Kroatien- Heimreise

Kroatien

Heimreise

Slowenien

Freitag 6.Sept.

Ljubljana

 

Gestern bei schönstem Wetter hatten wir uns die Plitvicka Seen besucht und jetzt bei unserem Start regnet es und wir freuen uns über das Glück was wir hatten.

Unser Ziel ist Ljubljana, im Reiseführer als eine junge Stadt beschrieben.

Die Fahrt verlief reibungslos, an der Grenze musste ich wieder meine Go Box aufladen. Das Wetter besserte sich etwas und wir steuerten zielsicher einen kleinen Stellplatz an einem Restaurant an. Wie soll es schon anders sein, am Beginn eines Wochenendes war hier schon alles besetzt, so auch die weiten Plätze welche wir anfuhren. Wir fuhren wieder zurück zu dem Vorort, denn der Wirt hatte uns gesagt, man könnte ohne Probleme am Friedhof stehen. Das haben wir auch dann gemacht und als Belohnung für dieses herum irren könnten wir uns ein leckeres Essen.

Die Stadt wurde nun abgehakt und wir hatten das nächste Ziel schon auf dem Plan.


Samstag 7.Sept.

Postojna

Stellplatz an der Höhle N 45° 46’ 53.0 E 14° 12’ 08.0

Da wir früh da waren, hatten wir den ganzen Tag zur Verfügung und zogen auch gleich los.

Vorab Information über diese Höhle.

Die Höhlen von Postojna eigentlich im ganzen Ausmaß ein Höhlensystem aus drei Hauptebenen. In diesem Karstgebiet befinden sich die zweitgrößten für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt. Das ganze Höhlensystem ist 24 Km lang.Der erschlossene und ganzjährig für den Tourismus geöffnet Teil umfasst 5 km, wovon 3,5 km mit einem Zug zurückgelegt werden.

Auf unseren Ticket stand die Uhrzeit der Führung drauf und es dauerte nicht lange und wir konnten uns die Wunderwelt der Stalaktiten und Stalagmiten ansehen.

Auf dem Weg zum Zug wurde uns schon einiges erklärt und wir bekamen einen Vorgeschmack was und erwartet. Der Zug fuhr uns bis zu einen großen Halle und von hier ging es zu Fuß weiter. Man konnte nur staunen über die Märchenhafte Welt. Eigentlich kann man es nicht schildern und ich hoffe das die Bilder etwas wiedergeben.

Nach dem Besuch wollten wir uns erstmal stärken. Auswahl an Restaurant war genug, denn hier war alles auf Tourismus ausgerichtet. Selbst das Essen… ich habe mir ein Höhlenburger bestellt… kostete schon  Überwindung da hinein zu beißen.

 

Nicht genug von dem Erlebten wollten wir uns noch die Höhlenburg ansehen. Ein Bus brachte uns in das 9 km entfernt gelegene Dorf. Hier stand die Burg auf einen Felsen und war zum Teil in den Felsen.hinein gebaut. Das Schloss Predjama steht unter einer 123 m hohen Felswand und ist einer der größten Höhlenburg der Welt.

Die imposante Burg wurde erstmal im 13.Jh. erwähnt. Im 16.Jh. wurde auf den Grund der Burg das heutige Schloss gebaut. Von der ursprünglichen Burg sind nur noch wenige Teile erhalten. Erhalten ist u.a. der Geheimgang, der die uneinnehmbare Burg mit einem 14 km langen Höhlensystem verbindet.


Sonntag 8. Sept.

Bled

Stellplatz N 46°22’13.5 E 14° 7’ 8.8

Nach einem Tag voller Erlebnisse ging es weiter nach Bled. Immer wenn man in einem Reiseführer die Beschreibung liest, stellt man sich in seiner  Fantasie einen besonders reizenden Ort vor. Angekommen sind wir im Regen und es sollte auch nicht besser werden. Wir suchten das Centrum und die vielen Sehenswürdigkeiten. Nun, das sich die Begeisterung über diesem Ort in Grenzen hielt, war sicherlich auch dem Wetter geschuldet. Aber wir gaben nicht auf und fuhren mit der Bimmelbahn um doch noch was besonderes zu sehen.

Es gab nichts und uns war kalt und nass. Hannelore versuchte ein vorbeikommendes Taxi anzuhalten und das heißt schon was. Es ist bei dem Versuch geblieben.


Österreich

Montag 9.Sept.

Wörther See

Camping Weißes Rössl

….schöner Platz, freundlicher Empfang, Restaurant sonst nichts…..

Weißes Rössl und Wörthersee, da kommen doch Erinnerungen an Filme und Serien auf und Romantik, naja da war nicht viel, angesichts der weiten Wege zum Geschehen.

Dienstag 10. Sept.

Heute fahren wir mit dem Boot nach Klagenfurt, es ist das normale, zeitraubende Verkehrsmittel, ein Bus fährt nur zwei mal am Tag.

Bei schönem Wetter war es eine angenehme Fahrt 1 ¾ Stunde. wir legten an den See Orten an und die meisten Namen hatte man schon gehört. Klagenfurt empfing uns mit einer herrlichen Blumen und großen Parkanlage. Hier war ein Campingplatz, wäre sicherlich für Ausflüge zentraler gewesen.

Klagenfurt ist recht übersichtlich hat aber eine Sagenumwobene Geschichte, welche man auch überall lesen und begegnen kann. Aber die Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden.

Wörthersee Mandl

Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden auf den Wörthersee an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingeln und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint. Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der See liegt.

Endlose Fluten

So kam es, dass sie sich am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläut die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Tür des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob er seine Stimme: “O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht,welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!” Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten Mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zur Buße: “ Sonst öffne ich den Hahn des Fässchen und Tod und Verderben kommt über euch!” Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erloschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los.

Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend überschwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Am Ufer des Sees wurde die neue Stadt mit dem namen “Klagenfurt” gebaut.


Mittwoch 11.Sept.

Heiligenblut

Camping N 47° 2’ 14.0 E 12° 50’ 22.0

Großzügiger Platz , Restaurant, freundlicher Besitzer.

Den Großglockner hatte ich noch gut in Erinnerung von meiner Motorradzeit und ich wollte mal in die Vergangenheit schweifen.

Nach einer angenehmen Fahrt und Sonnenschein kamen wir auf dem Platz an und wurden freundlich Empfangen. Wir konnten uns hinstellen wo wir wollten.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten gingen wir auf Entdeckungstour. Uns wurde eine Abkürzung empfohlen, verdammt steil hoch war der Weg, Pause, Luft holen,Landschaft bewundern weiter, endlich geschafft.

 

Der Ort ist sehr übersichtlich und das Wahrzeichen die Kirche war ein Besuchermagnet.

Zum Abend besuchten wir das Restaurant auf dem Platz, sehr außergewöhnlich eingerichtet mit einer Sammlung alter Motorräder und Fahrräder.

Es gab nicht nur viel zu sehen auch das Essen war hervorragend.

Donnerstag 12. Sept.

Großglockner Hochalpenstraße … 48 Km lang, 36 Kehren und eine kunstvolle Straßenführung. Die Straße am Fuße des Höchsten Bergs Österreichs führt bis auf 2.571 Meter Seehöhe zur Edelweiß-Spitze.

der Gipfel des Großglockners im Hintergrund

Wir fuhren mit dem Linienbus, als Endpunkt ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m.

Hier oben hat sich sehr viel verändert, ganz auf Tourismus eingestellt. Parkhaus, Restaurants. Ausstellungen und natürlich die Souvenirs Geschäfte dürfen nicht fehlen. Wir hatten einen langen Aufenthalt und konnten alles ausgiebig betrachten. Eine gigantische Bergwelt.

Spannend war es auch mit welches Autos hier hochgefahren wurde, selbst Oldtimer Trecker schnauften hinauf.

Motorräder trifft man hier in Mengen. Auch eine Internationale Polizei Motorradstaffel regte für Aufsehen.


Freitag 13. Sept.

Krimml

CP am Hotel Krimmler Wasserfälle N 47° 13’ 04.8 E 12° 10’ 28.8

Im Stellplatz Preis ist der Eintritt für die Wasserfälle enthalten. Kein weiter Fußweg zu den Fällen.

Ich liebe die Berge und kann nicht genug davon bekommen. Nun wollte ich Hannelore noch die Krimmler Wasserfälle zeigen.

Angekommen, wird sich erstmal im Restaurant Garten mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Um die Kalorien wieder los zu werden wollten wir den vorgeschlagenen Panoramaweg gehen. Panorama, das Wort sagt alles, immer bergauf. Irgendwann war es Hannelore zuviel und nach einer Pause kehrten wir zurück. Wir hatten eine Pause neben dem Haus eines Holzschnitzers gemacht und ich war neugierig und wollte wir die Werke ansehen.

Natürlich wurde ich fündig, ein kleines Holzherz, wunderschön mit noch Harz belassen.

Der Mann war nicht da und die Frau wollte keinen Preis machen. Am nächsten Tag wanderte ich alleine dahin um das Herz zu holen.

Im Ort war ein Park mit einem Wasserspiel.

 

Samstag 14. Sept.

Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer gesamten Fallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle Österreichs. Gebildet werden sie durch die Krimmler Ache, die am Ende des hoch gelegenen Krimmler Achentals in drei Fallstufen hinunterstürzt. Das Wasser fließt dann in die Salzach, den Pinzgau entlang weiter Richtung Salzburg und gelangt zur Mündung des Inn.

erst einmal mussten die Schafe über die Strasse

Schon beizeiten gingen wir den schönen Wanderweg zu den Wasserfällen. Jetzt waren noch nicht viele Besucher da und wir konnten das Naturschauspiel beobachten. Wer noch mehr sehen möchte, kann die drei Stufen bis zur Kante wander, dabei sind etliche Höhenmeter zu überwinden.

Für uns war das nicht das richtige und wir fuhren mit dem Bus nach Wald, dem nächsten Ort. Dort war am Wochenende ein Dorffest, es war Almabtrieb.

Mit Bus und Bahn waren wir pünktlich zur Stelle und erlebten ein traditionelles Fest.


Sonntag 15.Sept.

Achensee

Camping Schwarzenau N 47° 28’ 04.0 E 11° 42’ 49.0

Camping direkt am See, naturbelassen, dunkel, wenig Sonnenplätze, Radweg geht über den Platz, Badebesucher kommen von außen, Imbiss mit kleinstem Angebot.

Nun waren wir einmal hier und mussten das beste daraus machen.

 

Montag 16. Sept.

Der Linienbus hielt direkt vor dem Platz und wir fuhren mit unserer Gästekarte nach Pertisau, ein schöner, lebhafter Ort. Hier fuhren auch die Ausflugsschiffe auf dem Achensee ab. Wir haben uns entschlossen mit dem “Hütten- Express” zu fahren.

…. hier wurden unsere Forellen für das Abendessen gefangen, lecker…

 


Dienstag 17.Sept.

Bad Tölz

Stellplatz an der Isar N 47° 45’ 47.0 E 11° 32’ 59.0

Die historische Altstadt mit der malerischen Marktstraße und dem verwinkelten Gries, einst das Flößerviertel. Die farbenprächtigen Fassadenmalereien an den schmucken Bürgerhäusern mit biblischen Motiven erzählen von Hoffnung und Wünschen der Bewohner. Die Lüftlmalerei stammt aus dem Barock und Rokokozeit.

Mittwoch 18. Sept.

Heute wird sich mal wieder angestrengt und wir wandern hinauf zum Kalvarienberg.

Der hochragende Kalvarienberg mit der prachtvollen Aussicht und den ehrwürdigen Heiligtümern gilt mit Recht als die “ Krone von Tölz” Erst im 18. Jh entstand der eigentliche Kalvarienberg. 1718 erbauten die Tölzer Zimmerleute die heutige Leonhardikapelle .

In den späteren Jahren bis 1804 wurde die Kirche erbaut und immer wieder erweitert. 1924 wurden die Kreuzwegkapellen wieder hergestellt.

 

 

Donnerstag 19.September

Heute hat Hannelore Geburtstag und es ist auch gleichzeitig unser letzter gemeinsamer Tag auf unserer Reise.

Alles hat seine Zeit und jeder von uns fährt nach Hause.

 

Kroatien

Kroatien

Istrien

24.Aug. – 06.Sept. 2019

Samstag 24.Aug.

Savudrija

Camping Lighthouse N 45°29’25 E 13°29’34.6

Die Fahrt nach Triest in Slowenien, nur 140 km entpuppte sich zum Alptraum.

Wir kamen zügig aus Udine heraus Richtung Autobahn, diese war gesperrt und wir fuhren eine große Umleitung immer den Schildern nach, bis keine mehr da waren.

Was nun? Wir waren auf einer Landstraße und entschieden uns für immer geradeaus, die gefühlte Richtung. Zwischendurch bei Lidl eingekauft und weiter. Irgendwann kam ein Hinweis nach Triest. In Slowenien muss ich eine Go Box haben, war nicht so einfach eine Tankstelle zu finden, endlich war auch dieses geschafft.

Bevor wir nach Kroatien einreisen wollte Hannelore nach Piran, diese Stadt gilt als der schönste Küstenort in Slowenien. Wir fuhren auf eine Kurvenreiche Strecke zu unserem Ziel. Vorher waren schon viele Parkplätze ausgeschildert, aber nicht für uns. Hannelore hatte gelesen, Parkplätze genug,leider nur nicht für uns. Die diversen Hinweise, keine Womos und nur Autos bis 3,5 t. Hannelore ignorierte alle und ich musste mit 4,5t hinterher, es gab keine Wendemöglichkeit. Dann kam der ersehnte Parkplatz mit Schranke und wir mussten auf kleinstem Raum wenden, wir waren der Empörung der anderen Autofahrer ausgeliefert. Man bedenke, es war Samstag und Hochbetrieb.

Nun ging es die Strecke wieder zurück Richtung Kroatien. Der nächste Stau an der Grenze, obwohl schon seit Juli 2017 Kroatien zu den Mitgliedstaaten der EU zählt, erfolgt nach wie vor Grenzkontrolle, geschuldet der Flüchtlingsproblematik.

Aber wir waren “Stau -geprüft”. In Savudrija angekommen, war der Platz,empfohlen von Asci schnell gefunden. Leider sah dieser sehr ungepflegt aus und wir fuhren wieder 2 km zurück zu einem kleinen, neuen und schöneren Platz. Ein langer Tag mit gutem Ende.

Sonntag 25. Aug.

Heute haben wir die Gegend erkundet. Jetzt konnte der Urlaub unter kroatischer Sonne anfangen. Die Halbinsel ist meerseitig von nach Harz duftenden Pinien umgeben. Intensiv nahm man den typischen Geruch des Meeres wahr. In dem alten Naturhafen hatte man die “fliegenden Boote” zur Schau gestellt.

Die fliegende Boote

Der wenigen Boote wegen lohnte es sich nicht, in der felsigen Bucht einen Hafen zu bauen. Man hatte eine andere Lösung. Entlang der Mauer wurden Holzgestelle errichtet, an denen die Boote mit einem Flaschenzug aufgehängt wurden und nach bedarf ins Wasser gelassen wurden.

Noch zu erwähnen ist der stattliche Leuchtturm mit seinen 36 m Höhe soll er der höchste in Kroatien sein.

Der Badestrand ist steinig und stellenweise etwas abschüssig, nicht unbedingt das reine Badevergnügen.


Montag 26. Aug.

Umag

Parkplatz  N 45°26’06.0 E 13°31’24.4

Direkt am Wasser und sehr teuer.

Schnell war die erste Sehenswürdigkeit erreicht. Rest aus dem 14. Jahrhundert alte Stadtmauer. Weiter schlenderten wir durch die Gassen der Altstadt mit wenigen barocken Häusern.

Natürlich auf Tourismus eingestellt findet man hier viele kleine Geschäfte und hat eine große Auswahl an Restaurants.

Auf dem großen Platz, dem Mittelpunkt des Ortes erhebt sich am Rande ein freistehender Glockenturm und die Kirche St. Maria. Wir gingen zurück über die lange Strandpromenade, gesäumt von den üblichen kleinen Verkaufsständen, zu unseren Mobilen.

Pula

Stellplatz am Hafen  N 44° 52’ 35,9 E 13° 50’ 49.3

Parken darf man nur in Zone 2 und zahlt für einen Tag 100 Kn gilt von 8 -18 Uhr. Am nächsten Tag sollte man spätestens um 8 Uhr fahren sonst ist wieder ein Tagessatz fällig.

