Russland

St. Petersburg

Baltikum 4. Fortsetzung

Freitag 11. August 2017

Stellplatz Baltik Hotel Camping ( dieser Platz ist geschlossen )

Wir sind voller Zuversicht nach Narva, um dort über die Grenze zu fahren, aber so einfach war das nicht.

Wichtig für alle Russland Reisende von Narva aus.

1. Adresse in Narva ist Rahn 4 A, ein abgeschlossenes Gelände. Bei der Einfahrt, wir fuhren um 11 Uhr rein, wird man zum ersten Mal registriert und muß eine geringe Gebühr bezahlen, dafür bekommt man einen Zettel mit einer Zeit wann man nochmal registriert wird, bei uns war es zwischen 13 – 14 Uhr, solange darf man in der vorgeschriebenen Reihe stehen. Auf einer großen Tafel wird die Autonummer angezeigt, wir waren um 15.30 Uhr an die Reihe. Endlich hatten wir unseren Reservierungscode und fuhren das kurze Stück zur Grenze. Es ist die Kontrolle von Estland und auf das Gelände wird man durch ein Tor im Ampeltakt eingelassen und gründlich kontrolliert und hier hieß es warten, weil die nächste Kontrolle überfüllt war. Endlich ging über eine Brücke zum 1. russischen Kontrollpunkt, hier mußte man einen Zettel ausfüllen. Vor uns eine große Gruppe italienischer Motorradfahrer waren mit dem ausfüllen wohl überforderten und palavern, übrigens bei jedem Stopp.

Ich holte mir unsere Zettel und konnten in Ruhe ausfüllen und als wir vor fuhren ging es schnell, nur kurz in das Mobil geschaut. 200 m weiter der nächste Stopp, jetzt wurden alle Papiere nochmal kontrolliert und fotokopiert, dann gab es den Stempel im Pass. 2m vorfahren, der Zoll kontrolliert gründlich, alle Schränke aufmachen, alle Türen aufmachen.

100 m weiter das ganze nochmal und hier mußten wir die Dokumente für das Mobil ausfüllen. Einmal nicht die Zeile getroffen, man hatte ja keine Schreibunterlage,dann das ganze nochmal und solange warten alle und das bei fast Jedem.Jetzt wurden wieder alle Dokumente im Computer festgehalten und Fotokopiert. Endlich ging es 150 m weiter zur letzten Kontrolle, nur den Pass zeigen,aber dann ging es los Richtung St. Petersburg. Es war mittlerweile 18.30 Uhr und wir hatten noch 140 km bis zum Ziel.

Der Platz sollte an der M 11 liegen, super von der Grenze bis zum Platz eine Straße. Ersteinmal war die Strecke nicht schlecht, kleine Verzögerungen durch Baustellen, dann ging es immer dem Navi nach, Schilder haben uns überzeugt abzubiegen und da es keine Straßenschilder gab, waren wir überzeugt noch auf die M 11 zu fahren. Die Straße führte durch Dörfer, und hier sah die Welt schon bescheidener aus, Leute verkauften ihre Ernte aus dem Garten am Strassenrand. Die Straße entwickelte sich nun zur Buckelpiste übersät mit Schlaglöcher. Man konnte versuchen einige zu umfahren, aber man traf immer welche. Am Baltic Camping angekommen, nur diesen gab es nicht mehr, wäre schön gelegen. So verbrachten wir die erste Nacht in Russland auf einen großen Parkplatz. Am nächsten Tag stellten wir fest, der Parkplatz war der angebotene Stellplatz. Es war nun schon 22 Uhr und noch einen Blick auf die Promenade,dann Schluß für heute, hatten genug Stress.


Samstag 12.August

Stellplatz Hotel Elizar GPS N 59° 53’ 22” E 30° 26’ 16”

Heute mußten wir uns einen anderen Platz finden und wir hatten eine neue Adresse das

“ Eliza Hotel”. Die Fahrt war aufregend, gute Straßen einige km Autobahn und viele Kamikaze Autofahrer. Drängel sich in die kleinste Lücke, also abbremsen, in der Hoffnung dass der Hintermann das sieht, schneiden vor eine Ausfahrt, überholen gerne rechts und schnell noch dazwischen. Wenn man links abbiegen will, trotz Blinker wird überholt. Da kommt Angst auf, hoffentlich sieht der meinen Spiegel und verzichte darauf mir eine Beule ins Mobil zu fahren. Geschafft wir waren am Ziel angekommen, aber die Einfahrt für den Platz war hier nicht, eine andere Einfahrt sollten wir nehmen. Dreimal um den Block, keine Einfahrt gefunden. Hannelore ist den Weg dann zu Fuß abgelaufen und wusste nun welche Einfahrt wir nehmen mußten, da wäre man nicht einfach so herein gefahren.

Schönes Hotel, gepflegte Anlage, wir stehen auf Schotter, Ver- und Entsorgung, Duschen im Container und das Ganze leider 32,50 € pro Nacht. Hier muß man sich auch Registrieren lassen das man eine Bleibe in Russland hat kostet 2,50 €.

Heute wird nur noch das Umfeld erkundet, alles vorhanden was für den Einkauf nötig ist und auch die Metro , also stehen wir nicht nur sicher sondern auch sehr Zentral.

Was man noch wissen sollte:

Geld wechseln geht am besten in den vielen Wechselstuben, Geldautomaten für ausländische Karten gibt es wenige. Bezahlen kann man gut mit Karte.

Wer mit seinem geliebten 4 Beiner reist, dieser muß in der Metro in ein Transportmittel, im Restaurant und den Parks darf er nicht. Nur die vielen Grünanlagen darf er besuchen.

Sinnvoll ist es, sich schon zu Hause den City Pass mit allen Eintritten per online zu bestellen, dann hat man sich das Schlange stehen gespart.


Sonntag 13. August

Sankt Petersburg – ist eine der schönsten Städte der Welt, Kulturhauptstadt Russlands. Die Stadt wurde von Peter I im Mai 1703 als Vorposten an den Ufern der Newa gegründet. Lange Zeit blieb St .Petersburg die Hauptstadt des Russischen Reiches. Seit ihrer Gründung und bis heute ist die Stadt ein Kunst- und Kulturzentrum. St.Petersburg nennt man oft das Venedig des Nordens, weil es auf den Inseln des Deltas der Newa liegt und hat insgesamt 90 Flüsse und Kanäle.Die vielen Grünanlagen und Parks mit herrlich angelegten Blumenrabatten und die vielen Denkmäler berühmter Schriftsteller, Dichter und Musiker sowie andere Persönlichkeiten runden das Bild ab.

 

Heute wird die Stadt erobert, von dem Hotel Camping bis zur Metro war es ein kurzer Weg. Schnell hat man das System überblickt. Karten bzw. Münzen kaufen und dann geht es mit der Rolltreppe sehr tief hinunter, etwas schwindel erregend. Die Züge fahren in kurzen Abständen und wir waren schnell im Mittelpunkt der Stadt. Wie immer machten wir zuerst eine Rundfahrt mit dem Touristenbus. So kamen wir gut zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ich werde natürlich nicht alle hier erwähnen und beschreiben, das kann man alles viel ausführlicher in einem Reiseführer nachlesen.

Bemerkenswert ist der Moskauer Bahnhof, 1851 fuhr von diesem Bahnhof der erste Zug nach Moskau. Die Fassade ist im Stil der italienischen Renaissance gestaltet, sieht man von den Uhrtürmchen in der Mitte ab.

Vor dem Bahnhof der Platz des Aufstands, in der Mitte erhebt sich ein 34 m hoher Obelisk, der 1985 errichtet wurde. Als Gegenpart zur 4,5 km entfernten Admiralität markiert er das Ende der Newski Perspektive.

Es ist die “ Straße “ überhaupt.

Der 4,5 km lange Newski Prospekt bildet auf seiner ganzen Länge das pulsierende Zentrum – wobei der breitere Mittelabschnitt der prächtigste und lebhafteste ist. Hier stehen Kaufhäuser und Ladenpassagen, hier ballen sich teure Hotels, Restaurants, Kinos und kleinere Läden mit erlesenem Angebot von Souvenirs. Nicht zu vergessen die 4 Metrostationen.

Von hier ein Blick in eine Seitenstrasse mit einem Kanal, welche auf einer Seite mit Verkaufsständen voll gestellt ist, erblickt man die Christi-Auferstehungskirche welche im neo russischen Stil erbaut wurde.

 

Die bunte Zwiebelturmkirche, die Türme wie vom Zuckerbäcker, fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde 1887-1907 errichtet.Der Anlass für den Bau war das Attentat auf Zar Alexander II, der hier 1881 durch eine Bombe getötet wurde.

Die Farborgie der Emaille Kuppeln findet im inneren der Kirche die Fortsetzung.Die Wände sind komplett mit Mosaiken ausgekleidet. Der Südliche Ikonenschrein wurde aus den Halbedelsteinen rosa Rhodonit. Porphyr und Jaspis gefertigt und zeigt “Die Auferstehung Christi”.             Die Kirche ist ein Einzigartiges Museum für Mosaikkunst.

 

 

Steht man auf dem Schloßplatz vor dem Winterpalast spürt man die riesige Dimension der Stadt.

Seinen Namen erhielt der Schloßplatz erst in Mitte des 18.Jh., als an dessen Nordseite, am Newa-Ufer , der Winterpalast, die Hauptresidenz der russischen Zaren von 1763 bis 1917, errichtet wurde.

Der Winterpalast, dieses riesige Bauwerk von atemberaubender Schönheit, ist ein bedeutendes Denkmal des russischen Barock. Heute ist der Palast eines der fünf Gebäude der Eremitage, die sich auf dem Schloßplatz befinden. Für Kunstfreunde ist die Eremitage schon Grund alleine nach Petersburg zu kommen, westeuropäische Gemälde hängen hier dicht an dicht. Die Eremitage ist weit mehr als nur ein mit Kunstschätzen üppig bestücktes Museum.

Eine Kutschfahrt wie zur Zarenzeit.

Die Peter und Paul Festung entstand auf der Hasen-Insel, die den Kern der künftigen Stadt bildete. Ihren Namen hat die Festung der auf dem Festungsgelände erbauten Peter und Paul Kathedrale zu verdanken. Über eine hölzerne Brücke kommen wir durch das Johannistor in die Festung. Auf einem Holzpfahl im Wasser ist ein Kleines Häschen gesetzt, welchen an den Namen der Insel erinnert.

Die Hauptdominate der Festung ist die Kathedrale mit ihrer Glockenstube, wo 35 Glocken ein ungewöhnliches Glockenspiel abgeben. Weithin leuchtet der 122,5 Meter hohe Glockenturm mit einer vergoldeten Turmspitze, gekrönt mit einer Wetterfahne in Form einer Engelsfigur.Es gäbe noch vieles zu berichten, aber nun lasse ich Bilder für sich sprechen.


Montag 14.August

Unser neuer Tag in St. Petersburg beginnt an der Metro. Heute müssen wir einmal umsteigen und dann weiter mit dem Bus zu dem Vorort “Zarskoje Selo”als Zarenresidenz ist vor allem mit Elisabeth Petrowna und Katharina II verbunden. Hier befindet sich der Katharinen-Palast mit den vielen vergoldenen Kuppel der Palastkirche sieht man schon von weitem. Der weite Ehrenhof, den der Halbkreis des Gebäude abschließt, bringt die Gesamtkonstruktion voll zur Geltung. Die Schmiedeeisernen Gittertore mit vergoldeten

Ornamenten sind eine Sehenswürdigkeit für sich. Im Palast befindet sich das berühmte Bernsteinzimmer und die anderen prunkvollen Räume hätten wir gerne gesehen, aber sich in eine ca 2 km langen Reihe anstellen wollten wir nicht. zumal wir mit einem Besucher gesprochen hatten,der schon 4 Stunden dort steht und noch nicht annähernd am Eingang zum Palast war.

Vom Palast gerade vor uns bietet sich das Panorama des Katharinenparks. der sich zwischen dem Palast , den Kaskaden Teichen und den großen Teichen.

Die Allee des Parks verbindet den Palast mit dem Pavillon “ Eremitage”.

Der Park ist symmetrisch angelegt, strenge Anordnung der Alleen, Bühnen, Pavillons und Skulpturen und die Blumenpracht ist eine Augenweide. Hier kann man sich Stunden aufhalten.

 

Zurück mit Bus und Metro verbummelten wir die restliche Zeit am Newskij- Prospekt, der Straße im pulsierendem Zentrum, auch hier hatten wir noch nicht alles gesehen. Somit ging ein beeindruckender Besuch zu Ende.

Außer Kunst und Kultur kam der Spaß nicht zu kurz…….

Morgen, den 15. August werden wir St. Petersburg verlassen.

 

Estland 2017

Baltikum 3. Fortsetzung

Tartu

Dienstag 8.August 2017

Stellplatz Karlova Habor GPS N 58° 22’ 5” E 26° 44’ 44”

Die Sonne begrüßte uns am Morgen und es versprach ein schöner Tag zu werden.

Unser heutiges Ziel ist Tartu in Estland.

Es war eine sehr schöne Fahrt, nicht nur das uns die Sonne begleitete auch die Strecke, wir fuhren 165 km durch Landschaft auf guten Strassen. Heute war das Bild der Lanschaft fast das Gegenteil von Gestern. Wir fuhren durch wenige Wälder und hatten fast immer einen weiten Blick. Vorbei an lichten, kleinen Birkenwälder, an Seen und kleine Teiche, nicht fehlen dürfen hier die vielen Fischreiher. Am Strassenrand blühten die Wildblumen in gelb und weiß, weithin leuchteten die Felder von lila Blumen in der Sonne. Die Strasse ging häufig schnurgerade mit einigen Erhebungen und dann hatte man das Gefühl, jetzt fährt man inden Himmel den Wolken entgegen.

Auch auf dieser Strecke waren die wenigen kleinen Orte mit den herrlich blühenden Vorgärten eine Freude diese anzusehen.

In Tartu angekommen war es gerade Mittag, also noch viel Zet für einen Stadtbummel.

Es ist die zweitgrößte Stadt in Estland und eine junge Stadt, eine Universitätsstadt und der Wissenschaften mit einem weltweit guten Ruf.

Die kleine Altstadt steht unter Denkmalschutz. Die meisten Häuser sind im klassizistischem Stil des 19.Jh. gebaut. Eine Ausnahme bildet der im Barockstil gehaltene Turm des Rathauses.

Vor dem Rathaus steht eine Skulptur der “ Küssenden Studenten” welche zum Symbol der geworden ist, hängt mit einer Legende von zwei verliebten Studenten zusammen, die durch die dunklen Straßen der Altstadt spazierten. Lachend und küssend erreichten sie das Rathaus. Es war Herbst und es begann zu regnen. Der junge Mann öffnete seinen Regenschirm und nahm das Mädchen in den Arm.Sie küssen sich innig, ihre Liebe reichte bis zum Himmel. Das Mädchen wünschte sich, dass dies immer so möge. Plötzlich traf sie aus dem Himmel ein blauer Blitz und das Pärchen versteinerte. Seitdem stehen sie auf dem Rathausplatz und öffnen die Herzen der Passanten der Liebe und ihre Lippen den Küssen. Jedesmal wenn es regnet fällt vom Regenschirm ein kleines rotes Herz.Diese Herzen erinnern an die wunderschöne Liebesgeschichte. wenn man zum richtigen Augenblick stehen bleibt, fällt ein kleines purpurrotes Herz vor die Füße.

