.

Krems – die 1000 Jahre alte Stadt am Fluss der Zeit ist eine Stadt mit einer gut erhaltenen Bausubstanz. Bekannt ist Krems auch für den Weinanbau und das Zentrum der regionalen Weinherstellung.

Ein Stopp in dieser Stadt um diese zu besichtigen ist nicht nötig. Zur Übernachtung ist der Platz gut geeignet.

Dies war unser letztes Ziel an der Donau in Österreich.

Polen 2017 Teil 2

Polen 2017

Baltikum Fortsetzung

Samstag 02.Sept.2017

Swieta Lipka ( Heiligelinde )

Parkplatz GPS N 54° 01.657 E 21° 13.128

Heute verlassen wir Litauen und fahren mal wieder über eine Grenze – nach Polen.

Unser Ziel ist Heiligelinde, eine außergewöhnlich Basilika.

Auf unserer Fahrt durch kleinere Orte, Felder, Wiesen und vielen Wäldern auf schmalen Straßen kam plötzlich hinter Bäumen die Kirche im Blick, auch wenn das Navi angezeigt hatte, bald ist das Ziel erreicht kam es doch überraschend. Denn fast unwirklich, so viel üppiger Barock in dieser abgeschiedenen Gegend zu finden. Eher hätte man etwas Rustikales erwartet. Der Marienkult von Heilige Linde hat heidnische Wurzeln und ist seit dem 14.Jh. belegt. Die Wallfahrtskirche wurde 1687 – 1730 erbaut.

Man betritt das Kirchengelände durch ein prachtvolles, filigranes schmiedeeisernes  Eisenportal. Umgeben ist die dreischiffige Basilika von einem viereckigem Kreuzgang, an dessen Ecken jeweils Kuppel Kapellen stehen, geschmückt mit Fresken an Decken und Wänden, welche auch die Geschichte des Gotteshaus erzählen.

Auch der innere Kirchenraum ist ausgestattet mit Fresken und Skulpturen. Überhaupt zeigt der Innenraum eine atemberaubend reiche Ausstattung, geradezu eine verschwenderische Prunkentfaltung, von dem vielen Gold fast geblendet.Die barocke Üppigkeit wird noch übertroffen von der Orgel mit einer unglaublichen Vielfalt von Verzierungen, mit beweglichen Figuren und sich drehenden Sonnenräder. Die 4000 Pfeifen und 40 Register geben dieser Orgel einen unverwechselbaren Klang. Ein Orgelspiel konnte man für eine halbe Stunde lauschen und genießen. Papst Johannes Paul II hat 1983 das Gotteshaus in den Rang einer

“ Basilica minor” erhoben.

Um eine so geschichtsträchtigen Ort ranken viele Legenden und wie sollte es auch anders sein ich werde hier eine erwähnen. Diese Legende wurde in Bilder unter anderem in der Schmiedearbeit an der Eingangspforte dargestellt, auch am dreistöckigen Altar sind Darstellungen zu finden.

Einen im Gefängnis sitzenden Verbrecher erschien in der Nacht vor der Verhandlung die Mutter Gottes. Von ihr bekam er ein Stück Holz, aus dem er über Nacht ihr Abbild schnitzte-obwohl er noch nie im Leben vorher geschnitzt hatte. Als er am nächsten Tag diese Figur den Richtern zeigte, sprache sie ihn frei, da sie den Segen Marias sahen. Auf dem Weg nach Reszel ließ er das Holzstück an einer Linde stehen. An dieser Stelle ereignete sich kurze Zeit später zahlreiche Wunder.So das an diesem Ort eine Kapelle gebaut wurde und im Jahre 1687 der Grundstein für das heutige barocke Gotteshaus gelegt wurde.

In der Kirche wird sehr gerne geheiratet und wir konnten den Einzug von zwei Hochzeiten miterleben.

Natürlich darf an einem solch einem Touristenmagnet nicht die Verkaufsstände fehlen, aber diese standen erfreulicherweise in einiger Entfernung auf einer anderen Straßenseite.


Sonntag 3.Sept. 2017

Elblag

Camping No 61 GPS N 54° 09’ 12” E 019° 23’ 37”

Irgendwie meint der Wettergott nicht gut mit uns, immer wieder kam ein Regenschauer.