Nach einem kurzen Spaziergang ist man am berühmtesten Bauwerk von Pula, die römische Arena, das Amphitheater. Wer sich für Archäologische Steinfunde interessiert ist hier gut aufgehoben, es gibt noch weitere Fundstätten.

Wir erkundeten lieber den Altstadtkern. Natürlich auch hier findet man die kleinen Läden und eine Vielzahl von Restaurants.

Wie üblich steht auch hier der Glockenturm neben der Kirche.

Zurück geht es am Hafen vorbei .


Dienstag 27. Aug.

Insel Cres

Camping Poljana

“das Geld nicht wehrt”

Unser nächstes Ziel ist die Insel Cres.

Schnell waren wir an der Fähre und entrichtete unseren sehr teuren Fahrpreis, jeden falls für mich über 7 m.

Ich kannte die Insel von einer meiner Motorradtouren in Kroatien. Die Landschaft muss man mögen. Es ist eine lang gestreckte Insel mit einer sehr kontrastreichen Landschaft. So geht der Laubwald des Nordens und der Nadelwald der Inselmitte in eine endlos erscheinenden Steinwüste über. Sie ist durchzogen von kilometerlangen Trockenmauern, zwischen denen Schafe an kümmerlichen Gräsern und Kräuter knabbern. Der Süden der Insel dagegen bedeckt immergrüner, dichter Wald.

 

 

Wir steuerten die Insel Losinj an, nur durch einen Kanal von der Insel Cres getrennt.

in einem Hochglanzfoto wurde der Campingplatz mit gleichem Namen angepriesen.

Wir freuten uns und planten einige Tage zu bleiben, umso größer war die Enttäuschung was wir gesehen haben. Uns wurde ein verdreckter Platz ohne Strom, unter Bäumen für 37 € angeboten. Nein, den wollten wir nicht. Gut, es war Hochsaison und alles besetzt, aber man war so freundlich und fuhr uns mit einen Elektrokarren zu den noch freien Plätzen. Leider waren diese alle zu eng, aber nicht nur die Plätze, selbst die Zufahrten wären ohne rangieren nicht zu bewältigen gewesen und diese Plätze waren weitaus teurerer. Aber so bekamen wir einen Überblick über einen ungepflegten Platz zu hohen Preisen. Das was wir gesehen haben hatte keine Ähnlichkeit mit dem Hochglanzfoto.

Frustriert fuhren wir zurück und fanden den Camping Poljana, dieser hatte noch viele Plätze frei. Auch hier zeigte man uns die Plätze, alle zu klein für Womos über 7 m und uns blieb nichts anderes übrig als die sogenannten Panorama Plätze zu nehmen auf Schotter mit Strom für 80 € pro Tag. Es ist kein Preisleistungsverhältnis. Die Sanitäreinrichtung in den Jahren gekommen und bei 2 Duschen war zu fast jeder Tageszeit Schlange stehen angesagt. Warum ich so ausführlich berichte, weil es eine dreiste Abzocke auf dieser Insel ist.

Am nächsten Tag wollten wir eine Bootstour machen, aber für 2 Leuten wollte der Skipper nicht anlegen, wir könnten ja zu ihm kommen.

Wir bekamen dann doch noch Bescheid, er legt mit dem Boot an, denn es hatten sich noch 3 Personen gemeldet.

Die Bootstour war schön und auch enttäuschend, besonders für Hannelore. Es wurden einige schöne Badeplätze angefahren und man sprang vom Boot in das super klare Wasser, nur uns hatte man es nicht gesagt und so konnten wir nur den anderen beim Schwimmen zu schauen.

Klippen springen war angesagt

Wir legten an einer kleinen Autofreien Insel an und hatten Zeit uns diese anzusehen.

Zurück am Platz hatten wir es in der Rezeption gesagt, aber man zuckte nur die Schulter.

Uns ist die Lust auf weitere Erkundung der Insel vergangen, wir fühlten uns als lästige Urlauber, aber das Geld nahmen sie.


Freitag 30.Aug. bis Dienstag 3.Sept.

Insel Krk

Campingstopp Felix  N 45° 01’ 46.1 E 14° 34’ 53.7

ein netter kleiner Platz, sehr freundlicher und hilfsbereiten Besitzer, Felix.

Schnell war der Fährhafen auf Cres erreicht und wir reihten uns in die Km lange Warteschlange ein. Nach der Erfahrung die wir gemacht haben, könnte man auf den Gedanken kommen, hier stehen Leidensgenossen die auch die Insel verlassen wollen.

 

Es waren große Fähren und wir kamen noch mit, natürlich wieder für einen hohen Preis.

Krk, die größte Adriainsel präsentiert sich an der Nordspitze marmorkahl, im Osten hingegen gebirgig und mit fruchtbaren Flyschtälern. Den sanften Westen prägen sommergrüne Laubwälder. Der Badetrubel konzentriert sich auf die Westküste und da wollten wir hin.

Die Hauptstadt Krk zählt mit zu den schönsten Orten auf der Insel.

Das von einem Zwiebelturm bekrönte hübsche “Alt-Krk” liegt in einem Fischerhafen zwischen zwei Buchten.

Es wurde mit dicken Mauern und Bastionen zum Land und Meer hin geschützt.Es gibt kleine Gassen, welche sich zu erkunden lohnt.

 

s besonders die hübsche Flaniermeile angetan mit kleinen Boutiquen und andere kleine Geschäfte mit feinem Angebot.

Da uns in den nächsten Tagen der Wettergott mit Sonne und mehr als 30 Grad belohnt, war das für uns ein Grund in den Boutiquen schöne luftige Kleider zu erstehen. An diesem Tag haben wir unseren Einkauf auch noch mit einem großen Eisbecher gekrönt.

Samstag 31.Sept.

Heute ist ein Badetag angesagt. Der Strand ist sehr klein, aber ein Strand-lokal bot sehr komfortable Sonnenliegen für einen kleinen Preis an. Wir verbrachten den Tag im Schatten von Pinien und ließen uns mit kalten Getränken verwöhnen. Einige Schritte und man war im glasklaren Wasser.

Ich selber gehe nicht gerne im Meer schwimmen und habe lieber Hannelore zugeschaut, denn sie konnte als Wasserratte nicht genug haben.

Hannelore schwimmt noch mal ein Stückchen raus

Wir reservierten die Liege auch gleich für den nächsten Tag.

 

 

Felix hatte für den Abend ein Programm im Angebot, was wir natürlich mitmachten.

An diesem Wochenende war ein Weinfest in Vrbnik, in dessen Umgebung der qualitätsvolle Weißwein “ Vrbnicka zlahtina “ produktziert wird. Der Ort liegt auf einem Fels, der steil ins Meer fällt. Wir schlenderten durch die alten Gassen, bewunderten einige Sehenswürdigkeiten aus dem 14./ 15. Jahrhundert. Viele der Einheimischen saßen an diesem herrlichen Sommerabend vor ihren Häusern und wir konnten den einen und anderen Blick hineinwerfen.

Die engste Gasse in diesem Ort, gerademal 40 cm breit, galt lange Zeit als die engste Gasse der Welt. Heute war natürlich besonders viel los.

Wir besuchten auch ein der alten Wein-Kellergewölbe wo manch guter Tropfen verkostet wird, was wir auch getan haben.

In den Strassen und auf den Plätzen spielten Musiker.

Vrbnik muss man gesehen haben! Die Altstadt über dem Meer ist einfach faszinierend, sie war schon immer eine Künstlerstadt. Vrbnik ist eine der ältesten Orte auf der Insel, die Illyer haben die Stadt gegründet und in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1100 wurde Vrbnik zum ersten mal schriftlich erwähnt.

Sonntag 1. Sept.

Wir gingen schon beizeiten zu unserem mittlerweile Lieblingsort. Die Liegen warteten schon auf uns und wir wurden wie alte Bekannte begrüßt. So verbrachten wir wieder einen entspannten Tag am Wasser.

Am späteren Nachmittag waren wir mit dem Sohn von Felix zu einer Bootstour verabredet. Herrlich mit dem Boot an den unbewohnten Inseln vorbei zu fahren und die Vogelwelt erleben.

Diesmal kam auch Hannelore auf ihre Kosten und konnte einige Male von Bord ins Wasser springen.

Am Abend saßen wir noch in einem Lokal direkt am Meer bei einem leckeren Essen und schönem Ausblick und konnten dem abendlichem Treiben zu sehen.

Montag 2. Sept.

Heute wollten wir auch mal die andere Seite von Krk sehen, dass “Neu Krk”. Über die Hafenallee kamen wir in das Moderne Stadtteil, bestückt mit Hotels, Banken ,Kaufhaus und viele Anbieter von Bootsfahrten, Boots- und Rollerverleih.

Hier gibt es auch einen Campingplatz, schön gelegen, aber die Preise sind ein Wermutstropfen.

Dienstag 2.Sept.

Wir haben uns Heute einen faulen Tag verdient, viele schöne Erlebnisse gehabt und werden nun planen was unser nächstes Ziel ist.

Eigentlich wollten wir entlang der Küste bis Dubrovnik fahren. Wir wälzten nochmals die diversen mitgenommenen Reisebücher und kamen zu dem Ergebnis, dass die Plitvica Seen unser letztes Ziel in Kroatien sein wird. Ich habe dann  die Eintrittskarten über das Internet bestellt.


Mittwoch 4.Sept.

Plitvicka

Camping  N 44° 51’ 48.2 E 15° 38’ 21.0

Wir verlassen Krk über die Krker-Brücke. In Zwei Bögen mit insgesamt weit über 1300 m Länge überspannt sie einen Meeresarm und verbindet die Insel mit dem Festland. In dieser Richtung wird keine Maut fällig, da diese schon mit dem Fährticket entrichtet wurde.

In Richtung Plitvicka bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack von den Bora Winden.

Der Platz war schnell gefunden, eine einfache Ausstattung, aber mehr brauchen wir auch nicht.

Donnerstag 5. Sept.

Die Einlasszeit auf unseren Karten war 10 Uhr und der CP lag 5 km von dem Eingang entfernt. Mit dem Rad auf die sehr stark befahrenden Straße zu fahren wollten wir uns nicht antun. Die Angestellte von dem Platz bestellte uns ein Taxi und diesem nahmen wir auch für den Rückweg, Anruf genügte.

Im Jahre 1944 wurde das Gebiet um die Plitwitzer Seen zum National Park erklärt. 1979 erfolgte die Aufnahme in das Weltkulturerbe – Register durch die UNESCO.

Dies vorab, bevor wir eintauchen in diese faszinierende Wasserwelt. Wir erleben ein zauberhaftes Wasserparadies, was uns staunen lässt. 16 Seen und etliche Wasserfälle aus der Höhe von 2m bis zu 76m Höhe stürzen in die Tiefe.

Der Blick fällt auf blaugrüne Seen, die die Wasserfälle miteinander verbinden, mal vereinzelt, mal in Gruppen aus den verschiedensten Höhen. Dann gibt es wieder die kleinen Rinnsale die gemächlich vor sich hin plätschern, durchtränken das Moos hüpfen über Steine, im Wasser liegende Baumstämme um wieder in einen See zu fliesen. Ein sich immer wiederholendes Schauspiel.

Man geht über Waldwege welche von der Sonne durch das Blätterdach der Bäume durchflutet wird. Stege führen durch diese Wasserwelt und man ist beeindruckt von der Schönheit dieses Naturschauspiel.

 

Die Krönung dieses Schauspiels bildet der vom Fluss Plitvica gespeiste Wasserfall, tosend stürzt er sich 76 m in die Tiefe in einem der unteren Seen.

Man ist so gefesselt von dieser Wunderwelt, dass einem nicht bewusst wird, wie viele km man gelaufen ist. Erst am Ausgang merkt man es.

Der Besuch war ein Erlebnis der besonderen Art, einfach einmalig.

Es ist der richtige Abschied von Kroatien.

Als Tipp sei gesagt, so früh wie möglich gehen, wenn erst einmal die Busse ihre Touristen entladen ist das Gedränge groß.

Morgen geht es weiter nach Slowenien.

Kroatien 2019

Kroatien

Anfahrt

2019

Lange auf meinen Reiseplan war Kroatien und in diesem Jahr wird der Plan verwirklicht. Es führen viele Wege zum Ziel und wir, das ist Hannelore, Ute und ich haben beschlossen die Dolomiten und Meran zu besuchen und nicht nur das.

Ute fuhr nur 10 Tage mit uns und musste dann wieder nach Hause. Hannelore und ich fuhren weiter und besuchten noch einige Orte in Italien.

Samstag 10. August

Bingen

Stellplatz Mobilhafen

Start, wie immer in Düsseldorf und unser erstes Ziel war Bingen, so als Einführung die richtig gefahrenen km.

Zu Bingen möchte ich nicht viel erzählen, denn das Ziel Drosselgasse kennt fast jeder und so nur einige Bilder.


Montag 12. August

Garmisch Patenkirchen

Stellplatz an der Wankbahn

N 47°30’14,0 E 11°6’22,0

Es war eine lange Fahrt, eine Stunde im Stau. Endlich am Platz angekommen fing es an zu regnen. Aber für Heute war es egal, wir saßen am Abend im Mobil gemütlich zusammen und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.

In meinem Bericht “ Deutschland” habe ich schon einmal über Garmisch Patenkirchen berichtet.

Unbedingt sollte man das Schloss Linderhof besichtigen,in dessen Nähe auch einige Stellplätze gibt.

Die “Königliche Villa” ist das einzige Schloss, das König Ludwig II. von Bayern

(1845 – 1886 ) vollenden konnte (1878). Das kleine “Lustschloss” liegt in einem weitläufigen Park. Hier kann man noch einige andere Gebäude besichtigen.

 

Beeindruckend ist der angelegte Landschaftsgarten, mit seinen wunderschönen Blumenbeeten, Springbrunnen und der langen Kaskade mit Figurenbrunnen.

Die Inneneinrichtung des Schlosses ist sehr prunkvoll, hier nur einige Bilder.


Donnerstag 15. August

Mittenwald

Stellplatz am Bahnhof

Eigentlich wollten wir die Patnachklamm in Garmisch besuchen, leider war kein Parkplatz zu finden, denn es ist ein begehrtes Ausflugsziel.

Der Ort der Geigenbauer, auch heute noch.

Somit haben wir uns mit Mittenwald getröstet. Es ist durchaus einen Besuch wert, ein reizender Ort mit seinen Lüftlmalerei und prächtigen Blumenschmuck an den Häusern.

 


Freitag 16. August

Kastelruth

Stellplatz auf einem Bauernhof “ Riler Hof”

N 46°34`11,2 E 11°34’13,8

Mal was anderes, mitten in der Natur mit Blick auf die Dolomiten und Kastelruth.

Wir hatten Gesellschaft von den Kühen auf der Weide, jetzt könnte man sagen, na und. Aber es war schon ein tolles Schauspiel wie sich eine Kuh um ihr in der Nacht geborenes Kälbchen kümmerte. Noch wackelig auf den Beinen wurde es mehrmals vom Bauer wieder aufgestellt. Am nächsten Tag gingen die beiden schon spazieren.

Kastelruth bekannt durch die Seiser Alm. Hier kämpft die Vegetation zu Füßen der Dolomiten ums Überleben. Zirbenbäume, Almrosen und Latschenkiefern, sind die sichtbarsten Vertreter dieser Zone.

Man kann die Seiser Alm nur mit dem Bus oder Gondel erreichen. Für den Verkehr ist die Straße von 9 – 18 Uhr gesperrt. Die Touristen oder Bedienstete in den vielen Hotels und Gästehäuser haben eine Sondergenehmigung.

 

 

Natürlich war an diesem Samstag Hochbetrieb auf der Alm. aber es verteilte sich und wir machten eine wunderschöne Wanderung mit vielen tollen Ausblicke und sahen die Dolomiten immer mal in einem anderen Licht.

An unserem Ziel, eine Alm, hatten wir uns eine zünftige Brotzeit und ein Bier verdient. Mit dem Bus ging es wieder zum Start unserer Wanderung zurück. Hier warteten wir auf den Bus, welcher uns direkt an dem “Riler Hof” absetze.

Am Sonntag war ein Jährlicher Umzug in Kastelruth. Trachtengruppen und Musikkapellen aus der Umgebung zogen an uns vorbei. Oldtimer und eine Feuerwehr aus der Vergangenheit. Handwerker führten die alten Arbeitsweisen vor. Das gesamte Zentrum war ein Festplatz.