Eine schöne Geschichte und ich liebe Legenden. Immer wenn ich eine höre oder lese, muss ich diese aufschreiben.


Narva

Mittwoch 9. + 10. August 2017

Heute ist vorerst unsere letzte Route in Estland. Wir wollten nach Narva und von dort über die Grenze nach Russland -St.Petersburg.

Hannelore hatte die Idee zu einem Badeort am Meer, 16 km von Narva entfernt zu fahren.

Leider gab es dort für und keine Übernachtungsmöglichkeit. Frei stehen war überall verboten. In meinem Navi wurde ein Campingplatz angezeigt in Laagna, einige km zurück und leider nicht am Meer. Angekommen, eine traumhafte Alternativ. Der Platz in einem Parkähnlichem Gelände am See. Für Hannelore sogar ein Hallenbad, Glück muss man haben. Hier ist es so schön, dass wir gleich zwei Tage geblieben sind.

Morgen geht es dann die 165 km nach St.Petersburg.

Litauen 2017

Baltikum  2. Fortzetzung

Rumsziska

Mittwoch 2. August 2017

Stellplatz am Museum N 54° 51’ 58,1″   E 24° 12’ 06,4″

 

Gestern bei der Ankunft hat es stark geregnet und die Besichtigung den Freilichtmuseum verschoben wir auf den nächsten Tag, also heute, mit der Hoffnung dass die Sonne scheint, so war es dann auch.

Die weitläufige Museumsanlage gibt einen Überblick über das frühere Leben in Litauen.Traditionelle Bauernhäuser, ja ein Ganzer Dorfplatz, Kirchen, Windmühle wurde abgetragen und in dem Park wieder aufgebaut. in den bunten Häusern um den Marktplatz befinden sich unter anderem einige Handwerksläden, dort kann man natürlich auch Souvenirs kaufen. Einige der Bauernhäuser waren noch bewohnt aber man konnte trotzdem im Garten herum spazieren.


Kaunas

2.August

City Camping N 54°-56’-03   E 23°-55’-04

 

Nach unserem Besuch im Museum hatten wir nur noch eine eine kurze Fahrt bis Kaunas .

Der Platz war leicht gefunden und nach der Anmeldung holten wir gleich alle Information für die Stadtbesichtigung. Der Bus hielt direkt vor dem Eingang und los ging es. Uns Häuslich niederlassen konnten wir später auch noch. Wir sollten an einem Einkaufzentrum wieder aussteigen, dies war auch nicht zu übersehen und von da waren es nur wenige Meter bis zur Burg. Diese steht an der Mündung der Memel und Neris und wurde im XVI Jh. erbaut um die Angriffe de Kreuzritter abzuwehren. Heute ist eine große Grünanlage um die Burg und erstreckt sich bis zum Fluß. Der Burghof dient auch als Freilicht Theater.

Erwähnen möchte ich auch die St. Apostel Peter und Paul Kathedrale. Es ist eine gotische Kirche im Baustil einer Basilika und das größte sakrale Bauwerk in Litauen. Obwohl im XV Jh. erbaut und in den vielen Jahren der Rekonstruktionen findet man heute Elemente der Renaissance, Barock,Klassismus, Neugotik, Neubarock und hat immer noch Ecken welche einer Renovierung bedarf. So fanden wir auch eine Kirche von innen sehr beschädigt und im Gespräch mit einem Mönch erfuhren wir dass noch mindestens 5 Jahre Renovierungsarbeiten geplant sind.

Weiter ging es zum Rathaus, auch der “Weiße Schwan” genannt. Im Jahre 1542 wurde das Rathaus gebaut und man findet viele Merkmale unterschiedlicher Baustile.

Als Abschluß schlenderten wir noch die lange Vilnius Straße entlang, sie ist die schönste Straße der Altstadt und nur für Fußgänger. Hier findet man noch gut erhaltene Häuser aus dem XVI Jh., einige wurden auch sehr schön renoviert. Hier hat man in den vielen Reataurant die Gelegenheit sich von dem bisherigen Fußmarsch zu erholen.

Wir haben uns nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten angesehen. In Kaunas könnte man sich noch viel mehr ansehen, eben auch außerhalb der Altstadt. Kaunas gilt als grüne Stadt, allein mit der Fülle von Parks und Grünflächen sind ein aktiver Zeitvertreib.

Da sind wir auch schon am wichtigen Punkt angekommen. Wir haben zwar 3 Monate für unsere Baltikum Reise geplant und können mit unserem Besuch nur immer einen Überblick verschaffen.


Trakai und Vilnius

Donnerstag 3. August 2017

Camping Vilnius City N 54°-40’-40    E 25°-13’-33

Unser Endziel ist Vilnius. Heute haben wir noch einen Zwischenstopp in Trakai.

Hier wollen wir uns die bekannte Trakaier Inselburg aus dem 14.-15. Jh. ansehen.

Galves See – ist die einzige Festung ihrer Art in Osteuropa. In der Vergangenheit wurde die Festung häufig zerstört und nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Festung ein interessanten historisches Museum. Die berühmte Wasserburg ist über zwei Brücken zu erreichen. Trakai ist ein geschichtlicher interessanter Ort, hier leben noch einige “Karäer”, sie gehören einer altgläubigen jüdischen Glaubensrichtung an und bewahren bis heute als kleine ethnische Minderheit Litauens ihre Kultur und Sprache, leben hier in den typischen Holzhäusern, die mit der Giebelseite zur Straße hin stehen.

Da wir im Urlaub natürlich auch der gemütlichen Einkehr in einem Restaurant nicht abgeneigt sind, fiel unsere Entscheidung auf ein Restaurant an der Promenade mit Blick auf die Burg, also erste Reihe.wir bestellten uns etwas zu trinken und ich mir einen Salatteller. Die Getränke bringen war schon schwierig, wurde zweimal nachgefragt. Dann kam mein Salat, mein Magen hörte sofort auf zu knurren, gebracht wurden zwei Blätter Salat, drei kleine Scheiben Tomaten,ein Stück Feta Käse und drei Löffel Shrimpscreme auf einem großen Teller für 7,50 €. Also was soll der Geiz, wir saßen schön im Sonnenschein,konnten dem Kampf der Enten zu schauen und als Höhepunkt zog eine Schwanfamilie vorbei.So gestärkt !!!!!! konnten wir die 25 km weiter nach Vilnius fahren.

Wir fanden den Platz sofort, großzügig angelegt und für heute war Feierabend. Jetzt wurde erstmal der Grill angemacht für unser Abendbrot.


Vilnius

Freitag 4. August 2017

City Camping GPS N 54° 40’ 40” E 25° 13’ 33”

 

Gestern angekommen und eine ruhige Nacht gehabt brechen wir nun zu unsere Stadtbesichtigung auf. Ein Fußmarsch bis zur elektrischen Tram, etwas älteres Modell brachte uns bis zum Busbahnhof, ein großer Platz, ein Rondell, hier war Endstation.

Wohin nun, diesmal hatten wir Schwierigkeit uns zu orientieren.Wir haben junge Leute gefragt, irgendwie verständlich gemacht, Karte gezeigt, aber ohne Ergebnis. Leider diese Unwissenheit, oder Desinteresse gemischt mit Sturheit konnten wir nun häufiger erleben, sogar in der Touristen Info. Hannelore kam auf die Idee ein Taxi zu nehmen, der muß doch wissen, wo das Rathaus ist. Bingo, er wusste es und brachte uns hin und wir bezahlten einen zu hohen Preis, obwohl dieser vorher ausgehandelt war. Aber wir hatten es nicht passend und bekamen einfach weniger Wechselgeld zurück. Abhaken – Lehrgeld, jetzt immer Kleingeld dabei.

Zunächst ist eine kurze geschichtliche Information wichtig. Vilnius gilt als Stadt der 100 Kirchen, von denen alleine 40 aus den unterschiedlichen Epochen in der Altstadt stehen.Die älteste ist die Nikolai Kirche aus dem 14. Jh.Vilnius hat viel alte, geschichtsträchtige Substanz in die Gegenwart gerettet, dass die UNESCO gleich die gesamte Altstadt zum Kulturerbe erhoben hat.

Als erstes fuhren wir mit dem Touristenbus, mehr als 2 Stunden. Dieser fuhr Ziele an, welche auch am Rande der Stadt gelegen, Aber jetzt wussten wir was zu besichtigen ist, denn alles geht nicht.

Der Rathausplatz mit dem beeindruckendem alten Rathaus, dass Ende 14.Jh. errichtet wurde, Hier befindet sich auch die Information.  Unser Weg führte uns zum letzten erhaltenen Stadttor, dem Tor der Morgenröte mit seiner fresken verzierten Renaissanc Fassade. Durch das Tor gehend kommt man zu die orthodoxe Heiliggeist Kirche mit ihrer reichen Ausstattung. Mehrmals wurde die Kirche umgebaut und im Jahre 1873 erhielt die Kirche die äußere Gestalt, die bis heute erhalten geblieben ist.

Beeindruckend ist die Kathedrale von Vilnius, das wichtigste Gotteshaus Litauens. Interessant ist die einem griechischen Tempel ähnelnde Fassade sowie der nach italienischem Vorbild separat stehende Glockenturm.

Nach soviel Kultur und Geschichte wollten wir uns erstmal erholen und etwas essen,bevor die letzte Kirche besichtigt wurde. Gleich neben dieser Kirche war eine Restauration mit Terrasse und wir konnten von hier das Treiben von zwei Hochzeiten beobachten. Wir wählten aus der Speisekarte die gegrillten Hähnchenfilet mit Pommes und die Getränke,Alles kam recht zügig und wir hätten es eigentlich ahnen können, erste Reihe.

Das bild uf der Karte war stark vergrößert und unsere Portion stark verkleinert, sehr übersichtlich. Dafür war das Geschehen der Hochzeiten interessant. Ausgeruht wollten wir weiter und fragten nach dem WC. Warum ich das erwähne, nun die Bedienung sagte, sie würde mir einen Plan bringen. Ich war irritiert, eine Toilette kann man doch auch ohne Plan finden. Die Bedienung brachte mir den Plan und erklärte diesen. Also 5 Häuser weiter Richtung Rathausplatz, dann in das Haus “ Dirty Duck” gehen und im 2. Stock werden wir das WC finden. Also eilig darf man es nicht haben. Nun konnten wir uns auf den langen Weg zurück zum Womo machen.

Noch einige Bilder welche v0m Prunk in den Kirchen


Samstag 5.August 2017

Europa Park GPS N 54° 9’ 31,6”  E 25° 21’ 11,3” ( kann man Übernachten)

 

Der Park liegt nur ca 30 Km Von Vilnius entfernt. Man versteht sich als Museum im Zentrum von Europa Und kann hier weitläufig verschiedene Kunstwerke und Skulpturen in freier Natur genießen. Wir aber wollten zum tatsächlichen Mittelpunkt von Europa. Hier war ein kleiner Parkplatz am Rande von einem sehr schönen Golfplatz.

GPS N 54° 54’ 28,6” E 25° 19’ 14” hier haben 3 Womos Platz und haben eine ruhige nacht verbracht.

Von hier war es ein kurzer Weg zum “ Mittelpunkt ” welcher mit einer Säule auf einem Gepflasterten Rondel mit dem Motiv der Windrose kennzeichnete diesen Punkt.

Anschließend gingen wir zur Information und dort wurde uns eine Urkunde von unserem Besuch überreicht. Natür haben wir uns auch im Gästebuch eingetragen.


Aglona

Sonntag 6. August 2017

GPS N 56° 7’ 29”  E 27° ‘ 47” Parkplatz
freie Übernachtung gegenüber am See

 

In Aglona wollten wir uns die Basilika ansehen und die heilige Quelle besuchen, sonst gibt es nichts in diesem Ort.

Auf unserer Route fuhren wir durch Daugavpils – zweitgrößte Stadt des Landes, Tor zur malerischen Seen Platte von Lagate. Viel Sehenswürdigkeiten hat die Stadt nicht zu bieten, außer 2 sehr interessante Gotteshäuser, nah beieinander. Hervorzuheben ist die russisch-orthodoxe Boris und Gleba Kirche mit ihren märchenhaften goldenen Zwiebeltürmen. Auch das Inneren der Kirche ist sehenswert.

 

Weiter auf die 13 erreichen wir Aglona – Geistliches Zentrum der in Lettland lebenden Katholiken und eine bedeutende Pilgerstätte. Die Basilika im Barockstil errichtete Gotteshaus ist prachtvoll gestaltet. Der Altar wirkt wie eine große Bühne. Auf dem Platz, auf dem das Gotteshaus errichtet ist, soll vor Jahrhunderten eine Marienerscheinung gegeben haben.

Das weitläufige Gelände ist mit einer Mauer umgeben und grenzt an einem See der Seenplatte. Im Kirchenladen konnten wir eine 2 Liter Flasche mit Bild von der Basilika kaufen und diese am Brunnen füllen. Wir mußten nur den anderen Besucher mit Flaschen oder Kanister in den Händen hinterher laufen und wir kamen zur Quelle. Das Wasser, Wissenschaftlich erwiesen, soll eine gute Heilung von Entzündungen und vielen anderen Krankheiten haben. mal sehen was die 2 Liter bewirken.

Gegenüber am See haben wir Übernachtet und der Sonnenuntergang war eine Belohnung für diesen Tag. Man hat schon so viele Sonnenuntergänge gesehen, aber immer wieder faszinierend.


Aluksne

Montag 7. August 2017

Camping GPS N 57° 26’ 16,2”  E 27° 6’ 18,7”

Adresse : Ezermalas 44 ( etwas schwer zu finden)

Wir waren schnell wieder auf die 13, eine gut ausgebaute Strasse. Schnurgerade führte diese durch Mischwald. Zwischendurch trat der Wald in den Hintergrund und gab den Blick über Wiesen und Felder frei.Vereinzelt durch fuhren wir kleine, blitzsaubere Dörfer mit bunten Holzhäusern und blühenden Vorgärten. Selbst eine Ansammlung von fünf Häusern hatte seinen eigenen Dorfnamen. Dieses Bild wechselte sich ab und wir fuhren 186 km durch Landschaft.

Die Straße war meistens gut bis auf die Baustellen mit viel Schotter und Ampelregelung, aber bald sind diese auch gut. Auch einige km Straße mit altem Belag fuhren wir, nun einen großen Unterschied zur Baustelle Strecke war das nicht.

Insgesamt war es eine schöne Fahrt auf guter Straße und schöner Landschaft.