Ausgestattet mit Regenschirm und Jacke machten wir uns auf dem Weg zur Altstadt. Hier war über das Wochenende eine Zeltstadt aufgebaut mit Angeboten aus der Region, aus Holz gefertigte Artikel, Handarbeiten, Schmuck und natürlich viel Lebensmittel Würste, Käse Brote und nicht zu vergessen die vielen Biersorten. Brot, Wurst und Schinken habe ich auch gekauft denn in meinem Kühlschrank war schon viel Platz, da kam das Angebot zur richtigen Zeit. Von der eigentlichen Altstadt haben wir an diesem Tag nicht viel gesehen. Aber dafür haben wir erfahren, dass es eine Sensation ist mit dem Schiff auf dem Oberländer Kanal zu fahren und wir besorgten uns Karten für den nächsten Tag.

Schiffstour- diese ist etwas besonderes, denn der Kanal ist einzigartig in Europa. Man passiert fünf schiefe Ebenen über eine Distanz von 10 km und einen Höhenunterschied von ca 100 Meter überbrücken. Hier fährt das Schiff über Wiesen. Ja, richtig gelesen- die Schiffe werden im Wasser von einem Tragegestell aufgenommen, dass über Schienen an Seilen, welche über große Rollen laufen die Ebene hinauf- oder hinab gezogen. Es ist ein Wirklich sehenswertes Schauspiel.Zumal wenn man bedenkt, dass diese Technik 150 Jahre alt ist und das Material im original Zustand ist, fast ohne Verschleiß.

Die Fahrt war insgesamt ein Erlebnis. Vom Schiff aus konnte man eine faszinierende Wasserlandschaft erleben und die Vogelwelt beobachten.

Zurück nach Elblag wurden wir mit dem Bus gebracht. Die Fahrt hatte 5 Stunden gedauert.

Jetzt hatten wir noch Zeit uns die Altstadt anzusehen. Von der Information hatten wir einen Flyer bekommen “ Elblag in 300 Minuten”.

Nun, solange haben wir für die sehr übersichtliche Altstadt nicht benötigt. Eigentlich war für den nächsten Tag eine Radtour am Kanal entlang geplant, aber bei dem Wetter haben wir die Abreise vorgezogen.


Dienstag 5.Sept. 2017

Danzig

Camping 218 GPS N 54° 22’ 11” E 18° 43’ 48”

Auf dem Weg nach Danzig besuchten wir die Marienburg in Malbork.

Parkplatz GPS N 54° 02.564 E 19° 01.888

Vom Parkplatz waren es nur wenige Meter bis zur Marienburg, die 1997 von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Gewaltig ist der Anblick des weltweit größten Backsteinschloss, am Ufer des Nogat gelegen. Eigentlich sind es drei Schlösser, die zu einer einzigen Wehranlage mit riesigem Ausmaß zusammengefasst ist. Die Anfänge gehen bis ins 13 Jh. zurück als mit dem Bau eines Kastells angefangen wurde. Die Burg wurde in 2. Weltkrieg bis zu 50% zerstört und der Wiederaufbau und Restaurierung halten weiterhin an. Die heutige Burg ist also fast wieder in der großen Pracht des 14.Jh. zu sehen. Es gibt weltweit keine größere und schönere echte Ritterburg zu sehen. Die ganze Burg und das Umfeld der Burg ist ein einziges Museum, leider auch für moderne Installationen welche den Flair der Burg zerstört.


Danzig

Am Nachmittag sind wir auf dem Campingplatz angekommen und jetzt heißt es erstmal wieder einrichten und dann Feierabend. Für Heute ist es zu spät um in die Stadt zu fahren.

Mittwoch 6. Sept.

Es ist eine ausgiebige Stadtbesichtigung geplant. Bei dem grauen Himmel ist auch die Regenjacke angesagt. Vom Camping einige Meter entfernt ist die Haltestelle der Tram Nr.8 welche uns bis zum Bahnhof bringt, der Start für unsere Besichtigung. Erst einmal einen Geldautomat finden und das Guthaben in der Geldbörse auffüllen. Hier standen kleinere Tuks für eine Rundfahrt und wir haben eine halbe Stunden gebucht und ließen uns am Ende in die Nähe der Altstadt bringen.

Die einstige Hansestadt Danzig (Gdansk) die 1997 ihr 100- jähriges Bestehen feiern konnte,gehört zu den schönsten Städte Polens. Der Handel verhalf im Mittelalter und der Frühen Neuzeit den Patriziern der Stadt zum Wohlstand , der sie in die Lage versetzte, prunkvolle Kirchen und Bürgerhäuser zu errichten.

Die Marienkirche im Hintergrund ist das größte mittelalterliche Backstein-Gottesdienst in Europa.