Montag 19.August

Meran

Camping Hermitage

N 46° 40’15,4 E 11°12’10,3

Ein schöner Terrassenplatz mit Blick auf die Berge. Vor dem Platz steht das Hotel Einsiedler mit seinem gepflegten Garten, Liegewiese und Swimmingpool, hat natürlich seinen Preis.

Jetzt erstmal einen Stadtbummel, Kaffee und Kuchen hatten wir uns auch verdient. Der Bus, welcher uns hin und her gefahren hatte, hielt direkt vor dem Hotel.

Für den Dienstag hatte ich schon von unterwegs eine Busrundfahrt in die Dolomiten für uns gebucht. Ein besonders schönes Erlebnis. Die Fahrt ging über Bozen durch das Eggental zum Karersee, dem schönsten Alpensee am Fuße des Latemar. Weiter über den Karerpass, vorbei am Urlaubsdomizil der Kaiserin Sissi, ins Fassatal nach Canazei bis zum Pordoijoch. Der Pass ist vom Langkofel, Sella- Massiv und von der Marmolata-Gruppe umgeben. Auf dem Rückweg fuhren wir über das Sellajoch, mit dem schönsten Fernblick zu den Geisler Spitzen, ins Grödnertal. In St. Ulrich war nochmal ein Rundgang angesagt und hier ist fast alles vom feinsten, incl. der Preise.

Das Wetter war beim Start unserer Tour nicht sehr vielversprechend, aber zum Glück hatte es sich aufgeklärt. Die Straße zu den “Drei Zinnen” war wegen zu hohem Verkehrsaufkommen gesperrt. Da diese zum Weltkulturerbe gehören, wird überlegt, ob in Zukunft nur noch Reisebusse fahren dürfen. Unser Fahrer hatte viel Geschichtliche Details von Land und Leuten erzählt und es war eine schöne und informative Fahrt.

Nun ging eine schöne Zeit zu Dritt zu Ende. Ute musste wieder Richtung Heimat fahren. Hannelore und ich nahmen die Fahrt Richtung Kroatien auf.

Kroatien wir kommen !!!!!!!


Italien

Mittwoch 21.August

Verona

Camping Erona Village

N 45° 23’ 31,6 E 10°58’40

Der Bus hielt direkt vor dem Platz, bequemer geht es nicht.

Verona, jetzt nochmal etwas Kultur.

Eine Stadt mit mehr als zwei Jahrtausenden Geschichte, ist heute ein weitaus besuchtes internationales Touristenziel.Die ersten wahrhaftigen Aufzeichnungen stammen aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Ein wirtschaftliches Zentrum in der Römerzeit, was noch heute großartige Spuren hinterlassen hat, wie zum Beispiel die berühmte Arena, das Wahrzeichen der Stadt.

Schnell war die Piazza Bra gefunden, von hier starten die Sightseeing Busse und natürlich die Bimmelbahn.

Damit machten wir unsere Besichtigungstour und danach wussten wir, was wir uns nochmal ansehen wollten. Wir bummelten auf die Via Mazzini,

eine stets überfüllte Shoppingmeile bis zur Via Cappello, wo sich der Legende nach, an der Hausnummer 23 Julias Haus mit dem berühmten Balkon befindet.

 

Die malerische Piazza delle Erbe, wo man die Säule des Marktes, den Brunnen der Madonna Verona und die Säule von San Marco befindet. Der Platz ist von Palästen und Gebäuden umgeben, die die Geschichte Veronas geprägt haben.

 

Verona ist eine Stadt, welche man immer wieder besuchen kann und immer wieder etwas anderes entdeckt.


Freitag 23. August

 

Udine

Stellplatz auf einen begrünten Parkplatz

N 46°4’52,2    E 13° 13’ 22,8

Udine, eine Stadt, die sich zu entdecken lohnt. Sie liegt in der Nähe des Meeres und der Berge, nicht weit von Slowenien. Aus Zeitmangel konnten wir nicht alles besichtigen und besuchten nur die Burg. Durch den Bogen “Arco Bollani” geht man den Hügel hinauf auf die Burg. Von hier oben hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stadt und bei klarem Wetter soll man die Julischen Alpen sehen.

Morgen steuern wir unser erstes Ziel in Kroatien an.

 

 

Rundreise im Juli 2019

3 Wochen durch Deutschland im Juli 2019

Dieses Mal möchte ich eine Rundreise machen und auf dieser Freunde besuchen und treffen.

Meine Ziele sind Ulm, Blaubeuren, Garmisch Partenkirchen, Regensburg, Bamberg, Bad Kissingen, das ist der Plan.

Am Mittwoch sollte meine Tour beginnen und mein erstes Ziel sollte Bingen sein, aber wie so oft kommt etwas dazwischen und ich konnte erst am Freitag starten, ein ungünstiger Termin.

Ich fuhr von einem Stau zum anderen und als Abwechslung gab es zwischendurch Baustellen, aber nach 6 Stunden und viel Geduld habe ich mein Ziel Ulm erreicht.


Ulm

Freitag den 5. Juli

 

Stellplatz am Donaustadion

GPS N 48° 24’ 26.0 E 10° 0’ 33.0

Wielandstraße 74

Dieser Platz ist gratis und nahe an den Öffentlichen Verkehrsmittel. Leider sehr laut, durch den regen PKW Verkehr auch die Straßenbahn. Für eine Nacht kann man das aushalten.

Gleich am nächsten Tag ging es los die Stadt zu erkunden. Alle Verkehrsmittel waren als Trostpflaster am Samstag frei, weil viel gebaut wird und mit Beeinträchtigungen der Fahrstrecken zu rechnen ist.

Ulm ist eine an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb gelegen.

Das bekannteste Bauwerk dieser Stadt ist ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 metern der höchste der Welt ist. Dem Münster galt mein erster Besuch, ein beeindruckendes Bauwerk. Natürlich kann man auch auf den Turm steigen und den prächtigen Rundblick genießen, man muß nur die 768 Stufen erklimmen und ist dann 143 m hoch.

Vor dem Münster ist der Marktplatz und Heute war Markt.

Nicht weit vom Münster ist das Rathaus, welches durch die opulente Fassadenmalerei besticht. Die reich verzierte astronomische Uhr wurde um 1520 am Rathaus angebracht.

Der älteste Teil des Rathauses entstand 1370 als Kaufhaus.

Heute am Samstag war Hochbetrieb dort im Standesamt.

Von hier ging es weiter zur Donau. Die Stadtmauer Promenade mit Metzgerturm wurde 1480 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet.

Der Donau Uferweg ist sehr belebt, sei es durch Radfahrer oder eben durch Fußgänger. Hier könnte man auch mit dem Schiff auf die Donau fahren und Ulma von der Wasserseite betrachten.

Entlang der Donau kommt man zum Fischerviertel, es ist das bedeutendste Altstadtensemble und vermittelt durch seine alten Gassen, Brücken und Stege den Eindruck mittelalterliches Leben.

Kleine Geschäfte und urige Lokale auch direkt an der Blau- ein kleine Fluß, machen den Bummel noch interessanter.

Nach der Besichtigung steuerte ich wieder den Parkplatz an. Nach soviel schönen Eindrücken fand ich den Platz noch schlechter und beschloss weiterzufahren.

Einen schönen Stellplatz soll es in Blaubeuren geben, nur 35 km entfernt.


Blaubeuren

Samstag den 6.Juli

Stellplatz GPS N 48° 24’ 54.9 E 9° 47’ 27,2

Dodelweg 20

Ein sehr gut eingerichteter Stellplatz mit neuen Ent-/ Versorgungsstation. Gebühr 10 € incls. Strom. Einen Freibesuch für das angrenzende Schwimmbad. Der Freitag wurde nicht berechnet, da ich erst nach 18 Uhr ankam. Diesen Platz kann ich nur empfehlen.

An der “Blau” entlang kam ich zum “Blautopf”.Eine romantische Karstquelle am Südrand der Schwäbischen Alb. Der Topf ist ein kleiner sagenumwobenen See der mystisch blau erscheint.

Der Grund hierfür liegt in der Lichtbrechung: Alle Farben bis auf Blau werden beim Eintauchen in das tiefe Wasser ( 22 Meter ) verschluckt, allein Blau wird reflektiert und damit für uns sichtbar.

Herrlich spiegelt sich der der Kirchturm des ehemaligen Benediktiner Kloster im sagenumwobenen Topf.

Natürlich gibt es eine Sage: Der Dichter und Schriftsteller Eduard Mörike ließ sich von der wundersamen blauen Farbe der Quelle zu einem romantischen Märchen inspirieren.

Die schöne Lau, eine Wasserfrau, lebte dereinst dort, wo die Donau ins schwarze Meer mündet. Die junge Frau war jedoch stets traurig und jedes ihrer Kinder kam Tot zur Welt. Laut Weissagung ihrer Schwiegermutter würde sie erst ein gesundes Kind gebären, wenn sie fünfmal von Herzen gelacht habe. Dazu verbannte ihr Gatte, der der Donaunix, in den Blautopf. Doch auch in Blaubeuren blieben alle Anstrengungen zunächst ohne Erfolg. Erst als sich die Lau traute, in den Brunnenkeller der Stadt zu tauchen und dort die Blaubeurer Frauen kennenlernte, gelang ihr mit deren Hilfe das erlösende Lachen.

Auf meinem Weg zum Blautopf kam ich an der Haltestelle für die Bimmelbahn vorbei, mein Lieblingsgefährt.

In einer Stunde ist Abfahrt, ich war pünktlich und konnte mir auf angenehm bequeme Art mir den Ort ansehen. Die Bahn fuhr auch um den Ort herum, so hatte man einen schönen Weitblick.

Es war eine schöne informative Fahrt und danach habe ich die für interessanten Ecken abgelaufen.

Zu den schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt, am Rathaus vorbei und dem historischen Brunnen zum Kirchplatz mit der Stadtkirche Peter und Paul.

Seit 2010 ist die Altstadt mit Mühlenviertel und Klosteranlage als Gesamtanlage-Denkmal ausgezeichnet.

Von hier geht es weiter ins Gerberviertel entlang der Aach, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Holzbalkone an den Häusern bezeugen die ursprüngliche Nutzung der Häuser, als hier mühsam gegerbtes Leder getrocknet wurde.

Der Klosterhof ist eine kleine Welt für sich. Die spätgotische Klosteranlage ist zum großen Teil noch so erhalten, wie die Benediktinermönche sie von 1466-1510 erbaut haben.

Hier gruppieren sich die Mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude und auch das Badhaus der Mönche.

Um 1510 erbaut, hatte das Haus ursprünglich zwei ganz unterschiedliche Aufgaben: Im Erdgeschoss war die Badestube der Mönche untergebracht. Der erste Stock hingegen diente adligen Gästen als Gästehaus.

Heute ist in diesen das Heimatmuseum untergebracht

Die Klosterkirche im spätgotischen Stil – verschont von großen Zerstörungen präsentiert sie sich weitgehend noch heute so.

Der wunderschöne Kreuzgang und der Kloster-Kräutergarten laden zum verweilen ein. Durch den Kreuzgang zur Brunnenkapelle und zum Chorraum mit Hochaltar von 1493.

Der Doppelflügelaltar ist eines der bedeutendsten Kunstwerk der Spätgotik im deutschen Raum.

Der kurze Weg zurück zum Stellplatz entlang der Blau war ein schöner Abschluß.


Ohlstadt

Montag den 8. Juli

Eine Freundin wohnt in Ohlstadt und wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen, aber oft telefoniert und die Freude auf ein Wiedersehen war groß.

Natürlich hatten Uschi sich wieder ein Programm ausgedacht und wir fuhren nach Rottenbuch.

Hier steht eine Pfarrkirche, welche ich immer wieder gerne besuche. Die Ausstattung des barocken Gotteshaus ist aus dem 18. Jahrhundert.

Schon 1017 bestand bereits eine Kirche an dieser Stelle, das sogenannte Altenmünster. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder verändert. Die Spuren aus vielen Stilepochen zeigen, dass es auch in der Lebensgeschichte einer Kirche keinen Stillstand gibt.

Dienstag den 9. Juli

Heute war eine Rundreise in die Vergangenheit angesagt, Uschi fuhr mit dem Auto all meine Lieblingsstrecken und Ziele, welche wir mit den Motorrädern gefahren sind, meine Begeisterung war groß. Vorbei an den Walchensee, eine kleine Bilderserie, so schön ist es hier.

In Fischbachau, ein tolles Gasthaus “Cafe Winklstüberl” kehrten wir ein. Das Angebot besteht nicht nur aus einer hervorragenden Küche sondern auch aus einen riesigen Angebot an Torten. Nach dem Motto: Ein Stück darf nicht weniger als 300 Gramm sein, sonst ist es ein Kecks.

Zum Abschluß fuhren wir nach Murnau am Staffelsee. Hier in der idyllischen Fußgängerzone reihen sich kleine Boutiquen, Restaurants und natürlich Eiscaffes, auch hier hatten wir unser Stamm Eisdiele und zum Abschluß gönnten wir und noch einen Eisbecher, der hatte noch Platz, nach dem leckeren Mittagessen.

So vergingen zwei schöne Tage.


Garmisch Partenkirchen

Mittwoch den 10.Juli

 

Stellplatz am Wank

GPS N 47° 30’ 14.0 E 11° 6’ 22.0

Wangbahnstr. 2

Ich wollte nun weiter zum nächsten Ziel, es waren nur wenige km bis zum Stellplatz.

Uschi hatte sich für Heute zum Motorrad fahren verabredet und bei ihr war auch Treffpunkt und ich wollte mir den Start nicht entgehen lassen. Ja, es kam ein wehmütiges Gefühl auf, aber ich hatte mich entschieden mein Motorrad abzugeben. Man kann ja nur ein Fahrzeug fahren, entweder Bike oder Womo.

Es war noch früh als ich auf dem Stellplatz ankam und ich fuhr dann gleich mit der Gondelbahn zum Wank hinauf. Hier kann man auf dem 3km langen Höhe Terrainweg das Gipfelplateau umrunden.

Der 1780 Meter hohe Gipfel vis-à-vis der Zugspitze ermöglicht einen sagenhaften Ausblick auf das Esterberg-, Ammer,- Karwendel,-und Wetterstein-Gebirge, hinunter auf Garmisch Partenkirchen und ins Loisachtal.

Mit der Gondel ging es auch wieder zur Talstation und ich wanderte von hier durch den Wald nach Partenkirchen.

Schöne Häuser mit Lüftlmalerei, es ist eine heimische Kunstform der Fassadenmalerei besonder in Oberbayern – Werdenfelser Land und Tirol. Die Zeit verging im Flug und ich musste wieder zurück. Der Weg war beschwerlicher, denn alles was runter geht, geht auch wieder hinauf.


Augsburg

Donnerstag 11.Juli

Stellplatz N 48° 22’ 11.5 E 10° 52’ 40.2 8 € Tagesticket V+E Strom extra

Bürgermeister- Ackerstr. 1

Von Uschi wurde mir Augsburg empfohlen und ich wollte mir die Stadt ansehen.Kaum war ich auf den gut besuchten Platz und es fing an zu regnen, aber wozu hat man einen Regenschirm. Bis zur Straßenbahn ging man ca 10 Minuten und 1x umsteigen, dann war man auf dem Rathausplatz. Hier ist auch die Touristeninfo.

Man gab mir den Tip eine Stadtführung mitzumachen.

Ich verschaffte mir den ersten Eindruck und fuhr wieder zurück.

Freitag den 12. Juli

Der Wetterbericht versprach bis zum Abend trockenes Wetter.

Um 11 Uhr ging es mit der Stadtführung los, aber schon bald fing es an zu regnen, was weniger angenehm war.

Zuerst besuchten wir das Rathaus mit dem Goldenen Saal, entstanden bis 1624. Er ist einer der imposantesten Repräsentationsräume In Deutschland und vermittelt den Glanz der Reichsstadt.

Neben dem Rathaus steht der 70m hohe Perlachturm. Im Jahre 989 als Wachturm erbaut und dient heute als Aussichtsturm.

Weiter ging es zur Fuggerei, eine der ältesten bestehende Sozialsiedlung der Welt, gestiftet 1521 von Jakob Fugger.