Wir waren schon früh auf den idyllischen Campingplatz direkt am Seeufer. Einige Hütten waren auf dem großzügigen Platz verstreut, Toilette und Dusche auch in einer kleinen Hütte untergebracht. Selbst für die Entsorgung der Womo Toilette war ein Plumpsklo in einer Spitzhütte. Heute ist ein Schreibtag in schöner Umgebung.

Wenn die Fischer gegen Abend zurück sind, werden wir von dem Fang auch was abbekommen.

Polen 2017

Baltikum 2017  1.Fortsetzung

Posen

Camping Malta GPS N 52°-24’-12 E 16°-59’-04

Dienstag 25.Juli 2017

 

Heute geht es weiter nach Posen.

Wir wählten die Autobahn bei dem starken Regen und sehr schlechter Sicht.

In Posen haben wir den sehr schönen Campingplatz am Maltasee gefunden und warteten jetzt auf schöneres Wetter.

Mittwoch 26.Juli 2017

Heute hatte der Wettergott ein Einsehen und sorgte für einen schönen Tag. Vom Platz bis zur Haltestelle der Schmalspurbahn, angetrieben von einer Dampflok, war es ein kurzer Fußmarsch durch den Wald.

Weiter ging es dann mit dem Bus. Als erstes besuchten wir die Dominsel. Der Posener Dom, die Erzbischhöfliche St.-Peter-und-Paul Kathedrale ist die Bischofskirche des Erzbistums Posen und ein bedeutendes Baudenkmal.

Auch die anderen Kirchen waren sehenswert. Besichtigung macht hungrig und wir entdeckten ein kleines Garten- Kaffee.

Weiter ging es dann Richtung Altstadt, dort sieht man Geschichte pur. Zuerst sahen wir das Rathaus- es zählt zu den architektonischen Perlen des 16. Jahrhundert.

Im Inneren befindet sich die sog. Große Halle mit einem reich geschmückten Renaissance Gewölbe. Heutzutage befindet sich dort das Stadtmuseum.

Täglich um 12 Uhr erscheinen auf dem Rathausturm zwei blecherne Ziegenböcke, die12 Mal gegeneinander stoßen.

 

Dazu gibt es natürlich eine Legende.

Als das Rathaus nach einem großen Brand wieder aufgebaut wurde,beschloss man, am Turm eine Turmuhr anzubringen. Dieses Ereigniss sollte mit einem rauschenden Festmahl gefeiert werden, zu den wichtige Persönlichkeiten geladen wurden.Das Hauptgericht sollte ein Rehbraten sein, den der kleine küchenjunge Pietreck zubereiten sollte. in dieser Zeit passierte auf dem Markt jedoch so viel interessante Dinge, dass der Küchenjunge beschloss, den Braten für einen Moment sich selbst zu überlassen, um einige Attraktionen zu erhaschen. Leider fiel der Braten ins Feuer und verkohlte. Der erschrockene Junge rannte auf nahe Wiese, wo die Tiere der Einwohner weideten, packte sich zwei Ziegenböcke und zerrte diese mit Gewalt in die Rathausküche. Die Ziegenböcke, die ihr nahes Ende fühlten, rissen sich von dem Jungen los und flohen auf den Rathausturm. Dort begannen sich sich vor den Augen der versammelten Menge mit den Hörnern zu stoßen. Der Anblick der kämpfenden Ziegen amüsierte den Bürgermeister und alle Gäste so sehr, dass sie dem Küchenjunge seine Schuld vergaben und den Uhrmacher beauftragten, einen speziellen Mechanismus zu bauen, die jeden Tag die aus Metall gebildeten Ziegenböcke in der Uhr in Bewegung setzen würde. Seit jener Zeit erscheint täglich genau um die Mittagszeit zwei aneinander stoßende Ziegenböcke.

Am Rathaus schloss sich der große Marktplatz an, eingerahmt von bunten Giebelhäusern mit charakteristischen Laubengängen wo einst das kaufmännische

Leben regierte. Auf manchen Häusern kann man noch immer alte Handelszeichen der Krämer finden.

Im Schloss der Familie Gòrka – ein prachtvolles Renaissance Gebäude befindet sich heute ein Museum.

St.Stanislaus Pfarrkirche – eine monumentale Barockkirche. Im Inneren befindet sich u.a. eine berühmte Orgel aus dem 19.Jh. Die Orgel setzt sich aus über 2600 Pfeifen zusammen.

Nur um einige Sehenswürdigkeiten zu nennen.


Warschau

Stellplatz N 52°-11’-30 E 20°-58’-48 Ein Parkplatz von einem Aotohaus.

Donnerstag 27.Juli 2017

Der Himmel hatte mal wieder seine Schleusen geöffnet und auch diesmal nahmen wir lieber wieder die Autobahn.

Nachdem wir unseren Stellplatz gefunden haben, gingen wir sofort los um einen ersten Eindruck von Warschau zu bekommen.

Mit dem Bus fuhren wir bis zum Bahnhof. wir waren überrascht, die modernen Hochhäuser mit Glasfassaden fügten sich harmonisch mit den alten historischen Bauten ins Bild.

Der Kultur- und Wissenschaftspalast ist ein touristischer Höhepunkt. Im 30 Stockwerk in 144 Meter Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform. Nocheinmal einen Rundgang durch den schön angelegten Park mit vielen Bänken und dann ging es zurück zum Womo.

Freitag 28.Juli 2017

Die Bushaltestelle kannten wir ja schon und nun nahmen wir die Linie, welche und direkt bis zur Altstadt brachte. Von hier waren es wenige Schritte bis zum Schloßplatz. Hier wartete eine Bimmelbahn, so eine Bahn lieben wir und haben schon in vielen Städten auf unseren Reisen schöne Rundfahrten damit gemacht.

So auch heute, die Bahn fuhr weitläufig um die Altstadt herum und wir sahen einige Sehenswürdigkeiten weiche wir zu Fuß nicht erkundet hätten.

Anschließend begannen wir unsere Erkundigungen vom Schloßplatz aus.

Dieser liegt direkt vor der Vorderseite vom Königsschloß, zentral steht hier die 22 Meter hohe Sigismundsäule. Die Altstadt ist als ältestes Stadtteil das historische Zentrum von Warschau. Diese wurde im zweiten Weltkrieg zu etwa 90% zerstört, jedoch danach nach alten Plänen und Bildern wieder so aufgebaut, dass man nicht bemerkt, dass hier die meisten Gebäude restauriert wurden. So fühlte man in eine frühere Zeit 13. Jh. zurückversetzt und konnten die besondere Atmosphäre in den Gassen erleben.

Im Mittelpunkt der Altstadt liegt der wunderschöne Marktplatz mit seinen vielen Restaurant, umgeben von vier Häuser Seiten und diese tragen noch heute die Namen der früheren Bewohner. Die Restaurant laden förmlich zu einer Pause ein und das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Maler und kleine Kunstgewerbe Stände mit ihrer Ware und Musiker halten sich in der Mitte des Platzes auf. Zwischendurch überquert auch mal eine Pferdekutsche mit Touristen den Platz.

Gut gestärkt konnten wir unser nächstes Ziel ansteuern. Mit dem Bus fuhren wir zum Jüdischen Zentrum. Auf einen geführten Rundgang von 3 Stunden haben wir dann aber verzichtet und nur am Denkmal der Ghettohelden innegehalten.

Nach den vielen Eindrücken fuhren wir wieder zum Womo und kaum angekommen ging das Unwetter los, Gewitter, Regen und Hagel, Glück gehabt.


Kruszyniany

Stellplatz am Friedhof N 53°-10’-37,7 E 023°-48’-59,7

Samstag 29.Juli 2017

Ein Dorf der Tartaren. Dort haben wir ein altes Anwesen einer Tartaren Familie besucht, es sollte uns ein Gefühl aus der vergangenen Zeit vermitteln. Alles sehr liebevoll restauriert und dekoriert. Auch ein sehr gemütliches Restaurant war auch auf diesem Anwesen.

Fährt man weiter durch das Dort kommt man einer Moschee aus Holz, diese wurde natürlich auch besichtigt, leider wurde der Vortrag in polnisch gehalten. Auf der anderen Strassenseite hat dann der Komerz zugeschlagen unter dem Motto: Der Argotoutismus bietet ihnen eine einzigartige Atmosphäre des Polnischen Orient.

Das heißt, ein rustikales Ausflugrestaurat mit großem Angebot und auf dem Gelände viel Touristen Trubel. Auch wir haben und hier bei Kaffee und Kuchen gestärkt.

Anschließend haben wir noch die Geschichte des Dorfes erkundet. Die Tartaren kamen auf dem damaligen sogenannten Tartarenweg nach Kruszyniany und auch in anderen Dörfern der Umgebung. Kruszyniany ist einer der ältesten Orte des Islams in Polen und kann an die ersten Tartaren die hier voor 300 Jahren lebten erinnern.

Jetzt leben nur noch wenige Tartaren hier, aber der Ort hat wegen seiner funktionierenden Moschee und dem Friedhof eine sehr wichtige Bedeutung. Es ist nicht nur die Verbindung mit der Regilion sondern auch mit der Symbolik der Geschichte. Es gibt noch einige weitere Tartaren Orte in naher Umgebung und dank des Tourismus kommt hier der Aufschwung.

Es war ein spannender Tag und die Zeit verging im Flug. Unser nächstes Ziel war zu weit, also beschlossen wir hier am Waldrand mit Blick auf den Friedhof zu übernachten.


Wigry

Campingplatz N 54°-4’-10 E 23°-5’-3

Sonntag 30.Juli 2017

Der Tag begann mit Sonnenschein und wir hatten bis Wigry 178 km vorwiegend Landstrasse. Die Aussicht auf Landstrasse zu fahren hat seinen Schrecken verloren, denn diese sind heute gut ausgebaut.Die Strasse führte uns duch Wälder an Wiesen und Felder vorbei, häufig schnurgeraade mit weitem Blick auf dem Horizont.

Wir fuhren durch einige hübsche kleine Dörfer, in den Vorgärten leuchtete eine bunte Blumenpracht im Sonnenschein. Sonntags sind in den kleinen Orten die Läden geöffnet und wir parkten vor der Kirche. Die Messe war aus und der Pastor kam heraus und segnete die Autos auf dem Parkplatz. Weiter ging es mit dieser ruhigen Fahrt, Geschwindigkeitsbegrenzung und schöne Musik, dass past zusammen.

Wigry ist ein See Gebiet im Nordosten Polens. Wir fanden den kleinen, feinen Campingplatz, sehr ruhig und es gibt ein offenes Restaurant mit einfachen, leckeren Speisen. Nur wenige Schritte entfernt ist eine große Klosteranlage. Bei der Standortwahl ihrer Klöster sagte man den Mönchen schon immer ein gutes Händchen nach. In dieser herrlichen Landschaft mitten im Wigry Nationalpark mit über Seen, liegt auf einer Erhöhung das Kloster der Kamaldulenser.Der Katholische Eremiten-Orden gründete hier 1694 eins von insgesamt 12 Klöster in Polen. Auf einer Halbinsel, vom Wigry See umschlossen bietet einen traumhaften Blick auf die Landschaft. Die Burg förmige Anlage, im barocken Stil wurde im barocken Stil wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach beschädigt und im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau sind in dem Kloster Unterkünfte und Ein Kulturzentrum untergebracht.

Bedeutenstenser Besucher war Papst Johannes Paul II, der sich hier 1999 für zwei Tage auf seiner Polenreise aufgehalten hat. Die Päpstliche Kapelle, dass von ihm benutzte Apartment und die Bibliothek bilden im unveränderten Zustand, ein kleines Museum.

Zwei Tage verbrachten wir hier in dieser Wunderschönen Umgebung.


Rumziskes

Stellplatz am Freilichtmuseum GPS N 54°-51’-58,1 E 24”-12’-06,4

Dienstag 1. August 2017

 

An den Vergangenen Tagen blinkte das Symbol Öl auf und die Meldung Motoröl wechseln wurde angezeigt.Lange wollte ich damit nicht mehr fahren und die Wirtin vom Platz machte für mich einen Termin in einer Fiat Werkstatt in Sulwalki aus.

Super Service, Ölwechsel wurde sofort gemacht und weiter ging die Fahrt. Weit bin ich nicht gekommen, trotz Gas geben wurde der Wagen langsamer. Hannelore fuhr zurück und holte den Meister und einen Monteur. Abschleppen war nicht nötig, der Meister fuhr langsam auf Schleichwegen zurück zur Werkstatt. Hier wurde im Motorraum einige Teile ausgebaut um den Fehler zu finden, man war sich nicht sicher was das sein könnte, bis man die 3 Mäuse entdeckte, diese hatten sich dort gemütlich gemacht und mit dem Leben bezahlt und mir einen Ausbau einiger Teile beschert. Endlich ging es weiter und wir fuhren über die Grenze nach Litauen zu unserem Ziel, ein Freilichtmuseum.

Lübbenau

Samstag 22.07 2017

Braunschweig

Ich bin dann mal weg !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Heute treffe ich mich mit Hannelore auf einen Stellplatz in Braunschweig.

Um 15 Uhr kam ich an und Hannelore hatte schon den Kaffee fertig. Jetzt hatten wir erstmal wieder viel zu erzählen und einigten uns über das nächste Ziel – Lübbenau im Spreewald.

Lübbenau

Sonntag 23. Juli 2017

Camping am Schloss – Naturcamp GPS N 51°- 52’ – 16 E 13° – 58’ – 01

Ein großzügiger Campingplatz und nah am Hafen und Schlosspark.

Da wir schon um die Mittagszeit angekommen waren konnten wir schon mal Lübbenau erkunden. Zum Hafen war es keine große Entfernung und wir wollten unser erstes

Erlebnis – Kahn fahren. Leise gleiten die Kähne auf den verzweigten Fluss Läufe der Spree

dahin, fortbewegt vom Fährmann der mit einer Holzstange einem Starken den Kahn abstößt.

So gleitet man nahe am Ufer vorbei. Die Bäume spiegeln sich im Wasser, die Farne hängen über dem Uferrand. Einige Verkaufsstände stehen am Ufer und dort kann man vom Kahn aus, Gurken und Schmalzbrote kaufen zur sofortigen Stärkung. Natürlich Kaffee und andere Getränke auch.

Anschliesend machten wir noch einen Spaziergang durch den Schlosspark, dass war eine Katrastrophe, die Mücken fielen über uns her und wir waren anschließend total zerstochen.

Auch am Abend draußen zu sitzen ging nur vermummt, dass machte keinen Spaß.

Montag 24. Juli

Heute steht eine Radtour auf dem Programm. Unser Ziel ist das Freilichtmuseum in Lehde.

Hier kann man sagen: Willkommen im 19. Jahrhundert, genau in dieser Zeit zurückversetzt fühlt man sich bei einem Besuch. In einer Zeit ohne elektrischen Strom, Fernseher, Waschmaschine und vielem anderen.Das Wasser musste mit Eimern aus dem Fließ geschöpft und die Wäsche in der der Wanne mit Kernseife geschrubbt werden. Die ganze Familie – Großeltern, Vater, Mutter und Kinder teilten sich in einem Raum um zu essen, zu schlafen und auch zu spielen. Herrlich angelegte Bauern Gärten, eine Blütenpracht runden das Bild ab.