Danzig ist ein Magnet für unzählige Touristen und auch für mich. Ich war vor Jahren schon einmal hier und hatte nach dem heutigen Rundgang das Gefühl, vieles nicht gesehen zu haben. Aber ich glaube das wird bei einem erneuten Besuch wieder so sein. Nun möchte ich mit Bildern meinen Rundgang beschreiben.

Am Ufer sahen wir das Piratenschiff, natürlich mussten wir dieses “ entern“. Die Kulisse, dass Piratenschiff und das Krantor  ist ein beliebtes Motiv und auf vielen Postkarten zu finden.


Samstag 09. Sept. 2017

Leba

Weiter geht es zur Küste und wir steuern den kleinen Ort Leba an. Eigentlich ein gesichtsloser Ort, zu besichtigen eine Wanderdüne, dorthin kann man mit einem E-Shuttle fahren oder eben mit dem Rad. Bei einer Übernachtung hatte man zwei Camping zur Auswahl. Das Wetter hatte uns auch nicht ermutigt an den Strand zu gehen, also haben wir uns hier nicht lange aufgehalten.

Klucki

Gps N 54° 40’ 55,9 E 17° 20’ 16,8

Weiter ging die Fahrt nach Klucki auf engen Straßen und gottseidank mit wenig Verkehr.

Hannelore war schon einmal vor einigen Jahren in diesem Dorf. Aber die Zeit ändert vieles. Fast das ganze Dorf ist als Museums Dorf hergerichtet worden, leider sind heute die meisten Häuser waren bewohnt und nur wenige konnte man nach Absprache besichtigen und nur in der Zeit von 10 -15 Uhr. Da wir nicht einen Tag länger bleiben wollten, haben wir uns die Häuser von weitem angesehen. Bei dem Spaziergang auf der Hauptstraße, die einzige Straße in diesem Ort, fanden wir einen kleinen privaten Campingplatz und blieben über Nacht.

Zur Belohnung der verpassten Besichtigung gingen wir in einem restaurierten Restaurant und bekamen noch einen Hauch von bäuerlichen Altertum mit und das bei einem sehr guten Essen. Wenn wir diese beiden Orte nicht besucht hätten, hätten wir auch nichts verpasst.

 

Stettin

Sonntag 10,Sept. 2017

Camping Marina GPS N 53° 23’ 43” E 14° 38’ 11”

Unser heutiges Ziel Stettin war schnell erreicht und wir fanden einen schönen Campingplatz vor. Für heute ist nichts mehr geplant und wir haben die Sonne genossen.

Auf meinen Reisen habe ich es oft erlebt, dass die Beschreibung der Sehenswürdigkeiten einer Stadt oftmals etwas zu großzügig ausfällt. Nun, das trifft auch auf Stettin zu. Im Stadtplan war die Besichtigung Route mit farbigen Linien eingezeichnet und diese fand man auch auf den Bürgersteigen wieder, mit einem Pfeil auf die Sehenswürdigkeit.. Und das war auch gut so, denn sonst wären wir auch daran vorbei gelaufen. Irgendwann haben wir die Besichtigung abgebrochen weil uns viele aufgeführte Punkte nicht interessierte und so blieb nicht viel übrig. Ich schildere hier nur meinen Eindruck, sicherlich vergleicht man auch das damit was man in der Vergangenheit gesehen hat. Stettin ist nun unsere letzter Punkt unserer Baltikum Reise.

 

Es war eine spannende Reise, gefahren durch schöne Landschaften, Eindrücke von dem früheren Leben bekommen, viele interessante Bauten aus vielen Epochen gesehen, Kunst und Kultur genossen. Viele freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen.

Mit einem Wort – eine wunderbare Reise.

Litauen 2017 Teil 2

Baltikum Fortsetzung 7

Šiauliai

Montag 28. August 2017

Berg der Kreuze GPS N 56° 00’ 49,4” E 23° 24’ 28,3”

Wieder einmal überqueren wir eine Landesgrenze, unser Ziel ist Siauliai.

Der Berg der Kreuze ein gewaltiger Hügel, bedeckt von einem Meer aus Kreuzen, Rosenkränzen und Heiligen Abbildungen aus den verschiedensten Materialien.

Hie und da ragt eine Madonnen- oder Christus Skulptur aus dem Kreuzmeer heraus, das sich mittlerweile über dem Fuß des Berges erstreckt und stets größer wird. Kein Mensch wir sie jemals zählen können.Der Kreuzberg ist eine Pilgerstätte der litauischen Gläubigen. Wann und aus welchem Grund das erste Kreuz aufgestellt wurde,ist nicht bekannt.