Der Herkulesbrunnen ist einer der drei Prachtbrunnen der Stadt und gehört seit dem 6.Juli 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir gingen durch kleine Gassen und an noch einige interessante Gebäude vorbei.

Nach der Führung habe ich mich entschlosse, die anderen Sehenswürdigkeiten zu einem späteren Zeitpunkt zu besichtigen, denn bei dem Regen machte es keinen Spaß.

Die Stadt ist auf jeden Fall ein Besuch wert.


Regensburg

Samstag 13. Juli

Stellplatz am Azur Camping und bin auch sofort weitergefahren. Der Empfang war die Spitze der Unhöflichkeit, da gibt es keine Steigerung. Der Platz selber machte auf mich einen düsteren und ungepflegten Eindruck, eigentlich passend zum Empfang.

Mein Navi zeigte mir einen Stellplatz in Bad Abbach an der Kaiser-Therme an und ich kann nur sagen, super gut.

Bad Abbach       Stellplatz: Kurallee 4

Der Bus nach Regensburg hält direkt vor dem Platz und fährt stündlich, bis in die Altstadt( Endstelle). Radfahrer werden begeistert sein von den romantischen Radwegen entlang der Donau in Richtung Kelheim oder Regensburg. Auch für Wanderer ist es idealer Ausgangspunkt.

Regensburg hat einen gut erhaltenen Stadtkern und die der Donau zugewandten Altstadtseite ist von der Steinernen Brücke geprägt. Die Brücke mit dem Brückentor wurde 1135 bis 1146 gebaut.

Ich schenderte durch kleine Gassen und Hinterhöfe und immer wieder stand man auf einen größeren Platz. An einem Tag kann man garnicht alles sehen, also muß Regensburg auf die Liste: Nochmal besuchen.

Der Regensburger Dom ist die Bischofs-und Hauptkirche des Bistums Regensburg. Das Bauwerk gilt als das bedeutendste der süddeutschen Gotik. Der Dom ist auch die Ruhestätte bedeutender Bischöfe.In der Bautafel steht,das hier im Jahr 700 die erste Bischofskirche stand. verfolgen kann man in der Bautafel was bis 2009 geändert oder erneuert wurde. Der Dom ist auch die Heimat des traditionsreichen Domchores, der Regensburger Domspatzen.

Der nahe Domplatz wird vom Regensburger Dom beherrscht. Vor dem Dom, dem Kräutermarkt stehen die sehenswerten Patrizierburg Haus an der Heuport , die Adler Apotheke, eine der ältesten Apotheke der Stadt und der Adlerbrunnen von 1680.

Das Gebäude am Emmeramsplatz( Regierung der Oberpfalz) gehörte ursprünglich zum Klosterbereich und beherbergte 1792 bis 1812 die Hofhaltung der Fürsten von Thurn und Taxis. Als Entschädigung für die Abtretung der Postrechte wurde dem Fürstenhaus 1810 von Königreich Bayern die umfangreichen Gebäude auf dem Klostergelände aus dem 8.Jahrhundert übereignet. Zum Residenzschloss im heutigen Zustand wurde erst 1883/88 um- und ausgebaut. in den folgenden Jahren wurden immer wieder Änderungen vorgenommen. Teile des Schlosses werden bis heute von Angehörigen der Familie bewohnt.

Museum: Besichtigt werden können die Prunkräume und Inneneinrichtung aus dem Palais. Erhalten gebliebene Teil des Kreuzganges, historische Kutschen und die Fürstliche Schatzkammer.

Der Schlosspark ist erst am Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden und nicht frei zugänglich, jedoch finden im Park und Innenhof jährliche Veranstaltungen statt.

Sonntag 14. Juli

Auch das muß sein, ein entspannungstag mit dem Besuch der Kaiser- Therme


Bamberg

Montag 15.Juli

Nach einem erholsamen Sonntag geht es weiter nach Bamberg, diese Stadt hatte ich schon einmal besucht, aber es lohnt immer wieder ein Besuch.

Auf den Weg dahin habe ich einen Abstecher nach Pottenstein gemacht.

Pottenstein    Pegnitzer Straße 100

Der Ort ist ein gemütliches fränkisches Felsenstädchen und ist bekannt durch seine Höhlen.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz. 1000-jährige bewohnte im Besitz der Freiherren von Wintzingerode. Die Besichtigung war an einem Montag leider nicht möglich.

In diesem Juragebiet gibt es 6 Schauhöhlen und ich habe die Teufelshöhle, die bekannteste besucht.Die unterirdischen Höhlen sind Archive längst vergangener Zeiten und bietet eine spannende Entdeckungsreise zumal jede Höhle anders ist. Mit einer Führung von 40 Minuten kommt man an Faszinierende und bizarre Formationen vorbei. Man erfährt das in dem unterirdischen Reich der Dunkelheit eine angepasste Tierwelt gibt, ein Leben ohne Licht.Durch diese Höhle führten 400 Stufen.


Bamberg

Stellplatz am Heinrichsdamm GPS N 49° 53’ 10,8 E 10° 54’ 10,3

Bamberg ist eine Stadt in der man auf Zeitreise gehen kann, hier atmet Geschichte und wird lebendig, inmitten enger Gassen, auf mittelalterlichen Plätzen und einzigartigen Bauwerken.

 

Eines der dunkelsten Kapitel der Bamberger Geschichte sind die Hexenverfolgungen, den im 17.Jh. Hunderte von Bürgern zum Opfer fielen. Die Hexenverfolgung erfasste Männer und Frauen aus allen Schichten bis hinauf zu den Bürgermeistern. Wer einmal im “Trudenhaus” dem Hexengefängnis, landete, war schon so gut wie verloren.


Bad Bocklet

Mittwoch 17. Juli

Stellplatz GPS N 50° 15’ 53,5 E 10° 4’ 29,9

Landschaftlich hat das Frankenland und die Bayerische Rhön viel zu bieten und so bin ich in diesem Ort gelandet. Der Platz liegt gleich gegenüber des Kurparks und die Bushaltestelle ist auch hier.

Einige Schritte weiter ist ein Supermarkt, also verhungern braucht man nicht.  Von hier ist es ein idealer Ausgangspunkt Bad Kissingen zu besuchen ob mit Bus oder Fahrrad.


Heiligenkreuz

Donnerstag 18. Juli

Stellplatz Privat

Heiligenkreuz in Franken, ein kleiner Ort mit 51 Einwohner und km weit kein Netz, aber viel Natur und wenig Verkehr. Auf meiner Fahrt hierhin habe ich immer mal angehalten und meinen Blick über das Land schweifen lassen.

Hier in diesem Ort trafen sich Womo Fahrer welche sich irgend woher kannten, sei es aus Marokko oder von anderen Treffen. Zu diesem Fest hat Fam. Schatz geladen. Auf meiner Marokko Reise habe ich bei Fam. Schatz in Marrakesch auf dem Grundstück mit dem Womo gestanden.

Hier, bei diesem Treffen gab es ein herzliches Wiedersehen, auch mit alten Freunden. Neue freundschaften wurden geschlossen und viel Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Aicha + Reinhard haben das Treffen super organisiert und die Töchter und Freunde trugen mit musikalischen Darbietungen und Tanz zur Unterhaltung bei.

Hier in diesem Ort erlebt man noch ein richtiges Dorfleben.

Am Samstag wurde Brot im Dorf Backhaus gebacken, ein für uns besonderes Ereignis.

es sind auch immer genug Helfer dabei. Der Teig wird in einer großen Wanne mit der Schubkarre gebracht. Mit einem KG Griff eine Menge heraus geholt und an die nächste Frau weitergegen. In einer Schüssel in die richtige Form geworfen, dann weiter in den Ofen.

Jetz heißt es warten ,fasst zum Ende der Backzeit strömt ein lecker Duft aus dem Ofen . UDavon werden die angelockt, die auch ein Brot kaufen wollen.

Am Vormittag um 11 Uhr fing das Vorheizen des Ofen an und um 14 Uhr war das Brot fertig.

Es sind natürlich immer die Selben, wir waren die ganze Zeit dabei und uns mit Bier, auch ohne Alkohol und mit viel Spaß uns die Wartezeit vetrieben .

Aus diesen Fischteichen bekam ich die dicken Forellen, frisch auf dem Tisch.

Sonntag 21. Juli

Das war mein Letztes Ziel und ich fahre Heute wieder nach Hause. Die gesamte Reise war ein schönes Erlebnis, durch schöne Landschaft und kleine Orte gefahren, nette Menschen kennengelernt. Die Zeit ist wieder einmal zu schnell vergangen.

Kirschblüten am Kaiserstuhl

Ich habe bisher immer über meine Reisen im Ausland berichtet, dabei lohnt es sich auch über mein Heimatland Deutschland zu schreiben. Es ist zwar spät, aber nicht zu spät davon zu berichten.

Kirschblütenzeit am Kaiserstuhl 

14. – 21.April

Wohnmobilgarten Kirschenhof in Königschaffhausen     Königsweg 1

Hier auf diesem sehr schönen Stellplatz war ich schon mehrere Male und es ist immer wieder ein Erlebnis.

Die Kirschbäume waren in voller Blüte und soweit das Auge reichte ein Blütenmeer. Der Wettergott ahnte das ich wieder am Kaiserstuhl war und bescherte uns ein Traumwetter.

Diesmal war eine Freundin mit ihrem Womo mit von der Partie. Die Anreise unterbrachen wir in Bad Dürkheim. Auf dem Stellplatz war noch reichlich Platz und wir konnten das Zentrum zu Fuß gut erreichen. Es war ein sonniger Nachmittag ud wir schlenderten durch den Kurpark und an den Salinen vorbei. Herrlich anzuschauen war die Blütenpracht.

Nach unserem Rundgang hatten wir uns ein Essen verdient und wir wollten eigentlich in das bekannteste Restaurant “ Das Fass“,

aber leider alles reserviert. Nun ging es auf die Suche , die Auswahl ist im Ort groß. Wir hatten nach kurzer Zeit ein schnuckeliges Lokal gefunden.

Das Essen war hervorragend und ein Besuch zu empfehlen. Gut gegessen machten wir uns auf zum Stellplatz, ein schöner Verdauung Spaziergang.

Nach einer ruhigen Nacht ging es weiter, jetzt hatten wir nicht mehr viele km zu fahren und freuten uns schon auf das große Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café auf dem Platz.

Leider ging unsere Rechnung nicht auf, denn es war eine Umleitung ausgeschildert, wie so oft, für Ortsfremde sehr unübersichtlich und auch Strassen dabei, welche ab 3,5 t gesperrt waren. Wir irrten etwas herum und fragten schliesslich an einer Tankstelle nach dem Weg, wir waren nicht die Ersten. Der Tipp: Über Frankreich fahren, gesagt, getan. Dann ging es zügig voran und bald hatten wir unser Ziel erreicht. Schön wieder hier zu sein und es immer wieder ein Erlebnis, auf einen Platz zu stehen umgeben von blühenden Kirschbäume und Wiesen.


Montag  15.April

Jetzt hatte ich den Wettergott wohl doch zu sehr gelobt, denn Heute war es saukalt und es hatte immer wieder geregnet. Nicht das wir uns gelangweilt hätten, wir hatten uns viel zu erzählen und außerdem mussten wir anfangen das Kuchen Angebot im Café zu testen. Ein Freund aus der Gegend kam dann auch noch dazu und machte uns den Vorschlag mit uns in den nächsten Tagen schöne Fahrrad Touren zu zeigen.


Dienstag  16. April

So muss es sein, die Sonne scheint. es war eine Radtour angesagt und wir machten uns startklar mit vielen Hindernissen . Ute hatte ihren Hund Maja dabei und er sollte ja auch mit. Erst einmal musste der neue Hundeanhänger zusammengebaut werden. Gut das wir einen Fachmann dabei hatten und mit vereinten Kräften war das Teil Einsatz bereit. Jetzt kam der schwierigste Teil, Maja musste darein. Mit drücken, schieben und Leckerei war es geschafft. Unser Ziel war Burkheim und wir fuhren am Rhein entlang und durch Wiesen und Wälder.

Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in einem der kleinen Ortschaften an und fanden sofort ein Lokal, jetzt war erst einmal Stärkung angesagt.

Weiter ging es nach Burkheim, 762 taucht der Name in schriftlichen Unterlagen erstmal auf. Kaiser Karl IV. erteilte 1348 das Stadtrecht. Den Reiz des Städtchens macht das harmonische und geschlossene Ortsbild der unter Denkmalschutz stehenden historischen Mittelstadt aus.

Eingefaßt vom barocken Stadttor und überragt von der Schlossruine. Auf Kopfsteinpflaster läuft man zwischen den kleinen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Erich konnte uns viel geschichtliches erzählen und machte uns auf einige Besonderheiten aufmerksam.

Wir kerten in einem kleinen Café der besonderen Art ein. Kunst und Kuchen wäre der passende Titel.

Nach unsere Kaffeepause machten wir uns auf den Weg zu unserem Platz. Die Rückfahrt war weniger idyllisch, vorwiegend Strasse und das auch noch mit einigen Anstiegen.


Samstag 20..April

Breisach am Rhein

ist eine Stadt am Oberrhein an der deutsch-französischen Grenze auf halbem Weg zwischen Colmar und Freiburg Breisgau und jeweils 60 km von Basel und südlich von Straßburg. Ich schreibe dies so ausführlich, weil diese schönen Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmittel von unserem Stellplatz zu erreichen sind.

Zur Geschichte : Um 1146 hatte der Baseler Bischof auf dem Münsterberg zwar eine Kaufmannssiedlung mit einer Kirche errichten lassen, doch die Stadt Breisach im heutigen Sinne gründeten die Staufer im Jahr 1185.

Für Heute war eine Besichtigung der Stadt Breisach geplant. Diesmal wollten wir es ganz bequem haben und fuhren mit einem Womo dahin. Auf einem Stellplatz am Rhein konnten wir parken und es war ein kurzer Weg zu den ersten Sehenswürdigkeiten.

Der steile Anstieg zum Münsterberg hat sich gelohnt, von hier hatten wir einen tollen Ausblick.

Die Kirche und noch einige Kaufmannshäuser, gut renoviert und heute als Hotel und Wohnungen. Auf Bänken im Schatten der Platanen konnten wir uns von dem Anstieg erholen. Ein Trost, die anderen Besucher kamen genauso keuchend an wie wir.

Jetzt ging es wieder hinunter zu dem Zentrum der Stadt. Bei herrlichem Wetter und mit einem Eisbecher konnten wir das rege Leben beobachten. Langsam schlenderten wir durch die Stadt zurück zum Parkplatz und warfen noch einmal ein Blick hoch zum Münsterberg.

Die restlichen Tage erkundeten wir die Gegend mit dem Rad und auch zu Fuß. Obwohl ich schon häufiger hier war, entdecke ich immer wieder was neues. 7 Tage sind nun schon wieder vorbei und am Ostersonntag geht es wieder Richtung „Heimat“

Marokko Teil 4

Marokko Teil 4

vom 9. Februar – 25. Februar

Weiter geht die Fahrt wir verlassen Marrakesch und sind gespannt was uns weiterhin erwartet.

Samstag 9.Februar

Quarzazate

CP N30° 55’ 24 W 6° 53’ 12

Von Marrakesch aus durch das gewohnte Verkehrschaos, waren wir nach einer Stunde Fahrt im Hohen Atlas und fuhren auf der N 9 über den Pass “ Tizin-n-Tichkal.

Ein 2.260 m hoher Gebirgspass, einer der schönsten Pässe in Marokko. Der Name kommt aus der Berbersprache – wobei tizi soviel “Bergwiese” und tischka “ gefährlich” bedeutet.

Wir wussten dass auf dieser Strecke viele Baustellen sind und wir planten die Zeit ein. Die zunächst noch grüne Hügellandschaft verwandelt sich mehr und mehr in eine karge ,braune Landschaft aus Bergen und Kurve für Kurve kommt man auf die Passhöhe. Später wechselte das dunkle Braun in anderen Farben.

Es war eine schöne Fahrt, denn wir konnten nicht schnell fahren und hatten Zeit unsere Blicke schweifen zu lassen. Wir fuhren durch die abwechslungsreiche Landschaft des hohen Atlas. Wie schon von unseren vorherigen Ausflügen im Atlas hatten wir auch hier die Felsformationen in bizarren Formen und wechselnden Farben von rot zu dunkel Terracotta Ton bis fast gelb – dem hellen Terrakotta Ton.