Dann fuhren wir weiter auf Waldwegen und mussten unsere Räder immer wieder mal über die Holzbrücken schieben, hier waren dann starke Männer gefragt.

In Lübbenau angekommen fuhren wir nochmal durch die Stadt und dann zum Womo. Der Spreewald ist ein schönes Reiseziel wenn die Mücken nicht wären. Diese Blutsauger freuen sich über jeden Urlauber- mmmmmmmmm lecker Frischfleisch.

Baltikum und St. Petersburg 2017

Baltikum und St.Petersburg

Nun steht die Planung für die nächste Reise. Das Visum für Russland ist beantragt, diese Aufgabe übernimmt ein Reisebüro welches sich darauf spezialisiert hat.

Vor einigen Jahren habe ich das Visum in Eigenregie beantragt, nur mühsam und zeitraubend.

Ende Juli geht es los ohne Zeitlimit. Die Route führt durch Polen, Litauen, Lettland, Estland, jedes für sich ein selbstständiges Land.

Was sie verbindet ist das Wort Baltikum – ein Vier-Länder- Erlebnis.

Eine Reise durch waldreiches Land und einzigartige Küstenlandschaften, entlang der Ostküste der Ostsee, der Bernsteinküste, sowie die Kurische Nehrung.

Die Hauptstädte Warschau, Tallinn, Riga, und Vilnius fehlen natürlich nicht.

Das Glanzvolle Ziel dieser Reise ist St. Petersburg, Russlands “Tor in den Westen”.

Italien 2017

Der erste Teil von Italien ist geschrieben unter Anreise nach Griechenland.

Ancona

Mittwoch 15.März 2017

Pünktlich kam die Fähre an und die Entladung begann, wir waren fast die letzten. Hannelore musste viel rangieren um wieder aus dieser Lücke zu kommen und sie hat ein kürzeres Mobil. Als ich das sah habe ich mich geweigert ohne etwas zu sehen rückwärts zu fahren. Einer von den Mitarbeitern fuhr mit Hilfe von zwei Kollegen mein Mobil aus dieser Lücke, der Rest war dann einfach und man winkte uns noch zum Abschied zu. Für eine weiter Fahrt war es jetzt schon zu spät und wir übernachteten im Hafen, dass kannten wir ja schon.


Rom

Donnerstag 16. März 2017

Stellplatz: Area di Sosta LGP   N 41°-52′-31  E 12°-33′-19

Hier war ich schon 2015 schon einmal und ich kann diesen Platz sehr empfehlen. Alles vorhanden was man braucht und ein Campingplatz hat nicht mehr. Personal sehr freundlich. Die Bus Haltestelle gegenüber , bis zum Centrum. Wifi frei, Super

Die Fahrt nach Rom war landschaftlich zwar abwechslungsreich aber nicht spektakulär und so nahmen wir für die letzten km die Autobahn. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem immer überfüllten Bus ins Centrum. Überfüllt heißt hier, es wird solange geschoben bis wirklich keiner mehr Platz hatte, umfallen konnte man nicht.

Wie immer machten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus und verschafften uns einen Überblick.

 

Der  Trevi – Brunnen belebt mit seinem Rauschen: ein barockes Bühnenbild,das nach einem Spaziergang durch enge Gassen sich plötzlich vor dem überraschten Blick öffnet. Ein Foto ist ein Muss.

Am Ende der Via dei Fori Impera erhebt sich eines der grössten und erhabensten Wunder der römischen Kultur: das COLOSSEUM. Dieses riesige Amphitheater, dessen gewaltige Reste immer noch seinen alten Glanz ahnen lassen. Noch heute, nach vielen Jahrhundert, ist das Colosseum der Stolz Roms und Gegenstand der Bewunderung des Besuchers.

Der Konstantins-Bogen, erbaut vom römischen Senat zur Erinnerung an den Sieg Konstantins über Maxentius.

Das Forum Romanum. Hier spielte sich das öffentliche Leben der Stadt ab. Mit dem Namen Forum  Romanum wird die Gesamtheit der Baudenkmäler bezeichnet, deren Überreste zwischen dem Kapitol, den Kaiserforen, dem Colosseum und dem Palatin liegen.

Natürlich muss man auch einmal auf die „spanische Treppe gesessen haben.

Von der hohen Terrasse aus genießt man einen herrlichen Blick. In der Ferne sieht man St. Peter und den Vatikan, über die die Kuppel von Michelangelo emporragt.

Die Treppe von Piazza di Spagna und die Kirche Trinità dei Monti – im Vordergrund der Brunnen Barcaccia 

Der Petersplatz ist der größte Platz Roms. In der Mitte erhebt sich ein 35 m hoher ägyptische Obelisk.

Nach einer Stärkung setzen wir unsere Besichtigungstour  fort. Wir überqueren den Tiber auf der Engelsbrücke. Die Balustraden der Brücke schmücken eine Reihe von Engel. Die Brücke wurde 134 von Hadrian erbaut als Zugang zu seinem Mausoleum. Die Geschichte des Grabmals geht Hand in Hand mit der Geschichte Roms.Wahrscheinlich  im Jahr 403 wurde es stark befestigt und mit der Stadtmauer verbunden, so dass es eine wirkliche Festung und ein Brückenkopf des Tibers wurde.

auch in Rom gibt es wie überall Kleinkünstler und bei einem war ich besonders neugierig: ein Mann ohne Kopf, super, der kann nicht wieder sprechen.

Immer wider ist mir eine Bronzestatue aufgefallen, sie stellt eine Wölfin da und es gibt natürlich auch eine Legende dazu.

Die Kapitolinische Wölfin ist eine Lebensgroße Bronzefigur einer Wölfin, die zwei Kinder “ Romulus“ und „Remus“, die mythischen Gründer der Stadt, säugt. Die Kapitolinische Wölfin wird ebenfalls in der Stadt Siena verehrt. Dort findet man einige dieser Statue.

Ich habe hier nur einige Sehenswürdigkeiten erwähnt es gibt noch viele andere Bedeutende. Auch wenn wir 4 Tage in Rom waren, gesehen haben wir vieles aber eben nicht alles und ich kann sagen Rom ist immer eine Reise wert.

Bevor wir aufbrechen zu unserem nächsten Ziel muss erstmal Hausputz gehalten werden und wie man sieht, kann der auch Spaß machen.


Torrita di Siena

Dienstag 21.März 2017

Stellplatz : N43°-9′-53   E 11°-46′-18

Ich habe mich irritieren lassen von dem Wort Siena, es ist nicht nur die Stadt sondern auch die Kommune mit diesem Namen. Der Ort mit einem kleinen mittelalterlichem Stadtkern – 54km von Siena entfernt. Da wir eine lange Fahrt hinter uns hatten, war der Platz eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Von hier hat man eine überwältigende Aussicht.


Siena

Mittwoch 22.März 2017

Camping      Colle Verde Siena   N 43°-20′-13  E 11°-19′-53

Der Frühling war in Siena noch nicht angekommen aber bei dem Sonnenschein wurde die Welt jeden Tag bunter. Wir fuhren durch eine liebliche hügelige Landschaft, die Natur erwachte gerade aus ihrem Winterschlaf. Als Kontrast die etwas streng und grob aussehenden Häuser aus Naturstein. Die geradlinigen Zufahrten gesäumt mit Zypressen ist typisch für die Toskana und könnte man auch als Wahrzeichen sehen.

Siena gilt als einer der schönsten Städte der Toskana und Italiens. Auch ich konnte mich dem Charme dieser beschaulichen Stadt nicht entziehen, die in der Zeit stehen geblieben scheint. Rotbraun schimmern die Gebäude in der Sonne, italienische Gotik bestimmt die Architektur. Gelassen und doch sehr lebendig wirkt das historische Zentrum.

Ein bezauberndes Labyrinth umgibt die Piazza del Campo. Die Wirkung ist der Moment, wenn man aus den schattigen Gässchen kommt, sich plötzlich der Blick weitet und wie eine Muschel in der Sonne, hell unter blauem Himmel liegt die Piazza del Campo. Einer der schönsten Plätze.


Monteriggione

23. März         Heute fuhren wir mit dem Bus nach Monteriggione. Die mittelalterliche Festungsanlage des kleinen Städtchen, mit nicht einmal 1000 Einwohnern, ist weithin sichtbar. Zahlreiche Türme reihen sich auf der Ringmauer. Hier findet man keine modernen Gebäude welches das Gesamtbild und seiner einzigartigen Atmosphäre stört. Da die Festung auf dem Berg liegt war der Aufstieg etwas mühsam und nach dem durchschreiten des Torres haben wir uns den Cappuccino redlich verdient.


San Gimignano

24. März      Einen Tag und die Buslinien kennen wir, also fuhren wir zu dem 39 km entfernten Städtchen. Bus fahren ist schön, entspannt kann man die “ Gegend“ betrachten.

San Gimignano mit seiner atemberaubenden  Skyline ist ein beliebtes  Touristen Ziel. Hoch recken sich die Geschlechtertürme der Adelsfamilien von San Gimignano als Statussymbol in den Himmel.

Einer dieser Türme ist ein Museum und kann besichtigt werden, so bekommt man eine Vorstellung wie diese in der damaligen Zeit bewohnt wurden. Die einst 72 Türme blieben auch unter florentinischer Herrschaft stehen. 14 dieser Symbole von Macht, Ehrgeiz und Zwietracht der Adelsfamilien überdauerte Jahrhunderte und sind ein Besuchermagnet von heute.  Eine massive Festungsmauer umschließt die kleine Stadt, die sich bei einem Rundgang bequem erkunden lässt. Dicht gedrängt stehen die Wohnhäuser und repräsentative  Bauten innerhalb der Mauern. Zusammen mit den malerischen Gassen, reizvollen Plätzen und mit  Fresken geschmückten Kirchen zeugen vom einstigen Wohlstand.

Wenn man durch das südliche Stadttor geht kommt man auf die Via San Giovanni. Hier reihen sich Geschäfte mit typischen Keramiken, Leder Bekleidung, Taschen und Spezialitäten der Region aneinander. Vom Parkplatz ist das dass Tor wo man zuerst durchgeht und eigentlich ist es ein Schock, sofort so viel Konsum zu begegnen.


Florenz

Samstag 25. März 2017

Camping:   Area Sosta Camping Florenz  N 43°-45-’56  E 11°-18′ -55

Heute hatten wir nur wenige km bis zum Ziel. Gleich am ersten Tag haben wir uns mit einer Fahrt im Ritscha einen Überblick geschafft um diese später zu Fuß zu erkunden.

Florenz die weltberühmte Metropole der Toskana, verfügt über herrliche Kunstschätze auf engem Raum. Fast unwirklich scheint die Fülle einzigartiger Baudenkmäler im Stile der Gotik und Renaissance, der weltberühmten Musen und Gärten. Florenz  besticht mit unzähligen, einzigartig schönen Kirchen. Meisterwerke wie der Dom oder  Santa Crose zeugen von der bewegten Vergangenheit der Stadt und der herausragenden Florentiner Kunst.  Der Dom Santa Maria del Flore

Als eine der größten Kathedrale des Christentums und architektonisches Wunderwerk, ist der Dom zu Florenz weltberühmt geworden. Mit der prächtigen Kuppel aus der Renaissance und dem freistehenden Glockenturm ist der Duomo eines der florentinischen Wahrzeichen.

Auch der Ponte Vecchio gehört zu den bekannten Wahrzeichen Florenz.

Der Ponte überspannt als älteste Brücke von Florenz den Arno an seiner schmalsten Stelle. Schon im Jahre 1345 war die Brücke so, wie wir sie heute sehen. Auf ihm wurden kleine Häuser errichtet. Seit Jahrhunderten dürfen hier ausschließlich die Goldschmiede von Florenz ihre Produkte anbieten. Noch heute ist die Brücke nur von Fußgänger zu benutzen und man kann ausgiebig die Auslagen betrachten.      Ein Anziehungspunkt ist die imposante von 20 Säulen getragene Loggia des Neuen Marktes, erbaut 1547 -1551. Früher  handeln hier die Händler mit wertvollen Stoffen; Edelsteine und Erzeugnisse der Goldschmiedekunst. Unter den zu allen Seiten hin offenen Arkaden werden heute neben touristischen Andenken und Souvenirs verschiedene Bekleidungsartikel, Schmuck, Leder- und Strohwaren angeboten. An der Südseite des Loggia befindet sich die Fontana del Porcellino ( Schweinchen Brunnen). Eine bronzene Figur des kauernden Wildschwein. Diesem wird eine magische Wirkung zugeschrieben. Besucher, die eine Münze in den Brunnen werfen und die Schnauze des Schweines streicheln, werden in die Stadt am Arno zurückkehren. Der Andrang war groß und man musste sich richtig durch kämpfen. Hannelore hatte es geschafft – ob sie nun wieder komm?

Natürlich dürfen auch die zahlreichen Straßenkünstler nicht im Stadtbild fehlen.


Pisa

Dienstag 28. März 2017

Stellplatz:  N 43°-43′-18   E 10°-25′-12

Die glorreiche See-und Handelsmacht Pisa ist auf Grund ihres schiefen Turmes weltberühmt geworden. Als mittelalterliche Seerepublick erlebt Pisa eine Blütezeit. Verdankt sei den kurzen Weg auf den Arno zum Mittelmeer. In Pisa  ist der Turm des Domes nicht nur schief, zweifellos auch eines der bekanntesten Symbole italienische Kunst,  mit seinen orientalischen Stilelemente. 55 m Höhe hat der Turm,  der sich einige Meter zur Seite neigt und alljährlich beugt er sich um einige bedenkliche Millimeter mehr. Bereits damals im Jahre 1173 während der Bauzeit hatte der schiefe Turm, der Torre Pendente, aufgrund des sandigen Untergrund eine erhebliche Schieflage. In den vergangenen Jahren ist es geglückt, den Publikumsmagnet wieder leicht aufzurichten und so vor dem Umsturz zu bewahren.

Auf der Piazza die Miracoli, dem Platz der Wunder, stehen Turm, das imposante Baptisterium und der herrliche Dom aus weißem Marmor scheinbar unverbunden und zufällig mitten auf der grünen Wiese.

Weltbekannt und viel  besucht ist diese Platz und seit 1987 Weltkulturerbe.