Es wird aber angenommen, das dieser Ort von jeher heilig war. Das Aufstellen der Kreuze wird daher mit dem Aufstand im Jahr 1831 in Verbindung gebracht, als man begann Kreuze für die Toten und Vermissten auf zu stellen. Aber im Laufe der Zeit werden hier nicht nur Kreuze für die Toten aufgestellt, sondern auch für die Geburt des Kindes,für Heilung und Genesung, für Hilfe in der Not. Weltberühmt wurde der Berg nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II im Jahr 1993, als der Papst bei seinem Besuch in der Kapelle auf dem Berg eine Messe zelebrierte.

Als Geschenk des Papstes wurde eine Skulptur des gekreuzigten Jesus aufgestellt.


Salantai

Orvydus Garten GPS N 56° 03’ 03,4” E 21° 36’ 36,5”

In der Nähe von Salantai befindet sich der Garten eines Künstlers. Auf einem großen Gelände hat der Steinmetz Orvydus zahlreiche Grabsteine mit christlichen Symbolen gesammelt und aufgestellt. So kam eine kuriose Sammlung zustande, diese wurde ergänzt mit Werken der Steinmetzkunst, bildhauerisches Gestalten an Bäumen und Felsen. Alles sieht willkürlich zusammengewürfelt aus, aber der Garten, fast ein Park, ist sorgfältig gestaltet.

Auf jedem Fall einen Besuch wert, außerdem kann man dort frei Übernachten, wenn man dieses anmeldet.


Nida

Dienstag 29. Aug. 2017

Camping in Nida GPS N 55° 17’ 55,4” E 20° 58’ 58.8”

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz vor dem Künstlergarten setzen wir unsere Reise fort, unser Ziel ist die Kurische Nehrung.

Der Fährhafen in Klaipedas war schnell gefunden. Am Schalter vom Womo aus konnten wir das Ticket kaufen für Hin- und Rückfahrt 30 €, später auf der Insel nochmal 20 € Maut.

Vor den Toren Klaipedas liegt die Kurische Nehrung. Sie ist einmalig und sollte in keiner Litautenreise fehlen. Nirgendwo sonst findet man einen solch schmalen Landstreifen umgeben von Wasser, auf dem duftende Kiefer- und Fichtenwälder wachsen, der gleichzeitig auch mit einer leuchten-weißen Wüstenlandschaft, die man die litauische Sahara nennt.

Nida – einst mal ein kleines Fischerdorf mit bunten Holzhäusern, davon ist heute nicht mehr viel übrig. Das ist der Preis für wachsenden Tourismus, aber immer noch nett anzusehen.

 

Natürlich sind die Wanderdünen ein Magnet. Der Ort Juodkrante ist wohl der älteste Ort auf dieser Insel, aber heute modern mit langer Promenade, Radwegen, schöne Hotels und zu empfehlen ist der “Hexenberg”. Dieser Märchenwald lädt zu einem Spaziergang ein. Im Wald stehen viele kunstvoll geschnitzte Holzskulpturen der litauischen Märchen- und Fabelwelt.

Nida und seine Künstler – die Schönheit Nidas und Umgebung verstanden die Künstler schon immer als Inspirationsquelle zu nutzen.

Viele Maler und Schriftsteller, die ihre Eindrücke entweder mit kräftigen, frischen Farben auf der Leinwand einfingen, wie beispielsweise die Expressionisten Schmidt-Rottluff und Kirchner, oder aber mit schnell fließender Feder auf Papier brachten wie Thomas Mann, welcher in Nida gelebt und gearbeitet hat.

Lettland 2017 Teil 2

Baltikum Fortsetzung 6

Riga

Donnerstag 24.Aug.2017

City Camping GPS N 56” 57’ 21,2” E 24° 04’ 40,7”

Heute verlassen wir Estland und unser Ziel ist Riga. Mittelalter, Jugendstil und Moderne prägen die einzige wirkliche Großstadt des Baltikums, von hier wird Lettland regiert.

Um die Altstadt von Riga kennenzulernen ist mit einem Spaziergang am schönsten. Hier hat sich wie in so vielen anderen Städten ein wahres Sammelsurium der verschiedenen Baustilen angehäuft. Von der Romantik bis zum Jugendstil ist alles vertreten.