Ouarzazate ist bekannt durch sein großes Filmstudio, internationale Film Companies haben hier schon gearbeitet. Der bekannteste Film ist wohl “Lawrence of Arabia” von 1962.


Sonntag 10. Februar

Tazarine

CP Village Touristiqu Bougater

GPS N 30° 46’ 41 W 5° 34’ 07

Wir sind von Ouarzazate bis Agdz über den Pass Tizi-n-Tinififft , es ist die N9 gefahren.

Eine sehr gut ausgebaute Straße, viele Kurven aber keine Kehren, auch für große Womos geeignet. Ich betone es hier, weil in verschiedenen Bücher und Reiseberichte wiedersprüchliche Angaben gemacht worden sind. Auch ich war unsicher, aber ein Ortskundiger hat uns geraten diesen zu fahren, es sei auch ein Erlebnis.

Aus dem Ort heraus führte eine gute Straße vorbei an Palmenhaine.Dann wurde es etwas trostlos, gleich einer Steinwüste. Bald kamen wir dem Gebirge näher und die trostlose Landschaft wurde von kleinen Oasen aufgelockert und wir stiegen immer höher, fuhren durch viele Kurven und erreichten die Baumgrenze. Viele tiefe Schluchten auf unserem Weg, eine atemberaubene unwirkliche Berglandschaft.

Ich hätte gerne nach jeder Kurve gehalten um diese Grandiose Landschaft zu bewundern, leider war das nicht möglich. Da nicht viel Verkehr war, gönnten wir uns den Luxus langsam zu fahren. In diesem wirtschaftlichem Gebiet hatten kleine Dörfer gesiedelt, lebten von dem was die wenigen Oasen hergaben.


Montag 11. bis 17. Februar

Merzouga

CP Desert Hotel Le Chance

GPS N 31° 08’ 00 W 4° 01’ 13

Schöner großer Platz vor den Dünen. Hier war ich vor 5 Jahren schon einmal und es hat vieles zum Guten verändert.

Erg Chebbi, die bekanntesten Dünen.

Von Tazarine fuhren wir die N 12 bis Rissani. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Strecke, gut zu befahren. Die Steinwüste wurde von kleinen Oasen aufgelockert auch kleine Orte durchfuhren wir.

Dann rückten die Berge wieder näher, diese hatte der Wind eine eigentümliche Form gegeben. Das Farbenspiel war wieder beeindruckend, es wechselte von helle bis sehr dunkele Terrakottatöne.

In Rissani angekommen ließen wir es uns nicht nehmen die Stadtmitte zu erkunden.

Ein Offizieller Parkplatz für uns gab es nicht aber uns wurde schon zugewunken wo wir parken konnten, dort standen schon zwei Womos. Selbsverständlich erwartete man einen kleinen Obolus. Kein Problem, erst aufpassen bis wir zurück sind, OK ?

Den kleine Kindern gaben wir Schokolade und wurden mit einem Lächeln und strahlende Augen belohnt. Dann kamen 12 Jährige und bettelten, diese wurden von den größeren Jugendlichen sofort verjagt.

Natürlich bietet sich auch immer jemand als Guide an, wenn er etwas deutsch kann. Ich gab ihm eine Tafel Schokolade für seine Kinder und er wollte jetzt kein Geld für seinen Dienst.

Er führte uns  durch Gassen, wo gearbeitet wurde. So konnten wir einem Bäcker beim backen einer marokkanischen Pizza zusehen, aber essen wollten wir keine. Wir gingen noch in einigen Hinterhof Läden, dort fand man wirkliche marokkanische alte Sachen.Hannelore hat einen sehr schönen Dolch erstanden, handeln ist immer Pflicht.

Wir wurden noch durch die verschiedenen Märkte geführt und dann war unsere Zeit schon wieder um, denn wir mussten weiter.

Wir stellen immer wieder fest, sobald man in Begleitung durch die Märkte geht wird man nicht angesprochen, daß alleine ist schon einige DH wert. Zurück zu unseren Womos entlohnten wir auch die Aufpasser und hielten für uns zum Dank bei der Abfahrt die Kreuzung frei, welch ein Service .

Es waren noch ca 60 Km bis zu unserem Ziel. Merzouga hat sich ausgebreitet,neue Straßen, welche vor 5 Jahren auch noch nicht da waren. Da ist es kein Wunder wenn das Navi spinnt. Wir irrten etwas herum und ein Mofafahrer sah seine Chance einige DH zu verdienen und führte uns zu unserem Platz.

Hier wurden wir herzlich begrüßt.

Am Dienstag erkundeten wir die nähere Umgebung. Etwas abseits vom Platz standen einige Herden Dromedare, bereit die Touristen in die Wüste zu tragen.

Nicht weit war ein kleiner Ort, etwas trostlos. Aber hier konnte man in kleinen Läden alles für den täglichen Bedarf kaufen.

Auch wir haben unsere Vorräte etwas aufgestockt. Der Nachmittag war fürs faulenzen im Liegestuhl vorgesehen. Nur die Abende und die Nächte waren recht kühl.

Heute Mittwoch, hatten wir uns mit Achmed der Chef des Hotels für eine Wüstentour verabredet. Wir fuhren mit seinem 4×4 Geländewagen.

 

Es war eine beeindruckende Fahrt. Wir besuchten Hotels in der Wüste und wurden zum Tee eingeladen. Für uns unverständlich die vielen sehr große Hotels, denn die Gäste fehlen.

Wir besuchten einen Platz wo Mineralien abgebaut werden unter sehr gefährlichen Gegebenheiten. Weiter ging es durch die Wüste, aber keineswegs nur Sand, nein Steine, schimmernd in grau bis schwarz. Achmed hielt an einer Stelle hier an und wir suchten nach Fossilien und fanden auch welche.

Wir waren zu Gast bei einer Berberfamilie und wurden bewirtet mit Tee und einer großen marokkanischen Pizza ( ein Fladen gefüllt mit Gemüse). Für mich war dies ein Erlebnis was mich sehr bewegt hat. Die Herzlichkeit der Frauen ( zwei Familien) und die Fröhlichkeit der Kinder. Für die Kinder hatten wir als Gastgeschenk Schokolade und Bonbons mitgebracht und Achmed hatte Mandarinen. Die Freude war groß.

Wenn man bedenkt welches ärmliche Leben geführt wird. Wir bekamen einen Einblick wie gekocht und gebacken wird, auf offener Feuerstelle und in einem Erdloch. Gelebt wird in zwei kleinen Lehmhütten ohne Wasser und Strom. Lebensmittel und Wasser werden über weite Wege in Kanister herangeschafft. Ein Esel ist hier das Transportmittel. Ein Leben voller Entbehrungen und Arbeit.

Auf dem Rückweg hielt Achmed an einem Haus mit Innenhof an. Hier leben Musiker eine Traditionellen Gruppe und hier finden auch traditionelle Vorführungen und Tanzdarbietungen statt.

Wir bekamen eine ganz private Tanzdarbietung.

Für uns spielten einige Musiker und ich versuchte mein Glück auf einem Instrument zu spielen, ähnlich einer Gitarre.

 

Die Begeisterung war groß. Ich habe eine schöne Erinnerung an diese Gruppe, denn ich durfte sie vor 5 Jahren live erleben. Heute habe ich mir wieder eine CD gekauft als Erinnerung.

Als Abschlus besuchten wir den Zeitsee bei Merzouga, ein See in der Wüste.

Es war ein ereignisreicher Tag.

Eigentlich wollten wir nach 3 Tagen wieder weiter aber es gefiel uns so gut, dass wir noch einige Tage verlängerten, es waren absolute Wohlfühl Tage.

Am Samstag, unser letzter Tag hatte uns Achmed zu einer Fahrt nach Erfoud, eine kleine Stadt in der Wüste, eingeladen.

Hier besuchten wir einen Wochenmarkt. Auch eine Kooperative für Marmor, Kristalle und Fossilien, welche hier verarbeitet wurden.

Im Ausstellungsraum konnten wir die wunderschönen Gegenstände in ihrer Vielzahl bewundern.

Achmed lud uns zum Mittagessen bei einem Freund ein. Ein Restaurant mit einem sehr schönen Garten, gelegen in der Wüste. Ich betone das wieder einmal, denn es führt keine Straße dahin, man muß es wissen und den Mut haben diese kaum erkennbare Piste zu fahren.

Nun verlassen wir unseren Platz in der Wüste. zum Abschied nocheinmal einen schönen Sonnenaufgang.


 

Sonntag 17. Februar

Midelt

CP Hotel Ksar Timnay

GPS N 32° 45’ 06 W 4° 55’ 08

Wir verabschiedeten uns herzlich von Achmed und versprachen im nächsten Jahr wiederzukommen und länger zu bleiben.

Bis Rissani kannten wir nun schon die Strecke und auf einer gut ausgebauten Straße der N 13 erreichten wir schließlich das Ziz – Tal.

Wir fuhren oberhalb des Flusses entlang, welcher leider etwas weniger Wasser hat als sonst. Der Fluß gibt zahlreichen Palmenoasen das kostbare Nass. Die wiederum das darunter wachsende Gemüse und Obstgärten den nötigen Schatten spenden.

Danach wird die Straße von vielen ausgetrockneten Flussbetten begrenzt. Die Felsen haben eine bizarre Form und bilden eigenartige Formationen. Wir fuhren an einem Stausee vorbei, der riesige Hassan Addakhil See blinkt uns in einem türkis entgegen.

Schließlich fahren wir weiter den Pass hinauf und fuhren durch den Legionärs Tunnel. Nun das hatten wir uns etwas Spektakulärer vorgestellt. Die Tunnel wurde von den Franzosen gebaut und ist 1000 m lang und ein Durchfahrtshöhe von 3,50 m, aber man sollte mittig fahren. Auch heute noch steht ein Wachposten vor seinem Häuschen.

Weiter auf 2000 m Höhe erleben wir eine grandiose Landschaft. Die Straße wird links und rechts durch die verwitterten, roten Felsen des Atlas begrenzt. Wir fahren vorbei an tiefen Schluchten und werden wieder von hohen Bergen bedrängt.

Dann weitet sich das Land und Kleinpflanzen kriechen den Berg hinauf. Bäume bilden ganze Wälder, denn wir sind wieder unterhalb der Baumgrenze.Es ist ein Wechselspiel der Natur und hat mir viele Male einen “Wow” Ruf entlockt. Die gesamte Strecke und der Tizi – n- Talrhemt (1907 m) waren auf 280 km ein tolles Erlebnis.


 

Montag 18.+ 20. Februar

Azrou

CP Euro Camping

GPS N 33° 26’ 36 W 05° 11’ 25

110 km eine Fahrt durch ein Bilderbuch der Natur. Unser nächstes Ziel Azrou / Ifrane, hier leben Berberaffen in einem Naturschutzgebiet. Heute sollen es noch 5000 sein.

Von Midelt aus fuhren wir weiterhin auf die N 13. Es ging erst durch eine nichtssagende Landschaft, aber bald erreichten wir wieder die Ausläufer des Atlas und die Straße stieg ständig in sanften Kurven an.

Wir fuhren wieder durch eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft, man hatte das Gefühl, dass das Bild immer nach wenigen Kilometer wechselte. Wir fuhren an Baum bewachsenes Gebirge vorbei, dann wieder an tiefe Schluchten und karge Felsen in allen möglichen Terrakottafarben. Bald waren wir oberhalb der Baumgrenze in 2104 m Höhe und fuhren auf einer Hochebene. Hier oben ließen uns die Reste der Schneefelder staunen, auch die am Straßenrand gesetzten Schnee Stöcke sind ein sicheres Zeichen das es hier Schnee gibt.

Viele km fuhren wir auf dieses Hochplateau, bewachsen mit Moos, Flechten und kleinen Büschen. Hier hatten die Schafs-und Ziegenherden genug zu fressen. In dieser Höhe waren nicht nur Bergdörfer sondern auch eine Stadt mit breiten Straßen und man winkte uns wieder zu. Nun ging es gemächlich wieder herunter und die Büsche und Bäume säumten den Straßenrand, die Berge waren in den Hintergrund getreten.

Wir passierten ganz plötzlich ein großes, dichtes Waldgebiet und die vielen Affen Schilder machten uns darauf aufmerksam,daß wir durch das Naturschutzgebiet fuhren, in dem die Berberaffen leben.

Bald waren wir am Ziel und fuhren auf einen schönen CP. Hier war ich vor 5 Jahren auch schon mal und hatte diesen noch gut in Erinnerung.

Natürlich wollten wir auch die Affen sehen und weil es erst 13 Uhr war,am liebsten sofort. Ich fragte den Platzwart nach dem Weg,leider etliche km von hier. Aber er war so freundlich und bot uns an mit seinem Auto dort hin zufahren.

Auch hier gab es einen festen Platz im Wald, wo sich der Kommerz ausgebreitet hat. Es standen Verkaufsstände mit den üblichen Souvenirs und Pferde mit bunten Sätteln und Decken geschmückt, bereit für einen Ausritt.

 

Aber die Hauptattraktion waren die Affen welche von in den Bäumen turnten und auf ihre Nüsse lauerten.

Wir kauften auch eine Tüte Erdnüsse und ich war noch damit beschäftigt die Tüte zu öffnen und die Nüsse in die Jackentasche zu tun. Die Arbeit konnte ich mir nun sparen. Einer der größeren Affen stibitzten mir die Tüte ruckartig aus den Händen und weg war er. Bei der nächsten Tüte passte ich besser auf und die Fütterung konnte beginnen.

Wir hatten viel Spaß zu sehen wie die Affen sich durch die Bäume schwangen und immer wieder zu uns kamen. Ein lustiges Schauspiel und die Affen hatten hier ihr Paradies.

Wieder am Womo angekommen wurde das Wetter schlechter, kälter und grauer.

Es fing an zu regnen und wir trauten unseren Augen nicht, es schneite.

Schnee in Marokko – Azrou liegt auf 1450 m und wir hörten, daß von Dez. bis im März hinein Schneefall keine Seltenheit ist. Im letzten Jahr wurde der Platz für eine Woche wegen 1 m Schnee geschlossen.

Heute ist wieder Sonnenschein und 13 Grad.

Morgen geht es weiter nach Fes.


Donnerstag 21.-23.Februar

Fes

CP Diamant  Vert

GPS  N 33° 59′ 23    W 05° 01′ 23

Auch die  Strecke nach Fes war ein Genuß, entspanntes fahren auf gut ausgebauten Straßen, teilweise durch   Landwirtschaftlichem Gebiet. Die Ware wurde am Strassenrand angeboten. Auch wir kauften unser Obst und Gemüse.

Der Platz war schnell gefunden und der Eingang sah super aus, eine gepflegte Anlage mit großer Rezeption, Restaurant und Bungalows. Nur der Stellplatz war in einiger Entfernung von der r

Rezeption, sehr schlammig und die Elektrik sah an einigen Säulen sehr Abenteuerlich aus. Die Sanitäranlage war überraschen gut und gepflegt.

Freitag

Heute haben wir eine Verabredung mit unserem Guide Elonafi. Er holte uns um 11 Uhr am Platz ab und führte uns den ganzen Tag durch Fes. Wir hatten uns diese Stadt bis zum Schluss aufgehoben.

Fes ist eine Stadt im Nordosten von Marokko, die häufig als Kulturhauptstadt des Landes bezeichnet wird. Es ist die älteste der vier Königsstädte des Landes. Der König residiert in Fes und hält sich häufig im dortigem Palast auf. Die Altstadt steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco. Das religiöse Leben wird durch die vielen Moscheen in der Altstadt geprägt.

Es ist ein anderer Souk als wir bisher erlebt haben. Es ist ein lebendiger Souk, der auch hier nach Handwerk aufgeteilt ist.

Wegen der extremen Enge gibt es keine Autos oder Mopeds in dieser Altstadt. Manche Gassen sind gerade mal 50 cm breit und häufig gibt es auch Treppen dort.

Man kann den Handwerkern bei der Arbeit zu sehen und besonders groß ist das Gerberviertel. Mit viel Gedult und ausführlichen Erklärungen führte uns Elnoafi durch seine Stadt.

wir besuchten eine Bäckerei, hier bringen die Leute ihre Fladen hin und für einige DH werden diese gebacken, wir bekamen zwei Fladen geschenkt, warm und lecker.