Levanto

Mittwoch  29. März 2017

Camping Aqua Dolce   N 44°-10′-0   E 9°-36′-48

Wieder einmal Sehnsucht nach Wasser und etwas relaxen.  Unsere erste Adresse in Marina di Massa, Camping am Meer. Wir haben den Platz nach den Bildern ausgesucht, super, wir wollten uns jetzt mal Luxus können. Als wir durch die Schranke fuhren blieben wir stehen, bei mir machte sich der Siebte Sinn bemerkbar. Ich wollte mir den Platz ansehen und Hannelore musste mitkommen.  Angekommen wurde uns ein Platz zugeteilt, ich konnte es nicht glauben, gleich neben dem Womo  hätten wir Schrott sortieren können, die Sanitäranlage, wenn es kein Missverständnis war, konnte man abreißen, wäre ein gutes Werk gewesen.  .  Das was wir gesehen haben, hatte keinerlei Ähnlichkeit mit den Bilder auf der Website. Also auf zum Nächsten Platz,  100 km Bergstrecke, die hatte es mal wieder in sich, enger geht es nimmer, vor jeder Kehre wurde gehupt, denn 2  Autos hätten keinen Platz gehabt. Leider habe ich Hannelore unterwegs im Verkehrsgewühl einer Kleinstadt verloren und sie musste sich allein durch kämpfen. Wir sind beide gut angekommen und es war ein schöner Platz, welch ein Trost. zu dem Städtchen sei gesagt. Sehr gemütlich und beschaulich, hier kommt keine Hektik auf.


Baveno  am Lago Maggiore

Samstag  1. April

Camping  Village Parisi  N  45°-54′-43  E 8°-30′-21

Bis hier war bisher unsere weiteste Strecke und wir wählten die Autobahn, mit 24.70 € waren wir dabei. Wir waren die Bergstrecken leid, enge Straßen wollten wir auch nicht mehr und etwas Bequemlichkeit kostet eben. Ein Nachteil hatte es, wir fuhren durch viele Tunnel und von der Landschaft war natürlich nichts zu sehen. Bis zu  Autobahn mussten wir erst einmal wieder 15 km Bergstrecke fahren und ja, wir haben die richtige Entscheidung getroffen.

Es ist ein schöner kleiner Platz mit Blick auf den Lago und die Bergwelt mit ihren weißen Schneespitzen.


Sonntag 2. April

Nachts fing es an zu regnen und Sonntag hatte es sich eingeregnet. Am Nachmittag klärte es auf und die Sonne kam hervor. Pünktlich, ich war gerade mi meinen Reise Tagebuch fertig.


Montag 3. April

Die Sonne stand schon am Himmel und es versprach ein schöner Tag zu werden. Wir wollten eine Bootstour zu zwei Insel im Lago machen.

Zuerst wurde die Insel Bella angesteuert. Im laufe des 16. und 17. Jahrhundert wurde die Insel nach dem Werk der Familie Borromeo  verwandelt. Die Isola Bella beherbergt das barocke Palasmonument in seinem luxuriösen Salons ein unschätzbares Kulturerbe an Kunstwerke.Es liegt neben den barocken, italienischen Garten. Viele kleine Gassen führen zur zweiten  Strasse oberhalb der Promenade.

Angekommen wird man sofort wieder von Verkaufsständen empfangen. Man schaut immer wieder hin, obwohl  das Angebot sehr ähnlich ist.


Isola Pescatori         Diese Insel wurde als nächstes angesteuert. Einst mal eine kleine Fischerinsel, heute ein Besuchermagnet.  Versteckt gelegen, eine Kirche, von außen sehr rustikal umso mehr überraschte das Kirchenschiff. Ein sehr schöner Altar und beeindruckende Deckenfresken.

Die Insel ist ein Geflecht aus malerischen Gassen und Winkeln mit charakteristischen weißen Häusern.  Sie wurde benannt nach der traditionellen Beschäftigung der Einwohner. Auch hier fand man die Verkaufsstände.

 


Dienstag 4. April

Verbania    eine der Städte am Lago mit einem Hafen. Bus fahren ist Pflicht wenn man mit dem Womo unterwegs ist, es sei denn, man ist mutig genug mit dem Fahrrad in Italiens Strassen unterwegs zu sein.

Verbania, ein Garten am See ist das Motto dieser Stadt und in der Tat, nicht nur die Promenade ist ein Blumenmeer unter Palmen. Als Magnet sind die Gärten der Villa Taranto mit seinem Reichtum an den verschiedensten Pflanzenarten.


Donnerstag 6. April

Heute steht eine Bahnfahrt mit dem legendären “ Lago Maggiore Express “ auf dem Programm. Ab Mitte April gibt es diese Tour in Kombination mit eine Schiffstour für die Rückreise.

Die Centovallibahn verbindet Domodossola mit Lorcano. Die Bahn fährt längs des Tales der hundert Täler, eine Reise durch Nostalgie und Romantik. Die Reise führt entlang tiefer Schluchten und Felsspalten, über eindrucksvollen Brücken, durch Kastanienwälder und grünen Wiesen. Die kleinen Bergdörfer an den Hängen und immer wieder die verschneiten Berggipfeln runden das Bild ab. Diese 52 km sind ein Erlebnis. Bewundern kann man nicht nur die Natur, sonder auch die kühne Ingeneurskundt der früheren Zeit bei dem Bau der 83 Brücken und 31 Tunnels, erbaut 1923.


Lorcan0, einmal  hier, wollten wir uns eine kleinen Überblick verschaffen, bevor es mit dem Zug zurück ging. Besonders die Seepromenade mit ihren angrenzenden Anlagen hat es mir angetan. Jetzt im Frühjahr ein leuchtendes Blumenmeer. immer wieder machten wir Pause um unseren Blick über blühende Pracht gleiten zu lassen.

Es gäbe noch sehr viel in Lorcano zu besichtigen und zu erkunden, leider hatten wir nur zwei Stunden Zeit.


Freitag  8. April

Stein am Rhein

Heute verlassen wir Italien und eine wunderschöne Rundreise hat ein Ende. Wir sind im Januar gestartet, haben einen Abstecher nach Seefeld / Tirol gemacht und sind dann an die Westküste Italiens entlang  gefahren bis Ancona. Dort ging es mit der Fähre nach Griechenland. Nach einigen Wochen sind wir von Patras  nach Ancona und dann Richtung Rom. Die Toscana besucht und das letzte Ziel war Lago Maggiore. Diese Reise kann man hier nachlesen und vielleicht auch fahren.

Nun geht es Richtung Heimat und auf dieser Tour gibt es noch einige Zwischenstopps. Der Rheinfall von Schaffhausen wollte ich schon immer mal besuchen.

Stein am Rhein, ein idyllisches Städtchen, hier haben wir übernachtet auf einen gepflegten Stellplatz und sogar  preiswert, für die Schweiz unüblich.

 


Sonntag 10.April

Insel Mainau

Diese Insel zu besuchen ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss, aber mir gefällt sie am besten im Frühjahr, wenn die Natur sich voll entfaltet. es ist eine Explosion der Blüten in ihrer Farbenpracht.

Mit diesen bunten Bilder in der Erinnerung geht es nach Hause.

 

 

 

 

Peloponnes 2017

Methana

Sonntag 19.Febr. 2017

Stellplatz am Fischerhafen    GPS. N 37 – 34′ – 38,7.   E 23 – 23′ – 23,1

Wir verlassen Athen, um diese Stadt ausführlicher kennenzulernen würden wir noch Tage benötigen. Bevor wir zu den Peleponnes fahren, wollen wir noch den Kanal von Korint sehen. Parkplatz  GPS  N 37 – 55′ – 31    E  22 – 59′ – 49

Es ist ein Erlebnis über die Brücke zu gehen und in ca 50 m Tiefe auf einen schnurgeraden Wasserweg zu schauen. Beidseitig ragen die braunen Wände in die Höhe. Heute noch werden die mittelgroßen Schiffe von Schleppern durch den Kanal gezogen. Leider nicht als wir das Bauwerk bewunderten, da fuhr nur ein kleines Boot.

Jetzt ging es weiter nach Methana.

Wir fuhren  eine sehr schöne Strecke, diese führte durch kleine Ortschaften, Zitronen – und Mandarinen Bäume sowie die ersten Blüten anderer Bäume und Sträucher säumten den Weg. Hier trafen wir den Frühling. Eine hochgelegene Küstenstraßen mit wunderbaren Aussichten führte uns zu unserem Ziel. Der kleine Ort hat ein großes Schwefelbecken, leider war die Anlage geschlossen für immer. Ansonsten war der Ort wie ausgestorben und wir verbrachten in dem kleinen Hafen eine ruhige Nacht.

Nafplio

Montag 20.Febr. 2017

Stellplatz:  N 37 – 32′ – 08,8. E 22 – 49′ -17,1

Wir mussten die schöne Küstenstraße wieder zurück. Am Straßenrand stand eine Bäuerin mit Obst und Gemüse.

Wir kauften natürlich ein, denn für unser leibliches Wohl muss gesorgt werden. Der Hausstrand von Nafplio ist in der Karathona Bucht. Ais wir ankamen standen schon 3 Mobile aus Deutschland da. Siehe da , Peter BIT mit Freunden, alles langjährige Griechenlandfahrer. Jetzt richteten wir uns erstmal ein und später saßen wir zusammen, denn es war viel zu berichten. Am nächsten Tag fuhren wir mit Hannelores Womo zum Hafen. Hier gibt es einen offiziellen Stellplatz, aber leider nicht sehr einladend. Vom Parkplatz zum Markt, jeden Mittwoch und Freitag, war es ein kurzer Weg. Peter war bei uns und zeigte uns alles. Hier verkaufen die Bauern und Fischer ihre Ware selber. Tolles Angebot an Obst und Gemüse, kg Tomaten 60 c, 1 Salat 50c, nur als Beispiel. Der Fisch war relativ teuer, die Auswahl groß und die meisten Fische mir unbekannt.

Bei dieser Auswahl überlegten wir  unseren Speiseplan bis Samstag, dann war wieder  Markt. Wir schleppten unseren Einkauf zum Womo. Wir hatten noch den ganzen Nachmittag und besuchten die idyllische Altstadt.

Die kleinen Läden haben ein edles Angebot und die Restaurants lockten zur Einkehr. Es ist ein Vergnügen durch diese reizende Stadt zu schlendern. Die vielen schönen Sachen locken zum Kauf. Handgefertigte Sandalen in vielen Variationen. Wir konnten bei der Anfertigung zusehen. Hannelore suchte schon lange  welche und hier wurde sie fündig, ich natürlich auch. Wir besuchten die Altstadt noch einige Male und entdeckten immer wieder was Neues. So bewunderten wir die sehr schönen Keramiken zur Dekoration. Wie ein Magnet zogen mich die Läden mit Modeschmuck an. Diese haben ausgefallene und künstlerisch angefertigte Schmuckstücke gehabt. Ich musste meine Geldbörse krampfhaft festhalten. Aber  dann bin ich doch schwach geworden und habe eine ausgefallene Kette erstanden. Wir verbrachten unsere Zeit nicht nur mit bummeln. Hannelore hatte etwas an ihrer Antenne defekt und musste in eine Werkstatt. Wurde super repariert, aber alles braucht Zeit. Wäsche in die Reinigung bringen, einkaufen bei Lidl gehört zum Muss. Ein Friseurbesuch war auch fällig was immer ein Risiko ist, zumal bei Frauen. Eine Griechin hatte uns einen Salon empfohlen und von dem Ergebnis waren wir begeistert, endlich wieder “ schön“.

Wir besuchten eine Destillation wo Ouzo und andere Liköre hergestellt wurden, war sehr interessant, besonders die Verkostung.

Jetzt stand mal wieder  Kultur auf dem Programm und wir fuhren mit einem Womo zum “ Theater of Epidauros“. Diese Arena ist eine der wenigen gut erhaltenen und das besondere hier ist die Akustik. In den oberen Rängen hört man den Klang wenn eine Münze in der Mitte zu Boden fällt. Noch Heute wird diese Theater für Aufführungen genutzt.

Von vielen Seiten in Nafplio konnte man das „Palamidi“ sehen. Eine Festung mit großer Geschichte, erbaut 1711 –  1714 zur Herrschaft der Venezianer im Barocken Stil. Im inneren der Festung gibt es eine kleine Kapelle, ansonsten sind keine weiteren Gebäude zu besichtigen. Es ist  möglich die Mauern und Wehrtürme zu erklimmen. Von wo sich immer tolle Aussichten auf die tief unten liegende Stadt, den Felsen mit der Akronafplia-Festung und die kleine Festungsinsel “ Bourti“ bieten.

Es gibt zwei Zugänge zur Festung, einmal von der Altstadt kann man 999 Stufen erklettern, oder mit dem Womo zu einem großen Parkplatz fahren und bequem durch das Tor gehen. Es istwohl kein großes Rätzel was wir gemacht haben.

Karneval in Nafplio ist ein Familienfest. Am Sonntag flaniert man verkleidet,  mehr oder weniger, mit Kind und Kegel durch die Altstadt und entlang der Hafenpromenade bei lauter Musik. Rosenmontag kommen hunderte Familien an den Strand der der Bucht wo wir standen. Jede Familie stellen ihre Tische und Stühle auf für ein Picknick. Natürlich durfte die Musik nicht fehlen und es wurde getanzt und gesungen. Am Nachmittag war das große Drachen steigen, damit fliegt der Winter weg.

Wir standen mit unseren Womos mittendrin und  konnten alles live erleben. Unsere Nachbarn versorgten uns mit Essen und Wein, später brachten sie und noch Proviant zum Womo. Am  Nachmittag wurde sich herzlich verabschiedet und uns eine gute Fahrt gewünscht.

Am  vorletzten Tag machten wir noch eine Küstenwanderung nach Nafplio. Es war ein wunderschöner Weg und wenn man an dort ist muss man diesen Weg gehen. Wir haben nun 10 Tage in dieser Bucht gestanden, es war eine schöne Zeit.

Tserfos

Donnerstag 2. März 2017

Stellplatz : priv. CP

Unser Ziel in Tserfos ein kleiner privater Campingplatz, vorwiegend für Dauercamper mit einem gepflegtem Restaurant dabei. wir bekamen Plätze mit Blick auf das Meer. Wir fuhren eine sehr schöne Küstenstraße entlang bis Astros. Dort bogen wir ins Landesinnere ab und fuhren zu zum Kloster Loukous  ( GPS  N 37°-24′-49   E 22°-41′ – 0 )

Die kleine Klosteranlage ist sehr gut restauriert. Im idyllischen Klostergarten erwartet die Besucher eine Blumenpracht und Pflanzenvielfalt. Überall stehen Säulenkapitelle herum, viele Bänke laden zur Ruhe ein. Das Kloster ist nicht groß, es besteht aus einer auf den Grundmauern eine spätantiken Basilika um 1115 errichtete Kreuzkuppelkirche. Diese ist durch kunstvolle Ziegellagen und Ornamenten geschmückt. Die Nebengebäude sind alle jüngeren Datums und perfekt in das Gesamtbild eingebunden. Die momentan 12 Nonnen kümmern sich um die Anpflanzung von Heilkräutern, stellen Handarbeiten her und malen Ikonen. Wir wurden zu einem Kaffee und Süßigkeiten eingeladen.

Zurück auf die Küstenstraße fuhren wir zu unserem Übernachtungsziel.