Kaum zu glauben, auch die Bremer Sradtmusikanten

An fast jeder Ecke steht irgentein Baudenkmal.Lässt man sich durch die schmalen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen treiben, entdeckt man hübsche Gotik Bauten mit malerischen,mehrfach abgestuften Giebeln.

An der nächsten Ecke erheben sich Häuser im Stil prachtvoller Renaissance und noch einige meter weiter können üppig verzierte Hausfassaden mit barocken Portalen und Skulpturen bewundert werden, nicht zuletzt die zahlreichen Jugendstilbauten.

Oft trifft man in romantisch verwinkelten Gassen Musiker und die Melodien begleiten uns.Auch Maler werden hier angetroffen, welche ihre Impressionen von der Altstadt auf Leinwand einfangen. Dies alles vermittelt das Gefühl, sich in längst vergangenen jahrhundert zu bewegen.

Und wieder Zeuge einer Hochzeit.

 

Mit dem Touristenbus vom Campingplatz aus haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht und vorwiegend durch die Neustadt durchfahren. Hier kann man nicht nur die modernen Fassaden von Hotels sehen, sondern vorwiegend Häuser aus dem 19. und dem frühen 20.Jh. darunter prachtvolle Jugendstilbauten.

Die nostalgische Idylle sucht man allerdings vergebens, vor allem weil ständig lärmende Autos und Straßenbahnen über die breiten Boulevards fahren. Ein bisschen erinnern die breiten Boulevards an St. Petersburg.

 

Die Alt- und Neustadt wird durch einen Park in dem der Stadtkanal fließt geteilt. Hier erhebt sich majestätisch und würdevoll die lettische Freiheitsstatue. Der malerische Bastykalns Park hat uns begeistert. Der schmale Stadtkanal, in dem kleine Wasserfälle eingebaut sind, eine Augenweide sind die Blumen und Sträucher die verteilt im Park wachsen. Diese sehr schöne farbenprächtige Kulisse wissen auch die Brautpaare für ihre Hochzeitsbilder zu schätzen.

Unsere besondere Aufmerksamkeit hatte der Stadtkanal, hier fuhren kleine Boote und wir konnten nicht widerstehen und machten eine Rundfahrt mit.

Wir fuhren auf dem schönen Kanal durch kleine Brücken, begleitet immer wieder von vielen Enten,vorbei an Wasserfontänen, fuhren wir auch vorbei an den Hinterfronten einiger Häuser bis in den Fluß, die Daugava. Jetzt konnten wir die Skyline von Riga von der Wasserseite bewundern, übrigens als das Fotomotive auf der Postkarte zu finden.

Im Hafen vorbei an den großen Passagierschiffen und durch den Jachthafen bis wir wieder in den Stadtkanal fuhren.

Eine sehr schöne Fahrt und der richtige Abschluss für unseren Besuch in Riga. Noch am Domplatz, der Mittelpunkt von der Altstadt die letzte Tasse Kaffee und mit Bus zum Womo. 3 Tage Riga, viel gesehen, viel bewundert, viel erlebt und nicht zu vergessen, viel gelaufen.

Ach ja, seit Riga habe ich einen Mitfahrer, Friedolin, es war Liebe auf den ersten Blick.


Pilsrundale

Sonntag 27. Aug. 2017

Schloß Rundales – Ruhental GPS N 56° 24’ 59” E 24° 01’ 49”

Nur 80 km von Riga ist das Schloß, es ist ein Juwel und ein Geschenk der Zarin Katharina der Großen an ihrem Geliebten Herzog Ernst Johann Birou. Rundales gilt als größte Barockanlage des Baltikums. Das Schloß ist zu besichtigen, aber besonders schön ist der weitläufige Schlossgarten. Die Blütenpracht ist unermesslich.man saagt nicht umsonst es sei das “ Versailles der Ostsee” obwohl diese weit entfernt ist.

Estland 2017 Teil 2

Estland

Baltikum 5.Fortsetzung

Laagna

Dienstag 18. August 2017

Heute verlassen wir St.Petersburg.

Die Fahrt Richtung Grenze, der gleiche Grenzübergang in Narva. Wir hatten während der Fahrt genug Muße sich vorzustellen wie viel Zeit wir diesmal brauchen, aber es ging alles reibungslos. An der Grenze war nicht viel Betrieb und wir kamen nach 45 Minuten durch alle Kontrollen. Jetzt noch die Grenze von Estland nochmal 30 Minuten und wir waren wieder in Narva. Jetzt noch einige km zum idyllisch gelegenen Campingplatz in Laagna, den wir schon auf unserer Hinreise besucht hatten.