In der Gasse der “ Lebensmittel“ gibt es eine Besonderheit. Weil die Gassen so eng sind haben die Läden keine Türen. Der Verkäufer schwingt sich an einem Seil über die Theke, naja, wenn nicht genug Schwung da ist, landet auch mal  ein Fuß auf dem Fleisch oder was  sonst so da liegt.

In den Gassen lohnt es  auch mal einen Blick nach oben zu wagen, zweifelhafte Konstruktion, aber sie hält.

Durch eine dieser 50 cm breiten Gasse gelangen wir in einem großen, noblem Restaurant und genossen ein genauso nobles Menü. Es ist immerwieder erstaunlich, welche “ Größen“ sich in den Gassen vestecken.

Für Heute war ein ruhiger Tag geplant und wir mußten noch unsere Vorräte aufstocken und fuhren mit dem Taxi zum Supermarkt und mit unserem Einkauf Irgentwann auch wieder zurück. Noch die nächste Route besprechen., denn langsam ging unsere Reise zu ende.


Sonntag 24. Februar

Larache

CP Aire de Repos de Larache

GPS  N 35 09.656   W 06 08. 597

 

Wenn man sagen kann, es gibt eine grüne Straße, so ist das diese Strecke.

Von Fes nach Sidi Kacem und dann auf die N1, eine gut ausgebaute Straße. Am Anfang war die Strecke etwas öde, später fuhren wir durch eine Landwirtschaftlich geprägte Natur. In hügeliger Landschaft mit weitem Blick auf grüne Felder, blühende Wiesen, Olivenhaine und natürlich durften die Orangenplantagen nicht fehlen. Die Straße wurde wieder kurviger und wir überquerten einen kleinen Pass mit schönen Ausblicken auf die bewaldeten Berge und Täler.

Nach einer schönen Fahrt erreichten wir unseren Platz für diese Nacht.


Montag 25. Februar

Tanger

Jetzt geht unser Aufenthalt in Marokko dem Ende zu und nocheinmal fuhren wir auf guter Straße eine schöne Strecke bis Tanger. Hier im Norden ist das Land grün mit viel Landwirtschaft und Vieherden. Am Straßenrand konnte man auch hier Obst und Gemüse kaufen.

Grgen 12 Uhr waren wir im Hafen und hlten mit unsere Bordkarten. Ab jetzt war Gedult gefragt, aber sehr,sehr viel. Ersteinmal durch die Passkontrolle und den Zoll. Die Papiere wurden gestempelt und die Fahrzeuge in Spuren gewunken. Was heißt Spuren, von vier Seiten in einer Spur. Das Gedränge war groß und die Angst auch. Der Gedanke wie teuer ein Blechschaden ist, läßt einen schon schwitzen. Denn Rücksicht war hier nicht angesagt. Ich wurde dann in die Spuren zum Scanner geschickt, wieder Gedränge. Man muß auf eine Bühne fahren, das Fahrzeug verlassen und dann fährt ein großer Waggon mit Elektronik gespickt vorbei. Der ganze Spaß hat dann bis 16 Uhr gedauert.

Dann endlich zur Parkposition und warten. Nach 2 Stunden LKW Verladung stellte man fest die Fähre ist voll.  Wieder warten. Dann wurden wir zu einem anderen Kai gelotst, jetzt ging es zügig auf die Fähre und wir legten um 20 Uhr ab. Gute Stunde Überfahrt und das Anlegemanöver dauerte dann auch noch bis 22 Uhr. Wir mussten jetz noch 14 km bis zu einem Parkplatz fahren. Es war ein langer Tag.

Wir hatten einen traumhaften Aufenthalt in Marokko und das Sprichwort heisst ja,  es gibt nichts umsonst, also muss man den An-und Abreisestress aushalten.

Noch eine Information: In Algeciras im Hafengebiet  gibt es einen Stellplatz

GPS   N 35°52′ 8,8   W 5° 31′ 22,2

 

Marokko Teil 3 Marrakesch

Marrakesch

Freitag 25.01. – Freitag 08.02. 2019

 

CP N 31°41’33.6 W 8°07’52,6

Ganz privat bei Reinhard & Aicha Schatz

Marrakesch “ Perle des Orients” hier kann man eintauchen in das orientalische Leben und sich verzaubern lassen wie im Märchen aus 1001 Nacht.

Wir fuhren von Agadir auf die neue Autobahn nach Marrakech, fast parallel zur alten Straße. Automatisch fuhr man etwas langsamer um die grandiose und abwechslungsreiche Landschaft zu genießen.

Auf unseren Camping angekommen erwartete uns eine Oase der Ruhe.

Eine Kasbah – es ist eine Mischung aus Burg und Schloß – gelegen in einem großen Garten und ein Pool darf natürlich auch nicht fehlen.

Wir sind gleich am nächsten mit dem Taxi ins Zentrum gefahren, zum Platz Djamaa el-Fna, der Platz der Gehängten in der Vergangenheit.

Die Kutubiya Moschee…. das Monumentale Minerett der Moschee, das Wahrzeichen der Stadt,überragt die Dächer der Medina und dient ale Orientierungspunkt aus allen Richtungen, um zum Djamaa el-Fna zu finden.

Es ist ein reges Treiben zu beobachten. Wegen seiner Einzigartigkeit wurde er von der UNESCO 2001 in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbe der Menschheit aufgenommen. Für viele Analphabeten und die Wenigen, die keinen Fernseher besitzen, ist der Halka ( ein Gesprächskreis) eine wichtige Informationsquelle.

Durch das Gewirr von Menschen tönt das Geläut der Wasserverkäufer. Man muss kein Wasser kaufen, es wird das Geld mit Erlaubnis für ein Foto verdient und die Preise steigen.

Zahlreiche Saftstände verkaufen frisch gepressten Saft aus den verschiedensten Früchten. Andere Stände bieten in Mengen diverse Dattelsorten, Feigen, Nüsse und getrocknete Früchte an. Frauen sitzen in kleinen Gruppen und bieten Henna-Tattoos an, sehr schön. Korbflechter uns kleine Souvenirs sind auch zu finden.

hier kann man sich mit einem Hennatattoos verschönern lassen

Jetzt hatten wir eine Pause verdient und setzten uns vor einem der vielen Restaurant und bestellten uns einen Tee.

Noch waren wir zögerlich in den Souk hineinzugehen, denn die Orientierung in diesem Gassengewirr ist nicht so einfach. Aber wir hatten die ideale Lösung und ließen uns von einen einem Tuk-Tuk durch nicht nur durch die Gassen die Souks fahren sondern auch durch die gesamte Medina.

Vom CP aus wurden einige Aktivitäten organisiert, an 3 Tages eine Fahrt zu verschieden Ziele im Hohen Atlas und einen Besuch der Medina mit einem Guid.

Wieder fuhren wir mit dem Taxi ins Zentrum, leider liegt der CP weit außerhalb und auf dauer gesehen war das Taxifahren teuer, pro Person 10 € für hin und zurück. Jetzt bitte keinen Aufschrei, so teuer wie in Deutschland natürlich nicht.

Unser Guid führte uns durch das Gewirr der Gassen im Souk und diese waren genau aufgeteilt nach den verschiedensten Handwerken. In eine der schmalen Gassen mit Olivenverkauf und Garbuden. An den Theken mit Schafsköpfen und Tajinen kann man beobachten wie Mèchoul (Lamm) zubereitet wird.

Weiter geht es zu dem ehemaligen Sklavenmarkt, heute werden natürlich keine Sklaven mehr versteigert sondern haben sich Gewürzhändler und Quacksalber niedergelassen. Getrocknete Echsen, Rosenblätter und Rosenwasser, Moschus Parfüm, die buntesten Gewürzschalen von Safran bis Paprika. Ein Eldorado für Liebhaber exotischer Spezialitäten.

Wir kommen zu dem Souk der Kupferschmiede. Diese fertigen auf kleinstem Raum mit einfachem Werkzeug wunderschöne Schalen. Töpfe, Teekannen, Becher und Lampen an, wahre Kunstwerke.

Wir besuchten den Holzschnitzer- und Wollfärber Souk. Hier wurden große Schals und Tücher in Traumhaften Farben angeboten. Mir fiel die Entscheidung schwer zwischen diesen Farben zu wählen und dann kam das verhandeln über den Preis.

Wenn man zäh ist zahlt man am Schluß den halben Preis.

Weiter geht es zum Ledermarkt, hier liegen Stapel von ungefärbter Tierhäute. Diese werden an den kleinen Werkstätten verkauft und hier werden die bunten Pantoffeln ( Barbusch) hergestellt.

Zwischendurch machten wir eine Pause in einem der kleinen Cafes mit Dachterrasse und hatten den Überblick über die Dächer der Medina.

Es gab noch vieles zu sehen, den „Frauenmarkt“ hier bieten die Frauen ihre Ware an, weelche sie in Heimarbeit angefertigt haben.

Eine junge Frau demonstriert das malen der Argan Nüsse. Daraus  wird das Öl gewonnen. In den Gesundheits Kräuter Tempel kann man sich mit vielen Kräutern, Salben und Ölen heilen lassen.


Donnerstag 31. Januar

Heute ist unser erster Ausflug nach Sidi Rahal in den hohen Atlas, er bietet eine märchenhafte Landschaft wie aus dem Bilderbuch mit seinen Wäldern, bizarren Felsen in den unterschiedlichsten Farben.

Mit dem hauseigenen Bus der besonderen Art und das ist schon ein Erlebnis.

Unser erster Stopp war der Garten „Anima“ dieser Garten wurde als einer der schönster der Welt beschrieben. Nun, alles ist bekanntlich Geschmacksache.  Auf jeden Fall betritt man in diesem Garten eine magische Welt der Sinnlichkeit, des Staunens, der Freude und der Inspiration.  Andrè Heller zählt zu den erfolgstreichsten Medienkünster der Welt und hat auch hier seine Ideen einfliesen lassen. Der Garten, ein wunderschönes Symbol des Lebens. Man flaniert zwischen kostbaren Bäumen, Blüten, Sträucher und Kunstwerken von Keith Haring, Pablo Picasso und vielen mehr.

Weiter ging die Fahrt auf einer etwas engeren Passstraße, besonder für diesen Bus, aber es war kaum Verkehr. Hier hatte man das Gefühl, die Zeit ist stehengeblieben.

Wir besuchten Hussaine und seine Familie, Freund von Rheinhard. In seinem kleinen Laden hatte Hussaine schöne Edelsteine,Calcite und natürlich auch Fossilien. Auf der Terrasse mit Blick auf die Berge wurden wir mit Tee bewirtet.

Auch eine Mittagspause durfte nicht fehlen. Wir saßen an einem Fluß und in diesem kleinem Dorf wird das Essen über die Straße gebracht. Musiker spielen auf ihren Instrumenten und erwarten natürlich ein kleines Entgeld.

Hier verirren sich nicht viele Touristen, aber Rheinhard kennt man schon seit Fahren hier und auch bei den nächsten Orte welche wir besuchten war das auch so.

Auf der Rückfahrt konnte man den Blick nochmal über die Landschaft schweifen lassen.


Gleich am nächsten Tag starteten wir den zweiten Tagesausflug nach Amizmiz.

Unterwegs besuchten wir eine alte Kasbah. Hier wurde wir von der Familie zum Tee eingeladen.

Danach ging es weiter nach zu dem malerisch gelegenen See von Takarkoust vorbei an dem Staudamm.

Das Ziel war Amizmiz, ein Bergdorf in dem sich keine Touristen verirren und man kann hier das ursprüngliche Leben beobachten. Vor unserer Rückfahrt stärkten wir uns noch mit einem Glas Saft aus verschiedenen Früchten und einem Sandwich, beides sehr lecker. Reinhard war auch hier bekannt und wurde von vielen als Freund begrüßt. So hatte es einen private Atmosphäre.

 


Nach zwei Tage Busreise war für heute kein Ausflug geplant und wir nutzten diesen Tag um wieder mit dem Taxi nach Marrakech zu fahren, denn wir wollten das Judenviertel und den Bahia Palast besuchen.

 

 

Der Palast trägt den Namen der Lieblingsfrau des Großwesirs Ba Ahmed Ben Moussa. Angeblich lebte er mit 4 Frauen und 80 Konkubinen in diesem riesigen Palast. Die 50 prachtvoll im maurischen Stil mit geschnitzten und bemalten Zedernholzdecken, Stuckverzierungen und Marmor ausgestatteten Räume stehen heute leer. Die gesamte Anlage bildet ein Labyrinth aus miteinander verbundenen Zimmern, Sälen, Innenhöfen und Gärten. Hier trafen wir auch unseren Tourguid mit einem Ehepaar welche auf den CP neben uns standen wieder und wir durften uns der Führung anschließen. Das war Glück für uns.

Mellah – das Judenviertel betritt man durch ein großes, reich verziertes Tor und gelangt in Gassen mit edlem Warenangebot. Das angenehmste war, man wurde nicht bedrängt etwas zu kaufen. Natürlich war ein Tag wieder einmal zu kurz um alles zu sehen, aber man kann ja wieder kommen.


Für heute ist die 3. Tagestour mit dem Bus geplant. Diese Tour geht schon richtig in den Hohen Atlas hinein. Schluchten, grüne Täler und das Ziel ist der berühmte Wallfahrtsort

“ Mulay – Brahim“

In diesem Ort steht eine berühmte Wallfahrt Moschee und einmal im Jahr kommen tausende Menschen hierher.

Reinhard führte uns durch die Gassen, wurde vom Wunderheiler begrüßt und wir erfuhren wofür die vielen Kräuter sind. Hier kann man jedes Zipperlein heilen.

Später ging es zu seinem Freund Ali, hier auf der Terrasse nahmen wir einen kleinen Imbiss.

Einschöner Blick von der Terrasse

Auf der Rückfahrt hatte man immer wieder einen tollen und anderen Blick auf die Bergwelt.

Und immer wieder konnte man einen Blick auf den höchsten Berg, den Toubal, 4250 Meter hoch.


Nun geht unsere schöne Zeit bei Familie Schatz zu Ende, wir haben viel gesehen und erlebt, mit netten Menschen die Gastfreunschaft der Familie genossen. Als krönender Abschluß haben wir im Schloß einen Marokkanischen Abend einer marokanischen Musiker Gruppe miterlebt. Damit es auch für uns stielecht wird, wurden wir traditionell eingekleidet.


Heute wollten wir un Marrakech noch zwei Sachen ansehen und erleben.

Wir wechselten von dem CP auf einem Stellplatz in Marrakech. Von hier hatten wir kurze Wege. Zuerst fuhren wir mit dem Taxi nach dem Jardin Majorelle, mein Lieblingsgarten.

Der französische Künstler Jacques Majorelle vereinte die auf seinen Reisen durch alle Kontinente gesammelten exotischen Pflanzen in diesem wunderschönen Garten, den er 1947 der Öffentlichkeit zugängig gemacht hat.

1980 erwarben der Modeschöpfer Yves Saint Laurent und dessen Lebensgefährte Pierre Bergè diesen Garten und gestalteten diesen zu einem beinahe mystischen

wunderschönen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit.

Die Blütenpracht, das üppige Grün und die Größe der Pflanzen in diesem verwunschenen Garten sind beeindruckend.

Lotus, Bougainvillea, Bambus, riesige Katteen, Papyrus, dazwischen leuchten die blau gestrichene Gebäude und Bassins mit Schildkröten und Fischen. Als Kontrast dazu stehen in in gelb gestrichene bepflanzte Tongefäße.

In einem Innenhof kann man bei einem Imbiss oder auch nur Tee oder Kaffee seinen Eindruck von diesem Garten sinken lassen.

 

Bevor wir Marrakech verlassen wollen wir den “ Gaugler Platz” bei Nacht sehen.

Schon Am Nachmittag herrscht reges Treiben, denn es müssen nun die vielen Garküchen mit Tischen und Bänken aufgebaut werden. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Speisen. Alles ist auch schön eingedeckt und dekoriert, die Beleuchtung darf auch nicht fehlen.

Nur einfach vorbei schlendern geht leider nicht. es wird einem sofort die Speisekarte vor die Nase gehalten und man kann noch nicht einmal das Angebot ansehen. Es gibt für uns etwas ungewöhnliche Speisen, es liegen da gebratenen Kuhhaxen herum oder auch etwas was wir nicht zuordnen können.