Monemvasia

Freitag 3. März

Stellplatz: Parkplatz auf einer Landzunge  GPS   36°-41′-10   E 23°-02′-21

Wir fuhren eine  traumhaft schöne höhere Küstenstraße entlang, von oben sah man das Meer  in der Sonne glitzern. Die Straße wurde gesäumt von blühenden Bäumen in weiß und rosa, der gelbe Ginster leuchtete in dicken Büschen, dass zarte grün der Bäume war der richtige Hintergrund. Später säumten Blumenteppiche in gelb und weiß mit rotem Mohn als Farbklecks den Straßenrand. Der Frühling hat ganze Arbeit geleistet, es war ein Farbenrausch für die Sinne. In der Ferne ragten Gruppen von großen Zypressen in den blauen Himmel, der Sonnenschein sorgte für die richtige Beleuchtung. Viele km konnten wir die Schönheit genießen.

Bis wir durch einen kleinen Ort fahren mussten mit engen Straßen und einigen einspurigen Engstellen. Auch hier wurde uns immer gewunken das wir zuerst fahren sollten. Wieder auf die Küstenstraße änderte sich das Bild, das Meer glitzerte immer noch zu uns herauf. Aber jetzt fuhren wir an Felswänden mit allen Nuancen der Farbscala von weiß – rosa bis rostbraun. Kaum zu glauben wie bunt Felswände sein können.

Bald war diese harmonische Fahrt zu ende, denn wir mussten abbiegen, es ging ins Gebirge. Wir fuhren auf schmalen Straßen mit unzähligen engen Kurven und steilen Kehren. Teilweise war die Straße am Rand abgebrochen, kein gutes Gefühl. wir kamen durch kleine Bergdörfer mit noch engeren Straßen.

 

Für das betrachten der wilden Landschaft dafür kam nicht so richtig der Sinn auf. Irgendwo in dieser rauen Welt lag diese Kirche im Niemandsland, weit weg von jeder Ansiedlung.

 

Endlich nach ca 70km kam eine etwas breitere Straße mit weniger Kurven und wir erreichten glücklich das Ziel.

Für den nächsten Tag war die Stadtbesichtigung angesgt. Wir nahmen den Schuttelbus, sehr bequem, 1.5 km Fußweg gespart. Die Stadt liegt auf einem 300 m hohen Felsen. Monemvasia bedeutet “ ein Eingang“ und in der Tat, der einzige Zugang zu dieser Stadt verläuft über einen Damm. Diese einzigartig erhaltene mittelalterliche Stadt ist wie eine Skulptur in den majestätisch aufragenden Felsen geschnitzt. Einmal durch das Tor hindurch warten die Geheimnisse der mittelalterlichen Stadt darauf entdeckt zu werden.

 

Die sehr schön restaurierten Häuser beherbergen heute Kaffes, Tavernen, Hotels, Geschäfte und Handwerksbetriebe. Durch die engen Gassen gelangt man zur Stadtmauer und kann sich vorstellen wie es im Mittelalter war. Ein Blick durch die Schießscharten und die Feinde wurden schon in der Ferne entdeckt. 24 Tempel und Kirchen mit byzantischen Elemente sind noch vorhanden. Die älteste ist die „Elkomenos Christos“ auf dem Hauptplatz der unteren Stadt.

Verlaufen geht nicht, denn alle Wege führen zum Tor.

Asopos

Sonntag 5 März

Stellplatz: Boza  N 36°-42′-15,5    E 22°- 49′-1

Der heutige Tag war bis zum Nachmittag mit Misserfolg gekrönt. Heute wollten wir uns die Tropfsteinhöhle “ Kato Kastania “ ansehen. ( N 36°-32’44,7   E 23°-7′- 18,5 ) Wir haben uns die Route auf der Karte angesehen, kleinste Straßen durch das Gebirge. Bei Hannelore kam keine Begeisterung auf, dass Erlebnis hatte wir vor 2 Tagen gehabt. Also entschlossen wir uns für einen Umweg und fuhren eine schöne Bergstraße bis Napoli. Der weitere Weg führte uns nach Làhio, da war die Abzweigung zur Höhle. Wir wussten, es sollte eine etwas engere Bergstraße werden und die ersten km waren harmlos, mein Blick nach oben sah nichts gutes. An einer Ausweichstelle hielt ich an und von hier hatte man eine besseren Überblick. Es ist genau so wie schon in den Berichten über diese Zufahrtsstraße berichtet, steil, eng, Kehren. Für etwas größere Fahrzeuge und keine Erfahrung im Bergfahren, sehr sehr schwierig. Dann kommt dazu, dass die Durchfahrt in Kastania für größere Fahrzeuge nicht geeignet ist (gelesen). Also beschlossen wir zu wenden, dass war das kleinere Manöver. In Neapoli mit Blick aufs Wasser und bei einem Cappuccino suchten wir in unserem Buch vom Womo Verlag  nach Stellplätze Richtung Githio. Drei haben wir uns aufgeschrieben. Stellplatz in Viglafia “ Camping Oasis“ gibt es nicht mehr. Limnes/ Marathias, dort gab es überhaupt keine Stellplätze. Dann Badeplatz “ Boza“, alle Angaben stimmten nur Parkmöglichkeit für Womos außer Kastenwagen gab es nicht. Da die Straße hier am Meer endete, stellten wir uns am Straßenrand. Heute sind wir ca 200 km von einem Misserfolg zum anderen gefahren, ich war so richtig angefressen.  Fazit: Die Bücher aus dem Womo Verlag geschrieben von Schulz haben uns auf unseren bisherigen Reise viele Fehlinformation geliefert, obwohl die Ausgabe aktuell sein sollte.

 

Githio

Montag 06.März 2017

Stellplatz: N 36°-47′-20,1  E 22°-34′-56

Neuer Tag neues Glück.  Erstmal einkaufen bei Lidl, dann weiter zur Badebucht, hier haben wir es gut angetroffen. Unser Weg führte 35 km durch Mandarinen und Olivenplantagen. Gerade war Erntezeit der Früchte und auch wir hätten bei langsamer Fahrt und offenem Fenster pflücken können. Zur Kaffeezeit waren wir am Strand und mal sehen wann es weiter geht, denn hier war ein angenehmer Stellplatz und wir waren alleine. Nach dem gestrigen Tag musste ich erstmal die Ruhe und Sonne genießen, an meine Familie und Freunde zu Hause denken und meinen Reisebericht weiterschreiben. Spazieren am Strand entlang, das alte Frachtschiff war ein spannendes Ziel.

2 Nächte hatte es wolkenbruchartig geregnet und als Zugabe noch ein Gewitter. Nur gut das wir uns auf einen sehr festen Untergrund gestellt hatten, denn Erfahrung macht klug. Die anderen Stellmöglichkeiten waren überschwemmt.

Kalamata

Donnerstag 09.März 2017

Stellplatz in der Marina   N 37°-01′-28,1   E 22°-06′-12,5

Heute ist das Wetter nicht so prickelnd, immer mal wieder mussten  die Scheibenwischer aktiviert werden.

Unser 1. Ziel war Areopolis, dort ist eine sehr schöne Tropfsteinhöhle  N 36°-38′-16,8  E 22°-06-12,5    Eintritt 8€

Nebensaison hat auch Vorteile, wir waren die einzigen Besucher und wir konnten sofort in die Höhle.

Durch den Eingang, dann ging es einige Stufen hinunter bis zu den Booten. Der Bootsmann half uns in das kleine Boot und steuerte uns durch die Grotte. Wir glitten lautlos dahin und waren verzaubert von dieser  Welt. Gekonnt wurden einige Stellen angestrahlt und nahmen mit etwas Phantasie Gestalten an. Eine Geisterwelt mit Elfen und Feen. Als unser Weg zu Ende war, gingen wir noch weiterhin durch die unwirkliche Welt bis zum Ausgang. Die Stalagtiten und Stalagmiten bildeten bizarre Formen. Ein beeindruckendes Erlebnis dieses Naturwunder.

Weiter ging es nach Kalamata nur 96 km, eigentlich schnell abgefahren. Aber hier auf den Peleponnes geht garnichts schnell und schon gar nicht das fahren. Jede Straße geht durch das Gebirge und bei ca 40 St.km brauchten wir einige Stunden. Diese Entschleunigung hat auch einen Vorteil, so konnten wir die schöne Landschaft genießen. Die Straße war nicht ganz so schmal wie gewohnt und wenige Kurven. Begleitet wurden wir vorwiegend von Oliven Plantagen und Wiesen mit üppigen weißem Blumenteppich.

Wir durchfuhren kleine Dörfer mit alten Häusern und natürlich engen Sträßchen.  Irgend wann wurde die Straße breiter und hier stand eine Ansiedlung von eleganten Häuser aus Naturstein auf sehr schön angelegten Grundstücken. Jetzt waren  wir nicht mehr weit von unserem Ziel, dem Yachthafen von Kalamata. Wir standen direkt am Kai  mit Blick auf die Yachten. Hier schwimmt das Geld im Wasser.

Kalamata ist eine moderne Stadt mit breiten Durchgangsstraßen und vielen Einbahnstraßen. Eine Altstadt mit einer Ruine, das Kastell und einer Markthalle gibt es natürlich auch. Wir fuhren mit dem Bus dorthin und die Markthalle ist für uns ein Magnet.

Mit vollen Tüten wieder zum Bus, der Fahrer ließ uns am Hafen aussteigen, obwohl keine Haltestelle dort war. Diese Freundlichkeit haben wir in Griechenland immer wieder  erlebt.

Marathea

Montag 13. März 2017

Hannelore und ich haben unsere bisherige Reise Revue passieren lassen und beschlossen Griechenland / Peleponnes zu verlassen. Wir haben viel  gesehen, viel erlebt, freundliche und hilfsbereite Griechen getroffen. Nun wollten wir die Fähre von Patras nach Ancona nehmen, wir hatten ein offenes Ticket. Aber erst einmal müssen wir in Patras sein. 298 km ist die Distanz, aber aus Erfahrung wissen wir, durch die Berge geht das nicht so schnell. Also haben wir einen Zwischenstopp eingelegt. Gefunden haben wir einen Platz oberhalb vom Strand mit einem Blick aufs Meer, zum letzten Mal in Griechenland. Eigentlich ein schöner Platz, wenn nicht der Müll gewesen wäre. Aber das ist in Griechenland überhaupt ein Problem, besonders im Norden. Alles wird einfach aus dem Auto geworfen und das sammelt sich. Viele Plätze auf den wir standen, waren mit Plastik vermüllt, war nicht sehr angenehm.

Patras

Dienstag 14. März 2017

Wir hatten ca 120 km bis zum Hafen. Als Abschluss wurden wir nochmal von der Landschaft verwöhnt. Die Straßen waren angenehm breit, die Berge rückten in den Hintergrund und der Blick konnte über die weite Ebene schweifen. Dann wechselte das Bild und wir durchfuhren eine Landschaft welche man in der Toskana erwartet. Herrlich, hier konnte ich mich einstimmen auf das zukünftige Ziel.

Im Hafen angekommen gingen wir sofort zum Schalter und wir konnten am späten Nachmittag schon einchecken.

Fähren sind absolut nicht mein Ding, am liebsten würde ich meinen Platz selber aussuchen. Leider geht das ja nicht und so wurden wir in eine Bahn gequetscht unter der Auffahrt zur 3. Ebene. Bei meiner Länge hieß es  rangieren, Spiegel einklappen und nach Anweisung fahren´. Ein Vorteil hatte der Platz, wir konnten bequem aussteigen. Ich wollte nicht darüber nachdenken wie ich hier wieder raus kam. Jetzt schnell das Kabel raus und Strom anschließen, funktioniert nicht. Es war nicht viel los und ich winkte mit beiden Armen den Mitarbeiter der uns eingewiesen hatte. Er kam auf mich zugestürmt, schnappte mich und wir vollführten ein Tänzchen auf dem Auto Deck. Ergebnis war, mir bekamen Strom. Jetzt hatten wir 22 Stunden Pause.

Griechenland   und  Peleponnes  Ade

 

 

Anreise in Italien nach Griechenland 2017

Lahnstein 

Sonnabend 14. Jan. 2017

Heute geht die Reise los, Hannelore mit Luky im eigenen Wohnmobil und ich haben schon viele schöne Reisen gemacht. Hier ist der Treff um unsere Reise nach Griechenland zu starten.  Wir haben 14 Tage für die Anreise nach Ancona geplant. von dort werden wir mit der Fähre nach Griechenland übersetzen. Unser nächstes Ziel ist Rothenburg o.d.Tauber.

Rothenburg o.d.Tauber

Stellplatz:  Parkplatz 2  GPS   N 49°-22′ 15   E 10°-11′ -00

Der Parkplatz war nicht vom Schnee und wir waren auch die einzigen Besucher. Vom Stellplatz aus waren es nur wenige Meter bis zum Stadttor. Es ist eine weitgehend gut erhaltene Altstadt aus dem Mittelalter. Sie wirkt sehr ursprünglich und ist umgeben von einer begehbaren Stadtbefestigung. Im Winter ist die Stadt fast eine Geisterstadt. Die vielen Geschäfte öffnen erst wieder im März. Aber auch im Winter hat die Stadt ihren Reiz.

Mittenwald

Montag 16.Jan. 2017

Stellplatz: Karwendelparkplatz  am Bahnhof    GPS   N 42°-26′ 17   E 11° – 15′ 52

Die fahrt nach Mittenwald auf der A 7 führte durch eine schöne  Winterlandschaft. Nach Garmisch sind wir über den Fernpass Reutte gefahren . Der Weg führte uns durch verschneite Wälder, ein Märchenhafter Anblick und in Mittenwald erwartete uns viel Schnee. Gleich nach unserer Ankunft hatten wir noch Zeit uns das kleine Städtchen nahe der Grenze zu  Österreich, zwischen dem Karwendel – und Wettersteingebirge. Bekannt für den Geigenbau und der Lüftlmalerei an den Häusern. Ein größer Teil der farbenprächtigen Bilder gehen bis auf das 18. Jahrhundert zurück.

Innsbruck

Dienstag 17. Jan.2017

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Heute wollen wir die Kristallwelten von  Swarovski besuchen. Ein Reiseunternehmen bot diese Tour an, Wir fuhren von Bahnhof nach Wattens bei Innsbruck. Die Eintrittskarten bekamen wir von dem Fahrer. Schon der erste Eindruck war  imposant, alles ist weitläufig. Der Eingang ist neben einem großen Riesen Kopf mit einem Wasserfall aus dem Mund. Wir betraten eine atemberaubende  Welt der funkelnder Phantasie und Wirklichkeit. Wir erlebten einzigartige Installationen und Lichtspiele.

Nach dem Besuch brachte uns der Bus nach Innsbruck. Natürlich wollten wir als erstes das Wahrzeichen von Innsbruck sehen. Das“ Goldene Dachel “ , ein Gebäude mit einem spätgotischen Prunkerker, gedeckt mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln. Wir  schlenderten durch die Laubengänge und landeten durchgefroren in einem Kaffee. Bei Kaffee und Kuchen kamen unsre Lebensgeister zurück und wir machten uns des Inns auf dem Rückweg zum Bus. Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag.