2 Tage Entspannung, schreiben, Wäsche waschen, faulenzen und unseren Besuch in St, Petersburg Revue passieren lassen.


Altja

Donnerstag 17. Aug. 2017

Parkplatz N 59° 34’ 55,6” E 26° 06’ 41”

Bis zum Ziel machten wir 2 Abstecher.

Kloster Pühtitsa in Kuremäe N 59° 12’ 10,1” E 27° 31’ 55,9”

Kuremäe heißt das Dorf, Pühtitsa das russisch-orthodoxe-Frauenkloster.

Das Kloster hat alle politischen Wirren überstanden und noch heute beten und arbeiten hier ca 100 Nonnen und Novizinnen. Das Kloster wurde im 17.Jh. bei einer heiligen Eiche gegründet, nachdem die Muttergottes einem Bauer erschienen war, Da der Hügel und einer Quelle wegen lag es nahe, ein Kloster zu errichten. Das ist mit prachtvollen Gebäuden, besonders die Himmelfahrtskirche mit herrlichen Ikonen und Altären,auch gelungen. Das Gotteshaus wurde Anfang des 20.Jh.errichtet.

Ein Spaziergang durch den Park mit schön angelegten Blumenrabatten und altem Baumbestand ist ein Muß.Das Gelände ist sehr weitläufig und man spürt das umtriebige Leben der Nonnen.

 


Der  zweite  Halt  war  Gut Palmse   N 59° 30’ 43,0” E 25° 57’ 14,2” ( Eintritt 9 € )

Es ist ein sehenswerter Gutshof und heute ein Touristenziel, mit Museum, Restaurant, Hotel

und ein Naturparkzentrum.

Das Anwesen schaut auf eine lange Geschichte zurück. vom 13 Jh.an gehörte es dem St.Michaeli-Nonnenkloster. Nach häufigen Besitzerwechsel war es von 1510 -1923 der Sitz der Familie von Pahlen. Danach bis 2002 hatte das Gut vielfache Verwendung. Heute ist es einer Stiftung unterstellt. Im Herrenhaus hat man Ausstattungsstücke zusammengetragen welche einen Eindruck vom herrschaftlichen Leben des 19.Jh. zeugt.

Weiter geht es bis zum Ziel:

Altja – ein Fischerdorf, es ist 400 Jahre alt und besteht aus den gut erhaltenen Fischerkaten und einer Schänke dieser Zeit. Der Küstenabschnitt ist mit Findlingen am Strand und im Wasser übersät. Bekannt ist die alte Schänke, ein teerschwarzes Holzhaus, mit regionaltypischen Speisen. Gegenüber dem Gasthaus war der Parkplatz, hier hatten nicht nur wir übernachtet, auch zwei andere Womos aus Deutschland.

Wir haben den Tag dann mit einem Essen typischer Speisen ausklingen lassen.


Tallinn

Freitag 18.-21.Aug. 2017

Stellplatz im Jachthafen N 59° 28’ 03,2” E 24° 49’ 28”

Die erste schriftliche Erwähnung von Estlands Hauptstadt geht auf 1954 zurück. Tallinns Altstadt ist eine der besten erhaltenen,ummauerte mittelalterlichen Städte und ein UNESCO Welterbe. Der gang durch di Altstadt gleicht einem einzigen Freiluftmuseum. Ihren mittelalterlichen Charme hat sie bis heute nicht eingebüßt. Über der Altstadt erhebt sich der Domberg. Früher war der Domberg den reichen Leuten vorbehalten, die Oberstadt.Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeit auf dem Domberg ist die Alexander-Nevsky- Kathedrale von 1895.

Gleich gegenüber der Kathedrale der Tommpea – Palast mit einem Turm, welche gar nicht dazu passend ist, der lange Hermann. Heute ist hier das Parlament beherbergt.

Auch wenn die Kathedrale bekannt und ein Schmuckstück, wurde die Domkirche erbaut in 1219 und nach der HL.Jungfrau Maria geweiht, historisch gesehen war das die Kirche des Hochadels. Heute wird die Kirche als Evangelisch- Lutherischen Kirche Estlands genutzt.

Leider konnten wir die Kirche nicht von inneren bewundern, den Prunk als Gegensatz zum bescheidenen äußeren Erscheinen.