Diese Aufdringlichkeit ist sehr lästig. Auch die Gaukler oder Musiker welche ihre Darbietung zeigen, kann man nicht einfach sehen. Man steht kaum dabei, wird man sofort zum zahlen von einer Summe aufgefordert. Vor 5 Jahren hatte es nicht diesen Extremen Auswuchs. Wir beschlossen und das Geschen von einer Terrasse eines Restaurant anzusehen.

Nun werden wir Marrakech verlassen, wir hatten hier einen spannenden und abwechslungsreichen Aufenthalt.

Anmerkung: Erleben Sie Marokko ganz Privat – das ist das Motto der Familie Schatz

Es werden Aufenthalte im Schloss angeboten und Rundreisen, sowie Mehrtagestouren. http://www.marokko-reisen.de

Marokko Teil 2

Marokko Teil 2

13. Januar bis 23. Januar 2019

Safi

Sonntag 13.Januar

Maut 65 DH

Camping International GPS N32° 19’ 03 W 9° 14’ 18

Es war eine angenehme ruhige Fahrt auf der Autobahn, wir waren fast alleine unterwegs. Schöne Ausblicke über die Felder und weniger schön der Blick auf die Ansiedlungen. Baracken irgendwie zusammen gezimmert und mit Plastikplanen dicht gemacht. Für uns nicht vorstellbar dass hier Menschen leben. Sie passen auf den kleinen Weiden oder auch am Strassenrand auf ihr Vieh auf, manches mal auch nur ein Tier. Sie winken uns fröhlich zu.

Die letzten 20 Km bekamen wir eine Vorstellung wie die Straßen sonst aussehen. Loch an Loch und man tut gut daran im Schritttempo zu fahren.

Dann wieder die Stadt mit breiten Strassen, grosse Springbrunnen im Mittelpunkt des Kreisverkehrs und Blütenhecken am Straßenrand.

Der Platz wie fast immer außerhalb und wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Ziel.

Safi ist über die Grenzen hinaus berühmt für die Keramikherstellung und zu diesem Töpfer Hügel wollen wir hin. Seit Jahrhunderten wird aus der Tonerde dieser Region hervorragende Gebrauchskeramik gebrannt. Die traditionellen Brennöfen sind noch in Betrieb, obwohl vorwiegend mit Gas befeuerte Öfen benutzt werden. Wir haben eine der Werkstätten besichtigt. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie aus dem feuchten, rotbraunen Lehm die Gegenstände gedreht werden und nach dem ersten Brand bemalt  werden. Danach kommen die Stücke nocheinmal in den Ofen zum Hochbrand.

Die Menschen sind stolz auf ihre Arbeit, obwohl diese unter beschwerlichen Umständen und mit einfachen Mitteln hergestellt werden. In den Verkaufsraum dieser Werkstätten und auch in der ganzen Stadt kann man wunderschöne Keramik kaufen. Man findet auch durchaus kitschige Keramik, welche allerdings nicht in diesen Werkstätten hergestellt werden.

Wir haben in Begleitung die Stadt erkundet, in Gassen des Souks in denen man eigentlich nicht reingehen würde.

Wieder die verschiedensten Handwerker bei der Arbeit zugeschaut und eine Brotbäckerei besucht.

Vieles über die Geschichte und der Entwicklung der letzten 50 Jahre gehört. Safi ist noch für seine Sardinenfabrikation bekannt.


Essaouira

Dienstag 15.Januar

Camping Le Calme N 31° 25’ 57 W 9° 39’ 29

Der Platz liegt außerhalb von Essaouira , absolut ruhig.  Mit Schwimmbad und das Essen kann man zum Womo bestellen oder im schönen Restaurant verzehren.

Man hatte uns empfohlen von Safi aus die wunderschöne Küstenstraße zu fahren.In Safi selber und Umgebung fuhren wir erstmal an den Sardinen Fischfabriken vorbei, der Anblick dieser sehr heruntergekommenen Fabriken und der Abfall und Geruch war nicht besonders erbaulich. Endlich haben wir das Industriegebiet hinter uns gelassen und hofften auf die schöne Küstenstraße. Stattdessen fuhren wir eine stark beschädigte kurvenreich Straße. Bei dieser Beschaffenheit der Straße waren ca 176 km lang. Irgendwann kamen dann doch der einen und andere wunderschöne Ausblick auf den Atlantik.

Schnell fanden wir den Platz und wir konnten uns stellen wie und wo wir wollten.

Ein Nachteil diese Platzen war, dass wir ein Taxi bestellen mußten um nach Essaouira zu kommen. 100 DH pro Person.

Essaouira ist eine Hafenstadt an der marokkanischen Atlantikküste, welche portugiesisch geprägt ist. 1506 begannen die Portugiesen mit dem Bau von Hafenbefestigungen, sodass die Stadt einer kleinen Festung gleicht. Zum Atlantik hin gibt es eine Festungsmauer mit großer Kanonen Bestückung. Von hier hatte man einen herrlichen Ausblick auf die schroffen Felsen.

Als erstes besuchten wir den Hafen, eine Erlebnis der Besonderheit. Hier werden alte Schiffe restauriert und man ist stolz dieses zeigen zu können. Den Fischer bei der Arbeit zu schauen und den Fang hatten sie auf kleinen Verkaufstischen ausgebreitet. es waren Fische dabei, welche ich noch nie gesehen hatte. Hier konnte man sich den Fisch kaufen und gleich vor Ort zubereiten lassen. Provisorisch aufgestellte Tische und Stühle zwischen den Fischständen und den arbeitenden Fischer , hier konnte man sich hinsetzen und seinen “ Fang” verzehren.

Wir haben darauf verzichtet, denn außerhalb des Hafengeländes gab es schönere Gelegenheiten frischen Fisch zu bekommen. Wir suchten uns den Fisch aus und dieserwurde sofort gegrillt und mit Salat, Pommes und Brot serviert.

Wir besuchten nun die Medina und diese war anders als die Medinas sonst. Die Portugiesen haben im 8. Jh. eine völlige Neuordnug des Hafengeländes und der Altstadt vollzogen – spätesten bei einem Spaziergang ist dies zu erkennen. Breite Gassen, gepflegtes Handwerk hat sich dort angesiedelt. Es ist eine Freude durch die symmetrisch angelegte Medina zu gehen.

Hier konnten wir zuschauen wie mühsam das Agan Öl gewonnen wird. Diese kleine Frucht wird geschält und der harte Kern wird gemahlen.

Es ist fast wie im Kino, wenn man vor einem der kleinen Cafes sitzt und bei einem Tee das bunte Treiben beobachtet.

 


Agadir

Donnerstag 17. Januar

CP Atlantica Park

Ein neu angelegter Platz am Atlantik. Man kann diesen von der Straße aus sehen.

Wenn man die Adresse von Atlantica d´ Imourane ( N 30° 30’ 38 W 9° 40’ 53 ) eingibt, kommt man daran vorbei.

Es war eine schöne Fahrt und wir hatten wieder vieles zu sehen, wir fuhren  durch kleine  Dörfer und überall sah man reges Treiben.

Hier kommen wir unserem Ziel schon näher.

Ein schöner Platz, natürlich müssen die Pflanzen noch wachsen. Hier ließen wir uns von dem Maler Rachit unsere Womos verschönern. Rachit spricht deutsch und berät auch, was am besten passt. Hannelore hat sich auf der linken Seite ein Bild malen lassen

und ich konnte auch nicht wiederstehen und habe eine der Versorgungsklappen verschönern lassen.

Hier verbrachten wir 3 geruhsame Tage.


Sidi Ifni

Sonntag 20 Januar

CP N 29° 23’ 02 W 10° 10’ 16

Wir fuhren eine schöne Strecke und unser Ziel war Titniz, dort wollten wir uns die gut erhaltene Medina ansehen. Der CP vor dem Torbogen der Altstadt war leider besetzt und einen anderen gab es nicht. einige Womos standen auch frei auf einen Platz, aber das wollten wir nicht wagen.Es ist bekannt, dass die Polizei nachts die Plätze räumen lässt und wohin dann. Also weiter nach Sidi Ifni.

Wir fuhren auf einer guten, zwar kurvenreiche Straße durch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Vorbei erst an Steppen ähnliches Land, dann wurde es grün und blühend, dann wieder große Flächen mit Kakteen bewachsen und später schöne Ausblicke auf den Atlantik.

Am Platz angekommen waren wir enttäuscht, dieser hatte keine ähnlichkeit mit der Beschreibung des Autors von dem Buch aus der Womo Reihe. Auch die Stadt wirkte von diesem Punkt aus auch nicht einladend.

Für diese Nacht ging es, aber bleiben auf keinen Fall. Auf den Weg hatten wir einen schönen Platz gesehen und den wollen wir morgen ansteuern.


Mirleft

Sonntag 21 Januar

CP Erkounte N 29° 30’ 50 W 10’ 04’ 10

Schön gelegener Platz, sehr gepflegt mit kleinem Restaurant.

Das Wetter hatte sich geändert und es war sehr windig und kalt, naja 16 Grad, aber der Wind war eiskalt. Die Sonne schien zwar, aber der Wind war zu stark um draußen sitzen zu können.


Tafroute

Mittwoch 23. Januar

CP Les 3 Palmiers GPS N 29° 43’ 18 W 8° 58’ 46

Wir fuhren wieder zurück nach Titniz und versuchten nochmal unser Glück bei dem CP, aber es war nur ein Platz frei. Jetzt hatten wir die Stadt endgültig abgehakt

Bis Tafroute waren es nur 107 km aber diese hatten es in sich. Erst einmal ging es 20 km durch reizloses, fast flaches Land. Dann fuhren wir an einem meist ausgetrockneten Fluß vorbei. Nun begann die Steigung im Anti Atlas, eigentlich gut zu befahren auch wenn es schon mal in den engeren Kurven etwas eng er wird, aber hupen hilft, der andere weiß nun Bescheid. Mühsam wird die Tour wenn ein uralt LKW den Pass hinauf schnauft und man keine Chance hat vorbei zu kommen, das dauert.

 

Auf dem Parkplatz des Hotel Kerdous machten wir eine Pause. Hier auf 1226 m Höhe hatte man einen gigantischen Blick auf die Landschaft. In der Hoffnung das der Lkw nun mit einem so großen Vorsprung nicht mehr zu sehen war, setzten wir unsere Fahrt fort. Wir fuhren an bizarren Felsformationen vorbei. Sahen wie Schwalbennester gebaute Dörfer an den Felshängen. Einige km vor unserem Ziel wurde die Straße nicht gerade einspurig, aber einer musste immer in das Kiesbett fahren.

Der CP war einfach, hatte aber alles was nötig war und nach einigen Metern war man im Zentrum. Die Stadt selber hatte nicht zu bieten.

Eigentlich wollten wir weiter bis Erg Chebbi, aber ich konnte mich schwach erinnern, dass diese Strecke sehr Abenteuerlich war, zumindest einige km. Ich fragte auf dem Platz nach, wer von dort kam und diese Strecke gefahren war. Ein Schweizer berichtete mir, er fährt seit 7 Jahren in Marokko, das der Zustand noch immer so schlecht war und riet uns davon ab. Jetzt war guter Rat teuer. Die anderen Straße nach Tata war für größere Womos ungeeignet, steil in den Kehren und zum großen Teil 1 ½ spurig. Das war mir zu riskant und Hannelore schlug vor, den gleichen Pass zurück zu fahren, den Weg kannten wir und so landeten wir wieder in Agadir.

Diesmal auf den anderen Camping, hier blieben wir 3 Tage.

Der Camping ist gut organisiert und die Stellplätze sind groß genug, aber hier steht man natürlich eng beieinander und dem Nachbar entgeht nichts.

Atlantica d´ Imourane N 30° 30’ 38 W 9° 40’ 53

Marokko Teil 1

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Marokko Teil 1

2019

1.Januar bis 12. Januar 2019
Dienstag 1. Januar 2019

 

Algeciras Hafen

Heute geht es nach Marokko. Die Fähre fuhr pünktlich um 11 Uhr ab, es ging alles reibungslos. 2 Stunden Überfahrt, in dieser Zeit stempelte die Polizei an Bord die Pässe. Vorher hatten wir mit dem Kauf der Tickets schon Einreiseformulare bekommen und ausgefüllt.

In Tanger Med ein großer moderner Hafen mussten wir durch den Zoll, eine Katastrophe, 4 Stunden hat es gedauert bis wir durch waren. Es ging sehr langsam. Die Zöllner kamen ans Mobil und gingen gemächlich zurück, wartete bis die junge Frau im Zollhäuschen mit dem 2 Finger Tippsystem alles ausgefüllt hat und brachte die Papiere wieder zum Womo. Geduld war gefragt und man konnte sich schon mal auf den Spruch “ Ihr habt die Uhr und wir haben die Zeit” einstellen.

Dann durch Tanger Stadt zum Kaufhaus Marjane um unsere Datenkarten für das Internet zu kaufen. Das Ganze war sehr zeitraubend und hier wird es früh dunkel und das auch ganz plötzlich. Nun wollten wir auch nicht mehr fahren und wie es im Reiseführer stand, könnte man hier auf dem Parkplatz über Nacht stehen.

Das war nicht so, der Security brachte uns zu einer nahen stillen Seitenstraße vor einer Schule, hier standen wir auch unter Bewachung für ein paar DH.


Asilah

Mittwoch 2. Januar

Stellplatz GPS N 35° 28’ 24,3 W 6° 01’ 40,8

Maut 16 DH

Auf dem Weg dahin besuchten wir die Herkulesgrotten , sind ein Besuch wert.     N 35° 45’ 33,8 W 5° 56’ 15,7

Die Höhle des Herkules hat eine Öffnung, die Afrika abbildet. Auch die beiden Fenster zum Atlantik, wo die Wellen hereinbrechen, echt Toll. Vor dem Höhleneingang kann man die Treppe hinunter an die Küste gehen und die Wellen bestaunen. Auf jeden Fall ein Besuch wert.

Weiter ging es nach Asilah, GPS N 34° 52’ 34,2 W 6° 17’ 19

Hier war ich vor 5 Jahren schon einmal und ich habe fast nichts mehr wieder erkannt. Der Stellplatz am Hafen gab es nicht mehr, dort wurde ein großer Platz angelegt mit Skulpturen und am Rande standen Pferdekutschen, alle in Pink geschmückt.

Die Zufahrt zum Hafen ging durch einen Torbogen, bewacht.

Weiß und Blau sind die vorherrschenden Farben, hell und heiter leuchten diese in die Medina von Asilah. Freundlich und zurückhaltend sind die Menschen. Man kann unbehelligt von aufdringlichen Verkäufer durch die Gassen schlendern und in die kleinen Läden gehen.

Die Medina hat sich zu einem Künstlerort entwickelt und kleine Geschäfte mit edlem Warenangebot hatten sich dort niedergelassen, eine schöne Atmosphäre.

Das war unser Taxi, nach unserem Einkauf wollten wir die 2 km Promenade nicht mehr laufen.

Der Stellplatz am Strand hat sich auch geändert, es gab dort nun ein einfaches Restaurant und auf der anderen Straßenseite noch einen großen Stellplatz, alles bewacht für 40 DH. Schön war es hier.


Moulay Busselham

Freitag 4. Januar

CP GPS N 34° 52’ 34,2 W 6° 17’ 19

Maut 36 DH

Die Fahrt auf der Autobahn führte uns an große mit Treibhäuser bebaute Flächen vorbei und ging flott voran.

Schnell waren wir am Camping, sehr groß und weitläufig. Eigentlich brauchte man nicht dicht zu stehen, aber die Franzosen sehen das anders, dicht an dicht, es wird eben gekuschelt. Das nervt natürlich, zumal viel Platz vorhanden ist. Man kann sich  aufregen, aber da kommt schon der nächste und jetzt wird es noch enger. Die Lösung wäre, einen langen Löffel und man könnte vom Nachbar Teller essen.        Glück muss man haben und die Gruppe fuhr am nächsten Tag weiter.

Der Müllwagen kam jeden Morgen und die Schafe waren auch immer zu Besuch.

Samstag 5. Januar

Der Platz liegt an einer Lagune, ein Naturschutzgebiet und Vogelparadies.Sie wird die “ Blaue Lagune” genannt und tatsächlich leuchtet das Wasse bei Sonnenlicht blau.

Nur einige Meter bis zum Hafen und wir konnten die Fischer beim ausladen ihres Fangs beobachten und uns gleich unseren Fisch kaufen, frischer geht es nicht.