Seefeld/Tirol

Mittwoch 18.Jan.2007

Heute fahren wir mit dem Zug nach Seefeld, dort kenne ich mich gut aus und nehme die Gelegenheit wahr um Freunde zu treffen. Natürlich geht es erst einmal zu einer Hütte, die Wildmoosalm.

Der Wanderweg geht etwas bergauf durch eine traumhafte Winterlandschaft. Mit dem Schnee auf den Bäumen wirkt der Wald verzaubert. In der Hütte wurden wir vom Wirt herzlich begrüßt, hier hatte ich in der Vergangenheit mit Freunden schöne Abende verbracht. Für Hannelore war das ein neues Erlebnis. Für den Rückweg nahmen wir den Bus wieder bis in den Ort. Dort trafen wir noch eine Freundin von mir und wärmten Erinnerungen auf. Bald mussten wir zum Bahnhof um den Zug nach Mittenwald zu bekommen.

Meran

Donnerstag 19. Jan. 2017

Dorf Tirol    Stellplatz Schneeburghof   GPS  N 46°-40′ 33   E 11° -10′ 00      23,-€

Ein schöner Stellplatz Zwischen Apfelplantagen und einer tollen Fernsicht.

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Jetzt war es schade das es nicht später im Frühjahr war, so hätten wir ein Blütenmeer erlebt. Die Zufahrt war etwas eng, aber es geht. Der Besitzer sehr freundlich und gab uns gleich einige Tipps. Ein sehr schöner Wanderweg, der Tappeinerweg, führte hinunter nach Meran. Viele schöne Aussichten und das bei dem Sonnenschein, ein Traum.

In Meran wandelten wir auf den Spuren von Sissi. Die Winter- und Sommerpromenade mit eine Wandelhalle im Jugendstil. Natürlich durfte ein Denkmal von Sissi nicht fehlen.

Auch wir wollten etwas  romantisches erleben und besuchten auf der Sommerpromenade ein kleines Kaffee ganz im Stil der Romantik. Im Sonnenschein vor dem Kaffee mit Blick auf die Passer, welche zwischen den Promonaden fließt, genossen wir unseren Kuchen und Kaffee.

Da wir einige Tage hier bleiben wollten, konnten wir noch einiges Besichtigen. Ein sehr schönes Gebäude ist das Kurhaus. Natürlich muss man durch die Laubengänge gehen und auch mal vor den Boutiquen stehenbleiben, aber nicht kaufen nur gucken.

Pischiera del Garda

Montag 22.Jan.2017

Stellplatz  GPS  N 25° – 26′-16   E 10°-41′ 03        15,-€

Ein Ort am Südostufer des Gardasees. Da wir von Meran nicht weit gefahren waren, konnten wir am Nachmittag den Ort erkunden. ein typischer italienischer Ort mit schmalen Strassen und engen, verwinkelten Gassen.

Venedig

Dienstag 24.Jan. 2017

Stellplatz  Porta Oveste   GPS   N 45°- 27′-58    E 12°- 10′ 31       22,-  + 2,-€ Strom

Der Stellplatz war nahe an einem Bahnhof und wir waren in 20 Minuten in Venedig. Zum Platzbetreiber kann ich sagen, sehr freundlich und hilfsbereit. Kleine Reparaturen an Hannelores Womo wurde sofort und gratis erledig. Mein i Pad hatte sich aufgehangen und mein Laptop wollte auch nicht richtig funktionieren. Hierfür gab es nur eine Lösung, Luca fuhr uns zum Fachmann und fundierte auch als Dolmetscher. So ein freundliche Betreiber und Mitarbeiter müssen erwähnt werden,

Die Stadt in der Lagune, zu jeder Zeit ist die Stadt voller Leben.  Beeindruckend sind die Bauten, nicht nur auf dem Markus Platz.img_4274

Natürlich muss man die Stadt zu Fuß erobern. Durch enge Gassen gehen, versteckte Kirchen besuchen, über die Brücken der Kanäle gehen und die Gondeln bestaunen. Für mich hat Venedig durch seine Gegensätze einen ganz besonderen Reiz. In den Straßen edle Geschäfte mit auserlesender Mode, daneben sind die vielen Andenken Läden und die Straßenhändler. Besonders zu  bestaunen sind die handgefertigten Masken, traumhafte Gebilde, dafür ist Venedig bekannt. Es ist interessant, dass Treiben auf dem Canal Grande zu beobachten.  Natürlich muss man auch über die Rialto Brücke mit ihren Läden und die Seufzer Brücke gehen.

Murano

Mit dem Wasserbus fuhren wir zur Insel der Glaskunst. Natürlich bleibt man vor jedem Geschäft stehen und bestaunt die oftmals schöne Kunstwerke. Besonders die Galerien boten beeindruckende Arbeiten an. Es ist eine ruhige Insel und man konnte beschaulich an den Kanälen vorbei schlendern und auf den kleinen Plätzen mit Kaffes einen Cappuccino genießen und die Menschen beobachten.

 

Burano

Die Fischerinsel mit ihren bunten Häusern. Wunderschön gelegen in der Lagune, eine der größten Insel im venetischen Raum, eine echte Augenweide. Farbreiche Kontraste bilden die vielen kleinen bunten Fischerhäuser. Das Farbenspiel spiegelte sich in den Kanälen wieder. Früher lebten die Einheimischen vom Fischfang und die Frauen haben für sich die Spitzen Stickerei entdeckt. In zahlreichen Geschäften kann man Spitzenstickerei kaufen, leider sind diese zum größten Teil asiatischer Herkunft, die der echten Burano Spitze in keiner Weise ähnelt.

San Marino

Sonntag 29.Jan.2017

Stellplatz: Parkplatz 10     GPS  N 43°-56′- 8    E 12°-26′- 38          8,00 € + Strom

San Marino ist die älteste bestehende Republik der Welt. Eine historische Altstadt mit engen Straßen und winklige Gässchen. Hier findet man kleine Läden mit Mode, Lederwaren besonders Schuhe und Taschen. San Marino hat eigene Briefmarken und Münzen, die im freien Umlauf kaum zu finden sind. In der Touristen Information kann man diese erwerben, ein schönes Andenken.

Ancona

Dienstag  31. Jan. 2017

Die Fahrt nach Ancona ging durch das Gebirge, eine schöne Strecke mit schmalen Straßen aber gut zu fahren. Kaum waren wir wieder im Verkehrsgewühl bog ich in eine Einbahnstraße ein. Sofort gemerkt, aber wie wieder heraus kommen. Schon war die Polizei mit Blaulicht zur Stelle. Mein ratloses Gesicht war überzeugend. Sie hielten den Verkehr an und lotsten  mich beim wenden in dieser engen Straße. Nochmal gewunken und gute Fahrt gewünscht. So freundlich können Polizisten sein. Den Hafen in Ancona war schnell gefunden und wollten am Terminal unsere Tickets holen, geschlossen , erst morgen wieder geöffnet. Auch gut und wir richteten uns auf dem Platz ein. Wir hatten gefragt und es war ok das wir über Nacht stehen durften. Gegen 24 Uhr klopfte es, ich war schon im Land der Träume. Hannelore war noch wach und Lucky bellte wie verrückt. Ein junger Mann vom Wachdienst erklärte uns das wir hier nicht übernachten durften. Er begleitete uns zu einem Platz an der Straße im Hafen. Auch gut dachten wir,  aber nicht an die vielen LKW welche zum Container Hafen wollten gedacht. Was soll  ich über diese Nacht sagen, kein Auge zu gemacht. Am nächsten Tag fuhren wir wieder zum Terminal und der Schalter war jetzt geöffnet. Der Mitarbeiter erklärte uns, dass wir schon Heute fahren können. Super eine Nacht im Hafen gespart. Jetzt ging alles schnell, um 13 Uhr waren wir auf der Fähre. Schnell die Sachen in die Kabine gebracht und das Schiff erkunden. Italien verlassen, Griechenland wir kommen.

Griechenland 2017

Igoumenitsa

2. Ferbr. 2017

Pünktlich um 7 Uhr Ortszeit legte die Fähre an. Das war 6 Uhr Heimatzeit, 4,30 Uhr aufstehen, alles einsammeln, denn die Kabinen mussten eine Stunde vorher geräumt sein. Dann  war es so weit, wir konnten zu unseren Womos. Erst einmal einen Weg an LKW und Autos vorbei finden. Hannelore konnte ihre Tür öffnen und war startklar. Ich musste noch warten weil  ich meine Tür nicht öffnen konnte, aber irgendwann war das auch geschafft. Fährfahrten sind immer Stress.

Jetzt wollten wir einen Platz anfahren, gelesen in einem Buch aus der „Womo Reihe“. Die GPS Daten waren korrekt , aber der Hinweis es sei ein Übernachtungsplatz war falsch. Die Rancher klärten uns freundlich darüber auf, dass Übernachtungen im Naturschutz Gebiet nicht erlaubt ist. Also zum  nächsten Ziel.

Sagiada

Stellplatz   GPS    N 39°-38′- 03,5     E  20°- 10′-16,2

Ein kleiner Fischerort mit vielen Tavernen. Wir standen direkt am Wasser und konnten den Fischern bei der Arbeit zu sehen. Unser erster Tag in Griechenland krönten wir in einem Fischlokal mit einer gegrillten Dorade, sehr lecker.

Ioannina

Freitag  02.Febr. 2017

Stellplatz:  Parkplatz im Zentrum der Altstadt   GPS  N 39°- 40′-20,4    E 20°- 51′-19,5

Wir fuhren von Sagiada die gleiche Strecke, 25 km zurück nach Igoumenitsa. Heute schien die Sonne und man konnte die schöne Strecke genießen. Diese führte durch kleine Orte, im Vorgarten und am Straßenrand Orangenbäume. Immer wieder waren rechts und  links von der Straße Orangenplantagen. Im Hinterland begleiteten uns die Berge.

Natürlich mussten wir auch bei einem Straßenhändler halten und einen 10 kg Mandarinen für 4.-€ kaufen. Sofort probiert, lecker. In Igoumenitsa war noch ein Besuch bei Lidl fällig. Jetzt ging es die N 90 entlang. Eine Bergstrecke mit immer wieder  schöne Aussichten bis Joannina. Unterwegs trafen wir einen Schäfer mit seiner  Herde und auf dieser menschenleeren Straße konnten wir noch ein Schwätzchen halten denn er sprach etwas Deutsch.

Joannina, eine  schöne Altstadt mit kleinen Läden mit dem üblichen Angeboten. Auffallen viele Läden mit Silberschmuck und vielen anderen Gegenstände aus Silber, sehr hochwertig und war auch nicht preiswert. In anderen kleinen Läden wurden Dienstleistungen angeboten, auch Handwerker zeigten ihre Ware. Wir hatten die Gelegenheit einem Kupferschmied bei der Arbeit zu zuschauen.IMG_4413

Wie im Orient üblich waren die einzelnen Zünften in verschiedenen kleinen Straßen aufgeteilt.  An der Promenade lag ein Boot welches uns zur Klosterinsel im Pambotisee brachte. Nach 10 Minuten Überfahrt legten wir wieder an und begannen unseren Rundgang . Auf dieser Insel stehen 5 Klöster, davon konnte nur eine Kapelle besichtigt werden. Die anderen waren mehr oder weniger verfallen. Auch auf dieser Insel  sind viel Läden mit Silberschmuck und natürlich Souvenirs in allen Ausführungen. Da die Insel ein Touristen Ziel ist dürfen die vielen Restaurants nicht fehlen. Jetzt fehlt nur noch der Besuch  der Aslan-Moschee ( heute ein städtisches Museum). Die Moschee steht in der Altstadt und wurde 1618 von Aslam Pascha erbaut. Im Innenhof findet man  die alten Kanonen und Kugeln. Auch einige Funde von Ausgrabungen konnte man bewundern. Die meisten Gegenstände weich zum Museum gehören, sind Geschenke berühmter Familien aus Ioannina.

 

Konitsa

Sonntag  Febr. 2017

Stellplatz:  N 40°-03′-01,9     E 20°-45′-00    ein Parkplatz mit gekennzeichneten Stellplätzen und Wasser.

Die Bergstraße führte durch das Pintos Gebirge, sehr gut zu befahren und wieder mit tollen Aussichten. Angekommen machten wir einen Rundgang durch den Ort und  fanden eine nette Taverne, welche sehr gut besucht war. Für uns war auch die richtige Zeit zum essen. Der Wirt konnte etwas Englisch und  freute  sich uns zu beraten und später bekamen wir noch Tipps was wir uns  unbedingt ansehen müssen. Das Essen war typisch Griechisch und es hat sehr gut geschmeckt, soviel hatten wir schon lange nicht mehr gegessen. Der Wirt war der Überzeugung das wir nun nicht mehr den einen km zum Platz laufen konnten und bestand darauf uns mit seinem PKW  „nach Hause“ zu fahren. Was uns natürlich freute, denn jetzt machte sich der Wein bemerkbar den wir getrunken haben. Am nächsten Morgen fuhren wir zu einer Steinbrücke, diese wurde 1870 in einer artistischen Konstruktion erbaut und ist noch heute für Fußgänger zu überqueren.

 

Kastorin

Montag 6. Febr.2017

Vorweg gesagt, es war eine  ereignisreicher Tag.

Wir fuhren weiterhin durch das Pintos Gebirge über eine gut ausgebaute Straße und das fahren machte Spaß. Bis zu dem Augenblick als keine  Straße mehr da war. Eine Schlammlawine hatte die Straße weggerissen und diese lag zum Teil in der Schlucht. Es waren schon Bagger bei der Arbeit und räumten den Schlamm weg. 

Wir stiegen aus und standen dann etwas ratlos herum. Dann winkte man uns zu und zeigte auf den frei gebaggerten Weg durch den Schlamm, wir sollten fahren. Etwas misstrauisch fuhren wir los, langsam, nur nicht stehen bleiben. Dann waren wir wieder auf einer Straße. Diese führte uns mit vielen Kurven auf 1200 Meter Höhe. Nicht nur tolle Aussichten und gewaltige Tiefblicke, nein eine Winterlandschaft rundete das Bild ab.

 

Zur Kaffeezeit steuerte ich einen großen Platz am Straßenrand an, mit Kies bedeckt machte er einen guten Eindruck. Ich fuhr noch etwas weiter um für Hannelore Platz zu machen, dass war ein Fehler. Ich sank mit den Hinterräder ein, es ging weder vorwärts noch rückwärts, die Vorderräder hatten sich nun auch in den Boden gegraben. Jetzt erstmal Kaffee trinken, unseren Kuchen essen, Nerven beruhigen, ich stand ja fest mit viel Boden unter den Rädern. Danach ging ich die wenigen Meter zurück zur Tankstell, dort hatten wir vorher getankt. Der Tankwart telefonierte sofort mit einem Freund, der kam mit seinem Schaufelbagger, schaufelte noch Kies hinten den Räder und zog mich nach hinten raus. Ein Trinkgeld wollte er nicht haben und wünschte uns eine gute Fahrt. Bisher hatten wir  nur freundliche und hilfsbereite Menschen kenngelernt. Unser Ziel war ein Kloster, wo wir Übernachten wollten. Aber die Straßen in Kastorin waren eng und teilweise zugeparkt. Das Risiko sich da durchzuquetschen war uns zu hoch und das Ziel war es uns nicht wert. Wir fanden einen anderen angenehmen Platz und hatten eine ruhige Nacht.