Dafür konnten wir die vielen ankommenden Hochzeitsgäste, den Bräutigam und später die Braut, welche mit einem Oldtimer vorfuhr.Es muß eine Prominenten Hochzeit gewesen sein. Rundfunk, Fernsehen, viele Reporter und die vielen Kameras erfassten jeden Hochzeitsgast.

Weiter führte der Weg zur Unterstadt, durch enge, sich windenden Gassen und geheimnisvollen Torbögen. Hier siedelten sich die Handwerker und Kaufleute an. Die vielen holprigen Straßen, alten Handwerker und Kaufmannshäuser vermitteln ein Gefühl einer Zeitreise.

Der Mittelpunkt der Altstadt ist der Rathausplatz, erbaut 1332. Der Historische Platz ist umgeben von alten Häusern mit einer langen Geschichte. Heute findet man auf dem Platz viele Restaurant und das pulsierende Leben.

 

Es gibt noch vieles zu erwähnen, so z.b. die Heiligengeistkirche, diese wurde als Spitalkirche erbaut, wahrscheinlich im 14 Jh.. Die hübsche Uhr der Kirche ist die älteste, öffentliche Zeitanzeige der Stadt und kann an der Außenwand am Eingang betrachtet werden. Zum Glück sind die meisten Häuser gut erhalten geblieben, wie auch das große Gildenhaus.

Die Stadtmauer, eine umfangreiche Schutzanlage seit dem 14 Jh. um die Stadt errichtet. Von der Stadtmauer stehen heute noch 1,8 km und 25 Tore und Türmchen sind erhalten geblieben.

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes haben wir den Park von Kadriorg besucht. Der Park und das Schloß wurde vom Zaren Peter I gebaut und nach seine Frau Katharina benannt.

Umgeben von einer herrlichen Parkanlage.

In den Jahren danach wurde der Park immer wieder erweitert und man könnte sich den ganzen Tag dort aufhalten.

Wir haben uns vorwiegend die Altstadt angesehen, aber Tallinn ist eine moderne, europäische Stadt, der Mittelpunkt des Wirtschaftlichen und kulturellen Lebens.

Bei den zahlreichen Theatern, Museen, Kunstausstellungen, bleibt nur die Qual der Wahl.


Dienstag 21.Aug. 2017

Heute wollen wir mehrere Ziele anfahren und wo wir übernachten werden steht noch nicht fest. Aus Tallinn sind wir gut herausgekommen, auch Dank des disziplinierten Verhalten der Autofahrer, denn es war Berufsverkehr und wir mußten durch die Stadt.


Haapsalu

Burgparkplatz N 58° 56’ 44,9” E 23° 32’ 22,7”

Die Stadt selber ist in der gleichnamigen Bucht zu finden. Am grünen Ufer wächst dichter Schilf und auf dem Wasser drehen Enten und Schwäne ihre Runden.

Haapsalu hat eine nette kleine Altstadt mit einigen Alleen und schmale Straßen die von Holzhäusern umrahmt werden.

In der Stadtmitte steht die gut erhaltene Burgkirche der alten Festung, umgeben von einem Park. Das Stadtrechrecht erhielt Haapsula im Jahre 1279.Im gleichen Jahrhundert entstand auch die Bischofsburg.

Sicherlich ahnt ihr es schon, meine Leidenschaft für Legenden, denn auch hier gibt es eine.

Vor vielen Jahren hatte es die Angebetete eines Domherren, mit einem Mönchsgewand verkleidet, gewagt, sich zu einer Liebesnacht in die Gemächer der Burg zu schleichen.

Der Zugang war jedoch nur den Männern gestattet.Der Schwindel flog auf . Zur Strafe musste der Domherr den Rest seines Lebens angekettet im dunklen Verlies fristen. Seine Geliebte aber wurde bei lebendigem Leibe ins Taufzimmer eingemauert. Seitdem ist alljährlich in den Vollmondnächten des Augusts der weiße Schatten ihres Gesichtes am Fenster zu sehen. Diese Legende ist immer noch gegenwärtig.

Die weiße Dame – ihr Schicksal wird immer im August auf der Theaterbühne nachgespielt.

Aus der Zarenzeit stammt auch der hölzerne Bahnhof mit seinen langen, überdachten Bahnsteig. Auf dem sich früher die Gefolgschaft des Zaren tummelten, denn Peter I verweilte öfters in Haapsalu. Es war und ist noch heute ein Kurort wegen des dort vorkommenden Heilschlamm.

Heute ist der Bahnhof ein Museum und man kann die alten Züge auf den Gleisen besichtigen.