Für unser Abendessen wollten wir noch frisches Gemüse einkaufen und gingen in den Ort zum Markt. Der Weg war nicht gerade kurz und wir hatten die Taschen voll. Außerdem mussten wir wieder Pünktlich am Platz sein, Hassan der Bootsführer erwartete uns.

Also nahmen wir uns ein Taxi der besonderen Art, sehr zum Gaudi der Männer, die überall herumsitzen.

 

Heute sind wir mit einem Fischerboot hinaus gefahren und haben vielfältige Vogelarten beobachten können und Pelikane, welche sich gerne verstecken. Wir hatten Glück, denn Hassan unser Bootsführer ist ein Vogelkundler und hat uns auf alles aufmerksam gemacht. Es waren 4 erlebnisreiche Stunden.

Hassan unser Bootsführer

Sonntag 6. Januar

Heute ist faulenzen angesagt, Reiseberichte schreiben und Bilder sortieren.

Nachts ist es kalt, aber am Tage kann man es super im Liegestuhl bei Sonnenschein aushalten.

Morgen Geht es weiter, dass ist auch gut so, denn wie oben beschrieben kuschelten die Franzosen, es wurde ungemütlich.


Rabat

Montag 7. Januar

Maut 66 DH

Stellplatz Marina N 34° 01’ 42 W 6° 49’ 58 aus dem dem Buch Womo – Reihe, leider durften hier keine Womos mehr parken.

So fuhren wir noch zwei andere vorgeschlagene Plätze an, mit dem gleichen Ergebnis. Entweder übernachten verboten oder es gab den Platz nicht mehr.

Aber immerhin haben wir uns die Medina angesehen. Gerne hätten wir uns auch den Königspalast angesehen, aber ohne Französich konnten wir gar nichts klären.

Elegante Kleider für Festlichkeiten.

Die Busflotte der Verkehrsbetriebe

Auch viele junge Leute sind erschreckend unwissend. Hannelore hat es mit einem Übersetzer im Tablet versucht, da hinein sprechen war nicht möglich und lesen auch nicht. Obwohl Hannelore es vorgeführt hat. Wir haben aufgegeben, denn wir mussten uns noch um einen Übernachtungsplatz kümmern.  Wir fuhren zu einer neuen Adresse und diese gab es auch nicht mehr.   Aber dafür hatten wir bedingt durch Baustellen die absolute Irrfahrt und Verkehrschaos in Rabat.

Jetzt Richtung Meknes, endlich den richtigen Weg gefunden, nochmal ein Kreisverkehr, wer zuerst da ist kann fahren, nur Mut muss man haben.

Unsere Hoffnung stieg wieder, aber der Platz vor einem Hotel war auch ein Fehlschlag. Laut, schmutzig, und teuer. Umgerechnet 20 €, so teuer ist selbst ein Luxusplatz in Agadir nicht.

Also weiter, nächste große Tankstelle angefahren. Hier durften wir übernachten, war auch laut aber gratis.

Ein sehr schönes Restaurant war am Platz und nach diesem enttäuschenden Tag hatten wir uns ein gutes Essen verdient. Somit endete der Tag doch noch angenehm.


Dienstag 8. Januar

Meknes

Maut 27 DH

Stellplatz vor den Mauern

Es gibt einen Platz GPS N 33° 53’ 26 W 5° 33’ 51 aus der Womo Reihe

Ist aber für größere Womos nicht anfahrbar, man muss durch zwei Torbögen. Im Reiseführer steht zwar, es fahren auch Busse durch, aber diese sind kleiner.

Heute haben wir uns schon einen Teil der Stadt angesehen,es gibt die Neustadt und die Altstadt, die Medina.

Durch das schöne Tor Bab Mansur gehend sahen wir auf einem großen Platz einige farbenfrohe Kutschen stehen und unsere Entscheidung war schnell gefallen, eine Rundfahrt durch die Stadt. Der junge Mann gab sich alle Mühe uns etwas zu erklären. Zeigte uns das Gefängnis unterirdisch, die Ställe des Königs mit einem Wasserbecken davor als Pferdetränke.

Wir fuhren an der Palastmauer vorbei, hier hatten wir einen Fototermin, nur die Wache durften wir nicht fotografieren.

Das Berberviertel und das Judenviertel. Dies alles hätten wir zu Fuß nicht geschafft.

Als Abschluss saßen wir in einem der vielen Restaurant auf dem größten Platz

” Place el Hèdim” auf dem es jederzeit lebhaft zugeht.

Von hier gehen mehrere Zugänge in die Medina ab.

 

Mittwoch 9. Januar

Für Heute haben wir uns mit einem Stadtführer verabredet, einen junger Mann, welcher gut Deutsch sprach. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass man mit einem professionellen Stadtführer unbehelligt durch die Medina gehen kann, ohne von den zahlreichen Händler angesprochen zu werden.

Wir liefen durch enge Gassen, einem Irrgarten gleich. Mit Issam besuchten wir eine Mädchenschule für Hauswirtschaft. Ungläubig gingen wir durch diese kleine Tür und was wir dann sahen versetzte uns ins staunen.

Eine große Halle mit einer breiten Treppe zur nächsten Halle. Auf drei Stockwerken umrundete eine Galerie die Halle.Durch das große Kuppel Glasdach fiel das Licht und die blau weißen Kachel auf Boden und an Wänden leuchteten. Wieder in der engen Gasse konnten wir es kaum glauben das sich hinter ein bröckeligen Wand und kleinem Eingang so ein großes Gebäude verborgen war.

Issam macht uns auf kleine schön geschnitzte Türen aufmerksam, hinter diesen wohnten Familien in großen Häuser mit Innenhöfen und auch Gärten, kaum zu glauben.

Wir besuchten Handwerker, Schneider, schauten den Tischlern zu und der Garnwickler zeigte uns seine Arbeit an den klapprigen Maschinen. Viel geschichtliches über die Medina haben wir erfahren.

Hier werden dünne Silber- oder Goldfäden in Metall zu traditionellen Muster auf Gefäße, Teller auch Schmuckstücke gearbeitet

Das ist eine Bäckerei, hier lassen Frauen ihr Brot backen in einem Holzkohle Ofen. Wir haben  ein Brot abgekauft und warm verzehrt. Das passte gut, denn Issam hatte noch nicht gefrühstückt.

Die Medina ist auf jeden Fall einen Besuch wert, die Souks nicht so touristisch.

Mengen an Obst, Gemüse, Gewürze. Hühner ganz frisch, sitzen noch im Käfig und wird dann geschlachtet, gerupft und ausgenommen, naja das Schauspiel wollten wir uns nicht antun.

Dem Geruch nach kamen wir durch die Fisch Gasse, hier gingen wie auf Zehenspitzen durch die Pfützen.

In der Medina findet man auch herrliche Teppiche, Kunsthandwerk und Boutiquen.

Nach Stunden und viel Geduld von Issam saßen wir zusammen nochmal auf dem

 

Place el Hèdim und nahmen Abschied von Meknes, eine der 3 Königsstädte.


Mohammedia

Donnerstag 10. Januar

Maut insgesamt 102 DH

Camping Mimosa Beach Club GPS N 33. 725090 W 7. 333934

Diese Koordinaten wurden mir später gesagt. Gefunden haben wir den Platz per Zufall. So einig war ich mit dem Navi nicht aber das Ergebnis war gut.

Der Platz wird gerade neu hergerichtet und wird sicherlich sehr hübsch.

Wir haben uns hier wohlgefühlt und dafür sorgte auch ein freundlicher Helfer.

Gesellschaft hatten wir auch, Die Hühnerschar war sehr neugierig und besuchten uns mehrmals am Tag.Ein Huhn war besonders frech und schwupps auf unseren Tisch und wollte unseren Kuchen stehlen.


El Jadida

Samstag 12. Januar

Maut insgesamt 78 DH

Camping International GPS N 33° 14’ 25 W 8° 29’ 19

Auch Heute werden wir wieder die Autobahn benutzen, Die Mautgebühr ist gering und gerne bezahlen wir diese für eine entspanntes fahren.

In den kleinen Ortschaften ist nicht nur ein unübersichtlicher Verkehr, Menschen welche ohne zu schauen über die Straße laufen, Elektrokarren, Roller, Eselkarren,alle fahren wie sie wollen. Der Fuß tanzt immer zwischen Bremse und Gas hin und her, die Hand auf die Hupe und die Nerven am Ende. Zwischendurch können wir  auch noch den Schlaglöcher ausweichen.

Deshalb lieben wir die Autobahn, hier gibt es sowas nicht.Natürlich schon mal Schafe mit ihren Hüter oder Menschen laufen zur anderen Seite, aber das sieht man früh genug.

Der Platz war ok und ein freundlicher Empfang.  Diese im 16. Jahrhundrt von den Portugiesen erbaute  Stadt mit Blick auf den Ozean. Der ausgezeichnete Erhaltungszustand ihrer architektonischen Schätzen und die Mischung von Einflüssen europäischer und marrokkanische Kultur veranlasste die Unesco, die Stadt in das Weltkulturerbe aufzunehmen.  Mit großer Anstrengung und viel Geld wird weiterhin an der  Medina umgebenen Festungsmauer umgebenen renoviert.

Auch der Rundgang auf der Stadtmauer ist ein Muß.

Neben einigen Läden mit Getränke oder Souverniers finden wir auch den Eingang zur Zisterne. Man geht einige Stufen hinunter und kommt in einem großen Gewölbe mit gleichmäßiger Geomstrie. In diesem ziemlichen niedrigen spätgotischen Gewölbe

 

 

 

Marokko Anreise

Marokko

Anreise 2018

12. Dezember   bis  31.Dezember 2018

Es ist wieder soweit und Hannelore und ich starten unsere nächste große Reise.

Geplant ist die Reise bis ende März.

Anfahrt

Heute Mittwoch den 12. Dezember 2018 geht es los und unser erstes Ziel ist Baden Baden.

Stellplatz GPS N 48° 46’ 55,7 E 8° 12’ 14,3 V+E 12 € + Strom.

Es war eine entspannte Fahrt und wir wollten gerne den Christkindlmarkt besuchen.

Ursprünglich wollten wir nach Straßburg, aber einen Tag vorher war dort ein Attentat und wir steuerten Baden Baden an.      Ein sehr schöner Christkindlmarkt, der Besuch hat sich gelohnt.

 

Freitag 14.Dezember
Unser Zwischenziel Ist Vienne in Frankreich St.Pl. GPS N 45° 32’ 18 E 4° 52’ 19

Ein einfacher kostenfreier Platz auf einen gemischten Parkplatz.

In Mulhouse passierten wir die Grenze nach Frankreich, gespannt auf die Blockaden der Gelbwesten. Wir haben einige gesehen, aber es war alles ruhig.

Zur Information für Wohnmobilfahrer: Wenn das Womo etwas Größer ist, gibt es Probleme beim tanken. Es gibt eine Höhenbegrenzung.

Für diese gefahrenen 571 km haben wir insgesamt 77 € bezahlt, auch kein Schnäppchen.


Samstag 15. Dezember

Figuera St.Pl. am Castel N 42° 16’ 18,8 E 2° 57’ 4,5

Autobahn geht schnell und zum tanken mussten wir einmal abfahren.Heute war wieder Streiktag und an der Mautstelle wurde wir durchgewunken.

Nach dem Tanken wieder auf die Bahn und weiter geht es. Nach einer Pause auf dem Rastplatz wurde es uns etwas unheimlich. Inzwischen hatten die Gelbwesten alle Auffahrten gesperrt und wir hatten die Autobahn für uns alleine. Ab und an kam mal ein Auto. Ais wir kurz vor der spanischen Grenze waren, kamen auch wir in einem Stau. Die Polizei winkte uns auf die linke Spur und nach 30 Minuten passierten wir die Streikposten. Die Mautticket wurden eingesammelt und wir konnten ohne Bezahlung weiterfahren, 70 € gespart zum Ungunsten der Französischen Regierung.

In Figueras spürten wir die auswirkungen des Streiks. viel LKW standen an den Straßenrändern, die Polizei musste Kreuzungen und Kreisverkehre sperren.

Für uns begann eine Irrfahrt. Den geplanten Platz konnten wir nicht anfahren. Den Stellplatz am Castel war schwer zu finden, da immer wieder eine Straße gesperrt war. Und so irrten wir nach Anweisung des Navis im dunkel durch die Stadt. Der Zufall half, ein Schild zeigte zum Castel, nichts wie hin. Für eine Nacht geht es als Notlösung. Eigentlich wollten wir das Dali Museum besuchen. Wir haben darauf verzichtet und wollten nur weiter.


Sonntag 16. Dezember

Cambrils CP GPS N 41° 3’ 55 E 1° 2’ 40

Maut 2x 12,50 € gezahlt

Wir fuhren nun die spanische Autobahn bis Tarragona, leider hatten hier die CP geschlossen obwohl im Internet für das ganze Jahr geöffnet sein soll.

Es ging weiter und weiter, fuhren jeden CP an mit dem gleichen Ergebnis. zu guter letzt hat und die Polizei geholfen und nach einem geöffneten Platz telefoniert und und angemeldet. So landeten wir in Cambrils, kein schöner Platz und sehr eng,und teuer.


Montag 17. Dezember.

Wir werden uns Heute Cambrils ansehen, am Wasser entlang zum Hafen. eine nette Stadt mit Parkanlagen. Wir suchten einen Optiker, denn Hannelore hatte ihre Brille kaputt. Der Optiker hatte die Reparatur in 2 Stunden fertig und Hannelore eine super schöne neue Brille.

Auch die Altstadt ist interessant gewesen.


 

Dienstag 18. Dezember

Denia CP N 38° 52’ 5 W 0° 0’ 57

Maut 33,30 €

Der Platz war schnell gefunden, aber die Zufahrt sah nicht sehr vertrauenswürdig aus. Wir haben nun mal mit einigen solcher Zufahrten schlechte Erfahrung und so parkten wir und ich ging erstmal zu Fuß den Weg erkunden. Der Weg war schmal und hatte etliche Schlaglöcher und man musste vorsichtig fahren. Der Platz selber war sehr eng und vorwiegend von deutschen Dauercamper belegt.


Mittwoch 19. Dezember

Bolnuevo CP GPS N 37° 33’ 51 W 01° 18’ 05,9

Ein großer komfortabler Platz, bevorzugt von den Womo Überwinterer. Hier stehen seit Jahren die Stammgäste 4 / 5 Monate auf den gleichen Platz. Inzwischen haben sich Freundschaften für diese Zeit gebildet. Hier trafen wir auch einige aus unserem Forum.

Unsere Kuchengrümmel ist ein Leckerbisse für die Spatzen.

Jeden Tag war ein anderes Programm. Heute wollten wir die 5 km Zum Markt laufen. Der Weg führte vorwiegend am Strand entlang.

Der Markt ist immer wieder ein Erlebniss. Er sieht bunt zusammengewürfelt aus, aber alle Stände stehen getrennt nach Warenangebot.

24. Dezember, Heiligaben unter südlicher Sonne .

Schon am Vormittag war am Strand ein Massenauflauf.  Die Schweden machten ihr Weihnachtsschwimmen und im Anschluß wurde auf den Mut ins kalte Wasser zu springen angestoßen.

Weihnachten haben wir zusammen in einem Saal gefeiert. Essen und Getränke brachte jeder mit. Picknik im Saal bei Musik und Tanz.

Für die Weihnachtsstimmung sorgte der Nikolaus und brachte uns ein Geschenk.

Bei schönstem Wetter 21 ° konnte man es gut aushalten.


Mittwoch 26. Dezember

Almerimar Stellplatz im Yachthafen GPS N 36° 41’ 47 W 02° 47’ 39

V + E 10 € + Strom 3€

Schöner Ort, sehr gepflegt, viele Restaurants. Großes Lebensmittelgeschäft, Wäscherei. Friseur, alles vorhanden. Hier haben wir auch gleich unsere Wäsche waschen lassen. Für mich war auch ein Friseurbesuch fällig.


Samstag 29. Dezember

Tarifa Cp GPS N 36° 2’ 34 W 5° 37’ 47

Ich kannte diesen Platz von meiner ersten Marokko Tour, wie immer sehr windig und deshalb auch beliebt bei den Surfern.

Auf die Fahrt dahin haben wir uns in Algeciras noch Ticket für Marokko gekauft mit offener Hin- und Rückreise.

 

Ins neue Jahr bin ich schlafend hineingerutscht.


 

 

 

 

 

 

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