Thessaloniki

Dienstag 7. Febr. 2017

Stellplatz: N 40°-30′-10  E 22°-58′-15    auf dem Hof der  Caravan Firma Zampetos

Der Eigentümer sehr freundlich, gab uns viele Tipps und bestellte auch für uns ein Wäsche Abholservices.

Thessaloniki eine lebhafte Stadt, die zweitgrößte in Griechenland. Wir sind mit dem Bus incl. umsteigen für 1,10 € gefahren. 45 Minuten hat die Fahrt gedauert und wir konnten schon mal  den ersten Eindruck bekommen. Der Bus war fast immer überfüllt, aber wir wurden immer gleich als Deutsche erkannt, warum auch immer. Im Bus waren einige Griechen mit guten Sprachkenntnissen und wir wurden angesprochen. Man erzählte uns wo in Deutschland gearbeitet wurde. Dann fragte man uns was wir uns alles ansehen wollten. Kaum war die Frage beantwortet, diskutierten alle Leute im incl. dem Fahrer, was für uns am besten ist. Bei der ersten Fahrt stieg ein Grieche extra mit uns aus um uns den Weg in die richtige Richtung zu bringen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel, diesmal bekamen wir den Rat, wir sollten den Bus Nr 50 nehmen. Aber wo hielt dieser? eine Frau stieg mit uns aus und brachte uns zur Haltestelle. Die Freundlichkeit der Menschen ist nicht zu übertreffen. Saloniki hat viele Sehenswürdigkeiten und fast alle sind Fußläufig zu erreichen. Vom „Weißen Turm“ das Wahrzeichen der Stadt begannen wir unseren Rundgang.

 

Mit der Linie 50 haben wir dann auch noch das gesehen was etwas weiter war.  Es ist keine historische Sehenswürdigkeit aber genau so interessant der „Basar“. Aufgeteilt in Gängen mit Textilien, Obst und Gemüse , Fisch in großer Auswahl und Fleisch. Die Schweinehälften hingen vom Vorbau herunter und für den Kunden wurde das gewünschte Stück heraus geschnitten. Aufgereiht lagen die Schweineköpfe mit heraushängender Zunge am Stand. Gegenüber zeigten die Fischhändler ihre Ware und der Geruch überdeckte den des Fleisches. Lebende Hühner und schon gerupfte und auch geteilte  lagen nebeneinander. Es war ein Wohltat zu den Obst und Gemüse Stände zu kommen, dort war alles sehr schön dekoriert. Der Käsemarkt war verlockend dort etwas zu kaufen, Es gab einige kleine Tavernen und wir ließen es uns nicht nehmen dort bei einem Imbiss dem Treiben zu zusehen.

Das Kontrastprogram die Promenade mit schicken Häusern und teuren Wohnungen, die schicken Bars und Kaffees zu betrachten und auch zu besuchen, eben teuer. Die Einkaufsmeile mit  tollen Geschäften und alles war gut besucht.

Kavala

Samstag 11.Febr. 2017

Stellplatz: Thesis Timari  N 40°-59′-34    E 24°- 36′-17     ein kleiner Fischerhafen ca 40 km hinter Kavala.

In Kavala sind wir erst zum großen Parkplatz am Hafen  gefahren. Dieser war überfüllt und wir parkten auf dem Busstreifen, aber übernachten wollten wir hier nicht. Wir besichtigten die Altstadt mit dem Castel – eine byzantinische Festung. Kavala wurde im 7 Jahrhundert v. Chr. gegründet. Der heutige Name Kavala stammt von der Bedeutung als wichtige Poststation, an der die Pferde gewechselt wurden ( italienisch „cavalla“). Steil ging es Bergauf und immer wieder Treppen. Im Castel angekommen hatte man einen atemberaubenden Blick über den Hafen und die Stadt. Von hier oben könnte man meinen es ist eine „Weiße Stadt“. Der Weg hinunter ging noch verwinkelter und ich staunte wie gekonnt ein PKW die steile Gasse hochkam in der noch engeren Kurve wendet und dann seinen Parkplatz hatte. Übung macht eben den Meister. Im Hafen angekommen fuhren wir zu dem kleinen Fischerhafen.  Es war nur 7 Grad und eisiger Wind, so verzichteten wir auf einen Strandsparziergang.

Chalkidiki

Sonntag 12.Febr.2017

Stellplatz: N 39°-59′-31     E 23°-53′-33   am Strand

Wir hatten eigentlich geplant weiter nach Alexandroùpoli zu fahren. Aber so richtig interessantes über diese Stadt konnten wir nicht finden und in anderen Reiseberichten lasen wir, dass die Stellplatz Möglichkeit nicht vorhanden ist. So fuhren wir  zurück, unser Ziel Chalkidiki und steuerten den Mittelfinger Sithania an.  Wir hatten eine Adresse bekommen von einem Manager eines Hotels, dass wir auf den Parkplatz,  eine wunderschönen Anlage, übernachten dürften. Er hat  nur vergessen zu erwähnen das das Hotel zu diesem Zeitpunkt geschlossen hatte. Also weiter zu einigen CP, alle geschlossen. Weiter bis zur Südspitze bis wir einen Stellplatz am Strand gefunden hatten. Wenn es Badewetter gewesen wäre, hätte man das hier herrlich ausnutzen können.

So  fuhren wir an nächsten Tag weiter. Sicherlich ist die Insel sehr schön, aber wir waren zur falschen Zeit da.

Katerini

Montag 13. Febr.217

Stellplatz in Korinos  N 40°-19′-13  E 22°-37′-39

Wir nahmen diesmal die Autobahn, denn wir wussten, das diese um  Thessaloniki herumführt. Denn auf das Verkehrschaos durch die Stadt wollten wir verzichten. So erreichten wir Korinos recht zügig. Wir standen direkt am Strand und nahmen die Gelegenheit wahr, einen längeren Spaziergang zu machen. Auch wenn die Temperatur auf 10 Grad gestiegen war, sorgte der kalte Wind dafür einen Schritt schneller  zu gehen. Am  nächsten Tag wollten wir nach Katerina  fahren. Vor 40 Jahren war ich schon einmal hier und  war gespannt ob sich viel geändert hatte. Ich weiß nicht genau was ich Erwartet hatte, vielleicht etwas schöner und wesentlich größer. Die Ansätze waren damals schon da, aber weiter gekommen ist man nicht. Somit verzichteten wir einen ganzen Tag zu verbringen. Zumal wir schon das nächste spannende Ziel vor Augen hatten.

Meteora Klöster

Dienstag 14.Febr. 2017

Bis nach Kalambaka hatten wir eine  längere Fahrt  vor  uns und wir  beschlössen die Autobahn zu fahren. Auch wenn diese Maut kostet, dafür fuhren wir entspannt. In Kalambaka angekommen folgten wir der Ausschilderung. Wir hatten GPS Daten von einem Stellplatz mit Restaurant und dieses steuerten wir erstmal an um am nächsten Tag zu den Klöster zu fahren. Kaum standen wir kam der Wirt sofort auf uns zu, alles frei, frei stehen, frei Wasser, Strom  kostet 5 €. Heute müsst ihr essen, Mama kocht, er zählte alles auf, auch mehrmals. Als wir uns  den Wirt betrachteten ging mit uns die Phantasie durch, wie wird wohl das Essen sein. Hannelore schüttelte den Kopf und  rümpfte die Nase. Wir zogen es vor weiter  zu fahren und fanden am Kloster Varlaam eine geeigneten Stellplatz.

Von hier hatten wir einen gigantischen Blick in tiefe Schluchten und den weiteren Klöster. Leider hatten wir Pech die Klöster waren alle geschlossen bis auf kleines Kloster. Die Straße führte zwischen den steilen Konklomerarfelsen, ein gigantischer Anblick. Auf diesen Felsen stehen jeweils ein Kloster wie aufgeklebt, durch Abgründe getrennt.

Der Name Metèora leitet sich von metèorizo ab, was in die “ Höhe heben“ bedeutet. Deshalb auch die schwebende Klöster. Wenn das Wetter diesig ist bekommt man durchaus den Eindruck. Es waren einmal 24 Einzelklöster und  Eremitagen- hiervon sind nur noch 6 bewohnt und zu besichtigen. Heute kann man die Klöster bequem über Treppen erreichen. Früher wurden Lasten und auch Besucher in großen Netzen an einem Seil hochgezogen. Oder man musste auf eine mit Seilen zusammengebundene Leiter hochsteigen, immer mit Blick in den Abgrund.

Diese Klöster gehören zum UNESCO -Weltkulturerbe.

Lamia

Mittwoch 15.Febr.2017

Stellplatz an heißen Quellen  N 38°-48′-12,3  E 22°-29′.51,1

Von den Klöster fuhren wir auf die E 65 welche uns direkt zu unserem nächsten Ziel gebracht hätte, wenn ich diesmal nicht vorgefahren wäre. Es wurde eine  schöne Fahrt, die Straße führte in vielen Serpentinen durch das Gebirge. Nach dem Motto was rauf geht, geht auch wieder runter. Aber diesmal waren es nicht viele Serpentinen und eine immer breitere Straße. Wir näherten uns unserem Ziel und einer großen Baustelle. Nicht so richtig zu überblicken wo es weiter geht, aber ein Blick auf mein Navi hätte genügt. Aber nein, ich war ganz stolz das ich das Schild Lamia in kyrillischen Buchstaben entziffern konnte und bog zügig ab und  Hannelore hinterher. Ersteimal  sah es gut aus, aber dann. Mein Navi wollte nicht mehr rechnen. Die Straßen wurden immer enger und dazu noch parkende Autos auf beiden Seiten. Dann kam der Augenblick wo wir für ein Verkehrschaos sorgten. Keiner kam mehr vorwärts oder rückwärts. Busfahrer mit ihrer täglichen Chaos Erfahrung sorgten für Entwirrung. Jetzt hatten wir eine etwas vernünftigere Straße erreicht und wir konnten aufatmen. Die Freude dauerte nicht lange, die Straße war gesperrt und ich fuhr zögerlich die Umleitung in eine sehr enge Straße. Als ob ich es geahnt hätte sie wurde noch enger und ich kam nicht mehr um die Ecke wegen der parkenden Autos, wir steckten fest. Wenig später kam  ein Rollerfahren und erkannte die Situation, no Problem, alles gut, und lotzte mich cm für cm um die Ecke und weiter durch die Straße mit 20 % Gefälle. Er hielt das eine und andere Auto an und bat für uns Platz zu machen und dann waren wir wieder auf der Straße mit der Baustelle. Von Hannelore hörte während dieser Aktion kein Wort über Funk, sie hatte nur einen Gedanken, wo Irene durchkommt komme ich auch durch und man kann sagen , sie klebte fast an meinem Nummernschild. Jetzt sprach auch mein Navi wieder mit mir. Zu unserem Ziel mussten wir noch 14 km geradeaus fahren. Das hätten wir Stunden vorher auch haben können.

Den Nachmittag an den heißen Quellen hatten wir uns verdient und unsere Nerven auch.

 

Athen

Donnerstag 16. Febr.2017

Camping Athina

Diesmal wollten wir auf einen CP fahren, was wir in einer Großstadt immer machen. Es gab einen Platz sehr Stadt nah und nicht weit von der Autobahn. Um  nicht durch Athen zu fahren wählten wir diesen Platz und die Autobahn. Wir zahlten für die 200 km 31 € Maut dafür hatten wir entspanntes fahren und mit 2x abbiegen von der Autobahn waren wir am Platz.  Am nächsten Tag ging es mit Bus ( vor dem Platz) und U-Bahn zur Akròpolis. Es ist das bekannteste Monument der Antike. Den Griechen gilt es als Nationaldenkmal, auf dessen heiligen Boden die Aufseher weder das rauchen noch den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akròpolis

(griech. Hochstadt) erhebt sich auf einen 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Inseln im Saronischen Golf.

Es ist wenig von der ursprünglichen  Festung übriggeblieben. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz der Nation begründet-auch in den nächsten Jahren wird die Akròpolis eine Großbaustelle sein.

Fast alle berühmten antike Stätten liegen in unmittelbaren Umkreis der Akròpolis. Die meisten von ihnen sind ins verkehrsberuhigte Altstadtviertel Plaka eingestreut. Vorwiegend Tavernen und Souvenir Geschäfte prägen dessen Hauptgassen. Zwischen Monastiràki Platz ( U-Bahn) und Thisso erstreckt sich das Flohmarkt Viertel. Der Monastiràki  Platz wird bestimmt vom Straßenhandel, Restaurants und Kaffees. Auf diesem Platz verweilten wir noch eine  Weile, es ist interessant und sehr unterhaltsam dem Treiben zu zusehen.

 

Für Heute haben wir genug gesehen und viele  Eindrücke gesammelt. Jetzt kam die größte Herausforderung, mit der U- Bahn zurück zu Bushaltestelle. Die U-Bahn ist ein mehrstöckiges Labyrinth und mit viel fragen und falsch laufen hatten wir dann endlich die richtige Bahn gefunden und dann auch unseren Bus.

Piräus

Der Schlager “ Ein Schiff wird kommen“ lässt Erwartungen offen.

Diesmal  war es  einfach, mit dem Bus fuhren wir bis zur Endstelle und wir waren im  Hafen. Man muss sich Piräus nicht als romantisch – verruchte Hafenstadt vorstellen deren Bild Filme wie “ Sonntags nie“ vermuten lassen. Im Hafengelände fanden wir Frachter, Fähren, Kreuzfahrtschiffe und wir standen etwas enttäuscht herum, irgendwie hatten wir es uns anders vorgestellt. Ein Taxi hielt und der Fahrer erklärte  uns das Touristen alle zum Yachthafen fahren. Er würde uns hinfahren,  nannte uns den Preis und als Zugabe noch eine kleine Stadtrundfahrt. Hier fanden wir dann den Hafen Flair den wir suchten. Kleine Fischerboote an der Mole liegend, weiter im Hafen große private Yachten, hier schwimmt das Geld.

Am Ufer reichten sich ein Restaurant an das andere mit Meerblick. wir konnten das Meer nur durch die Fenster der Restaurants sehen. Wir bummelten an der  Meile entlang bis zum Ende. Dort machten wir Pause in einem Kaffee mit Blick auf das Wasser und das Treiben.

Wir hatten mit dem Fahrer einen Abholtermin vereinbart und er  war pünktlich an der vereinbarten Stelle da. Im Hafen brauchten wir nicht lange auf den Bus warten und wir fuhren nun 45 Minuten durch den Feierabend Verkehr zurück. Morgen geht es weiter Richtung Peleponnes.