Eigentlich alles gesehen fuhren wir erstenmal ans Wasser für eine Pause und zum überlegen was wir als nächstes machen. Es war eine schöner Platz, aber zum übernachten war es uns noch zu früh und so bot sich das nächste Ziel “ Virtsu” an, denn von hier fuhr die Fähre nach der Insel Muhu. Eigentlich wollten wir im Hafen nur sehen wann die Fähre fährt,

aber die war schon da und jetzt hatten wir es eilig. Schnell auf dem Terminal, Karten kaufen 11,80 €, konnte man am Schalter vom Womo aus und wir waren die letzten die auffuhren.

Na,das hat ja mal super geklappt und 20 km weiter auf die Insel fanden wir einen Stellplatz an einem Freilichtmuseum.


Mittwoch 22. Aug.2017

Stellplatz am Freilichtmuseum auf Muhu GPS N 58° 35’ 43,5” E 23° 04’ 58,4”

Die Insel Muhu ist eine kleine Insel mit einer festen Verbindung, ein Damm, zur Insel Saaremaa. Muhu wird eigentlich nur zur Durchreise genutzt.

Wir aber fahren zu dem Fischerdorf “ Koguva”, das ganze Dorf ist ein Museum. Alte Dorfstraßen, die von Steinmauern, typischen Bauernhäusern und knorrigen Bäumen gesäumt werden. Hier wird man versetzt in das bäuerliche Leben früherer Zeiten. Das besondere an diesem Museum ist jedoch, dass die Häuser, bis auf einige die zum Museum hergerichteten wurden, bewohnt sind – was den authentischen Reiz des Dorfes nur noch verstärkt. Wir kamen mit einigen Dorfbewohner innen ins Gespräch und uns wurde von dem jetzigen Leben erzählt.


Weiter geht es über den Damm zur zweitgrößten Insel Estlands – Saaremaa.

Außer viel Natur gibt es nicht viel zu sehen. Das Wahrzeichen der Insel sind die Windmühlen von Angela. GPS N 58° 31’ 35,4” E 22° 42’ 01,5”

Von den einst hunderten stehen noch fünf Mühlen, Diese wurden als Touristenziel aufbereitet.

Nicht weit von den Mühlen ca 2 km in Karja GPS N 58° 31’ 23,2” E 22° 43’ 54,4”

steht Saaremaas kleinste Kirche. Das schlichte, einschiffige Gotteshaus wurde Anfang des 14.Jh. erbaut. An der Decke und über dem Altar entdeckte man alte heidnische Darstellungen von Pentagrammen und Odin Symbole.

Kuressaare – Saaremaas Hauptstadt ist überschaubar mit kleinen bunten Holzhäusern im Centrum.

Der Anziehungspunkt ist die Bischofsburg von 1260. Die Burg ist bestens erhalten, umgeben von einem Wassergraben steht sie gewaltig da.Hinter den dicken Mauern und Bastionen ragen zwei massive Türme auf. Die Burg ist heute ein Museum und bietet wechselnde Ausstellungen an.

Übernachtet haben wir sehr ruhig am Sportplatz GPS N 58° 14’ 41” E 22° 28’ 54” es gibt auch einen offiziellen Stellplatz auf dem Parkplatz vor dem Hotel mit Strom und Blick natürlich auf die Burg, beides nicht gratis.


Donnerstag 23. August 2017

Heute steht die letzte Sehenswürdigkeit auf dem Programm, der Krater von Kaali.

GPS N 58° 22’ 19,1” E 22° 40’ 21,8” Dieser misst ca 110 m im Durchmesser und ist das Ergebnis eines Meteoriteneinschlag vor 3500 – 4000 Jahren.Diesen Ereignis wurde von Menschen beobachtet und es rangen viele nordischen Sagen darum. Ich erwähne diesmal keiner der Sagen, aber nur weil ich mich nicht entscheiden konnte. Egal welche Geschichte man hört, wichtig ist nur dass die Menschen lieber den Sagen glauben als der Wirklichkeit.

Nach dieser letzten Besichtigung geht es weiter Richtung Festland und hatten uns einen Stellplatz am Meer ausgesucht. Leider konnten wir diesen nicht anfahren, die Straße auf der wir fuhren war eine km lange Baustelle und wir konnten nicht abfahren. Aber was soll’s, irgendwann wird eine Abzweigung kommen und in einem kleinen Dorf haben wir dann auch einen Übernachtungsplatz gefunden.